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Mein Topbeitrag macht mich traurig

Manchmal schaue ich nach, was denn auf dieser Web-Seite am meisten gelesen wird. Und da hätte ich gerne, dass die Homepage ganz vorne landet oder die Leseecke oder die Fundgrube.
Aber was wird stattdessen am meisten aufgerufen? Das Beischlafeinverständnisformular.

Kaum zu glauben: Topbeitrag

Kaum zu glauben, aber wahr: Mein Beitrag über das Beischlafs-Einverständnisformular hat wieder die meisten Klicks, obwohl der Beitrag drei Jahre alt ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Das Formular ist für den Mann wichtiger als ein Präservativ. Falls Sie noch keines besitzen, laden Sie es sich kostenlos herunter. Sie werden sehen: ohne geht es nicht!

Da staune ich!


Bei WordPress wird einem zuerst eine Seite präsentiert, die alles
Mögliche enthält, u.a. auch eine Statistik. Und da wundere ich mich immer wieder, dass ganz andere Seiten meine Besucher interessieren, als ich gedacht hatte: Zur Zeit stehen die „Altersweisheiten“ obenan.
Witzig finde ich, was unter der Rubrik „Topsuchen“ den Vogel abschießt: Dort steht:„
formblatt einverständnis beischlaf“. Da bin ich doch sehr froh, dass ich hier etwas geschrieben habe, was heutzutage besonders wichtig geworden ist.
Falls noch nicht geschehen: Laden Sie sich unbedingt dieses Formular herunter. Der Fall Kachelmann zeigt, was einem blühen kann, wenn man meint, ohne so ein Einverständnisformular auskommen zu können. Falls Sie aber dennoch meinen, ohne Formalitäten auskommen zu können, klicken Sie auf jeden Fall doch mal auf das Formular und Sie werden sehen: Es geht nicht!

Wichtig! Beischlaf-Einverständnis-Formular

Es gab einmal Zeiten, da verlief noch alles beim Sex normal: Man kuschelte miteinander, zog sich aus und dann war es so weit, um es mal ganz nüchtern auszudrücken. In Schweden geht das nach einem neuen Gesetz nicht mehr so, weil es Frauen geben soll, die zu schüchtern sind, rechtzeitig „nein“ zu sagen. Deshalb ist jetzt in Schweden vorher ein klares „Ja“ erforderlich, sonst ist der Sex eine Vergewaltigung.
Auch bei uns geht der Trend in Richtung Schweden. Vorbei ist die Zeit der „Vis haud ingrata“ (der nicht unwillkommenen Gewalt). Auch geht es nicht mehr, dass Frauen zwar „Nicht doch, Liebling“ sagen, aber damit ein seufzendes „ja“ zum Ausdruck bringen, das andeuten soll, dass sie nicht so leicht zu nehmen sind.
Um Männern das schwere Schicksal des Wetterfroschs Kachelman zu ersparen, empfehle ich schon jetzt vor Erlass des zu erwartenden Gesetzes, das folgende Beischlaf-Einverständnis-Formular zu verwenden, und schlage vor, es auch die Verpackung von Präservativen zu drucken. Auf jeden Fall sollten Sie es sich ausdrucken und ständig bei sich haben. Man weiß ja nie, was der Tag bringt.

Beischlaf-Einverständnis-Formular

Ich…
………………………
Nachname

……………………..
Vorname

………………………
Wohnort

………………………
Postleitzahl

……………………….
Straße

……………………….
Hausnummer

……………………….
Telefon

…erkläre hiermit ohne Zwang mein Einverständnis mit dem beabsichtigten Beischlaf.
Ich bin im Vollbesitz meines Verstandes. Ich habe nur zu mir genommen:
(Hier eventuellen Alkohol- oder Drogenkonsum eintragen)

Mein Einverständnis gilt für (Zutreffendes bitte ankreuzen):

o vaginal
o oral
o anal
o manuell
o sonstiges (hier genaue Beschreibung erforderlich)
o alles

Mein Einverständnis gilt nicht für:
(hier eventuelle unerwünschte Handlungen eintragen, z. B.: Auspeitschen)
In diesem Sinne hoffe ich auf einen angenehmen Beischlaf und wünsche auch dir, dass du zufrieden/glücklich/entspannt (nicht Zutreffendes streichen) bist.

……….
Unterschrift

Typisch EU? Sommerzeitumfrage (II)

Mein Senf dazu:

Gestern habe ich schon einen Kommentar dazu geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/06/typisch-eu-sommerzeitumfrage/
Nachdem ich inzwischen auf die Umfrage-Seite der EU vorgedrungen bin und meine Stimme abgegeben habe, muss ich meinen Beitrag von gestern doch noch ergänzen:
Auf dem Formular wird gefragt, welche Zeit man dauerhaft behalten will: Die Sommer- oder die Winterzeit. Ich finde, dass die Frage falsch gestellt ist. Es müsste heißen: Normalzeit oder Sommerzeit. Die Winterzeit ist die normale Zeit, in der natürlicherweise um 12.00 Uhr die Sonne am höchsten steht. Die Sonnenuhren richten sich danach.
Wer für die dauerhafte Sommerzeit ist, weil es dann abends länger hell ist, muss dafür in Kauf nehmen, dass es auch morgens länger dunkel ist, was im Winter auch nicht gerade angenehm ist. Leute, deren Lebensrhythmus vom Sonnenlicht abhängig ist, werden dann bei Dunkelheit müde zur Arbeit schleichen.
Bei der Diskussion wird meist übersehen, dass jede Firma ja ihre Arbeitszeit selbst festsetzen kann, und wenn die Leute morgens lieber früher aufstehen wollen, um nachmittags zu Baden gehen zu können,  dann können sie den Arbeitsbeginn ganz einfach vorverlegen. Dafür braucht man keine Sommerzeit.