Schlagwort-Archive: Ernährung

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

 

Zur Zeit findet das größte Experiment der Menschheit statt: Es wird ausprobiert, wie viele unterschiedliche Chemikalien man auf einmal zu sich nehmen kann, ohne Schaden zu nehmen.
(H. Pöll)
Schauen Sie mal hier!

Hitler und Adenauer waren besser

Eigentlich darf man ja bei uns so etwas nicht sagen, beispielsweise, dass manches in der Nazizeit besser war: In einer gewaltigen Kraftanstrengung wurde damals für die Sicherheit der Bevölkerung gesorgt. Überall wurden Luftschutzkeller eingerichtet. Der sah bei uns so aus: Man konnte ihn nur über zwei Gasschleusen betreten. Die Kellerdecke war mit Balken abgestützt und vor dem Kellerfenster lagen dicke Betonklötze. Und überall gab es Betonbunker die man schnell erreichen könnte, wenn es Fliegeralarm gab und das Radio meldete: „Bomberverband über Scharhörn!“ Dann musste man laufen.
Und heute? Da rechnet man zum einen mit einem dauerhaften Frieden und denkt: Wenn es Krieg gibt, rechnet man mit einem Atomkrieg, in dem alle Sicherheitsmaßnahmen sowieso sinnlos sind. Aber nicht ganz: Der Umsatz an Jodtabletten steigt in dieser Krisenzeit so sehr, dass sie ausverkauft sind. Die Bevölkerung scheint vernünftiger zu sein als die Regierung, die offenbar keine Vorsorge trifft. Gegen einen konventionellen Krieg wie in der Ukraine sind wir nicht gewappnet: Unsere Bunker sind gesprengt oder geschleift und unsere Luftschutzkeller sind Hobbyräume geworden. Wer schon nicht die Nazi-Zeit als Vorbild nehmen will, sollte in die Schweiz schauen. Dort steht jedem Bürger ein Platz in einem Bunker zur Verfügung. Was nützen 100 Milliarden für die Bundeswehr, wenn die schutzlose Bevölkerung abgeschlachtet wird?

Wenden wir uns lieber der Adenauerzeit zu: Damals hatte man aus dem Krieg eine Lehre gezogen: Deutschland müsse sich aus dem eigenen Land versorgen können. Dies war die Ursache für die Unterstützung der Landwirtschaft und Steinkohle. Diese Lehre haben wir vergessen: Wir sind abhängig von der Energie aus dem Ausland und wenn Putin des Gashahn zudreht, werden die Deutschen vielleicht frieren müssen.
Entsprechendes gilt für die Landwirtschaft. Abgesehen davon, dass wir immer mehr wertvolle Böden zu betoniert haben, importieren wir unsere Lebensmittel zu einem großen Teil aus dem Ausland. Die Frage, ob wir uns noch aus dem eigenen Land ernähren können, stellt man sich offenbar nicht. Immerhin hat die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber sich des Themas angenommen: Sie will daher den Weg zu einer unabhängigeren Lebensmittelversorgung Europas gehen. Aber was ist mit Deutschland?

Zitat zum Thema Gesundheit

„Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur.“ (Hippokrates)
Wie recht er hat, sehen wir ständig: Durch falsche Ernährung nehmen Fettleibigkeit und Zuckerkrankheit zu. Und wir sind durch die meist sitzende Tätigkeit zu einem Volk von Wirbelsäulenleidenden geworden, anstatt etwas dagegen zu tun. Dasselbe ist es mit der Zunahme von Allergikern:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/24/kreuzschmerzen-kenne-ich-87-nicht/
Am schlimmsten aber ist: Die Männer von heute sind krank durch dauerndes Sitzen auf ihren Hoden und durch falsche Ernährung:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Männer sind auf dem Weg zur totalen Entmannung. Nur sehen sie das nicht und tun deshalb nichts dagegen nach dem Motto: Da wird es schon etwas dagegen geben. Und so nimmt die Zahl der künstlichen Befruchtungen gewaltig zu.
Bräuchten wir wieder einen Hippokrates? Nein, es ist ja schon alles gesagt, nur hört kaum einer darauf.

