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Blamabel für Männer: Wer ist am glücklichsten?

Wissen Sie, wer am glücklichsten ist? Das Ergebnis einer Umfrage lautet: Es sind die allein stehenden kinderlosen Frauen!:
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/unverheiratete-und-kinderlose-frauen-sind-die-gluecklichsten-menschen-sagt-ein-verhaltensprofessor-2019-5/
Das ist kein gutes Zeichen für die Männer von heute. Wie war das früher? Da trugen die Männer ihre Frauen auf Händen. Und unverheirateten Frauen haftete ständig der Makel an,  dass sie keinen Mann abgekriegt hatten. Dieser Makel wurde ihnen ständig dadurch bewusst gemacht, dass sie bis ins hohe Alter mit „Fräulein“ angeredet wurden. So waren sie traurigen Existenzen, weil sie nicht im damals noch sicheren Hafen der Ehe gelandet waren. Ich erinnere mich dabei an meine gute alte Mutter. Ihre Sorge war, dass meine Schwester noch nicht einmal einen Freund hatte, als sie die 30 überschritt. Als meine Schwester dann aber bald darauf heiratete, seufzte meine Mutter erleichtert: „Und nun kann ich beruhigt meine Augen schließen!“
Inzwischen haben sich die Frauen emanzipiert und suchen nicht mehr unbedingt ihr Glück im Hafen der Ehe, sondern eher in einer guten Karriere. Und dabei überholen sie oft die Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/07/frauenquote-kommt-wo-bleibt-die-maennerquote/
Männer, was ist aus euch geworden?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/


 

 

Alice Schwarzer feierte ihren 70. Geburtstag

So schlimm ist die Frau doch gar nicht, denn – wenn auch spät – kam sie zu zwei wichtigen Erkenntnissen:
1. „Männer sind auch Menschen.“
2. Und sie sagte in einem Interview auf die Frage, ob sich für eine Frau Kind und Top-Karriere vereinbaren lassen:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie
drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“
Ich frage mich als Mann bloß, was an dieser Wahrheit so bitter ist: Ist es nicht ein erfülltes schönes Leben, wenn eine Frau Kinder bekommt, sich diesen für eine gewisse Phase widmet und dann wieder voll in den Beruf einsteigt? Vielleicht landet sie dann nicht mehr auf dem Chefsessel, aber das müssen auch andere verkraften.

Was ist das bedeutendste Ereignis des letzten halben Jahrhunderts?

Erst dachte ich, es wäre die Erfindung der Pille, die der Frau ein völlig anderes Sexualleben ermöglichte und die die bisherigen Moralvorstellungen umkrempelte. Noch vor gut 30 Jahren war es Kuppelei, also ein Verbrechen, wenn Eltern ihren Sohn mit dessen Verlobten miteinander schlafen ließen. Und das Zusammenleben Nichtverheirateter war in Bayern nach dem LstVG verboten. Heute lacht man darüber und die Jugend kann sich kaum vorstellen, dass es einmal so gewesen ist. Welchen Wandel haben wir also erlebt, der sogar die Kirchen mit in ihren Strudel gerissen hat!
Später dachte ich, die Emanzipation der Frau wäre das herausragendste Ereignis.
Aber nun finde ich, dass die Entmannung der Männer das wirklich bedeutendste Ereignis ist. Zwar sitzen in den Chefetagen der großen Firmen immer noch meistens Männer, aber das sind wohl Dinosaurier einer zu Ende gehenden Zeit. Was da nachwächst, kann einem Angst machen. Schauen Sie mal an einer Schule, wie die jungen Leute so daher kommen: Die jungen Mädchen flott und kess mit langen Haaren oder Pferdeschwanz in Jeans mit Jacke und T-Shirt. Die jungen Männer dagegen… Man sieht ihnen schon äußerlich an, dass sie sich als das fühlen, was sie sind: Die Loser!