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Regisseure, Produzenten: Hier kommt ein Plot für eine Filmkomödie

Film, Kino, Negativ, Rahmen, Kamera

Ich habe hier schon öfter Ideen für Filme veröffentlicht, aber sie sind nicht verwirklicht worden. Leider! Dafür aber hat man mir aber 2 Geschichten aus meinen Büchern gestohlen und verfilmt.

Nun also habe ich wieder mal eine Idee zu einem aktuellen Problem. Transgender ist ein Topthema: Wie ist es denn, wenn ein Junge sich als Mädchen fühlt? Wo darf er dann duschen? Welches WC darf er benutzen? Transgender-Klos sind erst im kommen.

Man könnte doch eine lustige Geschichte daraus machen, welche Probleme eine Schule mit so einem Knaben hätte. Und noch lustiger könnte die Geschichte werden, wenn der Junge nur vorgetäuscht hätte, ein Mädchen im Körper eines Jungen zu sein, um sich dadurch besser an das andere Geschlecht heran machen zu können. Nicht auszudenken, welche Verwicklungen sich da ergeben könnten!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

„Zeichen der Zeit: Früher endete ein Liebesfilm meist mit einem Happyend, nämlich der Ehe. Heute ist am Filmanfang in der Regel schon die Ehe zu Ende.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Die Menschen haben Angst


Ach, wie war das früher schön im Kino: Man sah meistens Paare, die sich nach einem Haufen Verwicklungen am Schluss „gekriegt“ haben – Happy End! Man ging befriedigt nach Hause. Die Welt war noch in Ordnung.

Anders ist es heute: Meist sieht man gescheiterte Beziehungen, bei denen sich ein Partner neu orientiert. Meist sieht das dann so aus: Die betrogene Ehefrau trennt sich von ihrem Mann und verliebt sich in einen Naturburschen oder so ähnlich..
Das ist die eine Sorte von
heutigen Filmen. Eine andere sind die SciFi-Filme.
Ich habe zwar noch keinen gesehen, aber den Ausschnitten nach sind das Märchenfilme für Erwachsene: Irgendein Superheld rettet die Welt bzw. besiegt das Böse. Warum ist diese Art von Filmen auf einmal aufgekommen? Ich glaube: Die Menschen haben Angst. Und weil die Religiosität immer mehr abnimmt,
vertreiben sie sich ihre Zukunftsängste mit solchen Streifen: Es kommt irgendeine Art von Superman (nun auch Woman) als moderner „Erlöser“ und nimmt ihnen diese Angst. Das ist eigentlich kein gutes Zeichen für unsere Zeit.

Krimi: Das Drehbuch schrieb die Katholische Kirche


Wir haben ja in letzter Zeit viel über die dunklen Seiten der Katholischen Kirche erfahren müssen. Gerade wird in Österreich über einen neuen Skandal berichtet:
https://www.news.at/a/politik-bischof-zwielicht-10151066
Wenn Sie das lesen, haben Sie schon gleich das Drehbuch für einen Aufsehen erregenden Krimi im Kopf. Also ihr Filmleute: Hier wird ein Stoff für einen Film kostenlos angeboten.

Auch habe schon einmal versucht, euch einen völlig anderen kostenlosen Plot zu liefern. Aber unbegreiflicherweise hat keiner sich dafür interessiert. Merkt ihr denn nicht, wo die Stoffe sind, die die Menschen in die Kinos locken?

Da staunt man


Die Bahn hat eine Stimme für die Lautsprecher-Durchsagen auf Bahnhöfen gesucht. Das geschah in einem monatelangen (!) Prozess, bis endlich eine 20-köpfige Jury entschieden hat, welche Stimme genommen wird. Das mag ein bisschen übertrieben erscheinen, wäre aber doch für das Fernsehen vorbildlich. Ich habe mich ja hier schon öfter über die schlechte Sprache im Fernsehen beklagt.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/06/schlechter-fernsehen-mit-dem-zdf/
Merkwürdigerweise sind die synchronisierten Filme im Ton wesentlich schlechter als die deutschen in Originalsprache. Dabei möchte man doch meinen, dass man in der Studio-Atmosphäre einen besseren Ton hinkriegt als bei Aufnahmen am Set. Aber das Gegenteil ist der Fall: Gestern erst haben wir den an sich netten Film „Bad Moms“ wegen des schlechten Tons ausgeschaltet.
Warum findet eigentlich nicht auch beim Film eine ähnliche Kontrolle statt wie bei der Lautsprecherstimme bei der Bahn? Wir haben ja immer mehr alte Menschen, die man doch wohl auch als Zuschauer gewinnen möchte.

Zum Thema „Sprache“, mit dem ich mich hier schon öfter beschäftigt habe, noch eine Beobachtung: In der ARD-Info-Sendung fällt mir ein merkwürdiges Phänomen auf. Während man normalerweise am Ende eines Satzes die Stimme etwas absenkt und eine kurze Pause einlegt, werden in den Nachrichtensendungen von ARD-Info die Meldungen herunter gelesen, als wenn sie weder Punkt noch Komma enthielten. Ist das auch ein Zeichen unserer Zeit? Alles muss schnell, schnell erledigt werden.

Plot – Oscarverdächtige Filmidee

Manchmal habe ich – wie meine Leser schon gemerkt haben – ausgefallene Ideen. Und so habe ich mir mal vorgestellt, wie es denn wäre, wenn Jesus nicht vor 2000 Jahren auf einem Esel in Jerusalem eingeritten wäre, sondern heute mit einem Trabbi oder Moped in Berlin eingefahren wäre?