Das ist ja ganz schrecklich: Kreidezähne


Eine schreckliche Krankheit breitet sich aus. Sie heißt MIH und wird „Kreidezähne“ genannt, weil die Zähne wie Kreide zerbröseln. In Deutschland leiden sogar 28 Prozent der Zwölfjährigen an MIH, wie die 5. Deutsche Mundgesundheitsstudie in der ersten bundesweiten Untersuchung herausfand. Bei dem Großteil davon treten allerdings nur Verfärbungen auf.
https://web.de/magazine/gesundheit/krankheit-raetseln-kinder-kreidezaehnen-35115864
Die Ursache der Krankheit soll unbekannt sein. Aber ich kann mir vorstellen, warum die Zähne zerbröseln:
Es kann einfach auf die Dauer nicht gut gehen, wie wir uns ernähren: Fast alle unsere Lebensmittel sind in Plastik verpackt und enthalten die verschiedensten Chemikalien. Wie ihr Zusammenwirken im Körper ist, wurde nie erforscht. Sogar das angeblich reinste Lebensmittel, nämlich das bayerische Bier enthält alles Mögliche, was nach dem Reinheitsgebot nicht drin sein dürfte:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Bier-Verwaessertes-Reinheitsgebot,bier622.html
Aber warum sollte es auch schadstoffärmer sein als inzwischen die Muttermilch?
Man sollte es nicht glauben, aber sogar das Salz, das als so natürlich erscheint, enthält Chemie, um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Früher tat man halt ein paar Reiskörner ins Salzfass. Aber die „Generationenintelligenz“ ist inzwischen verloren gegangen. Früher gab es intelligente Hausfrauen, die sich Gedanken über eine gesunde Ernährung ihrer Kinder machten:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/
Inzwischen sind die meisten Frauen berufstätig und es hat eine „Servicementatlität“ eingesetzt: Für die Erziehung der Kinder sind Kitas und Schulen zuständig und was es zu essen gibt, entscheidet die Lebensmittelindustrie. Die Folgen sehen wir:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/
Haben wir nicht schon genug Warnzeichen, die uns anzeigen, dass wir so nicht weiter leben können? Es geht nicht nur um den Klimawandel, sondern um den Menschen selbst:
Die Zeugungsfähigkeit der Männer sinkt rapide, ebenso die menschliche Intelligenz:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
Aber wir merken das nicht, weil wir eben immer dümmer werden. Außerdem sind wir zu bequem, unsere ausgetretenen Pfade zu verlassen, solange die angerichteten Schäden einigermaßen erträglich erscheinen. Im Übrigen treten ja alle Veränderungen ganz langsam ein, sodass sie von den meisten Menschen nicht bemerkt werden. Sie sehen nicht das „Panta rhei“, dass also alles im Fluss ist, sondern sie nehmen ihre Lebenssituation eher statisch wahr (ausgenommen beim Klimawandel) nach dem Motto: Das ist eben heute so!
Wacht endlich auf!

Pfui Deibel – Was uns alles vorgesetzt wird

Nicht alles, was so schön aussieht ist auch wirklich gut:

Es ist ja erschreckend, was das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) berichtet:
Beispielsweise wurden 80 Proben Pangasius untersucht, von denen 79 Prozent Spuren von Desinfektionsmittel aufwiesen. Bei 10 Prozent der Fischproben bestand sogar eine akute Gesundheitsgefahr, so das BVL.
Kann man überhaupt noch Eis essen, wenn 41% Desinfektionsmittel enthalten? Sind hier lauter „Dreckbären“ am Werk?
Da kann einem schon der Appetit vergehen, wenn man das hier liest:
https://web.de/magazine/gesundheit/maengel-lebensmittelkontrollen-experten-unappetitliche-bilanz-35295172

Bleiben Sie gesund!

Unsere Schreihalsdemokratie: Corona bringt die schäbigen Prinzipien der Politik ans Licht (II)

Über dieses Thema habe ich ja schon einmal geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/10/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht/
Nun zeigt der Umgang mit den Alten, wie auch hier das Prinzip der Schreihalsdemokratie wirkt: Haben Sie vielleicht in den Diskussionen über den Lockdown etwas über die Situation der Alten gehört? Nur hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/16/corona-hoert-endlich-aufs-volk/
Gerade habe ich im Radio ein Interview mit dem Leiter eines Seniorenheims gehört. Der erzählte, dass viele Alte nichts mehr essen wollten. als sie keinen Besuch bekamen.
Stellen wir uns also einmal vor, wie es um die Alten steht, die nur deshalb noch nicht im Seniorenheim sind, weil sie den Gang ins nächste Gasthaus und zum Lebensmittelladen noch schaffen: Viele von Ihnen können nicht mehr kochen und vielen ist das zu aufwendig. Sie finden dann: „Ach, ich brauche heute nichts.“ So ist zu erwarten, dass viele Alte unterernährt sind mit schlimmen Folgen. Sie sind zu alt, um ihre Stimme zu erheben und sich bei den Politikern bemerkbar zu machen.
In einer Demokratie, die alle ihre Bürger im Auge hat, müsste doch mindestens bei der Frage „Wie weiter?“ auch über die Ernährung der Alten gesprochen werden: Was wäre denn dabei, wenn man die sicheren Lokale für ein Mittagessen offen hielte? 

