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Corona: Herr Spahn, erklären Sie mir das mal!

Dass wir auf dem falschen Weg sind, habe ich hier schon öfter beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/19/corona-der-falsche-weg-5/
Nun kommt endlich auch einmal ein Virologe zu der Überzeugung, die ich hier schon lange vertreten habe: Prof. Streeck spricht sich dafür aus, die Gastronomie probeweise zu öffnen.

Man hat ja die Gastronomie einfach zu gemacht, ohne dafür wissenschaftliche Belege über die Ansteckungsgefahr gehabt zu haben.
Herr Spahn, können Sie mir vielleicht einmal erklären, wieso das Personal der Lebensmittelmärkte gesund bleibt, obwohl es beim Einräumen der Regale ständigem Kundenkontakt ausgesetzt ist? Um wie viel sicherer müssten also Gäste in einem Lokal sein, in dem ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden (ausreichender Abstand und womöglich noch Plexiglasscheiben zwischen den Tischen). In Biergärten betrug die Ansteckungsgefahr übrigens bei Grippeepidemien früher ohne Schutzmaßnahmen nur 1:1000.

Und noch etwas würde ich gerne von Ihnen wissen: Wie kommt es, dass München auf den sagenhaften Inzidenzwert von 30 kommt, während dieser Wert in unserem Landkreis ca. dreimal so hoch ist? Eigentlich müsste es doch durch das engere Zusammenleben in der Großstadt (U-Bahn!) genau umgekehrt sein.

Meine These zu diesen Widersprüchlichkeiten ist diese: Bei strikter Einhaltung der AHA-Regeln bleiben die Menschen gesund. Bei uns auf dem Land scheint vielleicht eher die altbayerische Regel zu gelten:
„A Guater hält’s aus und um an andern is net schad!“ Deshalb nimmt man vielleicht hier die Corona-Regeln nicht so ernst wie in der Stadt.

Nun sollte man in erster Linie einmal über die Öffnung der Gastronomie reden. So lange sie geschlossen bleibt, neigen die Menschen mehr dazu, über die Stränge zu schlagen, und dadurch steigt die Ansteckungsgefahr. Eine heimliche Party  hat auf jeden Fall mehr Infektionen zur Folge, als ein Lokal verursachen würde.

Corona: Der falsche Weg

Über dieses Thema habe ich schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/16/corona-der-falsche-weg-3/
Und nun lese ich zwei Meldungen, die bestätigen, dass wir auf dem falschen Weg sind:
> Erstmals las ich in den Medien eine Meldung, wie wir sie nach den Virologen eigentlich täglich hätten lesen müssen: Eine Schlagzeile berichtete, dass sich eine Arbeitskraft bei ALDI in Niedersachsen mit Corona infiziert habe. Die Kunden wurden gewarnt und aufgefordert, bei sich auf Symptome zu achten.
Ich habe hier ja schon öfter darüber geschrieben, dass sich erstaunlicherweise in den vier von mir beobachteten Supermärkten niemand vom umfangreichen Personal angesteckt hatte, obwohl die Leute in beengten Verhältnissen direkt neben den Kunden die Regale einräumten. Das beweist doch, dass man bei strenger Beachtung der Hygieneregeln durchaus die Geschäfte und die Gastronomie hätte offen halten können, weil die Ansteckungsgefahr dort gegen Null tendiert. Die wahren Ansteckungsherde liegen anderswo:

> Gerade lesen wir auch, dass die Demos in Berlin und Leipzig bis zu 21.000 Neuinfektionen zur Folge gehabt haben dürften. Was gefehlt hat, ist, dass man mit allem Nachdruck gegen solche Veranstaltungen vorgegangen wäre: Wie Johnson in Großbritannien, so hätte man auch bei uns sofort strenge Strafen gegen Maskenverweigerer und Abstandsmissachter verhängen müssen. Und da bei den Demos klar war, dass die Leute mit Bahn und Bussen kommen würden, hätte man hier gleich kontrollieren und durchgreifen müssen. Viel zu oft hatte die Polizei nur mahnende Worte für solche Leute übrig. Infolge dieser laschen Politik müssen nun Künstler, Geschäftsinhaber und Gastronomen ausbaden, was andere ihnen dadurch eingebrockt haben, dass sie über die Stränge geschlagen haben.
Mit anderen Worten: Hilflos, wie man ist, straft man nun die Falschen.

Corona – Der falsche Weg: Wer redet über die Alten?

