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Ich schäme mich für Deutschland

Es war schon schäbig, wie die deutschen Kriegsteilnehmer bei ihrer Heimkehr empfangen wurden: eigentlich gar nicht! Mit Verlierern wollte kein Politiker etwas zu tun haben, nicht einmal die Verteidigungsministerin:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/01/trauriges-zeichen-von-akk/
Inzwischen dämmert es der Regierung, dass es so nicht geht. Viele Soldaten sind traumatisiert und wenn sich dann keiner mit ihnen solidarisieren würde, wäre das in den Augen des Volkes untragbar. So sollen die Soldaten, die in einen sinnlosen Krieg geschickt worden waren, jetzt doch noch viel zu spät einen großen Zapfenstreich bekommen.

Nicht nur dafür schäme ich mich, sondern auch dafür, wie wir uns den Afghanen gegenüber verhalten. Erst hieß es, dass diejenigen, die mit unseren Soldaten zusammen gearbeitet haben, selbstverständlich bei uns Asyl bekommen würden. Aber nun hören wir von der Kanzlerin: „Wir können nicht alle aufnehmen.“ Der Satz enthält eine banale Selbstverständlichkeit. Die Kanzlerin drückt sich darum herum zu sagen, wen wir aufnehmen werden. Viele Afghanen werden das mit ihrem Leben bezahlen müssen, wenn nun die Taliban kommen. Und nicht auszudenken, was vielen Frauen angetan wird!

Was ich nun vermisse, ist eine Debatte darüber, wie wir den Gefährdeten aus Afghanistan helfen können. Viele werden sich nun selbst auf den Weg nach Deutschland machen. Können wir ihnen dann das Asyl verweigern, wenn wir das Asylrecht nicht überhaupt abschaffen?
Wäre es nicht eine Lösungsmöglichkeit, mit Pakistan darüber zu verhandeln, dass dort den Afghanen mit deutscher Hilfe eine Existenzmöglichkeit geschaffen wird? Aber irgendetwas muss doch geschehen, wenn wir noch von den Menschenrechten reden wollen.

Witz zum Tag

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Lach mit!

Ein Mann kommt in die Apotheke und fragt, ob seine Frau ein Medikament noch nach dem Verfalldatum benutzen darf
„Nein!“ sagt der Apotheker und gibt ihm eine neue Packung. Er fügt hinzu:
„Die alte müssen Sie entsorgen.“
„Ich glaube nicht, dass meine Frau sich das gefallen lässt.“

Eheregel für Männer

Seit meiner goldenen Hochzeit denke ich darüber nach, warum meine Ehe eigentlich immer noch funktioniert . Und da bin ich auf diese Weisheit gestoßen:
„Unbedingter Gehorsam des Ehemannes ist die Grundlage einer guten Ehe.“
Als ich mir gerade etwas auf die Entdeckung dieser Weisheit einbilden wollte, las ich, dass die Franzosen dies schon seit langem in einem Sprichwort viel besser ausgedrückt haben, indem sie sagen:
«Que femme veut, Dieu le veut.» (Was die Frau will, das will Gott)
Und dann habe ich mich hingesetzt und diese grundlegende Erkenntnis in einem Gedicht nieder geschrieben:

Hochzeitsgedicht
(Von einer kleinen Brautjungfer mit unschuldigem Augenaufschlag nach der Trauung aufzusagen)
Beugt sich ein Mann dem Ehejoch
Dann hat er eine Chance noch:
Er tue stets, was ihm befohlen,
Sonst wird ihn gleich der Teufel holen.

Weil leider viele Männer diese Weisheit nicht begreifen wollen, und nach dem Motto leben wollen: „Der Herr im Haus bin ich!“, habe ich zusätzlich noch einen kostenlosen Eheratgeber für Männer geschrieben. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie ein Mann sind und Fragen oder Probleme haben.
Auf keinen Fall sollte ein Mann heiraten, bevor er sich diesen Ratgeber zu Gemüte geführt hat.
Übrigens: der Eheratgeber ist keine für Frauen geeignete Lektüre und daher mit eine speziellen Sicherung gegen Leserinnen ausgestattet.

