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Heute ist der Gönn-dir-was-Tag

Eigentlich solltest du dir jeden Tag etwas gönnen, damit die Seele Lust hat, in deinem Körper zu wohnen. Es muss ja nicht immer etwas Großartiges sein, was man sich gönnt, es genügt auch ein kleiner Spaziergang durch die Seiten dieses Blogs:
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Was ist Ihr Sinn des Lebens?

Tja, da wird es für viele schwierig: Manche haben noch nicht darüber nachgedacht im Stress des Lebens. Für religiöse Menschen ist die Frage leicht zu beantworten. Ihr Sinn des Lebens ist, nach den Geboten ihrer Religion zu leben, um in den Himmel zu kommen.
Aber was ist mit den anderen? Könnte es nicht auch ein Sinn des Lebens sein, anderen eine Freude zu bereiten? Schade, dass so wenige Reiche auf eine solche Idee kommen und wenn doch, erfährt man es in den Medien: So hat ein chinesischer Unternehmer anlässlich des Firmenjubiläums seinen Mitarbeitern einen Urlaub spendiert und eine amerikanische Unternehmerin überraschte ihre Angestellten, indem sie ihnen eine Kreuzfahrt schenkte. Im Fernsehen sah man den fast irrsinnigen Jubel der Beschenkten.
Traurig ist, dass so noble Spender leider die Ausnahme sind. Die Menschheit ist anscheinend zu abgestumpft, um auf solche Ideen zu kommen.
Immerhin ist erfreulich, dass die Spendenbereitschaft doch recht hoch ist, obwohl man selbst bei renommierten Spendensammlern wie der UNESCO von Skandalen hört. Aber viel  schöner ist es doch, jemandem persönlich eine Freude zu machen. Beispielsweise schenkt man einer armen Flaschensammlerin ein mehr oder weniger großes Scheinchen, das einem selbst kaum weh tut, aber der Frau eine unglaubliche Freude macht. Nur: Wer macht so etwas schon?

Tun Sie, was Ihnen Spaß macht?

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist lachen.jpg.

In den Nachrichten hörte ich eine Meldung, die mir zu denken gab. Da wurde behauptet, dass die Menschen von heute in der Freizeit immer weniger das tun, was ihnen wirklich Spaß macht. Stattdessen sitzen sie am PC oder daddeln am Handy.
Da frage ich mich doch: Tun sie das denn nicht, weil es ihnen tatsächlich Spaß macht? Und wenn es ihnen keinen Spaß machen würde: Warum tun sie dann nicht etwas anderes?

Ich glaube, da muss man vielleicht unterscheiden zwischen Spaß und echter Freude. So ist beispielsweise ein Computerspiel ein oberflächlicher Spaß, der – wenn er übertrieben wird – keine Zeit mehr übrig lässt, eine echte Freude zu erleben. Und was die Freude anbetrifft, gibt es viele Möglichkeiten: Wandern, Bergsteigen, Musizieren, Malen … Da spürt man seine Seele.
Jeder muss selbst wissen, was ihm gut tut und wo er sich vielleicht auch selbst verwirklichen kann.

Machen Kinder keine Freude?

Über dieses Thema habe ich ja schon einmal geschrieben. Immer mehr Frauen bekommen nach der Geburt ihres Kindes eine postnatale Depression:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/27/machen-kinder-keine-freude/
Ich hätte doch so etwas nie für möglich gehalten und so freue ich mich, als ich diese Schlagzeile las;
„Nach der Geburt ihres Sohnes: Scarlett Johansson ist „verrückt vor Liebe““.
Es gibt also auch heutzutage Menschen, die so fühlen wie wir damals. Was die postnatale Depression anbetrifft, denke ich dabei an die Fensterguckerkrankheit (nicht :Schaufensterkrankheit): Als die Eisenbahn erfunden wurde, bildeten sich viele Menschen ein, sie würden beim Hinaus-Schauen aus dem Zugfenster durch die vorbei huschenden Bilder krank. Und so wurden sie von den Ärzten als Kranke behandelt.
Ob es bei der postnatalen Depression genau so ist?
Freilich stellt ein Neugeborenes die Eltern auch vor eine völlig neue Situation: Sie müssen Verantwortung tragen für das kleine Wesen, und oft beschleicht sie die Angst, vielleicht einen Fehler zu machen.
Was übrigens Eltern tun sollten: sich am Bett des Neugeborenen versprechen: Wir schulden diesem Kind ein schönes Leben in einer intakten Familie und wir wollen alles dafür tun.

Und was die Eltern später tun sollten: ihre Kinder zu ihren Freunden machen.  Sie sollten immer bedenken: Die Kinder sind stärker als sie, auch wenn es ihnen anders erscheint.
Mein Vater demonstrierte dies so: „Ein Kind bringt es fertig, sich die Finger zu erfrieren und zu sagen: Warum haben mir meine Eltern keine Handschuhe angezogen?“

Vielleicht interessiert Sie ja mein Erziehungsratgeber:
https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/erziehungsratgeber/

 

Zwei Begegnungen

Wie verschieden doch die Menschen sind:

Gestern in der Stadt trafen wir eine Frau mit ihrer kleinen Tochter, die ein hübsches Kleid an hatte. Ich dachte, dass ich dem Kind eine Freude mache, wenn ich dies bemerke und sagte:
„Du hast aber ein schönes Kleidchen an. Wo kann man denn so etwas kaufen?“
Darauf schürzte die Mutter ihr Kleid und knickste:
„Und zu meinem Kleidchen sagen Sie nichts?“
Das war eine nette kleine Begegnung und wir haben herzlich gelacht.

