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Bundestrainer – ein Scheißjob


„Wie man’s macht, macht man’s verkehrt“, pflegte mein Vater zu sagen. An diesen Spruch musste ich bei Jogi Löw denken:
Erst hatte er das durchaus vernünftige Rezept, aus den jungen Wilden eine Mannschaft zu formen, die auch für die WM gut sein würde.  Aber das hat nicht geklappt. Also hat er den Kritikern nachgegeben und alte bewährte Spieler geholt. Doch auch das war nicht das Gelbe vom Ei: Der eine schoss ein Eigentor und der andere traf das Tor nicht, obwohl das Daneben-Schießen schwieriger war.
Das Blöde an Jogis Job ist, dass er schuld ist, wenn die Mannschaft schlecht spielt.
Früher haben die Zuschauer gepfiffen, wenn die Fußballer zurück gespielt haben. Heute gehört ein langweiliger Standfußball offenbar zu einem Konzept, das verkennt, dass das gegnerische Tor vorne ist.
Die Mannschaft hätte Jogi Löw einen schöneren Abschied bescheren sollen.

Fußballer(innen): Das müsst Ihr gesehen haben!

Wow! Habt Ihr das auch gesehen, wie die italienischen Fußballerinnen ihre Nationalhymne gesungen (oder besser gesagt: „gebrüllt“) haben? Da kann man nur sagen: Wilde Weiber, wehe wenn sie losgelassen! Vorbildlich!
Der Gesang der meisten anderen Mannschaften ist so schlapp wie der Fußball oben. Auch bei unseren Jungs und Mädels hat man eher den Eindruck, sie würden in einem Kirchenchor singen, wenn sie überhaupt ein wenig den Mund auf machen..
Was tun die Psychologen nicht alles, um die Mannschaften zu motivieren. Aber als eingebildeter Laienpsychologe muss ich ihnen sagen: Sie vergessen etwas ganz Wichtiges: Eine gemeinschaftlich leidenschaftlich gesungene Nationalhymne ist auch ein wichtiger Kraftquell. Wenn man nur zaghaft ein bisschen den Mund aufmacht, bietet das nicht nur ein trauriges Bild, sondern ist auch eine schlechte Startmotivation.

Sag mal, Jogi Löw…

bist Du von allen guten Geistern verlassen? Du setzt auf einen Bayern-Block, der nicht mehr siegen kann. Und Leute, die die letzte WM vermasselt haben, sind auch keine Spieler, die sich empfehlen. Das kann also heute Abend nur ein Trauerspiel werden.
Willst Du uns unbedingt schon vor Merkel und Seehofer verlassen? Die beiden werden ja wohl nach der Bayernwahl dran kommen.
Es tut mir leid:
Ich sehe schwarz für Euch Drei!

EM: Schlechte Aussichten für Deutschland

Fußball

In meinem gestrigen Beitrag habe ich schon darauf aufmerksam gemacht, dass eine Mannschaft, die beim Singen der Nationalhymne einen so schlappen Eindruck macht, auch sonst nicht zum vollen Einsatz bereit ist.
Nun kommt noch ein Streit im Team hinzu: Boateng hat den deutschen Sturm kritisiert. Das ist unkameradschaftlich. Es gehört sich nicht, dass ein Mitglied einer Mannschaft seine Kritik in die Öffentlichkeit trägt. Das Ganze war auch überflüssig, denn wohl auch der letzte Fan hat gemerkt, wie es um den deutschen Sturm steht.
So geht denn nun ein zaghaft singender, zerstrittener Haufen in das nächste Spiel. Das sieht nicht gut aus!

EM: Die Nationalhymnen

Fußball

Irgendjemand von der AfD – leider habe ich vergessen, wer es war – beanstandete einige Spieler der Nationalmannschaft mit Migrationshintergrund, weil sie die Nationalhymne nicht mitgesungen hätten. An diesen Vorwurf musste ich denken, als Deutschland gegen Polen spielte: Der Mann hat recht. Interessant wäre es ja, sie einmal zu befragen, warum sie ostentativ nicht mitsingen, obwohl sie wissen, dass die Fernsehkameras auf sie gerichtet sind. Sie liefern durch ihr Verhalten der AfD Argumente für für deren Thesen nämlich, man sehe daran, dass sie immer noch nicht richtig integriert seien.
Noch etwas ist interessant, wenn die Nationalhymnen gesungen werden: Die Italiener beispielsweise singen oder besser gesagt schreien ihre Hymne mit voller Power ins Stadionrund. Und man merkt daran: Sie wollen alles geben. Und unsere? Soweit sie überhaupt singen, kann man sie zwar nicht hören, aber an ihren laschen Lippenbewegungen kann man sehen, dass sie einen erbärmlichen Ton von sich geben dürften. Wer ein Spiel so angeht, ist nicht auf dem Wege, sein Bestes zu geben.

Zur EM: Bin ich ein Hellseher?

