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Weg mit GEZ, ZDF und ARD!

Die GEZ hatte ja noch ihre Daseinsberechtigung, als festgestellt werden musste, wer einen Fernseher besaß. Aber nachdem nun sowieso jeder Fernsehgebühren zahlen muss, sind sie doch nur eine Art zusätzlicher Steuer. Gleichgültig, ob sie nun wirklich Steuern im Rechtssinne sind, brauchen wir jedenfalls die GEZ nicht mehr. Die Fernsehgebühren könnten ganz einfach von den Finanzämtern mit eingezogen werden.
Das wird wohl aber leider nie so kommen, denn wenn man in unserer verkrusteten Demokratie eine so lukrative Institution wie die GEZ geschaffen hat, die so viele zu hoch dotierte Posten bietet, dann ist ihr ein ewiges Leben beschert. Das ist so ähnlich wie bei den vielen Zusatzprogrammen des ZDF, die kaum einer anschaut. Aber dort gibt es halt auch so viele Leute mit Beziehungen und hohem Einkommen. Das ist eine Kombination, bei der jede Programmbeschränkung scheitern muss.

Aber nicht nur die GEZ muss weg. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender selbst haben keine Daseinsberechtigung mehr und kosten die Bürger nur unnütz viel Geld. Griechenland könnte uns als Vorbild dienen. Dort hat man im Zuge der Einsparmaßnahmen das staatliche Fernsehen abgeschaltet. Auch in Österreich diskutiert man darüber, diesem Beispiel zu folgen. Nur bei uns nicht.
Wozu brauchen wir überhaupt ZDF und ARD? Bringen die nicht praktisch dasselbe wie die privaten Sender? Immer mehr bekommt man sogar den Eindruck, als würden sogar die öffentlich-rechtlichen Sender die privaten nachahmen. Da könnte man viele Beispiele bringen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender wurden einmal zu einer Zeit gegründet, als nur wenige Fernsehkanäle zur Verfügung standen. Und da hatte man natürlich Angst um die Meinungsvielfalt. Aber heute ist das völlig anders. Genauso wenig, wie wir eine Staatszeitung brauchen, brauchen wir einen öffentlich-rechtlichen Sender.
ARD und ZDF sind eine einzige Geldvernichtungsmaschinerie. Gelegentlich wird einem das bewusst, am eindrucksvollsten bei der Papstwahl. Sowohl in der ARD, wie auch im ZDF und auch noch im BR konnte man eigene Übertragungen des Ereignisses sehen. Wenn man bedenkt, was für einen riesigen Aufwand allein eine einzige dieser Übertragungen gekostet hat, kann man nur den Kopf schütteln.
Geben Sie bitte ja nicht bei Google siw Suchbegriffe „„ZDF, Verschwendung““ ein. Was Sie da zu lesen bekommen, wird Sie nur ärgern, z.B.:
http://www.focus.de/kultur/medien/rundfunkbeitrag-fuer-medien-moloch-so-verschleudern-ard-und-zdf-7-5-milliarden-euro_aid_890515.html
http://www.bild.de/politik/inland/gez/und-so-verschwenden-sie-unsere-gebuehren-28047748.bild.html
Sie erinnern sich doch sicher noch an Frau Lierhaus, die für ein paar gestammelte Sätze zugunsten „“Ein Platz an der Sonne““ 450.000 Euro erhielt?
Nur mit großem Zorn verfolgen wir, was mit unseren Gebühren gemacht wird. Wir sind auch hier völlig entmündigt worden. Ein vernünftiges demokratisches Fernsehen sähe so aus: Wir zahlen für die Sendungen, die wir anschauen, wie wir ja auch bei Zeitungen und Büchern nicht das kaufen müssen, was wir gar nicht haben wollen.
Aber das Traurige an unserer Demokratie ist, dass das Volk hier gar nichts zu sagen hat.

 

 

Ein Patientenformular muss her!

