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Frauenquote kommt – Wo bleibt die Männerquote?

 

Mein Senf dazu:
Eines muss man den Frauen ja lassen: Sie verstehen es hervorragend, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Das ist beim Thema „Gewalt“ so, und nun haben sie auch eine Frauenquote für Vorstände der Dax-Konzerne durchgesetzt. Die wird nun Gesetz
Und wo bleiben die Männer? In der Justiz beobachten wir beispielsweise, dass in vielen Ländern mehr Frauen als Männer eingestellt werden:
https://www.djb.de/presse/pressemitteilungen/detail/pm17-16
Ein Anwalt erzählte mir einmal: „Wenn Du heute bei der Staatsanwaltschaft bist, denkst du, du bist auf einem Catwalk.“
Hier haben die Frauen also inzwischen die Oberhand gewonnen, und schon wird der Ruf nach einer Männerquote laut.
Und wie sieht es bei der Bezahlung der Frauen aus? In den Unternehmensvorständen verdienen sie mehr als die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/19/heute-ist-ein-ganz-trauriger-tag-der-weltmaennertag-2/
Das zeigt an, dass ein Bedarf an Frauen für die Vorstandsposten besteht, ohne dass es einer Quote bedarf, die womöglich beim Verfassungsgericht scheitert, wenn ein Unternehmen sich traut, dagegen zu klagen, denn eine solche Klage wäre wohl nicht gut für das Image. Wenn Unternehmen Frauen besser bezahlen als Männer, ist dies doch ein Zeichen dafür, dass sie mehr Frauen gewinnen wollen. Man muss nicht alles regeln, sondern kann es also durchaus auch dem freien Spiel der Kräfte überlassen. Was wir in der Justiz festgestellt haben, sehen wir auch in der Politik: Wir haben eine Kanzlerin und viele Ministerinnen. Es regelt sich also alles ganz von selbst.

Die Verfassungsbrüche unserer Parteien


Das Paritätsgesetz von Thüringen ist klar verfassungswidrig. Das habe ich den Parteien hier schon früher geschrieben, als sogar die Justizministerin solche Überlegungen anstellte, und ich habe davor gewarnt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/12/barleys-frauenquote-ist-verfassungswidrig/
Was mich an dem Ganzen so stört, ist zunächst einmal der mangelnde Respekt vor der Verfassung. Eigentlich sollte der so groß sein, dass man nicht einmal etwas tut, was
verfassungsrechtlich als bedenklich erscheinen könnte – etwa so, wie man ja auch nicht etwas macht, was vielleicht gegen Strafgesetze verstößt.
Das zweite, was mich am Paritätsgesetz stört, ist die Dummheit, die dahinter steckt: Man wollte offenbar aus wahltaktischen Gründen den Frauen einen Gefallen tun und ist dabei so richtig auf die Nase gefallen, indem man der AfD eine klassische Steilvorlage lieferte, denn die sagt natürlich, man sehe jetzt, wer verfassungswidrig ist.
Übrigens gibt es genügend Frauen, die etwas drauf haben und sich deshalb gegen eine Frauenquote wenden, denn sie wollen nicht in de Ruch kommen, nur eine „Quotenfrau“ zu sein.
Noch einen solchen Ausrutscher kann man sich nicht mehr leisten,
denn Verfassungsbrüche haben wir schon genug:
https://autorenseite.wordpress.com/demokratie-kaputt/

Was heißt Gleichstellung der Frauen?


Sehen so Frauen aus, die nach einen Listenplatz oder Posten jammern? Aber nun im Ernst:

Frauen und Männer ticken ganz unterschedlich: Das sieht man auch, wenn in der Politik von der Gleichstellung der Frauen die Rede ist. Die meisten Frauen meinen, dass sie bei den Wahlen Anspruch auf 50% der Listenplätze haben. Sie fordern für die Listenaufstellung ein Reißverschlussverfahren: Abwechselnd sollen je ein Mann und eine Frau aufgestellt werden.
Die Männer denken da gerechter. Männer und Frauen sollen
gleiche Chancen haben. Das bedeutet: Weil der prozentuale Anteil der weiblichen Parteimitglieder bei CDU/CSU wesentlich geringer ist, sind Männer und Frauen also nur dann gleich gestellt, wenn beiden Geschlechtern prozentual so viele Sitze zustehen, wie es ihrer Mitgliederzahl entspricht. Bei der CSU wären das ca. 20% der Sitze für Frauen.
Es juckt mich ja immer, in so einer Situation Ratschläge zu geben. Beim Stichwort „Rat“ fällt mir
dann allerdings immer ein, was ein alter Bauer hier zu seiner Frau zu sagen pflegte:
„… tat i sog‘n, wenn d‘ mi frogst, aba frogst mi ja net!“
Aber trotzdem hier meine Meinung: Die CDU sollte die Karten auf den Tisch legen und den Frauen klar sagen: Frauen, ihr habt eure Quote selbst in der Hand: Kommt in die Partei, dann erhöht sich auch eure Quote bei der Kandidatenaufstellung! Vielleicht gewinnt die Partei ja dadurch mehr Frauen. Auf jeden Fall vermeidet die Partei auf diese Weise, allein schon deshalb als rückständig zu gelten, weil sie zu wenig Frauen in Führungspositionen hat.

Männer auf der Verliererstraße


Gestern war der „Equal-Pay- Day“ und da haben wir wieder das Übliche gehört. Als Mann frage ich mich, wo denn die armen unterbesoldeten Frauen sind. Ich kenne keine: Lehrerinnen und Richterinnen gehören natürlich nicht zu den schlechter bezahlten Kräften. Aber auch diejenigen aus der freien Wirtschaft, die ich kenne, sind nicht schlechter dran als die männlichen Kollegen. Offenbar kenne ich da die falschen (nämlich nur eine aus dem Vorstand). Aber auch bei ALDI schaute mich eine Kassiererin erstaunt an, als ich sie fragte, ob sie weniger bekommt als ihr männlicher Kollege.
Es gibt natürlich Frauen, die nach einer längeren Phase eines Hausfrauendaseins in ihre Firma zurückkehren und glauben, sie müssten genau so gut bezahlt werden wie ihre Kollegen, die inzwischen einen Haufen Erfahrungen gesammelt haben. Und es gibt auch Frauen, die bei Gehaltsgesprächen zu bescheiden sind, dreiste Forderungen zu stellen. Aber lassen wir dieses Thema, über das wir gestern genug gehört haben.
Frauen, merkt ihr denn nicht, dass ihr es im Grunde genommen besser habt als die Männer? Ihr braucht nur einen gut situierten oder gar reichen Mann zu heiraten und dann habt ihr ausgesorgt. Es geht aber auch so:
Nehmen wir mal als Beispiel Kylie Jenner: Sie wurde ein Instagram Star mit Kosmetik und dadurch zur Milliardärin. Welcher Mann würde es schaffen, auf diese Weise auch nur ein schlichter Millionär zu werden? Auch sonst sehen wir ständig Frauen, die sich mit angeblich zufälligen Fotos ins Licht der Öffentlichkeit bringen, um damit viel Geld zu verdienen. Welcher Mann könnte mit „Nippelalarm“ oder „Höschen-Blizen“ auch nur einen Euro verdienen? Wer würde sich dafür interessieren, wenn ein Mann wie Heidi Klum angeblich „mehr zeigt, als er wollte“?
Kein Mann protestiert dagegen, dass die Models ein Vielfaches der armen Dressmen verdienen. Und die Frauen finden das in Ordnung. Als Trost bleibt den Männern nur, dass sie leichter als Frauen Abgeordneter oder Firmenboss werden können. Aber die Frauen sind dabei, ihnen das zu vermiesen, indem sie eine Frauenquote verlangen. Zwar verfügt beispielsweise die CSU nur über einen Frauenanteil von 20%. Aber diese 20% sollen Anspruch auf anteilig genauso viele Abgeordnetensitze haben wie die 80% Männer – so meinen es die Frauen und finden das gerecht. Auch unsere Justizministerin Barley, die in ihrem Titel das lateinische Wort für Gerechtigkeit trägt, findet das in Ordnung. Zwar bringen erfahrungsgemäß Männer als Kandidaten mehr Stimmen als Frauen, aber die Frauen wollen diesen in ihren Augen fehlgeleiteten Wählerwillen korrigieren, indem sie eine 50-prozentige Sitzverteilung einführen wollen. Merkel und KK in Spitzenpositionen genügen ihnen nicht.
Männer, passt auf! Ihr seid auf der Verliererstraße:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/