Macht Kirche geil?

                                     https://autorenseite.wordpress.com/home/

„Macht Kirche geil?“ Diese Frage muss man sich angesichts der ungeheuren Masse an Missbrauchsfällen tatsächlich stellen. Woran liegt es denn eigentlich, dass man fast den Eindruck gewinnen kann, in der Kirche sei eine Negativauslese am Werk. Vergleicht man die abscheulichen Vorkommnisse in der Kirche mit anderen Institutionen, dann steht die Kirche als quasi heilige Gemeinschaft mit Abstand am schlechtesten da, denn wann hört man schon einmal davon, dass sich ein Lehrer über eine Schülerin oder einen Schüler her gemacht hat?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/21/zur-antimissbrauchskonferenz-macht-froemmigkeit-schwul/
Der Papst hat mit seiner Missbrauchskonferenz viel Kritik geerntet. Die hat er allein schon dadurch verdient, dass er den Missbrauch als allgemeines Phänomen begreift, von dem auch die Priesterschaft nicht ausgenommen sei. Er hätte umgekehrt argumentieren müssen: Warum ist die Priesterschaft besonders davon betroffen? Und was kann man dagegen tun?
Da wäre schon einmal eine andere Einstellung zur Homosexualität ein erster wichtiger Schritt. Der würde voraus setzen, dass die Kirche das Alte Testament als jüdisches Geschichtsbuch begreift.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/01/13/zum-sonntag-bibel-als-wahres-wort-gottes/
Stattdessen heißt es im Katholischen Katechismus:
„123. Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“
Und da hat es natürlich ein besonderes Gewicht, wenn es im Alten Testament heißt:
Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Gräuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.“ (3. Mose 20,13)
Dies führt m. E. dazu, dass sehr fromme schwule junge Männer sich als Sünder begreifen und alles tun wollen, um dagegen anzukämpfen. Sie werden Priester, weil sie glauben, so ihre Sündhaftigkeit in den Griff zu bekommen. Aber wie es halt bei sexuellen Versuchungen ist: da sind viele Menschen einfach machtlos wie bei Hunger oder Durst.
Würde man die Homosexualität ganz schlicht als eine Spielform der Sexualität begreifen, die zwar nicht wünschenswert ist, weil Staat und Kirche Kinder brauchen, die aber dennoch zu tolerieren ist, dann wäre schon viel Luft aus dem Problem heraus genommen.
Wahrscheinlich ist es ja wohl so, dass das Zusammentreffen von Heiligkeit mit der alttestamentarisch todeswürdigen Sündhaftigkeit eine ganz unerträgliche Spannung schafft, die irgendwann zur Explosion kommt.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/21/zur-antimissbrauchskonferenz-macht-froemmigkeit-schwul/
Diese Explosivität zu beseitigen sollte eines der wichtigsten Anliegen der Kirche sein neben der Streichung des Zölibats und neben dem Ausschluss der Frauen von den höheren Weihen.
Wann sieht der Papst endlich ein, dass die reine Männerkirche in schlimmer Weise gescheitert ist?

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.
So sind die Menschen: Wer eine Hecke an der Grundstücksgrenze haben möchte, pflanzt sie oft nicht selbst, sondern wartet lieber, bis der Nachbar eine auf seinem Grundstück anlegt. Und dann regt er sich darüber auf, wenn Zweige zu ihm herüber wachsen.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Mein neuer Traumjob als Trendsetter oder Influenzer