In den Seniorenheimen wurde geimpft. Damit ist anscheinend das Thema „Alte und Corona“ erledigt.Der Fokus der Medien richtet sich nun fast ausschließlich auf die Kinder: Die armen Kleinen müssen wieder in die Schule, weil sie sonst Opfer der häuslichen Gewalt werden oder sich langweilen. Und beim Homeschooling geraten viele Kinder ins Hintertreffen.
Alles gut und schön! Aber man sollte auch die vielen Alten nicht aus dem Blick verlieren. Für sehr viele war der tägliche Gang ins nächste Lokal zum Mittagessen der einzige soziale Kontakt, der ihnen noch verblieben ist. Nun sitzen sie stattdessen einsam vor ihrer Fertigpizza oder finden: „Ach, ich brauche heute nichts.“
Wir sind ein Volk der Alten geworden und da hätte man doch einmal ihnen zu Liebe untersuchen können, wie hoch denn eigentlich die Ansteckungsgefahr in gut geführten Lokalen überhaupt ist. Mir ist hierzu nur bekannt, dass das Infektionsrisiko in Biergärten 1:1000 beträgt. In Lokalen mit Abständen und Plexiglasscheiben zwischen den Tischen wird es kaum anders sein. Da haben viele Wirte leider umsonst investiert, weil man lieber pauschal schließt anstatt genau zu untersuchen. Blinder Aktionismus ist so etwas! Und wie ich Frau Merkel kenne, wird das so weiter gehen.

Frau Merkel, ich brauche eine neue Hose!

Ich fälle gerade Mondbäume als Feuerholz. Das hat meine Arbeitshose nicht überstanden. Ich brauche also eine neue.
Im Internet mag ich sie nicht bestellen, weil ich sie vorher probieren will. Ich will wieder einkaufen, weil ich vieles dringend brauche: USB-Stick, Blumentöpfe für meine Pflanzenzucht, Schuhe…
Warum werden die Geschäfte nicht wieder aufgemacht? Meine Erfahrungen bei verschiedenen Geschäften von ALDI, EDEKA und Kaufland haben mir gezeigt, dass sich dort niemand vom Personal angesteckt hat. Wenn sich also das Personal trotz beengter Verhältnisse nicht ansteckt, dürfte wohl auch für Kunden kaum eine Gefahr ausgehen.
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass man bisher zu wenig im Auge gehabt hat, wo die wahren Ansteckungsgefahren liegen: in den Altenheimen, Schulen, Partys und Demos. Gegen die beiden ersteren ist man zu spät vorgegangen und gegen die beiden letzteren mit zu viel Nachsicht. Und ausbaden müssen das die Geschäfte und die Gastronomie.

Corona: Der falsche Weg


Über dieses Thema habe ich ja hier schon öfter geschrieben, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/26/corona-der-falsche-weg-2/
Auch der Virologe Prof. Hendrik Streeck kritisiert den Umgang mit der Pandemie: „Ähnlich hätte man bereits im Sommer Hygienekonzepte testen können. Hätten wir das damals gewagt, dann hätten wir jetzt einen ganz anderen Umgang mit der Pandemie und würden wissen, ob es Sinn ergibt, bestimmte Bereiche zu schließen oder nicht. Da wir das nicht gemacht haben, sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo wir nur noch mit dem Hammer draufhauen können.“
Was man versäumt hat, ist, dass man frühzeitig festgestellt hätte, wo die Hauptinfektionsherde liegen. Dann wäre herausgekommen, dass die Gastronomie daran nur einen zu vernachlässigenden Anteil hat:
https://www.dw.com/de/wo-infiziert-man-sich-mit-dem-coronavirus/a-55435876
Warum blieben im Mai die Biergärten nicht offen, obwohl dort schon vor der Pandemie festgestellt worden war, dass die Infektionsgefahr normalerweise (also ohne Schutzmaßnahmen) nur bei 1:1000 lag? Und auch bei Gaststätten mit ausreichendem Abstand von Tisch zu Tisch und womöglich noch Plexiglastrennwänden dürfte die Ansteckungsgefahr gegen Null gehen. Man hat durch die komplette Schließung der Gastronomie den Menschen eine wichtige Lebensfreude genommen mit der Folge, dass viele über die Stränge geschlagen haben und so eine größere Infektionsgefahr darstellten. Und man hat den Bürgern wegen der dadurch fälligen Subventionen eine gewaltige vermeidbare Steuerlast aufgebürdet.
Stattdessen hätte man viel früher bei den Seniorenheimen und den Schulen strenger durchgreifen müssen.
Was gefehlt hat, ist das, was Laschet nun praktiziert hat, nämlich dass Experten der verschiedenen Fachrichtungen mit den Politikern an einem Tisch sitzen und beraten, was zu geschehen hat.

Da muss ich mich wieder aufregen: Corona-Hilfen – Rausgeschmissenes Geld

Geldspritze gefällig?

