Schlagwort-Archive: falsch

Corona: Das muss man unbedingt anschauen anschauen

Ich habe hier ja schon öfter geschrieben, dass wir bei Corona auf dem falschen Weg sind.
Wenn nun die Inzidenzzahlem steigen, so bedeutet das nicht unbedingt eine stärkere Ausbreitung von Covid 19, sondern das kann auch dadurch verursacht werden, dass der Druck zum Testen durch die Verschärfung der 3-G-Regel steigt, also mehr Menschen getestet werden. Richtig wäre es, wenn man aus den Tests die Prozentzahlen der Infektionen vergleichen würde.
Was ich bei der Diskussion über Corona vermisse, ist ein Vergleich mit der Hongkong-Grippe. Auch damals waren die Krankenhäuser voll, aber einen Lockdown oder eine 3-G-Regel gab es nicht.
Und was die Zahlen angeht, mit denen immer wieder argumentiert wird, schauen Sie sich bitte unbedingt dieses etwas längere, aber interessante Video an:
 

Vorsicht bei Jauch! Das Geld ist schnell futsch.


Vorsicht bei „Wer wird Millionär“! Das Geld ist schnell futsch. Wer bei Jauch auf dem Stuhl sitzt und locker weiter nach oben kommt, stellt bei Fragen ab 125.000 Euro vielleicht leichtsinnig fest: Die könnte ich auch knacken. Die Fragen sind nämlich so gestaltet, dass man meinen könnte, mit Nachdenken auf die richtige Lösung kommen zu können.
Wer also weit nach oben kommt, sollte sich nicht aufs Glatteis begeben. Davor habe ich hier schon früher gewarnt. Aber auch ohne Warnung hätte man selbst darauf kommen können: Allzu leicht gewinnt man nicht so viel Geld. Nicht die Antwort, die am plausibelsten erscheint, ist die richtige. Diese bittere Erfahrung musste gerade auch Ludwig Bolay machen, der statt mit 500.000 Euro nur mit 500 nach Hause ging. Hätte er halt vorher meine Warnung gelesen!

Kanzler Kurz in Bedrängnis – aber er hat nichts zu befürchten

Sehr geehrter Herr Kanzler Kurz,
ich liebe Österreich und wäre froh, wenn wir einen Kanzler wie Sie hätten.
Nun muss ich zu meinem Bedauern erfahren, dass Sie in Kalamitäten stecken. Ich habe mich mit den Vorwürfen, die gegen Sie erhoben werden, nicht weiter befasst. Aber eine Verurteilung droht Ihnen nicht:
Wer so alt ist wie ich, wird – wenn er sich selbst gegenüber kritisch ist – schon erfahren haben, dass etwas ganz anders war, als man vielleicht sogar vor Gericht beschworen hätte. Irren ist menschlich. Das gilt auch für das Gedächtnis. Da solche Fehler des Gedächtnisses unvermeidlich sind, kann niemand verurteilt werden, der sein Gehirn ernsthaft angestrengt hat und dann zu einem falschen Ergebnis gelangt ist.
Mir fällt zu Ihrem Problem ein spektakulärer Fall aus Bayern ein: Der frühere bayerische Minister Zimmermann stand wegen Meineids vor Gericht. Dass er falsch ausgesagt hatte, stand fest. Aber er wies jede Schuld von sich und hatte das Glück, einen Sachverständigen zu finden, der ihm bescheinigte, dass seine falsche Erinnerung womöglich an einer kurzen Unterzuckerung des Gehirns gelegen haben könnte. Da das Gericht diese dann nicht ausschließen konnte, wurde Zimmermann freigesprochen.
Ich hoffe für Sie, dass sich alles zum Guten wendet.
Mit freundlichen Grüßen aus Bayern
Judex

Corona: der falsche Weg?

