Schlagwort-Archive: Flüchtlinge

Zuckerberg – ein Vorbild für die Kirche?

Zuckerberg will 99 % seines Vermögens spenden, das sind 45 Milliarden Dollar. Eigentlich sollte ja nicht Zuckerberg das leuchtende Beispiel sein, sondern die Kirche. Sie besitzt unermessliche Reichtümer, beispielsweise den zweitgrößten Goldschatz der Kirche; ihr gehört ein Viertel von Rom… Vgl.:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Was will sie allein mit dem vielen Gold anfangen, das nur irgendwo gebunkert ist? Könnte sie es nicht stiften, um den Flüchtlingen in der Nähe von deren Heimat eine menschenwürdige Unterkunft zu bauen? Wäre das nicht auch ein Zeichen gegen den brutalen IS, das aller Welt zeigt: Wir haben die wahre Religion, die Liebe und Barmherzigkeit auf ihre Fahne geschrieben hat. So, wie die Kirche jetzt erscheint, ist sie in den Augen des IS nichts anderes als eine Säule der Macht, auf die sich die westlichen Staaten stützen.

Flüchtlinge: wirtschaftlicher Vorteil oder Kostenfaktor?

Wenn ich mich recht erinnere, hörten wir von Herrn Sinn (IFO-Institut), dass die Deutschen wegen der Flüchtlinge zwei Jahre länger arbeiten müssten, um die Kosten zu bezahlen; auch müsse der Mindestlohn abgeschafft werden. Er berechnet die Kosten pro Flüchtling mit 450.000 Euro. So etwas macht sich nicht gut in der aufgeheizten Stimmung, die wir in Deutschland haben. Und so ist es kein Wunder, dass wir nun das Gegenteil zu lesen bekommen: Das DIW behauptet, die Integration von Flüchtlingen führe langfristig zu positiven wirtschaftlichen Effekten. Allerdings sei derzeit kaum abzu­sehen, in welchem Maße der Arbeitsmarkt insbesondere Geringqualifizierte aufnehmen kann. Hat also Sinn im Endeffekt doch recht?
Eines steht jedenfalls fest:
800.000 Flüchtlinge kommen in diesem Jahr nach Deutschland. Schäubles Fachleute im Ministerium rechnen demnach wegen der Flüchtlinge mit Kosten von weit über zehn Milliarden Euro und halten ein milliardenschweres Wohnungsbauprogramm für unausweichlich, um Hunderttausenden ein Dach über dem Kopf zu verschaffen. Zudem bräuchten die Länder mehr Hilfe vom Bund. Das Ganze kann nur finanziert werden über Steuererhöhungen oder mehr Schulden. Steuererhöhungen kann sich die Kanzlerin, die bei den Meinungsumfragen abstürzt, nicht leisten. Also will Schäuble mehr Schulden machen. Aber auch da setzt die Schuldenbremse Grenzen. Man wird sich also durchwursteln bis zur nächsten Wahl. Aber was kommt dann?
Der Ökonom Raffelhüschen warnt schon jetzt vor massiven Steuererhöhungen und steigender Altersarmut.

Ein weiteres Problem sollte man aber bei all den Berechnungen im Auge behalten: Nehmen wir an, der Nahe Osten würde stabilisiert und die Flüchtlinge würden zurückkehren, dann blieben wir auf den Kosten für die Integration sitzen und hätten keinen Vorteil. Würden die integrierten Flüchtlinge aber hier bleiben: Wer sollte dann ihre Heimatländer wieder aufbauen?

Kann mir jemand das erklären?

Der Zustrom von Flüchtlingen ist kaum noch beherrschbar. Was dagegen zu tun ist, reicht vom Grenzzaun bis zu Transitzonen. Was mir aber gar nicht einleuchten will, ist die vorgeschlagene Beschränkung des Nachzugs von Familienangehörigen, der zum einen dem grundgesetzlichen Ziel, die Familie besonders zu schützen, zuwider läuft. Ausschlaggebender ist aber dies: Wenn beispielsweise ein Familienvater die Schwierigkeiten einer Flucht nach Deutschland auf sich nimmt, um dann seine Familie gefahrlos nachholen zu können, müsste man doch sagen, dass entweder alle Familienmitglieder einen Asylgrund haben und hier sein dürfen, oder nicht. Ein Auseinander-Dividieren von Familien ist nicht nur unmeschlich, sondern wohl auch rechtlich kaum haltbar.