Neulich wollte ich beim Hautarzt meine Leberflecken anschauen lassen. Im Vorzimmer legte mir die Sprechstundenhilfe ein mehrseitiges Formular vor, das ich unterschreiben sollte. Ich hätte einige Zeit gebraucht, um das Ganze durchzulesen, aber es wird offensichtlich darauf spekuliert, dass sich die Patienten diese Zeit nicht nehmen. Ich hätte u.a. unterschreiben sollen, dass ich für bestimmte Leistungen bestimmte Gebühren bezahle. Ich sah aber nicht ein, weshalb ich das tun sollte, denn das ist ja alles in der Gebührenordnung geregelt und warum sollte ich mehr zahlen, als darin vorgesehen ist? Schließlich war der Arzt keine Kapazität und die von ihm zu erbringende Leistung war für ihn eine Routineangelegenheit. So verließ ich die Praxis wieder und machte mir Gedanken, ob wir Patienten nicht unsererseits dem Arzt ein Formular vorlegen sollten, in welchem wir ihn auffordern, folgendes zu unterschreiben:

Patientenvertrag

1. Der Arzt verpflichtet sich, seine Leistungen korrekt nach der GOÄ abzurechnen.

2. Er verpflichtet sich, nur solche Leistungen in Rechnung zu stellen, die tatsächlich erbracht wurden.

3. Nicht verlangte Leistungen werden nicht vergütet.

4. Fehldiagnosen und überflüssige Untersuchungen und Leistungen werden auch nicht vergütet.

5. Die Rechnung wird erst nach 2 Monaten fällig, damit der Patient sie von seiner Kasse prüfen lassen kann.

6. Der Arzt verpflichtet sich, den Patienten nicht als „Versuchskaninchen“ zu missbrauchen.

7. Der Arzt verpflichtet sich, das beste und günstigste Medikament zu verschreiben, und nicht das, welches ihm bei dem letzten von einer Pharmafirma gesponserten Urlaub empfohlen wurde.

8. Bei Überweisungen ins Krankenhaus hat der Arzt zu offenbaren, ob er dafür Prozente erhält. Bei Nichtbeachtung verliert er jeden Gebührenanspruch.

9. Krankenhausärzte haben beim Einsatz von teuren Geräten dem Patienten zu offenbaren, ob sie dafür vom Hersteller bezahlt werden.

10. Der Arzt hat sich vor der Behandlung die Hände zu waschen.

Fallen Ihnen noch Ergänzungen ein, dann schicken Sie bitte einen Kommentar!

 

Der Mensch is a Sau

Mein Senf dazu:

„Der Mensch is a Sau“, stellte schon der Kabarettist Qualtinger fest. Auch wir haben das schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/20/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/
Bisher dachte ich immer, dass Bergsteiger und Naturfreunde anders sind. Nun muss ich aber in der Zeitung lesen: Bergführer haben den Mount Everest gereinigt und in 45 Tagen 11 Tonnen Müll zu Tal gebracht.
Da frage ich mich: Haben die Besteiger des Berges eine so schwache Kondition, dass sie ihren Dreck nicht mehr mit ins Tal tragen können? Oder macht sich hier eine Service-Mentalität breit, die wir überall beobachten können: Meinen die Bergsteiger vielleicht, wenn sie schon so hohe Gebühren zahlen, sollen die Einheimischen ihren Müll wegräumen?
So ähnlich denken ja auch viele Leute, die nun in öffentlichen Parks grillen, wo einst das Betreten des Rasens verboten war: Sie finden, wenn sie schon Steuern zahlen, kann doch die Müllabfuhr ihre Hinterlassenschaften wegräumen. Das bringt doch Arbeitsplätze!

Weg mit ARD und ZDF!


