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Elster – ein Sch…programm

Ich habe ja schon vor vielen Jahren einen Vorschlag gemacht, wie man die Steuererklärung bei vielen Bürgern praktisch auf Null reduzieren kann:
Man schickt dem Bürger eine ausgefüllte Steuererklärung, in der die vom Finanzamt abgerufenen Daten bereits enthalten sind, und die dann nur noch zu ergänzen ist.:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/31/so-nicht-herr-soeder-2/
Das ist offenbar um Jahre verspätet von der Finanzverwaltung aufgegriffen worden, aber nicht so richtig verwirklicht worden. Stattdessen kann man nun seine vom Finanzamt erhobenen Daten umständlich abrufen. Und wie man sie dann einfügte, war ein weiteres Problem, das die Hilfsseiten gefüllt hat.
Trotzdem habe ich Elster aus zwei Gründen benutzt:
Zunächst einmal möchte ich als alter Mensch auf der Höhe der Zeit sein.
Und dann bemühe ich mich, ein netter Mensch zu sein und will daher dem Finanzamt die Arbeit erleichtern.
Nun staunte ich allerdings, als ich mich mit zwei Computerexperten über das Thema unterhielt: Beide füllten ihre Steuererklärungen mit der Hand aus, „weil das schneller geht.“ Dass es sich bei den erwähnten Personen um echte Experten handelt, kann man im Internet sehen, wo die eine einen Kurs für 600 Euro pro Tag anbietet.
Wenn also solche Leute bei Elster nicht mitmachen, dann kann man doch nur sagen: Das ist ein Sch…programm.

 

 

So nicht, Herr Söder!

Der verschlafene undankbare Herr Söder

Schon vor 5 Jahren habe ich in meinem Blog (und auch an das bayerische Finanzministerium) geschrieben, dass der Staat die Bürger mit den Steuererklärungen schikaniert. Und ich habe vorgeschlagen, dass das Finanzamt dem Bürger eine vorab ausgefüllte Steuererklärung schickt und ihm Gelegenheit zur Ergänzung gibt.
https://autorenseite.wordpress.com/2013/05/02/staat-buerger-schikaniert-15817445/
Bei mir ist es so, dass das Finanzamt alle meine erforderlichen Daten hat oder abrufen kann und dies auch zu Kontrollzwecken tut:
Meine Krankenkasse schickt automatisch jedes Jahr Angaben über meine Prämienzahlungen an die Behörde und meine Altersbezüge sind für das Finanzamt ein offenes Buch, in dem natürlich gelesen wird.
Wozu soll ich also mit ziemlichem Arbeitsaufwand eine Steuererklärung abgeben?

Nun nach 5 (!) Jahren greift die CSU diese Idee als tolle
eigene Idee auf.
Da sieht man, was für ein verschlafener Behördenapparat da am Werkeln ist:
5 Jahre braucht man, um einen ganz schlichten Wunsch eines Bürgers zu erfüllen.
Und was ich vermisse, ist ein Dank für meinen Vorschlag. Ja, bezüglich der Dankbarkeit hapert es ein bisschen bei Herrn Söder:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/10/soeder-und-die-dankbarkeit-ii/