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Flüchtlingskrise: Österreich greift zu den Waffen

Wie es nun wohl auch bei uns weiter geht, erfahren wir aus Österreich, wo man nicht brisante Themen verheimlicht: Dort nimmt der Drang nach Waffen zu. In den „Salzburger Nachrichten“ lesen wir:
„Besorgte Salzburger gehen auf Einkaufstour im Waffenhandel…Die Frage nach Schulungen ist etwa um die Hälfte gestiegen. …Bei einigen Artikeln, wie Pfeffersprays, gebe es inzwischen längere Lieferzeiten, Gummischrotpatronen seien überhaupt nicht mehr zu bekommen. „Der Markt“, sagt Sodia, „ist völlig überrascht worden.“
Lesen Sie dazu bitte unbedingt: https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/19/deutschland-bald-ausser-kontrolle/

Friedensnobelpreis für Merkel?

Nun wird es spannend. Die Buchmacher setzen auf Merkel. Nur bin ich mir nicht sicher, ob diese Entscheidung richtig sein wird: Hauptsächlich wird es wohl der Aufnahme von Flüchtlingen zuzuschreiben sein, wenn sie den Nobelpreis bekommt. Doch wie lange hat sie gebraucht, um das erste Flüchtlingscamp zu besuchen? Und am Brennpunkt des Geschehens, an der Grenze, war sie nach meiner Erinnerung nie.
Die ganze Last der Flüchtlingswelle haben die vielen freiwilligen Helfer getragen, ohne die das Ganze nie funktioniert hätte. Wenn es also für die Öffnung der Grenze den Friedensnobelpreis geben sollte, hat ihn das deutsche Volk verdient, das ein Chaos verhindert hat.
Was die sonstige Politik von Frau Merkel anbetrifft, habe ich hier schon öfter dargetan, dass sie uns wegen der Ukrainekrise an den Rand eines Dritten Weltkrieges gebracht hat. Es war ein Fehler, dass EU und NATO ihre Hand nach der Ukraine ausstreckten und damit das Land in zwei Teile zerrissen, die Krieg gegeneinander führten.
Im Nahen Osten fehlte eine vorausschauende Politik, die verhindert hätte, dass Tausende im Mittelmeer ihr Leben verloren. Man hätte schon früher das machen müssen, was man nun mit Erdogan verabredet hat: menschenwürdige Unterkünfte in der Nähe der Heimat von Syrern und Irakern.
Haben Sie eigentlich schon die Konsequenz von Merkels Politik bedacht? Wenn es wirklich so ist, wie sie meint, nämlich dass wir gegen den Flüchtlingsstrom nichts tun können, dann droht Ihnen die Zwangseinweisung von Asylanten in Ihre Wohnung, wie damals nach dem Krieg mit den Heimatvertriebenen. Lesen Sie dazu:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/09/zwangseinweisung-von-asylanten-in-ihre-wohnung/