Die Schweizer stimmen am Wochenende über das öffentlich-rechtliche Fernsehen ab. Und sie werden es behalten wollen. Natürlich werden dann unsere Öffentlich-rechtlichen begeistert sein und uns sagen: „Da seht ihr es: Das Volk will es so – auch bei uns!“ Das wäre allerdings ein verfehlter Vergleich, denn die Schweiz ist ein viersprachiges Land und da bestünde die Gefahr, dass ein rein privat organisiertes Fernsehen die Minderheiten vernachlässigt, weil sie zu wenig Profit abwerfen.
Ganz anders ist die Lage bei uns:

Wir lesen gerade, dass ein Geldsegen bei ARD, ZDF und Deutschlandradio zu beobachten ist: Die Experten der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) erwarten in der laufenden Beitragsperiode einen Überschuss in Millionenhöhe bei den Öffentlich-Rechtlichen. Wegen der hohen Geldsummen sieht die Kommission keine Notwendigkeit, den aktuellen Rundfunkbeitrag anzupassen.
Doch, liebe Experten, ich sehe schon einen Anpassungsbedarf bei den Gebühren. Es gibt nämlich noch einen anderen Anpassungsbedarf, nämlich den nach unten, auch wenn man den im politischen Sprachgebrauch nicht kennt. Und eigentlich sollte es auch einen Sparzwang geben, und der würde bedeuten, dass man ZDF und ARD zusammen legen sollte, wie es Seehofer einmal vorgeschlagen hat. Aber leider ist dieser Vorschlag ohne jegliches Echo geblieben.
Wir dürfen
ja leider nicht wie die Schweizer abstimmen und so bleibt alles beim Alten. Wir werden nicht einmal gefragt, ob uns nicht doch nur ein einziger öffentlich-rechtlicher Sender völlig genügen würde.
Es wird immer gesagt, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen neutral sei. Das stimmt nach meiner Meinung aber nicht: Nehmen wir als Beispiel die vielen Sendungen über Kirche und Religion und vergleichen einmal, ob und wann über den Atheismus diskutiert wird.
Eigentlich sollte man doch auch mal im Fernsehen etwas über eine der Grundfragen der menschlichen Existenz hören: Gibt es einen Gott oder nicht? Aber das würde der Vertreter der Kirchen im Rundfunkrat wohl nicht wollen.
Oder nehmen wir die Ukraine-Krise. Da wird dauernd Putin als üble
r Verbrecher hingestellt. Aber die andere Seite wird nie kritisiert: Die USA haben völkerrechtswidrig die Opposition gegen die (unter OECD-Aufsicht gewählte!) ukrainische Regierung mit 5 Milliarden Dollar unterstützt, um die Ukraine in die NATO einzubinden. Dadurch wurde der Krieg ausgelöst, der die Welt an den Rand eines Atomkrieges brachte (so Gorbatschow).
Noch ein Beispiel: Keine Partei scheint so unter Beobachtung zu stehen wie die AfD. Wenn irgendwo jemand von der AfD etwas sagt, was sich negativ kommentieren lässt, so wird das breit getreten. Wenn Gauland
beispielsweise sagt, man wolle Merkel jagen, so wird das fast so verurteilt, als hätte er zum Mord aufgerufen. Wenn ich all das sehe, frage ich mich, was wohl heraus käme, wenn sich das Fernsehen mal an den Stammtischen der alten Parteien umhören würde: AfD-light?
Doch zurück zum Auftrag der Öffentlich-rechtlichen: Wenn diese Sender die Bevölkerung objektiv informieren sollen: warum beschränken sie sich nicht auf diesen Auftrag, wie es die entsprechenden Rundfunksender (z.B.:B5 Aktuell) tun? Was haben die vielen Krimis und Unterhaltungssendungen mit Information zu tun? Kann man solche Programme nicht den Privaten überlassen? Übel ist, dass durch das Schwergewicht der Unterhaltungssendungen bei den Öffentlich-rechtlichen in deren Programmen die Kritik und die Diskussionen in den späten Abend verdrängt werden. Die Tendenz geht also dahin: Man will keine Bürger, die sich Gedanken über das machen, was in Deutschland geschieht. Man will brave Mitläufer erziehen.
Übrigens sehe ich immer die Nachrichten bei den Privaten (RTL) an und fühle mich besser informiert als bei den Öffentlich-rechtlichen. Noch besser informiert wird man heute durchs Internet. Natürlich gibt es dort viele Fake-News. Aber man kann sich aus der Vielfalt der Informationen jedenfalls selbst das heraussuchen, was man als glaubhaft erachtet.
Auch die Öfentlich-rechtlichen sollten einmal darüber nachdenken, wie es zu dem Schlagwort „Lügenpresse“ gekommen ist. So etwas kommt doch nicht von ungefähr.