Ich habe hier ja schon öfter gefunden, dass wir bei der Pandemie-Bekämpfung auf dem falschen Weg sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/11/corona-der-falsche-weg-4/
Nun will sich auch Laschet von der bisherigen Strategie abwenden und erntet dafür teils Zustimmung, aber auch heftige Kritik. Zur Zeit ist die Rede davon, dass man vor Aufhebung des Lockdowns den Grenzwert der Neuinfektionen statt bisher auf 50 nun auf 35 pro 100.000 Einwohner herab setzen will. Laschet meint dazu mit Recht, man könne nicht immer neue Grenzwerte erfinden. Führende Virologen sagen nämlich, den Wert von 35 könne man nicht dauerhaft erreichen.
Was wir bisher machen, ist eine Bekämpfung der Pandemie mit Holzkammermethoden oder wie Gabriel es ausdrückt wie bei der Pest im Mittelalter: Man macht einfach fast alles zu, anstatt darauf zu schauen, wo die Infektionsquellen liegen: Wie schon gesagt beträgt beispielsweise die Ansteckungsgefahr in Biergärten auch ohne Schutzvorkehrungen nur 1:1000. Und wenn ich zum Arzt gehe, schätze ich die Ansteckungsgefahr dort um ein Vielfaches höher ein als in einem gut geführten Lokal mit Abstandsregeln und Plexiglasscheiben.
Wie wäre es denn, wenn wir nun beim Grenzwert von unter 50 statt des Lockdowns auf die Nachverfolgung der Infektionsquellen setzen? Das ist dann ohne weiteres möglich, so hören wir aus Bremen, wo die Neuinfektionen bei 58 liegen:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/kontakt-verfolgung-gesundheitsamt-bremen-100.html
Übrigens hörte ich im Fernsehen vom Leiter eines Gesundheitsamts, seine Behörde sei sogar in der Lage, bis zu 250 Neuinfektionen verfolgen.
Eine Methode wäre ja auch, dass jeder Infizierte mit Bild im Internet erscheint. Da höre ich schon einen Aufschrei: Um Gottes Willen! Wie kann man bei uns nur auf so eine so blöde Idee kommen! Wo bleibt denn da der Datenschutz?
Man findet es selbstverständlich dass Trumps Corona-Erkrankung publik gemacht wird, aber doch nicht die eigene!
Ich glaube, dass ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung bei so einem Öffentlichkeitsmodell mitmachen würde, wenn man ihm die Notwendigkeit einer solchen Methode erklären würde. Dann könnte jeder in seinem Ort die Neuinfizierten anschauen und überlegen, ob er ihnen begegnet ist, wenn ja, würde er sich testen lassen.
Es bleibt Ihnen unbenommen, das hier für Unsinn zu halten, aber besser als alles zu sperren ist es allemal. Und das würden wohl auch viele einsehen.

Und noch etwas zum Thema „falscher Weg“. Gerade erfahren wir, dass die Impfstoffbeschaffung in der EU deshalb so lange gedauert hat, weil es bei den Preisverhandlungen zugegangen ist wie in einem orientalischen Teppichladen. Der EU ist es dabei gelungen, den Preis von 54 Euro auf 15,50 Euro herunter zu handeln. Wie konnte es so weit kommen? Die Firma Biontech erhielt für die Entwicklung des Impfstoffs von der EU viel Geld. Hätte man nicht die Mittelvergabe an die Bedingung knüpfen müssen, dass der Preis für das Vakzin nicht nach Belieben festgesetzt werden darf, sondern nach Herstellungskosten plus Gewinn in fest zu legender Größe?

 

