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Der Weihnachtsmann ist out

Weihnachten – modern

Jedermann sieht es nun schon:
Der Weihnachtsmann geht in Pension.
Stattdessen kommt die Weihnachtsfrau,
Männer, das ist eure Schau:
Mit rotem Top und kurzem Röckchen,
Mit Zipfelmütz’ und roten Söckchen –
So kommt sie daher gewippt,
Wenn der Mann am Glühwein nippt.
Ja, da gibt es was zu seh’n
Da wird das Fest noch mal so schön.
Doch ums Christkind wird es still.
Wie schon ein altes Lied es will.
Warum denn an die Krippe denken?
Weihnachten ist da zum Schenken!
Und allen wird es warm ums Herz,
Da strebt die Menschheit kaufhauswärts,
Wo schon seit Herbst die Lieder klingen –
Wozu dann noch selber singen?
Endlich ist es nun so weit:
Das alte Fest geht mit der Zeit,
Und Bethlehem im Orient
Wird zum Fleck, den keiner kennt.

Weihnachten ist lebensgefährlich!

Wir haben es ja schon immer geahnt: Weihnachten ist lebensgefährlich:

Dabei geht es hier nicht um die knappe Kleidung dieses „Weihnachtsgirls“, das den guten alten Weihnachtsmann mehr und mehr verdrängt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/06/sexy-christmas-girl-statt-nikolaus/
Natürlich kann sich so ein spärlich bekleidetes weibliches Wesen leicht erkälten, aber Frauen halten mehr aus als Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2011/05/17/spruch-tag-11167136/

Doch wir wollen uns den eigentlichen Problemen von Weihnachten widmen:
Schwedische Forscher haben festgestellt, dass sich die Zahl der Herzinfarkte zum Fest von 50 auf 69 pro Tag erhöht.
Warum das so ist, habe ich schon in diesen Versen beschrieben:

Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Hinzu kommt, dass die abgehetzten Menschen an den Festtagen dazu neigen zu streiten. In 41 % der Familien verläuft das Fest unfriedlich. Solche Aufregungen können natürlich auch einen Herzinfarkt auslösen.

Wenn Sie diese Warnungen beherzigen, haben Sie eine gute Chance, die Festtage zu überleben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Frohes Fest!

Allen meinen treuen Lesern meiner Blogs und eBooks ein frohes Fest und ein herzliches Danke-schön!

2 Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Weihnachtsgedichte

2002Weinachtsmann

Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:


Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:


Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Gedanken zum Fest

Kriegsweihnacht
Wenn ich mit meinen fast 80 Jahren an die Weihnachtsfeste im Krieg zurück denke, so ist mir dies in Erinnerung geblieben: Wir Kinder backten mit meiner Mutter bei Kerzenlicht unser bescheidenes Weihnachtsgebäck. Der Strom und auch das Gas waren schon lange ausgefallen und so mussten wir mit einer „Brennhexe“, die auch unsere Heizung war, kochen und backen. Es war dies ein schamottierter Blechkasten, der mit Holz befeuert wurde. Es gab zu Weihnachten „Schuhsohlen“. Das waren blätterteigähnliche Fladen, die mit Vanillepudding gefüllt wurden.
Besonders schmeckten uns Kindern die „Marzipankartoffeln“, die meine Mutter aus Grießbrei und Bittermandelaroma hergestellt hatte.
Und irgendwann in der Nachkriegszeit, als die „Fresswelle“ über Deutschland hinweg schwappte, feierten wir ein Weihnachtsfest wie damals im Krieg und spendeten das, was wir erspart hatten, den Hungernden. Ich glaube, es war neben der letzten Kriegsweihnacht das innigste Fest, das wir je gefeiert haben.