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Corona: Die falsche Philosophie – Nee, Herr Söder, so nicht!


Wir sind mit einer falschen Philosophie gegen das Virus vorgegangen. Unsere Corona-Politik ist gescheitert:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/06/coronapolitik-gescheitert/
Während die Chinesen schon wieder tanzen und Neuseeland praktisch corona-frei ist, steigen bei uns die Infektionszahlen und die Zahlen der Toten. Warum ist dies so? Sind wir blöder als die anderen?
Markus Söder macht den „Schlendrian“ für die konstant hohen Corona-Infektionszahlen verantwortlich. Er hat sich ja zum großen Manager der Corona-Krise in den Vordergrund gespielt und will nun von dem Versagen seiner Politik ablenken, und die sah so aus:
Man hat von vornherein nicht hart mit einem kurzen totalen Lockdown durchgegriffen, sondern hat aus wirtschaftlichen Erwägungen nur lasche Maßnahmen ergriffen. Man hat gemeint, man könne das Virus in den Griff bekommen, wenn man die Infektionen auf ein Maß beschränkt, dass die Intensivstationen nicht überlastet werden. Das haben Tausende mit dem Leben bezahlen müssen. Nun also muss man aber doch einen harten Lockdown anordnen, nachdem man der Verbreitung des Virus bei den Weihnachtseinkäufen nicht richtig Einhalt geboten hat. Der Kommerz ging ja vor.
Wenn nun Söder mit dem Vorwurf des Schlendrians dem Volk die Schuld an der Situation gibt, so sollte er sich lieber an die eigene Nase fassen.

Das Versagen der Justiz

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Nehmen wir an, die Ärzte würden so arbeiten wie die Richter, dann würden jedes Jahr etwa 50 Menschen im Krankenhaus sterben, weil zu wenig Ärzte zur Verfügung stehen. Nicht auszudenken, welche Empörung das auslösen würde.
Anders ist es bei den Richtern: Jahr für Jahr kommen etwa 50 Verbrecher frei, weil die Richter keine Zeit hatten, sich rechtzeitig um sie zu kümmern. Und dann bekommen wir zu hören, schuld sei der Richtermangel. Und das wird als Entschuldigung akzeptiert. Stattdessen müssten die Justizministerien dienstaufsichtlich einschreiten. Auch wenn man zu wenige Richter hat, muss man doch die Arbeit so einteilen, dass die wichtigsten Aufgaben (also die Haftsachen) zuerst erledigt werden. Es darf einfach nicht sein, dass ein Mörder freikommt, weil die Richter sich um Scheidungen oder Erbstreitigkeiten kümmern. Das wäre etwa so, als wenn die Ärzte im Krankenhaus wegen Hämorrhoiden-Operationen keine Zeit für die Intensivstation hätten.
Nehmen wir einmal an, ein frei gelassener Mörder würde wieder einen Menschen umbringen: Müssten dann nicht die verantwortlichen Richter bestraft werden? Und ist das dann nur fahrlässige Tötung oder Totschlag mit bedingtem Vorsatz? Das werden wir wohl kaum erleben, erst recht nicht, dass ein Justizminister verurteilt wird, weil er nicht dienstaufsichtlich eingeschritten ist.
Wie frustrierend muss es für die Polizei sein, wenn ein Mörder, den sie mit großem Aufwand endlich verhaftet hatte, von einem Gericht freigelassen wird, weil man keine Zeit aufbrachte, sich rechtzeitig um den Fall zu kümmern.

Trump hat recht!


Ich habe hier ja schon einmal Verständnis für Trumps Strafzölle geäußert:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/30/germany-first-trump-hat-recht/
Und nun habe ich nun auch Verständnis für die USA, wenn sie auf dem G-20-Treffen einen freien Handel ohne Zölle und Beihilfen fordern. Sollten unsere Politiker da nicht begeistert zustimmen, wenn sie die Globalisierung, die ich ablehne, voran treiben wollen? Sie müssten doch einsehen, dass es so nicht weiter gehen kann wie bisher: Die Amis verlangen beim Import deutscher Autos zur Zeit noch weniger Zoll als wir umgekehrt für den Import amerikanischer Fahrzeuge. Und Trump hat recht, wenn er uns Dumpinglöhne vorwirft, weil bei uns die prekären Arbeitsverhältnisse ständig zunehmen (Leiharbeit, Zeitarbeit, Aufstocker, Minijobs…).
Aber nun haben offenbar unsere Politiker Angst vor einem freien Handel mit fairen Löhnen, denn dann wären unsere Fahrzeuge auf einmal vielleicht nicht mehr so konkurrenzfähig. Die Politiker reden zwar dauernd von Globalisierung, doch wollen sie diese nur, wenn sie dabei vorteilhafte Bedingungen heraus schinden können. Das wäre dann eigentlich keine echte Globalisierung, denn die funktioniert nur gut für den, der technisch überlegen ist oder billiger produziert. Da werden wir nicht mehr lange mithalten können, denn die Amis dürften beim autonomen E-Auto bald die Nase vorn haben und die Chinesen werden billiger sein können als wir.

Plastiktütenfreier Tag

Plastik

Heute ist plastiktütenfreier Tag. Da hören wir wieder, wie umweltschädlich die Plastiktüten sind. Es gibt inzwischen eine ganze Insel aus Plastik in der Südsee. Die soll halb so groß sein wie Europa.
Ich meine schon, dass man unterscheiden muss: Wenn ich mir beim Kauf eine Plastiktüte geben lasse, heißt das doch noch lange nicht, dass die in der Südsee landet. Ich kann sie als Mülltüte verwenden und dann wird das in ihr gespeicherte Öl seinem eigentlichen Zweck zugeführt: In der Müllverbrennungsanlage wird sie zur Wärmeerzeugung benutzt. Ich gebe zu: Das ist nicht die nachhaltigste Art der Wärmegewinnung. Aber es ist auch nicht gerade besonders nachhaltig, wenn ich keine Mülltüten verwende: Dann muss ich den Mülleimer und die -tonne dauernd mit Wasser reinigen, was nicht nur das kostbare Nass verschwendet, sondern auch das Abwasser belastet.