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Spartemperatur 19°: Frauen und Männer über einen Kamm scheren?

Bei der Forderung nach einer Raumtemperatur von 19° scheint der Regierung entgangen zu sein, dass Frauen und Männer ein völlig unterschiedliches Temperaturempfinden haben: Frauen frieren leichter, besonders wenn sie schlank sind. Da werden sich bald die frierenden Frauen aus ihren Büros melden und eigene Frauenzimmer fordern.
Oben sehen Sie die Wohlfühltemperatur meiner Frau, die wir wohl heute erreichen, wenn die Sonne in die  voll verglaste Südfront meines Energiesparhauses scheint:

(Wenn es meiner Frau zu kalt war, pflegte sie immer zu sagen, sie wolle nach ihrem Tod lieber in die Hölle, weil es dort schön warm sei. Nun ist sie gerade gestorben und ich hoffe doch, dass ihr Wunsch nicht in Erfüllung gegangen ist,)
Auch Alte frieren leichter als Junge. Ich erinnere mich an meine Jugend, als ich viel auf Bauernhöfen unterwegs war: Da saßen Oma oder Opa auf der Ofenbank.
Auch ich fand es gerade ungemütlich, als ich in den vergangenen Tagen nur 20° im Haus hatte, die mir mein Wassertank der Solaranlage so spendierte, ohne dass ich ihn als Heizung verwendete:

CDU-Parteitag: Was fehlt!

Es mag sein, dass Merz recht hat, wenn er die derzeitige Regierung als schwächste bezeichnet. Aber die Vorgängerin unter Führung der Union war schlimmer. Sie hat falsch regiert und Deutschland herunter kommen lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Die schlimme Lage, in der wir uns befinden, ist eine Folge der mangelnden Vorsorge für die Zukunft. Vielleicht müssen nun viele frieren und vielleicht kommt es zu einem Stromblackout. Stellen Sie sich mal vor, wie es sein würde, wenn die Türen der Supermärkte und deren Kassen nicht mehr funktionieren würden und Sie beim Bankautomaten kein Geld mehr bekämen! Alles eine Folge des Merkelismus.
Und deshalb vermisse ich bei Merz ein Wort: „Entschuldigung!“ Er müsste sich „klar“ (Lieblingswort der Politiker, hier ausnahmsweise ernst gemeint) von der Politik von Merkel distanzieren und sagen:“Jawohl, liebe Wähler, wir haben verstanden und haben uns erneuert.“

Dazu noch ein Zitat aus meinen Aphorismen:

Die Größe eines Menschen bemisst sich auch an seinem Umgang mit Fehlern: Kann er sie zugeben und daraus die Konsequenzen ziehen?

 

Sanktionen: wie lange noch?

Noch steht das Volk hinter den Sanktionen, aber eines Tages wird sich das ändern:
Gazprom hat durch die steigenden Preise schon jetzt so viel verdient wie im ganzen letzten Jahr und das Unternehmen muss überflüssiges Gas abfackeln, während unser Konzern Uniper mit einer hohen Gasumlage gestützt werden muss. Die Kehrseite der Gazpromgewinne sind bei uns immens steigende Energiepreise. Wie lange werden unsere Bürger, die vielleicht im Winter frieren, das hinnehmen?

Erst dachten die Politiker, man könne den Rubel in die Knie zwingen und Russland zahlungsunfähig machen. Stattdessen verfällt unser Euro und wir müssen Schulden machen, die noch unsere Enkel abzahlen müssen.

Und was haben die Opfer, die wir für die Ukraine gebracht haben, bewirkt? Nichts! Wir werden von den Politikern vertröstet mit dem Hinweis, es dauere noch eine Zeit, bis die Sanktionen wirken. Nur übersieht unsere Regierung dabei zweierlei:
1. Sanktionen haben noch nie etwas gebracht: Beispiele: Kuba und Iran.
2. Die Russen werden das, was ihnen infolge der Sanktionen nicht geliefert wird, demnächst selbst herstellen. Wir verlieren also im Fall der Aufhebung der Sanktionen einen wichtigen Markt.

Wenn das Volk nun infolge der ausgelösten Inflation immer ärmer wird und womöglich frieren muss, dann wird es zu Unruhen kommen, denn es dämmert auch dem Dümmsten, dass die Sanktionen, die nichts bringen, an seiner Lage schuld sind.
Aber die Regierung wird trotzdem an ihrem Kurs fest halten. Man nennt das Escalation of Commitment. Die Erfahrung lehrt, dass Führungskräfte lieber an falschen Entscheidungen fest halten, als dass sie zugeben, einen Fehler gemacht zu haben. Das gilt besonders für die Politik (vgl.: Lindner und das Tempolimit).
Schlimme Aussichten!