Ich habe mich hier ja schon oft für die Gastronomie stark gemacht und mich gewundert, dass sie sich so wenig gegen die Schließung ihrer Unternehmen gewehrt hat. Ich habe ja schon früher den Verdacht geäußert, dass die Gastronomie durch die Corona-Hilfen womöglich mehr verdient, als wenn sie geöffnet hätte, denn sie erspart sich ja durch die Schließung viele Ausgaben. Wie Recht ich mit meiner Vermutung hatte, zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Demnach zahlt der Staat 10 Milliarden Euro mehr an Corona-Hilfen, als eigentlich notwendig wäre. Vor allem die Gastronomie sei eine der Hauptnutzerinnen dieser Verschwendung von Steuergeld.

Die Autoindustrie war natürlich wie immer beim Kassieren auch mit vorne dabei.

Ebenso haben andere Branchen wie die Lufthansa und die TUI einen wahren Geldsegen erhalten, bei dem ich mich frage, wie es denn gewesen wäre, wenn diese Unternehmen pleite gegangen wären: Dann hätten sie wieder klein anfangen müssen. Jetzt aber müssen sie sich „gesund schrumpfen“ und das kostet uns viel Geld und das Ergebnis ist dasselbe. Der Arbeitsminister behauptet zwar immer, dass der von der Regierung eingeschlagene Weg finanziell günstiger sei, aber konkrete Berechnungen dazu hat er nicht bekannt gegeben.

Corona: Der falsche Weg

 

Man sieht es nun deutlich: Der Lockdown light hat nicht viel gebracht. Was ich vermisse, ist die mangelnde Wissenschaftlichkeit der beschlossenen Corona-Maßregeln:
Die Gesundheitsämter können immerhin in einem Drittel der Infektionen feststellen, wo sich die Betroffenen infiziert haben. Und da vermissen wir eine Statistik über diese Infektionsquellen. Wie viel Prozent haben sich beipielsweise in Geschäften infiziert, in Schulen, in Verkehrsmitteln…? Und danach hätte man von vornherein entscheiden müssen, wo man Regeln verschärft und wo man sie vielleicht auch lockern könnte. Ich habe hier ja schon oft beschrieben, dass man beispielsweise die Gefahren, die von Schulen ausgehen, unterschätzt und dass die Gastronomie durchaus ein völlig ungefährliches Mittagessen anbieten könnte, was die Entschädigungsleistungen, die wie alle zu tragen haben, erheblich reduzieren würde. Außerdem würde sich dann ein bisschen weniger Tristesse in diesem Land verbreiten.

Nachricht für Sie, Herr Söder


Respekt! Sie haben sich zum politischen Führer in der Pandemie-Krise entwickelt. Ihr Wort hat Gewicht – meines nicht so, nur hier ein wenig! Deshalb frage ich Sie:
Anstatt nur über die Verschärfungen der Corona-Regeln zu reden, sollte man doch auch darüber nachdenken, ob die Regeln nicht dort gelockert werden sollten, wo sie nutzlos sind. Ich meine die Gastronomie: Da geht es nicht nur um Existenzen, sondern auch um die Ernährung der vielen Alten in unserem Lande. Man redet dauernd von den Depressionen, die angeblich Kinder in Quarantäne befallen, aber davon, wie sich Alte fühlen, wenn sie nicht mehr die Abwechslung eines Gasthausessens haben – darüber spricht man nicht. Weil der Appetit oft im Alter nachlässt, finden viele, bevor sie einkaufen und kochen müssen, brauchen sie eben gar nichts, denn Essen auf Rädern kommt für sie auch nicht in Frage.
Können Sie überhaupt erklären, wie man sich in einem regelgerecht geführten Gasthaus anstecken kann, wenn man an der Tür empfangen und an einen Tisch geführt wird, der einen ausreichenden Abstand vom Nachbartisch hat und noch dazu durch Plexiglas abgetrennt ist?
Ich wohne im Landkreis Traunstein, der einmal Spitzenwerte bei den Infektionen aufwies. Dennoch hat sich beim Personal von 4 Supermärkten, die ich befragte, dort trotz regen Publikumsverkehrs kein einziger angesteckt, weil dort auf die Einhaltung der Regeln geachtet wurde.
Wie soll man sich dann in Gaststätten, wo man nicht solche nahen Kontakte hat, anstecken?
Also denken Sie mal darüber nach, ob man nicht die Lokale wenigstens mittags offen lassen könnte.  Das wäre doch auch einmal ein kleiner Lichtblick in dieser trüben Zeit! Und wenn Sie das ablehnen, sollten Sie das doch einmal gut begründen. Die ganzen Verschwörungstheorien grassieren ja auch gerade deshalb, weil den Menschen zu wenig Begründungen gegeben werden, so dass die Gerüchte zu wuchern beginnen.
Freundliche Grüße aus Bergen in den Bergen

 

Neuer Höchststand bei Corona-Infektionen: Sind wir auf dem falschen Weg?

