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Tolle Erfindungen?


Ich bilde mir nicht ein, ein großartiger Erfinder zu sein , aber manchmal fällt mir doch etwas Brauchbares ein, so zum Beispiel hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/03/design-wichtiger-als-praktisch/
Wenn nun bei den neuen PCs und Fernsehern aus Gründen des schlanken Designs die Anschlüsse hinten sind: warum kann man sie nicht nach vorne unten heraus klappen? Dann braucht man die Geräte nicht immer umständlich umdrehen, um an die Anschlüsse heran zu kommen.

Ein spezielles Männersitzkissen habe ich auch erfunden. Warum man(n) das unbedingt braucht, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/08/13/wichtiges-patent-fuer-maenner/

Und als ich neulich einen Bericht über einen langwierigen Stau sah und die Menschen Probleme wegen der nicht vorhandenen Toiletten hatten, kam mir die Idee einer Mitnehmtoilette. Sie besteht aus einer Art von großem Regencape aus undurchsichtigem dünnen Plastik, in das man hinein schlüpft und das oben am Hals mit einem Gummizug gehalten wird.  Manche Frauen haben so etwas in Frottee als Umkleide. Damit kann man sich überall hin hocken und seinem Bedürfnis freien Lauf lassen.
Diese große „Plastiktüte“ kostet kaum etwas und nimmt auch praktisch keinen Platz weg.  Im „Notfall“ kann sie die Rettung sein.

 

 

Meine neueste geniale Erfindung


Ich habe ja schon gelegentlich Erfindungen gemacht, denen allerdings kein sonderlicher Erfolg beschieden war, z.B.: die Rechtsträgerhose. Dabei
wäre sie so wichtig, wie der folgende Witz zeigt. Das Wort Witz hängt ja mit Weisheit zusammen. Daher sollten Männer die darin enthaltene Weisheit beherzigen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/witz-zum-tag-1264/
Doch nun zu meiner neuen Erfindung. Sie kam mir, als ich gestern im Zug nach Salzburg fuhr. Da standen etliche Fahrgäste vor einem Klo. Auf einmal schrie eine Frau: „Lasst mich vor, sonst mach ich in die Hose!“
Auf der Rückfahrt war es ähnlich: Ich wunderte mich über eine Frau, die dauernd an mir vorbei hin und her ging. Dann merkte ich, dass sie schaute, ob vorn oder hinten ein Klo frei wird. Und als ich die Klos im Auge behielt,
gewann ich den Eindruck, dass die Klos teilweise überhaupt geschlossen waren oder von Schwarzfahrern okkupiert worden waren, denn es ist kaum anzunehmen, dass jemand eine solche Verstopfung hat, die von Salzburg bis Bergen dauert, also etwa eine halbe Stunde.

Das Problem Klo ist ja aus verschiedenen Gründen akut geworden: Mein Heimatbahnhof Bergen ist verkauft worden. Dort gibt es kein Klo mehr, sondern höchstens ein Gebüsch. In den Bahnhöfen war der Klobesuch früher kostenlos, aber das ist vorbei. Deshalb warten viele sparsame Menschen auf das Klo im Zug und das ist dem Ansturm oft nicht gewachsen, denn heute hat nicht mehr wie früher jeder Waggon ein WC.
Kurzum: Hier ist Hilfe angesagt! Und die biete ich hier an: Im Zeitalter des Computers sollte die Bahn auf der Höhe der Zeit sein. Was der Reisende braucht, wäre eine App, die ihm anzeigt, wo im Zug das nächste Klo frei ist. Also: an die Arbeit, liebe Bundesbahnleute! Und was wir nicht auf dieser App lesen wollen, ist der Satz: „Leider sind zur Zeit alle WCs im Zug besetzt!“

Was ist die großartigste Erfindung der Menschheit?

Da wird es sicher sehr verschiedene Antworten geben. In meiner Schulzeit war, wenn ich mich recht erinnere, das Rad die genialste Erfindung. Aber manche waren auch dafür, Gutenbergs Druckmaschine als bedeutendste Konstruktion zu bezeichnen. Inzwischen wird wohl der Computer den beiden Erfindungen den Rang abgelaufen haben.
Meine eigene größte Bewunderung gilt der Erfindung von Arzneien. Wie mag das vor sich gegangen sein, als die Menschen Mittel gegen Krankheiten erfanden? Vielleicht verfügten die Menschen früher über einen Instinkt, der ihnen sagte, was ihnen gut tun würde. Unsere „Verwandten“ in der Tierwelt verfügen offenbar noch über diesen Instinkt. Die Affen fressen Eukalyptusblätter gegen Husten, und sie haben sogar, wenn das stimmt, was ich gelesen habe, ein Kraut gegen Krebs erfunden. Ein Mann berichtete, er habe an Krebs gelitten und alles durchgemacht, was die Schulmedizin zu bieten hat. Nach einer wiederholten Chemotherapie sagte man ihm, dass er nun „austherapiert“ sei. Das wollte er nicht glauben, sondern er nahm nun seine Gesundheit selbst in die Hand. Er reiste nach Südamerika zu einem Eingborenenstamm und ließ sich dort von einem Medizinmann beraten. Der sagte ihm, dass er dieselbe Krankheit habe, wie ein Affe, der schon sehr schwach sei und der täglich zu ihrem Dorf käme, um sich ein paar Brocken zuwerfen zu lassen; er solle dem Affen folgen und schauen, welche Blätter der fresse, und die solle er auch zu sich nehmen.
Der Mann befolgte diesen Rat, allerdings zunächst mit schrecklichen Folgen. Er erlitt einen fürchterlichen Brechdurchfall, der ihn bei seinem geschwächten Zustand fast das Leben gekostet hätte. Dennoch hatte er den Eindruck, dass dadurch alles, was ihn krank gemacht hatte, aus seinem Körper hinaus gespült würde. Und tatsächlich: Er wurde langsam geheilt.
Es könnte also sein, dass auch wir Menschen früher einen Instinkt dafür hatten, was uns in welcher Situation gesundheitlich gut tun würde und dass wir so Arzneien erfunden haben.
Aber wie kann es möglich gewesen sein, dass die Menschen längst vor der Pille empfängnisverhütende Tees erfanden? Die Inkafrauen beispielweise tranken einen Tee aus Küchenschellen, damit sie nicht mehr als ein Kind bekamen. Sie wollten damit vermeiden, dass es unter den Kindern zu einem Krieg um die Thronnachfolge kam. Und auch die Berberfrauen tranken einen Tee zur Empfängniserhütung. Sie heirateten früh und wollten erst dann Kinder bekommen, wenn sie sicher waren, dass die Ehe Bestand hatte.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man darauf gekommen ist, dass Tees die Empfängnis verhüten können. Man muss sich einmal vorstellen, dass es bei den Inkas eine geringe Bevölkerungszahl gab, der ein Vielfaches an Pflanzenarten gegenüber stand. Man konnte die doch unmöglich alle durch probieren.