Merkels harter Winter darf nicht kommen!

Die Kanzlerin stimmt uns in einem Podcast auf einen harten Winter ein. Das lässt das Schlimmste befürchten: Kommt nun der totale Lockdown und bleibt der bis ins nächste Jahr? Davor möchte ich hier mit allem Nachdruck warnen. Es darf zu keinen pauschalen Regelungen kommen, deren Sinnhaftigkeit die Menschen nicht einsehen:
Bevor man die Menschen nach österreichischen Muster einsperrt, sollte man doch fragen, ob man da nicht weitere Ausnahmen zulassen sollte: Warum soll man beispielsweise nicht in der einsamen Natur wandern dürfen, um sich zu erholen? Und wer soll denn auch einsame Waldwege und Bergpfade überwachen?
Und warum muss man die Gastronomie pauschal zu sperren? Kann man nicht jedenfalls Lokale mit ausreichenden Schutzvorkehrungen mittags offen halten? Sie haben eine wichtige Funktion für die Alten: Sie ersparen ihnen das Altenheim. Wir sehen am Lebensmittelhandel, dass dort das Personal bei Beachtung der Regeln gesund bleibt trotz Begegnung mit vielen Menschen. Da fragt man sich doch: Wie sollen sich Gäste in einem Lokal anstecken, wenn sie mit ausreichendem Anstand vom nächste Tisch – womöglich noch getrennt durch eine Plexiglasscheibe – ihr Essen einnehmen? Das weitere Schließen der Lokale führt dazu, dass viele Alte sich nicht genügend ernähren und dass manche in Depressionen verfallen, weil sie den Kontakt zu anderen Menschen vermissen.
Also meine eindringliche Bitte oder besser gesagt: Aufforderung:
Maßhalten beim Lockdown und keine pauschalen Regelungen!

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Sage mir, was du isst und ich sage dir, wer du bist.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

 

 

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Früher haben die Menschen in Jahrhunderten Erfahrungen darüber gesammelt, welche Heilkräuter es gibt und welche Gemüsearten welche positiven Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. In nur 50 Jahren haben die meisten dies vergessen.Und schlimmer ist, dass sie nun oft nicht einmal mehr genau wissen, was ihnen schadet.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Die Drohungen der Fleischindustrie

Mein Senf dazu:

Dass es so mit der Fleischindustrie nicht weiter gehen kann, habe ich hier schon beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/14/fleischindustrie-ich-bin-entsetzt/
Nun will die Politik etwas ändern. Einen Anlauf dazu hat sie genommen und das hat gleich Proteste der Fleischindustrie hervor gerufen: Sie droht damit, ins Ausland zu gehen.

Warum eigentlich nicht? Wenn man schon hauptsächlich Ausländer beschäftigt, dann soll man halt auch dort hingehen, wo diese Arbeitskräfte zu Hause sind. Das wäre eine menschliche Gestaltung der Produktion. Da würden Familien nicht dauerhaft auseinander gerissen.
Ich kenne zum Beispiel eine große deutsche Firma, die einen Teil ihrer Produktion nach Tschechien ausgelagert hat, weil es dort viele tüchtige Mechaniker gibt, die geringere Löhne beanspruchen. Statt nun diese Leute hierher zu holen, ist das deutsche Führungspersonal nach Tschechien gegangen. Warum soll es bei der Fleischindustrie nicht auch so gehen können?

Im übrigen tut man immer so, als wäre es eine Katastrophe, wenn das Fleisch teurer würde. Ich bin ja nun schon sehr alt und ich habe mir bis zu meinem 30. Lebensjahr nur am Sonntag Fleisch gönnen können. Da haben wir uns dann immer auf den Sonntagsbraten gefreut. Wenn eine Frau gut kocht, vermisst man wochentags das Fleisch nicht. Im übrigen hört man ja auch immer wieder von den Ernährungswissenschaftlern, dass zu viel Fleisch gegessen wird.

Die Fleischindustrie könnte im übrigen genauso viel verdienen wie bisher, wenn die Produktion nicht nach dem billigsten Preis ausgerichtet wird, sondern nach der Qualität.