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Zitat zur Klimakonferenz

Es ist nicht viel heraus gekommen bei der Klimakonferenz. Und so feiert man das bisschen, das man erreicht hat, als kleinen Erfolg: Es soll ein Fond angelegt werden, aus dem Klimaschäden von armen Ländern bezahlt werden sollen. Allerdings sind die Details unklar. Es steht nicht einmal fest, wer was bezahlt. Dazu mein Zitat:

Das Ergebnis der Klimakonferenz ist so ähnlich, als wenn ein Ehemann auf die Frage seiner Frau, was er in seinem neuen Job verdient, freudestrahlend berichtet: „Der Chef hat gesagt, ich soll mir ein Gehaltskonto anlegen.“

 

Erfolgreich lernen – So geht‘s


Darüber habe ich ja schon hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/12/erfolgreich-lernen-so-gehts-ii/
Die Dopingskandale bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften veranlassen mich, noch eine Ergänzung anzufügen: Mit Eigenbluttransfusionen erhöhen dopende Sportler die Sauerstofftransportkapazität ihres Blutes und erreichen damit auf unfaire Weise eine erhebliche Leistungssteigerung.
Für das Lernen brauchen wir auch eine möglichst hohe Sauerstoffversorgung des Gehirns. Die erreichen wir nicht, wenn wir nur über den Büchern sitzen, sondern wir brauchen auch Bewegung. Nicht umsonst ist man in den alten griechischen Philosophenschulen in den Wandelhallen herumgegangen, denn schon beim Spazierengehen kann die Durchblutung des Gehirns um etwa 20 Prozent gesteigert werden, bei mittlerer Belastung sogar um bis zu 30 Prozent.
Wenn wir über unseren Büchern sitzen, wird das Blutvolumen von ca. 5 Litern einmal pro Minute umgewälzt. Bei leichtem Joggen hingegen vervierfacht sich dieser Betrag in etwa, was sich positiv auf die allgemeine Konzentrations- und Lernfähigkeit auswirkt.
Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass jemand, der 1 Stunde joggt und dann 7 Stunden arbeitet, mehr leistet als jemand, der 8 Stunden arbeitet.
Halten wir also fest: Das Gehirn braucht auch Bewegung.
Zum besseren Lernen können Sie sich sogar ganz einfach und völlig straffrei dopen: Sie steigen auf einen Berg. Weil die Luft dabei nach oben immer dünner, also sauerstoffärmer, wird, reagiert der Körper darauf, indem er mehr rote Blutkörperchen erzeugt, die dann mehr Sauerstoff zum Gehirn transportieren können. Damit erzielen Sie also den gleichen Effekt wie beim Eigenblutdoping. Ich habe das selbst erfahren, als mein Blut einmal untersucht wurde. Da sagte mir der Arzt, bei einer Dopingkontrolle würde ich durchfallen.
Also: Aufi auf‘n Berg! Das macht Spaß und das Gehirn arbeitet dann viel besser. Zudem kriegen Sie durch die Erlebnisse beim Bergsteigen auch noch den Kopf frei.

Erfolgreich lernen so geht‘s (II)


Über dieses Thema habe ich ja schon hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/02/03/erfolgreich-lernen-so-gehts/
Dort ist zu lesen: „Man muss dann immer wieder mal ganz was anderes machen, um wieder mit frischen Kräften an die Arbeit gehen zu können.“
Von angehenden Juristen wurde früher verlangt, dass sie gebildet und vielseitig – vor allem auch – politisch interessiert waren. Sie mussten daher im Examen auch eine Klausur mit einem allgemeinen Thema schreiben aus den Bereichen Politik, Tagesgeschehen oder Bildung. Heute ist das weggefallen, denn man will funktionierende Menschen einstellen, bei denen es nur stören könnte, wenn sie über den Tellerrand hinaus blicken.
Auch wenn also heute die Studierenden nur noch ihr Fachwissen benötigen, um ihr Examen zu bestehen,
sollten sie aber doch außerdem noch vielseitig interessiert sein. Sie sollten die bekannten Werke aus den Bereichen Musik, Malerei, Literatur, Architektur… kennen. Das macht nicht nur Freude, sondern es weitet den Geist. Es ist also keine verlorene Zeit, wenn man sich auch mit so etwas beschäftigt.
Wir sehen diese These bestätigt, wenn wir auf den Sport schauen: Die Fußballer trainieren ja auch nicht nur das Spielen, sondern machen vielerlei andere Übungen: Laufen, Dehnen, Lockern…
Ebenso braucht das Gehirn solche Dehnungs- und Lockerungsübungen. Dann lernt man leichter und packt seine Arbeit wieder mit mehr Freude und frischen Kräften an.

Leichter lernen und mit Spaß


Gerade sah ich bei meinem Provider ein Video darüber, wie man leichter lernt.
Also, da weiß ich was Besseres und hätte hier folgende Ratschläge:
Vorausschicken muss ich, dass ich ein schlechter Schüler war und gerade noch ein ausreichendes Abitur hingekriegt habe. Ich habe mich dann für ein Jura-Studium entschieden, u.a. auch deshalb, weil es bei Null anfängt. Und siehe da: Mir fiel das Studium leicht und ich erzielte gute Noten. Allerdings war ich kein Streber. Ich sagte mir nämlich, wenn ich im Studium nicht mit der normalen Arbeitszeit auskomme, dann bin ich für den Beruf eines Richters nicht geeignet.
Maßgebend für meinen Studienerfolg waren nach meiner Meinung folgende Gründe:

  • Ich wurde ein begeisterter Bergsteiger und war als Mitglied der Bergwacht von Freitagnachmittag bis Sonntagabend im Gebirge unterwegs, während andere büffelten. Was Bergsteigen mit Lernen zu tun hat, wurde mir bei einer Blutuntersuchung bewusst. Der Arzt meinte, bei der Olympiade würde ich mit dem vielen Sauerstoff im Blut als gedopt gelten. Wie das? Je höher man aufsteigt, umso mehr Sauerstoff benötigt das Blut. Und im Tal behält das Blut die erhöhte Sauerstoffzufuhr bei und so bekommt das Gehirn, das der größte Verbraucher von Sauerstoff ist, eine Doping-Portion davon.