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Begegnung der anderen Art. Ein kleines Mädchen hatte eine besondere Frisur mit einem Haargeflecht an den Seiten des Kopfes. Auch hier dachte ich, ich würde dem Kind eine kleine Freude machen, wenn ich die Frisur lobe und fragte:
„Du hast aber eine schöne Frisur. Wer hat denn die gemacht?“
Darauf mischte sich die Mutter böse ein:
„Was fällt Ihnen ein, einfach mein Kind anzusprechen?“

Corona: Kinder haben Ideen! Spruch zum Tag

Als alter Mann freue ich mich immer besonders an den Kindern, wie sie voll von Ideen und Betriebsamkeit ständig beschäftigt sind. Gerade auch in Corona-Zeiten haben sie immer was zu tun.
Auf meinem Spaziergang komme ich oft an einem Haus mit Kindern vorbei. Die haben sich vorgenommen, die Welt zu verbessern oder nur den Vorbeigehenden eine Freude zu machen. So legen sie beschriftete Steine an den Weg. Auf dem Bild oben lesen Sie ihre neuste Botschaft.
Auch andere haben solche Ideen. Hier ein Stein auf der Strobl-Alm:

Was mir Freude macht


Ich habe mein Verfalldatum nun schon etliche Jahre überlebt und habe immer noch viel Freude am Leben.
Zunächst einmal freue ich mich jeden Tag darüber, dass ich gesund mit meiner Frau in einem schönen Haus wohne und das genießen kann.
Und weil wir beim Alter sind: Ich freue mich an alten Ehepaaren, die Arm in Arm durch die Stadt gehen und miteinander lachen.
Natürlich erfreuen mich gerade auch die kleinen Kinder, die vor lauter Energie gar nicht gehen können, sondern immer laufen müssen und die überall etwas zum Staunen finden, wenn es auch nur ein Stein ist.
Und wenn ich auf das Inzeller Kienbergl gehe, freue ich mich an den jungen trainierenden Eisläuferinnen, die mir fröhlich mit wippendem Pferdeschwanz begegnen und lächelnd grüßen. Anni Friesinger war mal eine von ihnen.
Schließlich freut mich noch etwas, was immer seltener wird: ein offenes Gesicht mit liebenswürdiger Ausstrahlung.
 

Vermissen Sie den Urlaub? Hier kommt der Trost

Ja, so schön könnte Urlaub sein – wie gesagt: „könnte“! Wenn Sie nun traurig sind, dass Sie nicht in Urlaub fahren oder fliegen können, sollten Sie sich die Urlaubsgesetze aus dem Buch „Mit spitzer Feder“ vergegenwärtigen:
Urlaubsgesetz Nr. 1: Je schöner die Gegend ist, desto grantiger ist das Hotelpersonal.
Urlaubsgesetz Nr. 2: Vergleiche die Freude auf den Urlaub mit der, die du beim Heimkommen empfindest: Dann bleibe zufrieden zu Hause.
Urlaubsgesetz Nr. 3: Freue dich, wenn du gesund nach Hause kommst. Das ist nicht selbstverständlich.
Urlaubsgesetz Nr. 4: Der Urlaub ist meist nur halb so schön, wie die Heimkehrer berichten.
Urlaubsgesetz Nr. 5: Der Urlaub ist anders als im Prospekt, denn wenn du einen Urlaub buchst, bedenke, dass du damit nur eine Chance erwirbst, dass alles so abläuft, wie du es dir vorgestellt hast.
Urlaubsgesetz Nr. 6: Montezuma lebt und hat was gegen Urlauber.
Urlaubsgesetz Nr. 7: Jeder Urlaub ist in der heutigen Zeit ein Abenteuerurlaub: Wie kommst du wieder heim?
Urlaubsgesetz Nr. 8: Der Reiz des modernen Urlaubs besteht oft im Kontrast: Erst übernachtest du im Luxushotel, dann auf dem Boden des Flughafens.

In diesem Sinne: Genießen Sie Ihr Zuhause!

Was für ein Tag ist denn eigentlich heute?

Wenn Sie diese Frage im Internet stellen, erfahren Sie, dass heute der Tag der Bierdose sein soll. Wenn Sie aber weiter forschen, werden Sie überrascht sein, welche Gedenken heute viel wichtiger wären:

Heute ist zunächst einmal der UNESCO-Tag der Bildung. So einen Tag brauchen wir, weil die Bildung immer mehr durch Ausbildung ersetzt wird. Das heutige Wirtschaftsleben braucht keine nachdenklichen Menschen, sondern gut funktionierende Arbeiter, die möglichst schnell durch die Schule und Uni geschleust werden.

Dann wäre heute noch de Tag des herzhaften Lachens. Deshalb bemühe ich mich hier jeden Tag, meinen Lesern jedenfalls mit dem Witz zum Tag ein Lächeln zu entlocken.

Und schließlich ist heute auch noch der Tag der Komplimente: Also an die Arbeit! Sie glauben gar nicht, wie einfach sich wie viel Freude bereiten lässt!