Corona: Der falsche Weg


Über dieses Thema habe ich ja hier schon öfter geschrieben, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/26/corona-der-falsche-weg-2/
Auch der Virologe Prof. Hendrik Streeck kritisiert den Umgang mit der Pandemie: „Ähnlich hätte man bereits im Sommer Hygienekonzepte testen können. Hätten wir das damals gewagt, dann hätten wir jetzt einen ganz anderen Umgang mit der Pandemie und würden wissen, ob es Sinn ergibt, bestimmte Bereiche zu schließen oder nicht. Da wir das nicht gemacht haben, sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo wir nur noch mit dem Hammer draufhauen können.“
Was man versäumt hat, ist, dass man frühzeitig festgestellt hätte, wo die Hauptinfektionsherde liegen. Dann wäre herausgekommen, dass die Gastronomie daran nur einen zu vernachlässigenden Anteil hat:
https://www.dw.com/de/wo-infiziert-man-sich-mit-dem-coronavirus/a-55435876
Warum blieben im Mai die Biergärten nicht offen, obwohl dort schon vor der Pandemie festgestellt worden war, dass die Infektionsgefahr normalerweise (also ohne Schutzmaßnahmen) nur bei 1:1000 lag? Und auch bei Gaststätten mit ausreichendem Abstand von Tisch zu Tisch und womöglich noch Plexiglastrennwänden dürfte die Ansteckungsgefahr gegen Null gehen. Man hat durch die komplette Schließung der Gastronomie den Menschen eine wichtige Lebensfreude genommen mit der Folge, dass viele über die Stränge geschlagen haben und so eine größere Infektionsgefahr darstellten. Und man hat den Bürgern wegen der dadurch fälligen Subventionen eine gewaltige vermeidbare Steuerlast aufgebürdet.
Stattdessen hätte man viel früher bei den Seniorenheimen und den Schulen strenger durchgreifen müssen.
Was gefehlt hat, ist das, was Laschet nun praktiziert hat, nämlich dass Experten der verschiedenen Fachrichtungen mit den Politikern an einem Tisch sitzen und beraten, was zu geschehen hat.

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Sprache lehrt uns eine unerfreuliche Erscheinung: Wenn viele etwas falsch machen, gilt dies eines Tages als richtig: zB „der Virus“ statt „das Virus“.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Sind Preußen gescheiter als Bayern?

Die Corona-Krise scheint es an den Tag zu bringen: Die Hamburger sind zwar auch teilweise blöde, aber nicht so wie die Bayern – so könnte man voreilig schließen:
Gerade lesen wir, dass in einem Hamburger Lokal 100 Gäste von insgesamt 600 falsche Personalien angegeben haben. Das ist ein u.U. lebensgefährlicher Unsinn, weil die Infektionsketten vom Gesundheitsamt nicht weiter verfolgt werden können. So ist es nun möglich, dass ein infizierter Gast des Lokals die Pandemie weiter verbreitet und dass er dadurch den Tod von angesteckten Personen verschuldet.
Schlimmer war es in Garmisch: Dort haben nicht nur ein Sechstel, sondern zwei Drittel der Lokalgäste falsche Personalien angegeben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/16/hilfe-wir-werden-immer-duemmer-sogar-lebensgefaehrlich-bloede-in-der-corona-krise/
Wenn man nun aber daraus den Schluss ziehen wollte, dass die Hamburger weniger blöde Einwohner haben als die Garmischer, so wäre das aber doch etwas voreilig. Es sind ja weniger die Einheimischen, die nachts durch die Lokale ziehen als vielmehr die Touristen.
Da müsste man also doch noch etwas genauer hinschauen, bevor man derartige Schlüsse über den Anteil der Dummen in den verschiedenen Regionen zieht.

Hilfe! Wir werden immer dümmer, sogar lebensgefährlich blöde in der Corona-Krise

Das die Menschheit immer dümmer wird, ist wissenschaftlich erwiesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/07/hilfe-die-menschen-werden-immer-duemmer/
Bisher war es ja so, dass der IQ in einem Jahrzehnt „nur“ um 2 Punkte abnahm. Aber der Prozess scheint sich zu beschleunigen, oder nimmt der von mir entdeckte DQ (Dummheitsquotient) zu?
Ein treffliches Beispiel erleben wir gerade in der Corona-Pandemie:
Gerade hat sich in Garmisch eine dumme Amerikanerin nicht beherrschen können. Sie hat die ihr verordnete Quarantäne nicht befolgt, sondern ist durch die Lokale gezogen und wurde zur Superspreaderin. Das Gesundheitsamt steht nun vor der Aufgabe, Personen zu finden, die sich möglicherweise infiziert haben könnten.
Dabei stellte sich etwas ganz Unglaubliches heraus: Zwei Drittel (!) der Meldezettel, die in den Lokalen ausgefüllt wurden, waren falsch. Wie blöde muss man sein. wenn man sich als Donald Trump, Donald Duck oder Bill Gates einträgt? Und wenn diese Menschen darüber lachen, kann man nur sagen: Am Lachen erkennt man den Narren.
Diese Leute können nicht so weit denken, dass ihr Unsinn lebensgefährlich sein kann: Wenn sie nämlich infiziert sind und das Virus weiter verbreiten, kann es durchaus sein, dass einer der Infizierten stirbt.