Und wie wäre es, wenn er den Vatikan besuchen würde? Würde es da nicht ähnlich zugehen, wie seinerzeit mit den Hohen Priestern? Ich habe das in dem Buch „Verbotene Zone“ beschrieben.

Ist es nicht merkwürdig, dass Opernregisseure Aufsehen erregende Inszenierungen dadurch auf die Bühne bringen, dass sie die Opern in die heutige Zeit versetzen. Den Gipfel dieses Trends sah ich einmal mit „Cosi van Tutte“ in einem modernen Schwimmbad.

So gesehen dürfte doch auch eine moderne Neuinszenierung der Geschichte Jesu ein durchschlagender Erfolg werden können. Also, Ihr Filmregisseure, das könnte doch oscarverdächtig werden, wenn’s gut gemacht wird.

Sextipps im Ersten und hier

Die ARD bricht heute Abend mit einem Tabu. Was muss man nicht alles für die Quote tun! Nun gibt es also sogar Sex-Unterricht im Ersten. Ich werde mir diese Lektion nicht anschauen, denn erstens gehe ich um 22.00 Uhr, wenn der Film gezeigt wird, ins Bett. Und zweitens könnte der Film ja auch schreckliche Folgen für mich haben. Wie stünde ich da, wenn ich feststellen müsste, dass ich Jahrzehnte lang alles falsch gemacht habe? Aber davor hätte ich keine Angst, denn Sex nach ARD-Anleitung male ich mir schrecklich aus: Oswald Kolle aufbereitet für 2014. Übrigens habe ich spezielle Sex-Tipps von einem Sexualwissenschaftler erhalten, über die ich in der Kurzgeschichte „Das Potenzmittel“ in meinem Buch „Der 7. Himmel hat ein Loch“ berichtet habe. Im übrigen erwarte ich von der ARD nur ein Sexualleben auf dem Niveau von Hunden (so der Wissenschaftler), wie ein Vergleich des ARD-Films mit der Kurzgeschichte zeigen wird. So oder so – ich wünsche viel Spaß an diesem Sonntag mit oder ohne Sex.

Alles nur geklaut? Wie ist das mit dem Urheberrecht?

Neulich las ich über einen Fernsehsender, dass man dort die Ideen aus den eingesandten Drehbüchern gestohlen hat und dass die Redakteure deshalb gefeuert worden sein sollen.
Wenn ich sehe, dass dieselben Ideen, die in meinen Büchern enthalten sind, auf einmal in Filmen verwertet werden, frage ich mich: Wie gibt es das und wie ist das mit dem Urheberrecht? So habe ich beispielsweise eine Geschichte über eine weinende Madonna geschrieben, die einen Pfarrer in Schwierigkeiten bringt. Dann tauchte die weinende Madonna in einem Heimatfilm auf. Oder: Ich habe darüber geschrieben, wie es wohl sein würde, wenn Jesus heute erschienen wäre. Dann gab es einen Film mit dem gleichen Thema.
Ich frage mich nun, ob ich das Urheberrecht an der Grundidee habe oder können andere diese auch verwerten. Und natürlich werden die anderen behaupten, sie hätten rein zufällig die gleiche Idee gehabt. Hat derjenige, der zum ersten Mal eine Idee hat, die andere auch haben könnten, urheberrechtlich gesehen ein Monopol darauf? Fragen über Fragen! Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Aber dann geht es mir vielleicht so wie der Firma Lindt mit ihrem Hasen. Sie ging durch alle Instanzen, sogar vor den Europäischen Gerichtshof und nun ist „außer Spesen nichts gewesen“.
Nun könnte ich freilich auch klauen, nur bin ich leider ein Typ, dem das kein Spaß macht.

Pass aber auf, dass du nicht verblödest!

Als die Fernsehfilme von Rosamunde Pilcher aufkamen, habe ich mir die ganz gerne angeschaut, weil so schöne Bilder von Cornwall, großartigen Adelssitzen und herrlichen Gärten zu sehen waren. Meine Frau allerdings fand die Filme so kitschig und unansehbar, dass sie die Flucht ergriff, nicht ohne mir zuzurufen: „Pass aber auf, dass du nicht verblödest!“ Das war bei uns das Ende von Rosamunde Pilcher, denn zum einen wollte ich nicht verblöden, schon gar nicht in den Augen meiner Frau, und zum anderen wollte ich auch nicht allein vor dem Fernseher sitzen. Aber auch ohne uns als Zuschauer boomten diese von Filmen so, dass dann Inga Lindström wohl nach ähnlichen Strickmuster Liebesgeschichten aus dem Norden präsentierte. Ich habe nichts davon gesehen.
Gestern gesellte sich Dora Heldt zu den Damen mit einem Film, den ich hier schon vorher als 08/15-Vorlage beschrieben hatte: Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber nach der Beschreibung in der Fernsehzeitschrift geht es wie üblich um Streit und Trennung einer Ehe, Entschuldigung: von zwei Ehen. Und Schwule kommen auch vor: Das ganze Programm! Sind das die Filme von Frauen für Frauen? Ist ihnen die normale Liebesbeziehung zu langweilig geworden? Was ist aus den Frauen geworden, die früher bei „Vom Winde verweht“ Tränen vergossen haben und die mit jungen Liebenden bangten, bis „sie sich endlich kriegten“? Muss da heute mindestens einer von beiden schwul sein, um das Interesse der gelangweilten Zuschauerinnen zu wecken?
Jedenfalls finde ich, dass es kein gutes Zeichen für unsere Zeit ist, wenn die Filme über das Zueinander-Finden von Liebenden durch Geschichten über Streit und Getrennt-Leben ersetzt werden.