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Vergleich der Religionen

Viele Menschen glauben, nur der Koran sei voll von Gewalt, während die Bibel Frieden und Liebe predige. Das ist völlig falsch, denn auch die Bibel predigt Gewalt. Sie hat sogar einen brutalen Erziehungsratgeber parat: Missratene Kinder soll man einfach steinigen. So etwas wissen die meisten Christen nicht, denn sie verschlingen zwar Massen an seichter Literatur, aber kaum einer hat die Bibel ganz durch gelesen, obwohl sie als Gottes eigenes Wort gilt. Merkwürdig ist, wie wenig Interesse sie Gottes eigenem Wort entgegen bringen.
Viele Christen finden ja, das Christentum sei die hochwertigere Religion. Aber sie sollten sich einmal vorstellen, in den christlichen Ländern gäbe es kein Sozialsystem, sondern die Gläubigen müssten einen gewissen Prozentsatz ihres Einkommens der Kirche opfern, der dann an die Armen verteilt würde. Was würde da wohl heraus kommen? In manchen islamischen Ländern soll das funktionieren.
Eines hat der Islam auf jeden Fall dem Christentum voraus: „Du sollst fröhlich sein!“ ist dort ein Gebot: Hier lesen wir:

Muhammad hatte also durchaus auch Sinn für Humor und erfreute sich des Lebens. So soll er oft so herzhaft gelacht haben, dass man seine Weisheitszähne sehen konnte. Und in zwei Aussprüchen macht er deutlich warum es wichtig ist sich zu freuen und zu lachen: Muhammad sagt: „Erfrischt die Herzen von Zeit zu Zeit, denn müde Herzen werden blind.“ Und: „Wer nicht fröhlich sein kann, der taugt nichts.“

In diesem Sinne: Bleiben Sie auch schön fröhlich!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Dass Geld nicht unbedingt glücklich macht, kann man am besten auf Urlaubsreisen beobachten: Je ärmer ein Land ist, desto fröhlicher sind dort die Menschen.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Ratschläge fürs Fröhlichsein – Gleich ausprobieren!

                    

                         Rat:

Ja so ist nun mal das Leben:
Mal geht’s gut und mal daneben.

Nur selten kommt von selbst das Glück:
Du musst’s erkämpfen – Stück für Stück.

Wünsch dir was, dir wird’s gegeben,
Oder auch nicht, so ist das Leben

Sei heute heiter, morgen froh,
Übermorgen ebenso.

    Rat:

Bist du einmal nicht so froh,
Hier ist ein Rat: Tu einfach so!
Auch der bloße Schein vom Glück
Ist wie ein Licht und strahlt zurück.
Erspar den Leuten dein Gewimmer –
Es macht alles nur noch schlimmer.

Noch ein Rat:

Was mir so durch den Kopf gegangen –
Ich sag‘ es frank und frei:
Kaum hat das Leben angefangen,
Ist es schon fast vorbei.

Sind auch gesund noch Leib und Glieder,
Und ist weit weg noch alles Leid:
Wie schnell schon liegst du krank danieder.
Drum freu‘ dich jetzt – genieß die Zeit!

Mehr finden Sie hier: https://autorenseite.wordpress.com/heitere-gedichte/

Hier irrte Nietzsche

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„Würden die Christen doch nur erlöster aussehen, dann würde ich auch an ihren Erlöser glauben»“, schrieb Nietzsche. Leider stimmt es schon, dass sich normalerweise die Christen weder in ihrem äußeren Erscheinungsbild noch in ihrem Tun wesentlich von ihren Mitmenschen unterscheiden. Was die Fröhlichkeit anbetrifft, richten sie sich nicht nach der Bibel, wo es u.a. heißt:

«Also iss dein Brot, trink deinen Wein, und sei fröhlich dabei. Denn schon lange gefällt Gott dein Tun. Trage immer schöne Kleider, und salbe dein Gesicht mit duftenden Ölen. Genieße das Leben mit deiner Frau, solange du dein vergängliches Leben führst, das Gott dir auf dieser Welt gegeben hat. Genieße jeden flüchtigen Tag…» (Die Bibel, Prediger, Kapitel 9, Verse 7-9).

Und noch ein ganz wichtiges Bibelzitat, das man beherzigen sollte, gibt es zu diesem Thema. Lesen Sie dazu bitte unbedingt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/22/ueber-die-heiterkeit/

Im wesentlichen gibt es zwei Gruppen von Menschen, die insoweit die Bibel ernst nehmen:
Die einen sind die Mormonen, die mich so ca. alle zwei Jahre aufsuchen. Sie kommen mit einem nahezu überirdischem Strahlen daher, das keineswegs aufgesetzt wirkt. Sondern sie kommen offensichtlich mit der großen Freude, einen göttlichen Auftrag zu erfüllen.
So ähnlich ist es mit den Bibelforschern, die Woche für Woche auf der Straße stehen und die Menschen bekehren wollen. Ich habe einen ganz großen Respekt vor diesen Leuten. Eine Vielzahl von ihnen ging im letzten Krieg lieber in den Tod als mitzukämpfen. Demgegenüber war der Papst Benedikt XVI als Soldat dabei, wenn auch nur Flakhelfer. In seiner Biografie steht nichts darüber, wie er sich damals als junger Mensch zu diesem Kriegsdienst gestellt hat oder wie er nun als alter Mann darüber denkt. Dagegen liest man ausführlich, wie er sich am Kriegsende von der Truppe entfernt hat, obwohl dies angeblich lebensgefährlich gewesen sein soll. Wer allerdings wie ich das Kriegsende miterlebt hat, weiß, dass sich damals die ganze Wehrmacht aufgelöst hat: Die Soldaten warfen ihre Waffen weg und flohen vor dem Feind, wenn dies freilich auch Fahnenflucht war.

 

 

Zur Woche des Glücks

Zur Zeit beschäftigen sich die Medien mit dem Thema Glück. Offenbar sind die Menschen im Zuge des steigenden Wohlstands nicht glücklicher geworden, denn es werden immer mehr Antidepressiva verschrieben.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/oecd-studie-menschen-aus-reichen-laendern-nehmen-mehr-antidepressiva-a-934761.html
Dazu fällt mir ein interessantes Erlebnis ein: Als wir einmal in der Türkei Urlaub machten, wohnte in unserem Hotel eine größere Gruppe von Ärzten, die von einem Pharma-Unternehmen zu einer „Fortbildungsveranstaltung“ eingeladen worden waren. Die Ärztinnen gingen in Gruppen zum Baden. Wenn man vom Hotel zum Strand ging, musste man an einer Reihe von Tischen vorbei gehen, an denen türkische Frauen saßen und mit Handarbeiten beschäftigt waren: Sie strickten und häkelten und boten das, was sie gemacht hatten zum Kauf an. Was daran bemerkenswert war, war die Tatsache, dass diese Frauen so unheimlich fröhlich waren und sich trotz der gegenseitigen Konkurrenz recht heiter unterhielten. Als wir an einem Stand schauten, was es dort gab, kam eine Gruppe von Ärztinnen hinzu. Sie debattierten über die Frage, warum diese Frauen so fröhlich waren, obwohl sie doch in so bescheidenen Verhältnissen lebten. Das Fazit der Debatte war schließlich der Satz einer Ärztin: „Irgendwas müssen wir falsch machen!“ Recht hat sie!