Wir haben in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden – ein neuer Höchststand! Dazu sagte der Präsident des RKI Wieler, welche Maßnahmen zur Eindämmung wie lange bestehen bleiben müssten, könne er nicht sagen; die Entscheidung treffe die Politik auf Basis des Infektionsgeschehens.
Nee, Herr Wieler! Von Ihnen erwarten wir eine Aufklärung, wo die Gefahren für Infektionen liegen. Wie wir hörten, sollen Schulen und Heime für die hohe Zahl der Infektionen verantwortlich sein.
Aber was ist mit der Gastronomie? Gibt es da überhaupt einen einzigen Nachweis dafür, dass sich jemand in einem sicheren Lokal beim Mittagessen angesteckt hat, wenn nicht, sollten Sie dann nicht sagen, dass es für die Schließung der Lokale keine wissenschaftliche Grundlage gibt?
Die Kanzlerin malt ein düsteres Bild für die Zukunft: Wahrscheinlich sollen die bestehenden Restriktionen beibehalten werden. Vernünftiger wäre es, aus den Statistiken der Gesundheitsämter heraus zu lesen, wo sich wohl die meisten infiziert haben. Mir will jedenfalls nicht einleuchten, warum ich im Flugzeug auf engem Raum mit anderen beieinander sitzen darf, in der Gastronomie aber nicht einmal mit Abstand vom Nachbartisch und getrennt durch eine Plexiglaswand mein Essen einnehmen darf.

Corona-Politik: Unglaubliche Fehler

Der größte Fehler der Corona-Maßregeln besteht m.E. darin, dass die die Politiker in ihrer Montagsrunde keine Epidemilogen oder Virologen zur Beratung hinzu gezogen haben. Dementsprechend war das Ergebnis ihrer Besprechung auch eher politisch begründet als wissenschaftlich.
Die Schulen bleiben also weiter auf und die Gastronomie zu.
Mit der Gastronomie habe ich mich ja schon öfter befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/17/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht-ii/
Ich habe gefunden, dass die Ansteckungsgefahr dort gleich Null sein dürfte, zumal die drei Lebensmittelmärkte, in denen ich einkaufe und die einen großen Kundenzulauf haben, keinen einzigen Krankheitsfall aufwiesen, weil dort die Regeln strikt eingehalten werden. 
Daher habe ich gefunden, dass ein so schwer wiegender Eingriff in die Grundrechte, wie er bei der Gastronomie erfolgte, nur auf Grund einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung hätte erfolgen dürfen. Aber hat man etwa die Gesundheitsämter gefragt, wie viele Infektionen auf einen regelgerecht geführten Gasthof zurück zu führen sind? Dass ich mit meiner Auffassung richtig lag, bestätigte heute Morgen ein Virologe in b5-aktuell. Er sagte, dass es für die Schließung der Gaststätten keine wissenschaftliche Evidenz gäbe.
Anders verhält es sich mit der Evidenz der Ansteckungsgefahr bei Schulen. Ich habe selbst Kinder im Kindergarten und in der Schule gehabt. Das bedeutete für uns, dass wir in jedem Jahr einmal bei der Grippewelle dabei waren. Die breitete sich nämlich über die Kinder auf die Eltern usw. aus. Warum soll es bei Corona anders sein? Freilich hat man Vorkehrungen getroffen, aber ob die helfen und ob sich die Kinder so weit bändigen lassen, ist doch sehr zweifelhaft. Und so steigen die Quarantänefälle in den Schulen an. Das Schlimme ist ja, dass infizierte Kinder sich noch ein paar Tage ganz gesund fühlen, bevor die Krankheit ausbricht. In dieser zeit können sie aber schon andere anstecken.
Es ist also eine rein politische Entscheidung, wenn die Schulen im Gegensatz zur Gastronomie offen gehalten werden: Man brauchte eben die Eltern als Arbeitskräfte und die wissen nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Kita oder Schule sind. Die Eltern sind eine politische bedeutsame Masse, zumal sie organisiert sind. Anders ist es mit den Gästen der Gastronomie: Die sind eine amorphe Menge. Man kann sie also übergehen.

Der zweite Fehler liegt in der Schreihals-Politk (s. Link oben). Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Die Autoindustrie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden. So ist das halt in unserer Lobbykratie. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte sich ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln erreichen lassen. Wie unsinnig das Vorgehen der Regierung ist, sei mit einem Beispiel verdeutlicht:
Man könnte ja auch gegen die Verkehrssünder so vorgehen: Man bestraft sie nicht, sondern belohnt die punktefreien Autofahrer. Geld genug ist ja da, wenn auch nur in der Druckmaschine.