Vorweg ein Tipp für Sie, liebe Artgenossen (Männer): Nehmen Sie niemals Ihre Frau zum Hosenkauf mit. Sie kommen dann nämlich unweigerlich mit einem knapp sitzenden Modell nach Hause, in dem Sie sich nie wohl fühlen werden. Was aber schlimmer ist: Eine solche Hose kann Ihre hoch empfindlichsten Körperteile nachhaltig schädigen. Früher, als es noch keine Hosen von der Stange gab, fragte der Schneider immer: „Links- oder Rechtsträger?“ Und dem entsprechend schneiderte er das Kleidungsstück:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Nun aber werden die Hosen offenbar so geschneidert, als wären die Männer „Nixträger“. Einige Außenseiter finden das so unerträglich, dass sie sich Hosen kaufen, bei denen der Schritt im Knie hängt. Ein solches „Hosenscheißermodell“ ist nun aber auch nicht jedermanns Sache.
Das Hosenproblem hat mich sogar noch bis in den Schlaf verfolgt:
Und daher hatte ich einen irren Traum. Entschuldigen Sie bitte, dass ich den hier ausbreite, aber mit irgendwas muss ich ja diese Seite füllen. Also: Ich träumte, dass ich  Modedesigner geworden wäre und neue Männerhosen ohne Beengung entworfen hätte, nämlich solche für Links- und Rechtsträger, die man als Modegag entsprechend beschriftet, also etwa so:


©
         
Und diese Hosen wurden ein voller Erfolg im Netz. Ich wurde steinreich. Nur dann war mein Geld plötzlich wieder weg: Ich wachte nämlich auf. Aber dann fragte ich mich doch:
Warum sollen sich denn nur immer junge Frauen als modische Trendsetter im Internet betätigen? Wir Männer könnten es auch.
Vorbestellungen werden hier jetzt schon entgegen genommen. Geben Sie das Stichwort „IwuiagscheiteHosn“ ein.

Zitat zum Tag: Lob der Frauen

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Hausfrau und Mutter zu sein in der heutigen Zeit ist einer der schönsten, aber auch schwierigsten Berufe, und wer das bestreitet, ist nur zu dumm, um das zu begreifen.

H. Pöll, Buchautor und Aphoristiker

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.
Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Wie einfach Frauen heilig werden


Hier eine Frau, die nach Heiligkeit lechzt

Schon die erste Frau auf der Welt zählt zu den Heiligen der Kirche, obwohl sie ja die Erbsünde in die Welt gebracht hat, indem sie ihren gehorsamen Adam zum Essen des verbotenen Apfels verführte. Adam hätte sich ja sonst mit einem Jonagold oder Boskop begnügt und wäre daher nicht scharf auf den verbotenen Apfel gewesen. Aber Eva – typisch Frau – reizte das Verbotene und das hatte schlimme Folgen: Vertreibung aus dem Paradies, Kreuzigung Christi…
Trotzdem gilt diese Frau als Heilige. Auch heute ist es für Frauen einfach, heilig zu werden:
Der Papst lobte nämlich gerade Frauen, die ihren fremdgehenden Männern vergeben.“Das ist Heiligkeit, die aus Liebe alles vergibt“, sagte er.
Frauen haben es auch fertig gebracht, in den Rang von Engeln erhoben zu werden: Wenn man heute von Engeln spricht, denkt doch jeder gleich an weibliche Wesen, obwohl die Engel der Bibel doch alle Männer waren: die Erzengel Michael und Gabriel, Seraph, Cherub… Und wenn Sie nun in eine Kirche gehen, sehen Sie keinen einzigen männlichen Engel mehr, sondern nur weibliche. Oft sind diese sogar barbusig und man wundert sich, dass die Emanzen noch nicht dagegen eingeschritten sind. Sie protestieren sofort gegen ein tiefes Dekolletee auf einem Werbeplakat, aber gegen ganz nackte Busen als Werbemittel für die Kirche haben sie noch nichts unternommen. Also Emanzen: Es gibt noch viel zu tun für euch.

Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Thema Frauen

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Wenn man sieht, wie sich die weiblichen Stars in Cannes präsentieren, kann man(n) nur sagen:

Frauen sind von merkwürdiger Widersprüchlichkeit: Sie wollen angeblich nicht von Männern belästigt werden, ziehen sich aber so an, als würden sie danach lechzen.

H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.