Der arme Privatpatient


Als Beamter bin ich Privatpatient
leider. Die SPD will ja die Zweiklassenmedizin abschaffen, denn es macht sich beim Wähler gut, wenn man anderen vermeintliche Vorteile wegnimmt („Neiddebatte“).
Der einzige Vorteil, den ich als Privatpatient beinahe im Krankenhaus einmal gehabt hätte, war dieser: Eine Schwester kam und entschuldigte sich: Sie habe vergessen, dass ich Privatpatient sei und deshalb nachmittags ein Stück Kuchen hätte bekommen sollen.
Bei Arztterminen muss ich genauso warten wie Kassenpatienten. Für meine alljährliche Herzuntersuchung muss ich mich sogar ein Vierteljahr vorher anmelden. Vielleicht liegt das ja daran, dass ich in Bayern auf dem Lande wohne und die Ärzte dort doch darauf bedacht sind, auf ihren Ruf zu achten.
Eine Ausnahme habe ich allerdings einmal erlebt: Ich wurde um 7.55 Uhr in eine Praxis bestellt und wunderte mich über diese merkwürdige Uhrzeit. Hinterher staunte ich, dass dafür eine Nachtdienstgebühr berechnet wurde.
Als Privatpatient muss ich immer Angst haben, dass mir zu viel aufgeschwatzt wird. Manchmal ist es ja erschreckend, was dabei herauskommt, wenn man sieht, wie unterschiedlich die Medizin in verschiedenen Ländern ist: Beispielsweise werden in Deutschland unglaublich viel mehr Prostata-Operationen durchgeführt als in Frankreich, ohne dass sich signifikante Unterschiede in der Sterberate ergeben würden. Auch bei den kostenträchtigen Gelenk- und Wirbelsäulen-Operationen fragt man sich, warum wir hier mit Abstand Spitze sind.
Auch ich wäre beinahe ein Opfer der Gebührenschinderei geworden: Wenn ich auf einen Orthopäden gehört hätte, hätte ich vor ca. 20 Jahren auch ein künstliches Knie bekommen: Ich hatte Probleme mit einem Muskelfaserriss und der Arzt schlug mir vor ein neues Kniegelenk einzusetzen, “weil dies die Gesamtsituation verbessern würde“.
Als Privatpatient muss man immer Angst vor überhöhten Rechnungen haben. Nur ein Beispiel: Meine Frau ließ sich die Ohren ausspülen. Hinterher bekam ich eine saftige Rechnung über eine Ohrenoperation. Ich hielt das für ein Versehen und rief an. Der Ohrenarzt klärte mich auf: Weil bei der Spülung Hautpartikel mit abgingen, sei das nach der Gebührenordnung als Operation zu bewerten.
Ich könnte ein ganzes Buch mit dem Titel „Der verarschte Patient“ schreiben.
Also liebe Leser, als Privatpatient ist man auch nicht zu beneiden.
Bleiben Sie lieber gesund!

 

Die Postbank langt zu

Post
So las ich es gerade auf einem gelben Auto. „Ich auch bald nix mehr Post!“ müsste wohl bald auf meinem Auto stehen.