Asylanten: Die ganze Wahrheit

Bisher hieß es immer offiziell, es sei heuer mit 800.000 Flüchtlingen zu rechnen. Nun erfahren wir aus geheimen Unterlagen, dass mit der doppelten Zahl zu rechnen ist und dass man nicht wisse, wie man die Leute versorgen soll. Hinzu kommt, dass jeder anerkannte Flüchtling seine Familie nachholen kann, so dass mit jeweils 4-8 weiteren Personen pro Asylant zu rechnen sei. Wie soll all das alles funktionieren? Immer mehr Politiker fordern, die Grenzen zu schließen, doch das hat schon beim harten Orban nicht geklappt. Wie soll das dann bei uns gehen? Man kann doch nicht auf die Flüchtlinge schießen.
Bis zu einem gewissen Grad stoppen kann das Ganze nur eine sofortige Abschiebepraxis: Wer über die Türkei kommt, war dort in einem sicheren Land und hat daher keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland. Er muss sofort wieder zurück. Dies wäre immerhin ein Signal.
Ein weiteres Signal könnte von den Medien ausgehen: Sie sollten nicht das Schwergewicht auf unser Gutmenschentum legen, wie es zur Zeit „in“ ist, sondern sollten auch immer mehr zeigen, wie es zu Massenschlägereien in Unterkünften kommt, wie Neonazis Heime anzünden oder wie übel viele Flüchtlinge hier ihr Dasein fristen.
Und sollte man nicht auch über sdiese Lösung nachdenken? Man lagert die Asylgewährung aus. Wir sind nach dem Genfer Abkommen zur Asylgewährung verpflichtet. Da nützt die immer wieder geforderte Änderung des Asylrechts im Grundgesetz zur Zeit gar nichts.
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/04/einfache-loesung-des-asylproblems/
Asyl bedeutet doch wohl aber nicht, dass Flüchtlinge bei uns untergebracht werden müssen. Wir könnten doch auch Asyl gewähren, indem wir beispielsweise Flüchtlingsunterkünfte in der Türkei errichten ließen und die Asylanten dorthin auslagern würden. Dann würde sich sehr schnell zeigen, dass in sehr vielen Fällen weniger die Verfolgung Anlass für die Flucht war, sondern der Wunsch, sich etwas von unserem Kuchen abzuschneiden.

Die kurzsichtige Frau Merkel

An sich sollte sich die Politik durch Weitsicht auszeichnen, aber das Gegenteil ist der Fall. Wir sahen es beim „Aufspannen der Rettungsschirme“ und später auch bei der Atompolitik: Da sind wir in eine viel zu teure Technik eingestiegen, obwohl wir sogar von der unverdächtigen zuständigen Bundesbehörde gewarnt wurden. Allein beim schnellen Brüter wurden 9 Milliarden in den Sand gesetzt. Dann sind wir ausgestiegen und es gab den Ausstieg vom Ausstieg. Was hätten wir uns alles ersparen können, wenn wir von vornherein auf die Warnungen gehört hätten, die für alle 40 Jahre einen GAU vorausgesagt hatten, der dann auch wie berechnet in Tschernobyl und Fukushima jeweils termingerecht eintraf.
Bei der Flüchtlingspolitik ist es nun auch wieder so. Wie wurden diejenigen angegriffen, die die Frage stellten, wann das Boot voll ist. PEGIDA und die brennenden Flüchtlingsunterkünfte hätte es wohl in dieser Form nicht gegeben, wenn die Politik von vornherein das gesagt hätte, was Gauck, Söder und de Maizière sich nun endlich zu sagen trauen, nämlich dass unsere Aufnahmekapazitäten beschränkt sind. Hier war das alles längst vorher zu lesen.
Frau Merkel, die in einer verständlichen Gefühlsaufwallung die Flüchtlingsmassen nach Deutschland herein gelassen hat, sieht sich wahrscheinlich nun mit einer viel größeren Flüchtlingswelle konfrontiert und einem viel größeren Elend. Was nun?
Was die Flüchtlinge anbetrifft, die schon hier sind, sollte der Spruch hier unten zur Nachdenklichkeit anregen.

