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Vorsicht bei Jauch! Das Geld ist schnell futsch.


Vorsicht bei „Wer wird Millionär“! Das Geld ist schnell futsch. Wer bei Jauch auf dem Stuhl sitzt und locker weiter nach oben kommt, stellt bei Fragen ab 125.000 Euro vielleicht leichtsinnig fest: Die könnte ich auch knacken. Die Fragen sind nämlich so gestaltet, dass man meinen könnte, mit Nachdenken auf die richtige Lösung kommen zu können.
Wer also weit nach oben kommt, sollte sich nicht aufs Glatteis begeben. Davor habe ich hier schon früher gewarnt. Aber auch ohne Warnung hätte man selbst darauf kommen können: Allzu leicht gewinnt man nicht so viel Geld. Nicht die Antwort, die am plausibelsten erscheint, ist die richtige. Diese bittere Erfahrung musste gerade auch Ludwig Bolay machen, der statt mit 500.000 Euro nur mit 500 nach Hause ging. Hätte er halt vorher meine Warnung gelesen!

Hochwasser: Das wäre Baerbocks Chance

Man sagt ja, dass Schröder seinen Wahlsieg dem Oderbruch verdanke, weil er damals in gelben Gummistiefeln am Unglücksort erschienen war und mit den Menschen gesprochen hat. Nun wandeln sie alle auf Schröders Spuren: Laschet, Scholz,  Merkel, Steinmeier… Das gibt halt „tolle Bilder“ im Fernsehen.
Das letzte, was ich von Frau Baerbock gehört habe, ist, dass sie ihren Urlaub abgebrochen hat. Sie wird also nun wohl auch noch als Nachzüglerin im Katastrophengebiet erscheinen. Das macht sich nicht gut. Aber sie hätte eine gute Chance, es besser zu machen als all die „Polit-Touris“ vor ihr: Sie könnte einen Tag lang mit den verzweifelten Menschen nicht nur reden, sondern auch zupacken. Auf so etwas warten die Menschen bei jeder Katastrophe vergeblich (anstatt der üblichen Sprechblasen in die Kameras).
Wenn wir eine dreckverschmierte erschöpfte Frau Baerbock bei der Arbeit sehen würden, sähen die bisherigen alten Ortsbesichtiger daneben wie Behinderte oder Gaffer aus, besonders ihr Hauptkontrahent Laschet, der während einer Rede des Bundespräsidenten völlig unangemessen gelacht hat:
https://web.de/magazine/panorama/lachender-laschet-erftstadt-sorgt-empoerte-reaktionen-36002874
Aber die Frau wird wohl weiter beratungsresistent bleiben.

„Meinungsmanipulation“ im Fernsehen?

Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen sagte in einem Interview, es gebe einen „klaren Linksdrall“ bei den Fernsehanstalten. Er warf ihnen „Meinungsmanipulation“ vor, etwa über das Weglassen von Tatsachen und die Anwendung von „Tricks“.
Und nun ist das Geschrei groß: Manche wolle ihn aus der CDU ausschließen. Andere sehen die Pressefreiheit bedroht. Wieso eigentlich, wenn einer seine Sicht der Dinge publik macht? Warum soll der Mann nicht seine Meinung sagen? Ich tue es ja auch. Allerdings sehe ich im Gegensatz zu Maaßen keinen Linksdrall beim Fernsehen, sondern umgekehrt einen Rechtsdrall:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/27/staatstragende-sommerinterviews-in-ard-und-zdf-2/
Ich glaube, dass meine Meinung eher zutrifft, denn die Moderatoren und Journalisten wollen ja alle etwas werden und da ist es halt opportun, brav (also rechts) zu sein.
Vielleicht kann man der unterschiedlichen Beurteilung der Neutralität des Fernsehens entnehmen, dass es doch einigermaßen ausgeglichen bei den Sendungen zugeht, mögen auch kritische Beiträge wie Kabarett erst zu Zeiten ausgestrahlt werden, wenn der Normalbürger bereits schläft.

