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Abschaffung des Vaterlandes

Es hat lange gedauert, bis die verschlafene Frauenbeauftragte reagiert hat. Sie will nun endlich aus unserer Nationalhymne „Vaterland“ durch „Heimatland“ und „brüderlich“ durch „couragiert“ ersetzen. Da hätten eigentlich die Femen schon früher drauf kommen können und die geänderte Form des Deutschlandliedes bei festlichen Anlässen mit nackten Brüsten singen können.
Deutschland ist anscheinend geistig viel langsamer als Österreich. Dort wurde die Nationalhymne längst geändert und es werden in dem Lied also nun nicht nur die großen Söhne, sondern auch die großen Töchter des Landes besungen und aus „Bruderchören“ wurden „Jubelchöre“.
Allerdings gibt es in Österreich immer noch Quertreiber: Gabalier sang kürzlich noch die alte Fassung, weil er sie so in der Schule mit 8 Jahren gelernt habe. Außerdem glaube er, dass „Österreich ganz andere, viel wichtigere und dringendere Probleme hat, mit welchen sich die Politik beschäftigen und im besten Fall auch lösen sollte.“

Weil unsere Politiker sich aber gerne auf solche Probleme stürzen, um von anderen abzulenken, werden auch wir wahrscheinlich etwas verspätet unsere Nationalhymne ändern. Bei uns wurde ja schon die Bevölkerung darauf vorbereitet, indem im politischen Sprachgebrauch das „Vaterland“ durch „Heimat“ ersetzt wurde. Aber auch bei uns wird es Quertreiber geben und bei einer Neufassung der Nationalhymne wird es Dissonanzen geben: Die einen singen so und die anderen anders.
Sollen wir immer mehr ins Hintertreffen geratenden Männer nun als Gegenreaktion die Abschaffung der „Muttersprache“ fordern? Nein, wir bleiben gelassener als die Hysterikerinnen: „Vaterland“ und „Muttersprache“ gehören zusammen und keines dieser Worte soll das andere Geschlecht ausgrenzen. Am Ende kämen noch die Gender-Anhänger daher und fordern „Genderland“ und „Gendersprache“.
Übrigens gibt es für aussterbende Pflanzen und Tiere eine rote Liste, die sie schützen sollen. Soll es nicht auch für aussterbende Begriffe eine solche Liste geben? „Vaterland“ wäre der erste Anwärter. Wie viel Geschichte hängt an diesem Wort!

Busen: Sind Frauen a bisserl schizophren?

Frauen sind von merkwürdiger Widersprüchlichkeit. Sie tun alles, um ihre sekundären Geschlechtsmerkmale im wahrsten Sinne des Wortes empor zu heben. Völlig daneben ging die Aufforderung der Emanzen, die Frauen sollten doch die BHs verbrennen, weil diese einengenden Kleidungsstücke ihnen angeblich von den Männern aufgezwungen worden seien. Ich habe seinerzeit Alice Schwarzer prophezeit, dass sie mit solchen Aktionen keinen Erfolg haben wird:
Frauen für Fortgeschrittene
Nun ist es so, dass die Frauen ihre Brüste nicht nur hervorheben, sondern auf diese Körperteile auch noch tiefe Einblicke gewähren. Nur hinein schauen dürfen Männer nicht. Das gehört sich nicht, lautet eine Benehmensregel. Frauenbrüste sind also das einzige Ausstellungsstück, das man nicht ansehen darf. Noch schlimmer ist es, wenn ein Mann sich erlaubt, lobende Worte über das zu machen, was ihm da geboten wird. Daran ist die FDP zu Grunde gegangen, weil Brüderle so frei war, eine bewundernde Bemerkung über das Dekolletee einer Stern-Journalistin zu machen.
Was sind wir doch für ein merkwürdiges Volk geworden. Einerseits übertrumpfen sich die Schriftsteller (-innen) mit Details aus den Feuchtgebieten. Und die Titelseiten der Illustrierten hängen voll von Frauennrüsten. Aber andererseits ist man erschreckend prüde geworden. Gerade hat sich ein Fahrer geweigert, ein Auto zu fahren, auf dem zwei Frauenbeine abgebildet waren. Er sagte, mit so einem Puffauto fahre er nicht:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mitarbeiter-kaempft-gegen-kaffee-firma-urteil-kuendigung-wegen-puffauto-rechtens.70b1e3ab-7254-4132-8c91-d27f19e7aded.html
Erfreulicherweise ist er vor Gericht gescheitert.
Wir sind neuerdings eine humor- und freudlose Gutmenschengesellschaft. Aber ich  war doch sehr erstaunt, dass es doch noch so etwas bei uns gibt: Als ich neulich mein Bier trank, bekam ich einen Bierdeckel dazu, den ich Ihnen gerne gezeigt hätte, aber ich habe das Urheberrecht dafür nicht bekommen, denn die Brauerei schrieb mir:
„Wir werden aufgrund dieses Motivs auf dem Bierdeckel bereits vom Werberat beäugt und es melden sich wöchentlich „Frauenbeauftragte“, die sich beschweren. Wir möchten zu diesem Thema kein weiteres Öl ins Feuer gießen.“
Soweit ist es bei uns in Deutschland gekommen, dass man nicht einmal mehr das Dekolletee einer Bedienung zeigen darf, die zwei Maßkrüge trägt.
Gut, dass die offizielle Frauenbeauftragte den Bierdeckel noch nicht gesehen hat! Das wäre sicherlich sein Ende. Wieso eigentlich? Ist es nicht schön, dass der Liebe Gott die Frauen mit Körperteilen ausgestattet hat, die geeignet sind, Männern den Schlaf zu rauben? Wenn behauptet wird, Frauen würden durch solche Bilder zu Lustobjekten degradiert, muss man dem entgegen halten, dass diese Frauen wahrscheinlich gerne Lustobjeke sind. Frauenfeindlich ist derartige Werbung doch wohl nicht, denn sie eröffnet den Frauen die Möglichkeit, auf einfache Weise Geld zu verdienen. Und entwürdigend sind solche Darstellungen keinesfalls, denn Männer bewundern solche Prachtweiber, und was Bewunderung auslöst, kann doch nicht entwürdigen.
Also, das was vielfach als frauenfeindlich angesehen wird, mag höchstens Feministinnen erbosen, die neidisch sind. Das Schlimme aber ist, dass die Prüderie immer mehr auch dort um sich greift, wo es um einen harmlosen Spaß geht.