  • Abends schaltete ich geistig ganz ab: Ich spazierte in München-Schwabing durch die damals noch schöne Leopoldstraße, wo die Künstler ihre Werke ausstellten, und ging um 20.00 Uhr in eine der Bars, die seinerzeit für Studenten erschwinglich waren: Heuboden, Babalu, Käuzchen, Nachteule… Da war schon im Gegensatz zu heute um diese Zeit was los und so habe ich bis 21.30 Uhr getanzt. Um 22.00 Uhr ging ich zufrieden ins Bett. Rückschauend bin ich der laienhaften Überzeugung, dass ich auf diese Weise viel Melatonin und Glückshormone produzierte, die sich gut auf das Gedächtnis auswirkten.

  • Ich hatte auch sonst viel Bewegung durch Radfahren und Tennisspielen. Wie gut Bewegung für das Gehirn ist, ist wissenschaftlich erwiesen. Kürzlich wurde im Fernsehen ein schwedisches Start-Up-Unternehmen gezeigt, das seinen Mitarbeitern sogar 2 Stunden Sport gönnte. Der Erfolg war verblüffend : Es wurde mehr geleistet und phantasievoller gearbeitet als vorher ohne Sport.

  • Forscher haben ermittelt, dass Studenten, die in Paarbeziehungen leben, besser sind als die Singles. Ich lebte während meines Studiums zwar nicht in einer Paarbeziehung, aber war immer wieder verliebt und die dadurch produzierten Glückshormone haben sicherlich auch zu meinem erfolgreichen Studium beigetragen.

  • Nicht schlecht war wohl auch, dass ich bei schönem Wetter mit meinem Lernstoff an die Isar oder ins Schwimmbad ging und mir durch gelegentliche Abkühlung etwas Abwechslung verschaffte. Man soll es sich beim Lernen halt so schön wie möglich machen. Und wenn ich zu Hause mal auf dem Sofa lag und beim Lernen von leichtem Stoff ein wenig AFN hörte, schüttelte mein Vater den Kopf und zitierte Graf Moltke, der gesagt haben soll, dass man auf einem harten Stuhl in aufrechter Haltung lernen sollte. Pfui Teufel!

Gedanken zum Tag

Arbeit
Ich begrüße herzlich meine neu hinzu gekommenen „Followers“ und danke ihnen herzlich für ihr Interesse. Einerseits freue ich mich, dass es immer mehr werden, aber andererseits stimmt mich traurig, dass ich ihre vielen interessanten Beiträge gar nicht alle lesen kann. Das letzte hinzu gekommene Blog befasst sich mit dem „erfolgreichen Leben“, und das hat mich zum Nachdenken darüber gebracht: Was ist denn nun eigentlich Erfolg? Für die meisten bedeutet dieses Wort Reichtum und Karriere. Ich sehe das anders: Für mich bedeutet Erfolg, dass man sich im Leben ein Ziel setzt und das auch erreicht. Mein Ziel war, einen interessanten Beruf zu haben, diesen in einem schönen bayerischen Ort ausüben zu können, dort in aussichtsreicher Lage an einem Südhang ein Haus zu bauen und eine Familie zu gründen. Das ist mir geglückt und so habe ich allen Grund, zufrieden zu sein. Das ist für mich Erfolg. Andere sehen das anders und haben bei mir den Ehrgeiz vermisst, weiter zu kommen. Aber warum soll ich weiter kommen, wenn ich dort bin, wo ich sein will?
Natürlich gibt es auch jetzt noch für mich Erfolge, über die ich mich freue: einen Berg zu besteigen, meinen Garten im Schuss zu halten, ein Buch zu schreiben, mich für Verschiedenes zu ehgagieren… Aber das ist jetzt alles nicht mehr so wichtig.

Erfolgreich Bloggen?

unbenannt

„19.00 Uhr und ich bin schon ganz aufgeregt.“ So etwas Mystisches soll man schreiben, um erfolgreich zu bloggen. Und noch etwas lese ich in einer Anleitung über das Bloggen:
„“Schreibe nur in Rätseln über dich selbst. Gib den Lesern das Gefühl, du könntest eine Frau sein. Einträge wie „Heute Abend in Hamburg: Bestimmte Schuhe fühlen sich für bestimmte Begegnungen falsch an““.“ Diese und andere seltsame Tipps lese ich hier:
http://www.spreeblick.com/2005/07/12/erfolgreich-bloggen-so-gehts/http://www.spreeblick.com/2005/07/12/erfolgreich-bloggen-so-gehts/
Nun frage ich mich, wie ich das machen soll, wenn ich den Leuten das Gefühl geben wollte, eine Frau zu sein? Nein, darüber mag ich gar nicht nachdenken. Ich blogge also lieber doch so ehrlich und bescheiden weiter wie bisher.