Schlechter fernsehen mit dem ZDF

Ich habe mich hier ja schon öfter über das ZDF beklagt:
Aber es nützt nichts.
Grundsätzlich sollte es doch so sein, dass sich jeder, der etwas anbietet, in erster Linie an seine Stammkundschaft wendet und das sind nun mal beim ZDF eben die Alten. Aber ein jüngeres Publikum bekommt man nicht dadurch, dass man die Alten vergrault, sondern man hat halt dann nur weniger Zuschauer.
Wir waren bisher Fans der Sendung „Die Anstalt“, aber was inzwischen daraus geworden ist, ist nur zum Abschalten. Die Sendung beginnt schon mit einem irren Vorspann. Und was dann kam, mag zwar intelligent gewesen sein, aber wir haben das Geschnuschel ausgeschaltet.
Das ZDF ist beratungs- und kritikresistent: Jeder, der etwas auf den Markt bringt, probiert es erst einmal aus, ob es in Ordnung ist. Dieses Prinzip würde für das Fernsehen bedeuten, dass man eine Sendung einmal probeweise einem Publikum vorführt. Und wenn dann Ältere Probleme mit dem Verstehen haben, muss man halt nachbessern, besonders, wenn die Älteren die Mehrheit der Kundschaft sind.
Paradox ist ja, dass ein Ergebnis oft schlechter wird, je besser die Technik ist: Alte Filme sind oft im Ton besser, weil man über die Schauspieler ein Mikrofon mit einem „Galgen“ gehalten hat. Heute stellt man halt irgendwo ein Mikrofon für alle auf und das Ergebnis ist schlechter.
Und dann hapert es halt oft an der Sprache. Wer im Fernsehen auftritt, sollte jedenfalls nicht so nuschelig reden, dass man ihm Sprachunterricht empfehlen muss. Da fällt mir die beste Sprecherin ein, die das Fernsehen je hatte: Eva Herman. Die sagte einmal etwas, was mich sehr überrascht hat nämlich, dass sie von Zeit zu Zeit Sprachunterricht nehme, um Fehler zu korrigieren.

Dauernd Söder im Fernsehen – Verstehen Sie das?

Die letzten Verlautbarungen über die Pandemie kamen im Fernsehen von der Kanzlerin und von Söder. Wenn ich daran denke, wie viel wir schon von Söder über Corona gehört haben, frage ich mich, wieso er dauernd im Fernsehen zu sehen ist. Er erscheint als der große Manager der Corona-Krise, neben dem der an sich zuständige Gesundheitsminister verblasst. Und hat er einen besseren Draht zu den maßgeblichen Leuten des Fernsehens als der Kanzlerkandidat Laschet? Da hat Laschet noch einen gewaltigen Nachholbedarf, nur ist er halt nicht so unterhaltsam wie Söder.
Wir haben ja in der heutigen Zeit einen Kampf um die Publicity. Manche können es und andere nicht. Heidi Klum und Verona Pooth verstehen es sogar, schon ihren Nachwuchs ins Rampenlicht zu schleusen. Da kann ich nur sagen: Respekt! Mich will keiner.

ARD, ZDF: Merkt Euch das!

„Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige“, sagte einst ein französischer Herrscher. Aber das sollte dann doch erst recht für den Normalmenschen gelten, denn Unpünktlichkeit ärgert die Mitmenschen. Deshalb sind auch die Radiosender pünktlich. Die Nachrichten beginnen genau mit dem letzten Ton des Zeitzeichens.
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender halten nicht viel von Pünktlichkeit, ausgenommen bei der Tagesschau. Aber die sonstigen Nachrichten beginnen nach Belieben des Senders mal früher und mal später. Man hat ja noch Verständnis dafür, dass vor einer Nachmittagssendung noch Reklame gezeigt wird. Wenn man jedoch den Sender pünktlich einschaltet, um die Nachrichten zu hören und wenn man dann feststellt, dass die schon 2 Minuten früher angefangen haben und man dadurch die Hauptmeldung verpasst hat, dann ärgert man sich. Bei der Tagesschau würde man sich so etwas nie trauen, warum aber bei den sonstigen Nachrichten?
Auch wenn Ihr Fernsehleute auf einem hohen Ross sitzt, besinnt Euch doch einmal auf den eingangs zitierten Ausspruch!

