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Gewalt überall: Wieder 2 Polizisten erschossen.


Gerade wurden bei uns 2 Polizeibeamte erschossen, schon müssen wir wieder lesen. dass in den USA 2 Campus-Polizisten Opfer einer Schießerei wurden:
https://www.sn.at/panorama/international/schuesse-an-us-hochschule-zwei-campus-polizisten-tot-116417437
Nicht nur das ist traurig, sondern allein schon die Tatsache, dass ein Campus Polizisten braucht. In meiner Jugend war das Universitätsgelände sozusagen sakrosankt. Da hatte die Polizei nichts zu suchen.
Übrigens waren die Polizisten nicht das einzige Opfer einer Schießerei: In Minnesota gab es auch noch einen Toten und einen Verletzten.
 
Da fragt man sich: Was ist nur mit der Menschheit los. Woher kommt die zunehmende Gewalt und was kann man dagegen tun?

Wieder ein Bär in Bayern! Hau ab, sonst…


In den Nachrichten kam die Meldung, dass wieder ein Bär zu uns nach Bayern eingewandert ist. Ich kann das Tier nur warnen: „Hau ab, sonst geht’s dir so wie Bruno!“
Ich habe damals dem guten Bruno dieses Gedicht gewidmet:

Nachruf auf Bruno
(“Problembär”, erschossen  im Juli 2006
auf Anordnung von Minister Schnappauf)

Bruno, unser Lieblingsbär,
Weilt leider unter uns nicht mehr.
Nachdem man wochenlang geheuchelt,
Wurde er dahingemeuchelt.
Dem Schnappauf war er nicht genehm,
Der sprach: „Der Bär ist ein Problem.
Weil er nicht so lebt wie ein Bär,
Drum dulden wir ihn nun nicht mehr,
Hat er doch ganz unverhohlen,
Ein Pfund Honig sich gestohlen.
Dieser Bär hat kein Gewissen,
Hat kleine Lämmchen aufgerissen.
Und dann ist er ganz ungeniert
In Kochel auf der Straß’ spaziert.
Auch am Haus der Polizei
Ging er ohne Gruß vorbei.
Ein Bär, der Anstand nicht gelernt,
Wird nun aus der Natur entfernt.“
(Zu deutsch: „…zum Abschuss freigegeben.“)
Und so endete sein Leben.
Wir suchen Trost im Alkohol:
„Prost, Bruno – auf dein Seelenwohl!“
Und die Moral von der Geschicht?
Reize einen Schnappauf nicht!

Aus meinem Leben (2)

Ich werde hier von Zeit zu Zeit ein paar Episoden aus meinem Leben einstreuen.
Wenn man so alt ist wie ich, fallen einem in jeder Situation andere Erlebnisse von früher ein:
Gerade war erster Schultag und da denke ich natürlich auch an meine früheste Jugend. Deshalb hier noch eine Episode im Anschluss an den letzten Beitrag:
Wieder einmal erschien unser Schulrektor in SA-Uniform und das gab diesem Schreibtischtypen einen Anstrich von Autorität. Er knallte wieder die Hacken zusammen, hob schneidig den rechten Arm und rief: „Heil Hitler!“. Dann las er mit überlauter Stimme vor:
“ Führererlass: Wer auf die Isolierglocken der Telefonleitungen schießt, unterstützt den Feind und wird erschossen. Der Führer.“ Es folgte wieder ein kurzer Gruß und der Mann verschwand. Das war ein kurzer eindrucksvoller Auftritt!
Zur Erläuterung dieses Führererlasses sei angemerkt, dass wir Buben seinerzeit fast alle ein Katapult besaßen, mit dem wir ziemlich treffsicher umgehen konnten. Und da hatten sich manche  die etwa faustgroßen glockenartigen Isolierungen der Telefonleitungen als Ziel ausgesucht.  Der Schießbefehl richtete sich also gezielt an diese „bösen Buben“. Ja, das waren noch Erziehungsmethoden!

Nachruf

Bär

Kinder wie die Zeit vergeht! Nun ist es schon 10 Jahre her, seit der erste in Bayerm wieder angesiedelte Bär erschossen wurde. Das gab damals einen furchtbaren Aufstand! Ich habe deshalb gefunden, dass dem Bären ein würdiges Gedenken gewidmet werden muss wie seinerzeit auch dem Wildschützen Jennerwein.
Ich habe daher zu seinem Gedenken dieses Gedicht geschrieben:

Kreuz

Nachruf auf Bruno
(„Problembär“, erschossen  im Juli 2006
auf Anordnung von Minister Schnappauf)

Bruno, unser Lieblingsbär,
Weilt leider unter uns nicht mehr.
Nachdem man wochenlang geheuchelt,
Wurde er dahingemeuchelt.
Dem Schnappauf war er nicht genehm,
Der sprach: „Der Bär ist ein Problem.
Weil er nicht so lebt wie ein Bär,
Drum dulden wir ihn nun nicht mehr,
Hat er doch ganz unverhohlen,
Ein Pfund Honig sich gestohlen.
Dieser Bär hat kein Gewissen,
Hat kleine Lämmchen aufgerissen.
Und dann ist er ganz ungeniert
In Kochel auf der Straß’ spaziert.
Auch am Haus der Polizei
Ging er ohne Gruß vorbei.
Ein Bär, der Anstand nicht gelernt,
Wird nun aus der Natur entfernt.“
(Zu deutsch: „…zum Abschuss freigegeben.“)
Und so endete sein Leben.
Wir suchen Trost im Alkohol:
„Prost, Bruno – auf dein Seelenwohl!“
Und die Moral von der Geschicht?
Reize einen Schnappauf nicht!
Und so raten wir den Tieren:
Lasst euch schleunigst gut dressieren!
Nehmt euch ein Beispiel an dem Schaf:
Gebt Wolle, Milch und seid recht brav!
Haltet’s Maul und gebt a Ruh,
Als Vorbild nehmt die CSU.