Lesen Sie doch bitte unbedingt meine Aphorismen über Banken:
https://autorenseite.wordpress.com/gedanken-ueber-banken/
Dort findet sich auch dieses Zitat:
„Banken können sich alles erlauben. Der Deutsche wechselt nämlich seine Bank so selten wie seine Religion.“

Wenn man eine Umfrage machen würde, würde sich das Zitat bestätigen und sogar heraus kommen, dass Männer auch eher ihre Frau wechseln als ihre Bank. Ich bin zur Zeit auch reif für den Wechsel meiner Bank, obwohl seit über einem halben Jahrhundert Kunde bei der Postbank bin.
Ich erinnere mich noch an den Anfang: Da hatte ich einmal einen Tag vor Eingang meines Gehalts einen Betrag überweisen wollen, der um ein paar Pfennige mein Guthaben überschritt. Deshalb schickte man mir meine Anweisung zurück mit dem Bemerken, man sei keine Bank und dürfe kein Kreditgeschäft betreiben. Man dürfe meine Überweisung auch nicht bis zum Geldeingang liegen lassen. Was waren das noch für Zeiten, als die Postler noch Beamte waren! Die Post residierte oft mitten in der Stadt in palastartigen Gebäuden, die wohl inzwischen alle verkauft sind. Nun werden die Postgeschäfte vielfach in Lebensmittelläden u.a. abgewickelt. In unserer Gegend gibt es viele Orte ohne solche Poststellen. Da müssen die Leute 10 km fahren, um zur nächsten Post zu gelangen. In meinem Dorf hatte die Post früher ein Erdgeschoss gemietet, wo ein Postangestellte die Kunden bediente. Dieses Postamt wurde aufgelöst. Da kein Geschäftsbesitzer die Poststelle übernehmen wollte, hat die Gemeinde der Post im Interesse der Bürger einen Raum im Informationszentrum zur Verfügung gestellt, wo die Angestellten der Gemeinde die Postgeschäfte mit erledigen. Ich schätze, dass dies ein gutes Geschäft für die Post ist, sonst hätte sie ja so weiter machen können wie bisher. Die Gemeindebürger dürften also die Post subventionieren.
Nun hat die Post gerade neue Banktarife eingeführt. Man muss jetzt auch Gebühren bezahlen für ein Konto, das bisher umsonst war. Nur Kunden, die über größere Zahlungseingänge verfügen, bleiben kostenfrei, wenn sie in ein anderes Konto überwechseln, das sich „Postbank Giro direkt Plus“ nennt. Warum dieser Blödsinn des Wechselns? Zum einen will man die Kunden, die bei geringem Kontostand viel Arbeit machen, los werden. Zum anderen will man bei denen, die Anspruch auf ein kostenloses Konto haben, erst einmal Gebühren kassieren, bis die merken, dass Kosten anfallen.
Ich bin sauer. Ich war 60 Jahre Kunde bei der Post. Aber ich glaube, dass ich nun zur Sparda-Bank gehe.

ZDF – Ein Ärgernis

zdf
Mit dem Zweiten sieht man schlechter!
Manchmal sehe ich mir am späten Nachmittag die Kurznachrichten im ZDF an. Die beginnen grundsätzlich nicht, wie im Programm angekündigt, zur vollen Stunde, sondern eine oder zwei Minuten vorher. Kann mir jemand erklären, was diese Unpünktlichkeit zu bedeuten hat? Dafür beginnt der Vorabendkrimi 6 Minuten später. Bis dahin muss man Reklame ansehen, obwohl man ja eigentlich genug Gebühren bezahlt und damit wohl ein werbefreies Fernsehen verdient hätte. Was aber die Werbung unerträglich macht, ist nicht nur die die schreckliche Machart der Spots (z.B. Kijimea, Mucosolvan), sondern die Tatsache, dass diese auch noch dauernd wiederholt werden: zu Beginn der Sendung, in der Werbepause und am Schluss. Da frage ich mich doch, ob das ZDF hauptsächlich ein demenzkrankes Publikum im Auge hat.
Und ich frage mich bei der Werbung auch immer, warum sie so humorlos sein muss. Wenn man etwas zum Lachen hätte, wäre sie doch viel erträglicher.

