Schlagwort-Archive: Flug

Tja, lieber Uli Hoeneß, da siehst Du mal…

Tja, lieber Uli Hoeneß, da siehst Du mal, was normale Leute auf ihren Flügen alles erleben können. Du hast das Flug-Chaos bei der Reise des FC Bayern nach Katar als „Skandal ohne Ende“ bezeichnet. Recht hast Du, aber solche Skandale sind für diejenigen, die nicht mit einem Privatjet unterwegs sind, ein gar nicht so seltenes „Urlaubsvergnügen“.
Immer wieder kannst Du ja Bilder von Urlaubern sehen, die aus irgendeinem Grund am Flugplatz übernachten mussten. Da hattet Ihr es doch besser: Ihr wart immerhin schon in Eurem sicherlich nicht unkomfortablen Flieger.

Der Fall Thomas Cook und die unglaubliche Rückständigkeit der Reisebranche


Wer eine Flugreise bucht und die Reiseunterlagen mit einem Sicherungsschein erhält, denkt sich, dass er gut gesichert ist und dass er beruhigt in Urlaub fliegen kann.
Jetzt merken allerdings die Urlauber, die bei Thomas Cook gebucht haben, dass sie herein gefallen sind:
Zum einen haben sie einen Sicherungsschein erhalten, der nur wenig wert ist. Die Versicherung soll nur etwa ein Viertel des Schadens abdecken, den der Konkurs von Thomas Cook verursacht. Das ist doch eigentlich Betrug, wenn so etwas verkauft wird, was praktisch nichts wert ist. Auf eine „Viertelversicherung“ hätte man ja auch verzichten können.
Und noch etwas wird bei diesem Desaster offenbar: Man lässt die Reisenden im Stich und hat keine Vorsorge für einen solchen Fall getroffen. Wie hätte denn die Praxis aussehen müssen, wenn man nicht völlig hinterwäldlerisch vorgegangen wäre?
Die Reiseunternehmen sollten verpflichtet sein, alle offenen Reisen extra abzuspeichern. Dort müssten die Daten mit einem Schlüsselwort von der Reiseversicherung abrufbar sein. Und dann könnte die Reiseversicherung sofort einspringen, wenn sich ein vom Konkurs Betroffener meldet. So hätten die Reisenden überhaupt keine Probleme. Aber das Bereiten von Problemen gehört nun mal leider zum System vieler Versicherungen.
Wenn ich mir vorstelle, was manche Urlauber zur Zeit erleben, dann habe ich wirklich Mitleid. Da fliegt beispielsweise ein junges Paar mit lange zusammen gespartem Geld auf die Malediven und soll dort das teure Quartier noch einmal bezahlen. Aber das Geld haben die beiden nicht. Auch den Rückflug können sie nicht ein zweites Mal bezahlen. Was nun? Hilft da vielleicht eine deutsche Vertretung? Nein, die gibt es dort nicht, nur in Sri Lanka. Immerhin wurde soeben ein Honorarkonsul ernannt. Den muss man aber erst einmal aufsuchen und was erreicht man da?
Die Reisenden merken dann, dass sie es schwer haben werden, wenn sie sich mit der Reiseversicherung auseinandersetzen müssen. Und sie werden kaum noch einmal in Urlaub fliegen.
Die Reisebranche wir also hoffentlich einen wohl verdienten gewaltigen Imageschaden erleiden, der mit entsprechenden finanziellen Verlusten verbunden sein wird. Zur „Flugscham“ kommt nun eine neue Form der „Flugangst“, die darin besteht, dass man befürchtet, von der Fluglinie im Stich gelassen zu werden.

Kopfschütteln über AKK und Merkel

Gerade hat die Kanzlerin das Klimaprojekt der GroKo verkündet, da sorgen sie und ihre  Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für harte Kritik. Beide fliegen nämlich heute, also schon zwei Tage nach der Verabschiedung des Klimapakets, zeitgleich in zwei Maschinen der Luftwaffe an die US-Ostküste. Eine Erklärung dazu wurde nicht gegeben. Können sich die beiden Damen vielleicht nicht riechen? So wird mancher fragen.
Da muss wohl ich diese Frage beantworten und die von der Regierung nicht gegebene Erklärung für dieses Verhalten nachliefern:
Die Regierungsmaschinen haben eine Pannenserie hinter sich.
Mein Vater pflegte zu sagen: „Das Schicksal winkt dreimal mit dem Zaunpfahl, dann schlägt es zu.“ Sind also die Pannen solche Winke vor einem Absturz? Fliegen deshalb die beiden Damen in verschiedenen Maschinen, damit Deutschland nicht im Falle eines Absturzes führungslos da stehr?
Übrigens las ich von einem Promiehepaar, dass die beiden immer in verschiedenen Maschinen fliegen, damit ihre Kinder nicht im Falle eines Absturzes als Vollwaisen aufwachsen. Vielleicht haben ja die Kanzlerin und AKK auch so ähnlich gedacht und sie wollten uns auch nicht quasi als Waisenkinder zurück lassen.
Also gönnen wir den beiden ihre getrennten Flüge und wünschen ihnen eine pannenfreie Reise – ohne Absturz. Es genügt ja, wenn Deutschland abstürzt.

Ein tolles Urteil


         https://autorenseite.wordpress.com/home/

Die Fluggesellschaften sind ja recht geizig, wenn sie Schadensersatz zu leisten haben. Und meist sind die Richter auch recht sparsam, wenn sie über die Vergütung für einen schief gegangenen Urlaub zu entscheiden haben. Wenn man beispielsweise in einem Entwicklungsland nur in einem Drei-Sterne-Hotel untergebracht wird anstatt im gebuchten Luxus-Hotel, dann erhält man den Differenzbetrag als Schadensersatz, obwohl man unter solchen Bedingungen viel lieber zu Hause geblieben wäre.