Sonntagsgedanken: Wie der Glaube zerbröselt


Ochs‘ und Esel sind zwei Tiere, die in der Weihnachtsgeschichte nach Lukas nicht erwähnt sind. Trotzdem sind sie eiserner Bestandteil von Krippe und Weihnachtsgeschichten. Wenn man diesen Widerspruch irgendwann einmal in seinem Leben bemerkt, ist das der erste Glaubensverlust, den viele nach der Kindheit erfahren müssen.
Und später lesen wir, dass es sich um einen Übersetzungsfehler handelt, wenn Jesus nach
unserem Evangelium in einem Stall geboren worden sein soll. Laut Experten müsste die richtige Übersetzung statt „Stall“ „Zuhaus“ lauten.
M
it den Augen der modernen Theologie betrachtet stimmt sowieso der ganze Anfang des Lukasevangeliums nicht. Er sei zwar nicht gelogen, sondern eine zulässige Form der Ausschmückung, mit der die Juden zum Christentum bekehrt werden sollten, indem ihnen Jesus als der angekündigte Messias aus dem Stamme Davids präsentiert wurde.
Als Jesus geboren wurde, war Herodes schon tot. Und es kann auch nicht sein, dass der angebliche Kindermord von Bethlehem wirklich geschehen ist, ohne dass er in der Geschichtsschreibung irgendwo erwähnt worden wäre, zumal sich auch gerade der
römische Geschichtsschreiber Josephus besonders mit Herodes befasst hat, wobei er sogar über seine Ehe berichtet hat. Da kann er nicht den angeblichen Kindermord vergessen haben.
In den anderen Evangelien wird daher auch erst über Jesus von dem Zeitpunkt an geschrieben, als er sich von Johannes taufen ließ.
So tauchen also im Lichte der modernen Wissenschaft gesehen Zweifel am Wahrheitsgehalt der Bibel auf.
Aus der heutigen Sicht ist die Bibel sowieso teilweise rassistisch, gewalttätig und homophob: Lev 18,22. Und auch Jesus ist nicht nur der friedliche Prediger der Bergpredigt: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Und dementsprechend ist die Kirchengeschichte weitgehend eine Kriminalgeschichte,
wie man bei Drewermann nachlesen kann: Hexenverbrennungen, Bartholomäusnacht, Kreuzzüge, Ausrottung der Katharer, Sklaverei …

Und nun kommen in neuester Zeit die vielen Missbrauchsfälle dazu. Und das im Bereich der Heiligkeit! Hat man beispielsweise je Vergleichbares über die Richterschaft gehört?
Die Kirche ist scheinheilig: Sie gibt sich den Anstrich, etwas für die Bedürftigen zu tun, investiert aber das zu diesem Zweck gesammelte Geld lieber in Immobilien:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Und so etwas hat es auch noch nicht gegeben, was wir nun erfahren: einen Kardinal, der am Glauben zweifelt und sagt, es gäbe keinen Glauben ohne Zweifel:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/05/zum-sonntag-unglaubliches-von-kardinal-marx/
Das ist etwa so, als wenn ein Autoverkäufer sagen würde, er habe Zweifel, ob das angebotene Fahrzeug sicher sei.
Und so beobachten wir, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten.
Die Kirche verfehlt ihre wichtigsten Ziele: Frieden und Nächstenliebe.
Zum Thema Frieden verweise ich auf den Irakkrieg, den Bush mit erlogenen Argumenten begonnen hat. Ich habe vor Beginn des Krieges an den Papst geschrieben, er solle die Christenheit zu einer Friedenswallfahrt in den Irak auffordern, um ein Blutvergießen und die Destabilisierung der ganzen Region zu vermeiden. Aber ich habe nicht einmal von der päpstlichen Administration eine Antwort erhalten, obwohl ich eine beachtliche Kirchensteuer zahle.
Und was die Nächstenliebe angeht: Wie schön wäre es, wenn die Kirche hier mit leuchtendem Beispiel voran gegangen wäre, anstatt auf ihrem unermesslichen Vermögen sitzen zu bleiben.

Lesen Sie weiter:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/