Unverschämtheit von ZDF und ARD

zdf

Ich sehe nicht viel fern. Aber nach getaner Arbeit würde ich ganz gern bei einem Vorabendkrimi entspannen. Nur geht das nicht mehr, weil die öffentlich-rechtlichen ein Programm für Demenzkranke senden: lauter Wiederholungen. Schauen Sie mal heute ins Programm: Bei der ARD kommt die Wiederholung von „Hubert und Staller“, einer Sendung, die nach meinem Geschmack unansehbar ist. Das ZDF wiederholt „SOKO Wien“ und „SOKO Wismar“.
Ich glaube, so viele Wiederholungen gab es noch nie. Das ist für mich deshalb unverständlich, weil die öffentlich-rechtlichen Sender dadurch, dass nun jeder Haushalt Fernsehgebühren zahlen muss, erhebliche Mehreinnahmen haben. Fließen die alle in die neuen Sender wie beispielsweise „ZDFneo“, wo auch nur Wiederholungen laufen?
Wenn man schon Wiederholungen sendet, warum dann nicht jedenfalls solche von älteren Sendungen, beispielsweise vom „Bullen von Tölz“? Ist das vielleicht auch schon zu teuer?

ZDF und ARD: die Abkassierer

zdf
Man sollte es nicht für möglich halten. Aber es stimmt. Es ist nicht der persönliches Eindruck den man selber hat, sondern er trifft auch tatsächlich zu: Noch nie gab es so viele Wiederholungen wie zur Zeit:
http://www.stern.de/kultur/tv/tv-programm-fernsehen-in-der-wiederholungsfalle-3152938.html
Und das ist deshalb unbegreiflich, weil ja die Einnahmen der Fernsehsender dadurch gewaltig gestiegen sind, dass nun jeder Haushalt Gebühren zahlen muss – gleichgültig ob er einen Fernseher besitzt oder nicht.
Interessant ist auch, dass das meiste Geld, das in neue Programme fließt, dem Sport zugute kommt. Das heißt, dass die Verflachung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens weiter zunimmt. Eigentlich waren ja diese Sender einmal eingerichtet worden, um der Bildung zu dienen und um die Bürger neutral zu informieren. Stattdessen ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen zu einem Instrument verkommen, mit dem die Bürger bei Laune gehalten werden nach dem Motto der alten Römer: „Panem et circenses!“
Ein typisches Zeichen der Zeit ist auch, dass die Abkassierer wie die Schmeißfliegen daher kommen: Das Personal der Anstalten soll im Hinblick auf den gewaltigen zusätzlichen Geldstrom kräftig zugelangt haben. Und uns Bürgern bleibt nichts anderes übrig als in ohnmächtigem Zorn die Fäuste zu ballen. Meist erfährt man ja normalerweise nichts darüber, wie unser Geld verschleudert wird. Nur manchmal hört man etwas: Ich erinnere mich an Frau Lierhaus, die für ihr läppisches Engagement für die Fernsehlotterie 450.000 Euro bekam.

Da braucht man einen Schnaps

…wenn man das hier liest:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/bernd-hoecker/ard-und-zdf-wer-bestimmt-die-hoehe-ihrer-beute-.html

Ärgern Sie sich auch darüber, dass Sie Rundfunk- und Fernsehgebühren zahlen müssen, auch wenn Sie überhaupt keinen öffentlich-rechtlichen Sender anschauen? Die öffentlich-rechtlichen Sender wurden ja einmal eingerichtet, als es noch wenige Fernsehkanäle gab und man dadurch die Informationsfreiheit sichern wollte. Inzwischen ist dieses Argument weggefallen, weil es viele Kanäle gibt, und man hat bei den öffentlich-rechtlichen Sendern eher den Eindruck, dass sie, bis auf wenige Nachtprogramme zu den Mainstream-Medien zu zählen sind. Warum soll man ihnen überhaupt Privilegien zubilligen? Bei der Presse gibt es ja auch keine Zwangszeitung.

Warum werden wir Bürger so entmündigt, das wir nicht selbst entscheiden dürfen, was wir ansehen und bezahlen wollen?