Himmelschreiendes Unrecht durch Frau Merkel

Man kann es Frau Merkel nachfühlen, dass sie Mitleid mit den Flüchtlingen empfunden hat und dass sie deshalb die Grenzen geöffnet hat. Das ist ein starkes Signal für alle Syrer gewesen und nicht nur für sie: Macht euch auf ins gelobte Land (Deutschland). 4 Millionen Syrer sind aus ihrer Heimat in die Nachbarländer geflohen und fristen ein unerträgliches Leben in Zeltstädten. Sie alle werden sich nun auf den Weg machen, um dem Beispiel ihrer Landsleute zu folgen, die es bis nach Deutschland geschafft haben. Und was passiert dann mit ihnen, wenn sie erfahren, dass unsere Aufnahmekapazität erschöpft ist? Steht Frau Merkel nicht dann wieder vor dem gleichen Problem wie beim ersten Ansturm der Flüchtlinge? Vielleicht ist das Problem dann sogar noch größer als bei der ersten Flüchtlingswelle. Ist es dann nicht ein himmelschreiendes Unrecht, wenn die erste Flüchtlingswelle unkontrolliert ins Land gelassen wurde, die zweite aber abgewiesen wird?
Als Frau Merkel die Grenzen öffnete, dachte ich an Goethe: „Der eine fragt, was kommt danach…“ Diese Frage hat sich wohl Frau Merkel nicht gestellt oder jedenfalls nicht beantwortet.
Und Frau Merkel wird mit dem größten Fehler ihrer Politik konfrontiert: Sie hat die Nachbarländer Syriens zu wenig unterstützt, um dort den Flüchtlingen ein erträgliches Leben zu ermöglichen. Weiter sie hat es versäumt, darauf hinzuwirken, dass die internationale Gemeinschaft in Syrien selbst ein sichere Zone für die Flüchtlinge einrichtet.

Asyl: Wo endet unsere Aufnahmekapazität?

Während die Kanzlerin sagte, beim Asylrecht gebe es keine Beschränkung, regt sich nun sogar Widerstand aus den Reihen ihrer eigenen Partei. Und auch Gauck hat erklärt, unsere Aufnahmekapazität sei nicht unbegrenzt.
Die Kanzlerin hat insofern recht, als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948) und auch das Grundgesetz keine Beschränkungen kennen. Da gibt es nun halt nur zwei Alternativen:
Wir halten uns nicht an diese Regeln und bestimmen selbst, wann das Boot voll ist. Das wäre so ähnlich. als wenn ein Schuldner selbst entscheiden könnte, wie viel er für seine Gläubiger erübrigen wolle. So etwas geht eigentlich nicht.
Also bleibt nur die zweite Alternative übrig, nämlich die, dass man das Asylrecht beschränkt. Das wäre der ehrlichere Weg, den man sich mit Sicherheit nicht zu gehen traut. Das Asylrecht ist halt nicht für die Völkerwanderungen von heute gedacht, die letztlich dazu führen würden, mehr Instabilität in die Welt zu bringen.
Was übrigens die Aufnahmekapazität Deutschlands angeht, hat man bei den Politikern offenbar falsche Vorstellungen: Allein in Westdeutschland wurden einmal 12 Millionen Heimatvertriebene aufgenommen. Ganz Deutschland hätte – so gesehen – eine Aufnahmekapazität von annähernd 20 Millionen. Es scheint klar zu sein, dass das Gutmenschentum von heute schon wahrscheilich bei einer einzigen Million seine Grenze findet.
Oder das Asylrecht geht so zu Ende:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/30/asyl-bald-nicht-mehr-moeglich/

Gauck: Auf die Wortwahl kommt es an

Wie oft schon hatten wir den Ruf gehört: „Das Boot ist voll!“ Und immer wieder wurde dieser Satz als Rechtspopulismus abgetan. Und als Seehofer auch so etwas Ähnliches sagte, wurde ihm Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen. Und nun schlägt auch noch Gauck in die selbe Kerbe und spricht von „beschränkter Aufnahmekapazität“.
Das hört sich doch gleich ganz anders an, als wenn das „Pack“ schreit oder Seehofer wieder mal „entgleist“. Deshalb erntet Gauck nun von allen Seiten ein dickes Lob.
Die deutsche Politik scheint immer erst dann zu reagieren, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wir sahen das beim Ausstieg vom Ausstieg aus der Atomenergie. Obwohl die Kanzlerin als Physikerin die Gefahren der Atomenergie kannte und obwohl ihre eigene Behörde ausgerechnet hatte, dass es alle 40 Jahre einen GAU geben würde, hielt sie an der Atomenergie fest, bis Fukushima die Gefahr sichtbar machte. Ähnlich läuft es bei den Flüchtlingen: Jetzt merken auch die Letzten, dass die Willkommenskultur einmal ein Ende haben muss.
Was übrigens die Wortwahl der Politiker angeht, müssen Sie unbedingt dies lesen, damit Sie verstehen, von was die Rede ist:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/