Corona: die halbe Wahrheit


Geht es Ihnen auch so? Ich kann die dauernden Bilder vom Impfen im Fernsehen nicht mehr sehen. Ich glaube, in der letzten Tagesschau wurde ein halbes Dutzend Male gepikst. Sogar 100-Jährige wurden uns als Vorbilder gezeigt. Das soll uns suggerieren: Ihr müsst Euch auch impfen lassen.
Was ich aber bisher vermisse, sind Bilder von Menschen nach der Impfung. Warum geht das Fernsehen nicht einmal in ein Seniorenheim mit vielen Geimpften und interviewt diese: Wie fühlen die sich? Leiden sie sehr unter Nebenwirkungen? Die hohe Zahl der Impfverweigerer unter dem Pflegepersonal lässt das fast befürchten. Vielleicht feiern aber die Geimpften fröhlich ihre Immunisierung.
Das Volk hat jedenfalls Anspruch darauf, die Wahrheit zu erfahren.

Die „große Rate-Show“ im Fernsehen

Es wird immer schlimmer: Wie nett und bescheiden war doch die Sendung „Wer weiß denn so was?“ Aber nachdem die Rateshows Konjunktur haben, wollen natürlich alle mitmachen. Sie überbieten sich gegenseitig mit Lichtorgien, deren Geflimmer kaum noch anzuschauen ist.
Schlimmes musste man befürchten, als Kerner seine Ratesendung als „große“ Show anpries. Und dementsprechend war sie denn auch. Als Kerner zu Beginn seinen großen Auftritt hatte, wobei sich die Tür unter blitzenden Pfeilen öffnete, hatte ich schon die Nase voll und habe abgeschaltet.
Ob man dem Mann nicht beibringen kann, dass er nicht der große Messias ist, sondern ein schlichter Moderator? Er sollte sich bei Kai Pflaume erkundigen, wie man eine nette, beliebte Ratesendung ohne viel Brimborium auf den Schirm bringt.

SAT1 hat ebenfalls eine Ratesendung, die auch nicht besser ist: Lichtorgien und Fragen, bei denen Ältere schnell abschalten.

Das Bild der Woche

Am Freitag sah ich bei RTL eine Zusammenfassung der besten Bildbeiträge der Woche. Auf Platz 1 landete als Bild der Woche ein Filmchen von einer fülligen Promi-Frau, deren Name mir leider entfallen ist. Die Dame zeigte sich fröhlich im Bikini und erklärte, sie fühle sich wohl, so wie sie sei.
Und da fiel mir etwas auf: Lassen Sie mal im Geiste all die Frauen an sich vorüber ziehen, die Nachrichten verlesen. Ist da  vielleicht nur eine füllige dabei? Mir ist unter all den vielen keine in Erinnerung.
Und da frage ich mich, warum die Frauen, vor allem die Emanzen, das so hinnehmen und nicht dagegen protestieren, dass sie hier auf ihr Äußeres reduziert werden, denn Rubensfrauen sind halt nicht „in“.
Andererseits sehen wir halb verhungerte Frauen beispielsweise in der Sendung „Exklusiv“, die ich zwangsweise kurz vor den RTL-Nachrichten kurz mit bekomme.
Ich finde es jedenfalls gut, wenn das Fernsehen in der Regel normalgewichtige Frauen (und natürlich auch Männer) auftreten lässt, weil dies ein Appell ist, dass jeder auf sein gesundes Normalgewicht achten sollte.
Stellen Sie sich vor, Frauen wie die oben abgebildete würden die Nachrichten verlesen: Da müsste ich glatt auf ein anderes Programm umschalten.