Umso erfreulicher ist das, was wir in den Nachrichten vom Amtsgericht Düsseldorf gehört haben: Urlauber, deren Flug ausgefallen war, mussten von der Airline unter gebracht und verpflegt werden. Sie ließen es sich auf Kosten der Airline gut gehen und gönnten sich zum Essen einen Champagner. Klar, dass die Airline das nicht bezahlen wollte. Aber sie kam damit nicht durch. Das Amtsgericht entschied, dass Champagner zu einem gelungenen Essen dazu gehört.
Da kann ich nur sagen, dass meine Mahlzeiten alle nicht gelungen sind.
Mir langt ein Bier, aber ich bin halt ein Bayer und kein Düsseldorfer.

Risiko Urlaubsreise


Wenn man die Leute über ihren Urlaub reden hört, äußern sie sich selten ehrlich, sondern beschreiben ihn als „traumhaft“. Allerdings sprechen die Fakten eine andere Sprache: Heuer sind zig Tausende schon auf dem Flugplatz gestrandet, weil wegen mangelhafter Sicherheitskontrollen oder Streiks Hunderte von Flügen ausgefallen sind.
Und diejenigen, die dann tatsächlich ihr Urlaubshotel erreicht haben, werden nicht selten mit erschreckenden Mängeln konfrontiert, wie oft in RTL dokumentiert wird. Viele Reisende werden im Urlaub krank: 35 bis 50 Prozent aller Fernreisenden bekommen gleich „Montezumas Rache“ zu spüren und damit ist ihre Urlaubswoche schon völlig verdorben. Und für die anderen Urlauber gibt es weitere Gesundheitsprobleme, die nun sogar einen eigenen Namen haben: „Leisure Disease“, eine Art Freizeit-Erkrankung. Nicht vergessen darf man auch, dass viele Urlauber im Ferienland Angst vor Terroranschlägen haben, was auch nicht gerade erholsam ist: Sie suchen sich abseitige Plätze am Strand und schauen ständig herum, ob nicht vielleicht ein Terrorist erscheint.
Tropenstürme, Monsunregen und – wie wir gerade sehen – auch Erdbeben können den Urlaub zu einem Erlebnis der anderen Art machen.

Wenn man all diese Urlaubsrisiken ins Auge fasst, ist ein Urlaub daheim eigentlich gar nicht so übel. Man hat schon deshalb mehr davon, weil die stressigen Hin- und Rückflugstage wegfallen. Man gewinnt also zwei Tage Lebenszeit und die zählt besonders im Alter immer mehr.

Schönen Flug!?

Der Absturz der Germanwings-Maschine soll zwei Konsequenzen haben: Die Cockpit-Tür soll nicht mehr verschlossen sein. Da fühlen Sie sich doch beim nächsten Flug schon viel sicherer. Und noch etwas Beruhigendes: Es soll auch in Europa wieder die Ausweispflicht für das Fliegen eingeführt werden, damit man bei einem Absturz weiß, wer in der Maschine gesessen ist. In diesem Sinne: guten Flug!
Und wie soll es dann bei Bahnreisen sein? Schließlich hat es da auch schon ein Unglück in Eschede mit über 100 Toten gegeben. Da müssten doch wohl auch an den Bahnhöfen Gates mit Passkontrolle eingeführt werden.
Und weil heute Karfreitag ist, noch ein Gedanke dazu: Diese Maßnahmen würden uns an etwas erinnern, was wir immer weniger wahrhaben wollen: die Vergänglichkeit unserer Existenz.
Und für Herrn de Maizière hätte ich noch einen Vereinfachungsvorschlag: Man könnte sich die Passkontrollen ersparen, wenn man jedem Menschen eine Blechmarke umhängen würde wie bei den Soldaten im Krieg. Wenn sich die Menschen daran gewöhnt haben, werden sie sich freuen, wenn sie die Marke nicht mehr tragen müssen, sondern einen Chip implantiert bekämen. Dann wüssten wir endlich, wo jeder ist. Das wäre auch eine Ehe-erhaltende Maßnahme, denn ein Fremdgehen wäre nicht mehr möglich. Die Kirche wäre also sicher auch dafür.

Betrug bei der Pauschalreise?

Wenn Sie früh buchen, können Sie sich noch alles aussuchen, vor allem auch die Flugzeiten. Klar, dass Sie am Morgen hin- und am Abend zurückfliegen wollen. So buchen Sie also Ihre Reise. Dann, einen Monat vor Abflug erhalten Sie die Mitteilung, dass sich leider nicht genügend Reisende für den Morgenflug gefunden hätten. Die Flugzeit wird auf den späten Abend verlegt. Beim Rückflug verläuft es umgekehrt. 2 Urlaubstage sind futsch.
So etwas ist unzulässig:
http://www.stern.de/reise/service/aergernis-flugzeitenaenderung-airlines-verschaukeln-passagiere-1878375.html
Weil ich solche Umbuchungen selbst erlebt habe und auch von anderen gehört habe, dass es ihnen genauso ergangen ist, vermute ich, dass dahinter System steckt.
Mein Sohn hat beispielsweise bei Expedia einen Flug für 5 Personen von München auf die Kanaren gebucht. Bei ihm ist nicht nur die Flugzeit geändert worden, sondern es sind auch 2 Zwischenlandungen eingefügt worden. Es kann doch wohl nicht sein, dass man nicht am Samstag vor Ostern von München aus morgens ohne Zwischenstopps auf die Kanaren fliegen kann.