Fußball

Ich gebe zu: Ich verstehe nicht viel vom Fußball, aber ich habe Augen im Kopf: Ich habe die deutsche Mannschaft spielen sehen und auch die polnische. Da wusste ich: Da war kein Sieg drin für die deutsche Mannschaft.
Anscheinend war ich der einzige, der das so gesehen hat. Deswegen habe ich gestern hier schon für die Bundestrainer einige Phrasen aufgeschrieben, die er für den Ausgang des Spiels hätte verwenden können.
Merkwürdig fand ich, dass alle Experten und Fans auf einen Sieg der deutschen Mannschaft gewettet hatten. Sogar ein Schwein und die Erdmännchen in einem Zoo hatten prognostiziert, dass wir gewinnen würden. Warum hat denn keiner auf mich gehört?

Was wird Jogi Löw nach dem Spiel sagen?

Fußball
Das Wetter war nichts für unsere hochtechnisierte Mannschaft.
Manche von uns haben gemeint, dass das bessere Ranking unserer Mannschaft schon für einen Sieg reicht.
Da waren wieder ein paar dabei, die das Spiel nicht richtig ernst genommen haben.
Manche von uns haben schon zu sehr an das Endspiel gedacht und dabei übersehen, das wir erst einmal gegen Polen gewinnen müssen.
Im Grunde war es doch trotzdem auch ein bisschen ein deutscher Sieg, denn schließlich ist Lewandowski bei einer deutschen Mannschaft zu seiner Hochform gekommen.
Ich hatte ja vor Polen gewarnt, aber das haben anscheinend manche überhört.
Man muss unsere Jungs verstehen: Die waren mit den Gedanken immer noch zu sehr bei den Attentaten, die sie seinerzeit miterlebt haben.
Ich hätte das Mitfahren der Spielerfrauen verbieten sollen. Da haben manche gedacht, das wäre ein Betriebsausflug.

Frage zur EM: Schwule Fußballer dabei?

Fußball
Die Fußballer stehen in der Kritik, weil die Schwulen unter ihnen sich nicht „outen“. Manche werfen ihnen sogar Feigheit vor.
Ich kann nur sagen: Gott sei dank gibt es noch Menschen, die ihre sexuelle Ausrichtung für sich behalten. Was geht es andere an, wer mit wem ins Bett geht? Ist das nicht ihre Privatsache? Wer ist eigentlich auf die blöde Idee gekommen, dass sich Schwule unbedingt outen müssen?
Manche mögen es ja für modern gehalten haben, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen, und sie mögen gedacht haben, dass dies ihrem Image in der Öffentlichkeit förderlich sein könnte. Aber nun wird direkt ein Zwang ausgeübt, dass alle Schwulen sich zu outen hätten. Da kann ich nur den schwulen Fußballern sagen: „Weiter so! Spielt Fußball und bewahrt uns vor euren Sexualpraktiken!“

EM: Das war vorauszusehen!

Gestern schrieb ich, dass eine schwarze Katze von links nach rechts an meinem Fenster vorbeigelaufen ist. Ich habe bei der Blog-Gemeinde die Frage gestellt, was das zu bedeuten habe. Leider kam keine Antwort – oder: Gott sei Dank, denn so konnte ich das Spiel gespannt verfolgen, ohne zu wissen, wie es ausgehen würde. Heute habe ich gegoogelt: „schwarze Katze von links nach rechts“ und da erhielt ich 66.000 Antworten. Alle besagten, dass dies Unglück bringt. Wir mussten also verlieren.
Damit sind all die Scharlatane entlarvt, die Elefanten und andere Viecher orakeln ließen und einen Sieg der Deutschen prophezeiten.

EM: Die schweren Fehler des Jogi Löw

Unsere Fußballmannschaft hat verloren. Nun wird diskutiert, woran es lag:
An der Fitness? Falsch!
An der Taktik? Falsch!
An der Aufstellung? Falsch!
Es ist ganz einfach: Es lag am Lieben Gott, denn der entscheidet, wer gewinnt. Die Italiener haben dies klar erkannt und deshalb heimlich, still und leise etwas getan, was der Bayer mit dem Wort „hinterfotzig“ bezeichnen würde, was aber aus der sportlichen Perspektive als unfair bezeichnet werden muss. Das kath.net hat es aufgedeckt:
„15 Personen der italienischen Fußball-Nationalmannschaft haben in Polen eine nächtliche Fußwallfahrt absolviert. Unter der Leitung von Nationaltrainer Cesare Prandelli fand unmittelbar nach der Rückkehr aus Posen vom Irland-Spiel eine dreieinhalbstündige Fußwallfahrt zum Kloster Camaldolesi in Bielany statt, wo die Italiener gegen 3 Uhr eintrafen und sich mit Mönchen und Nonnen unterhielten. Der Hintergrund der Wallfahrt ist ein Versprechen, dass die Italiener vorher abgaben. Bei Einzug ins Viertelfinale wollten sie das Kloster zu Fuß besuchen.“
Man mag sich gar nicht ausmalen, was unsere Spieler in derselben Nacht getrieben haben.
Wenn Sie der liebe Gott wären: Wen würden Sie gewinnen lassen? Na also! Da haben wir die Ursache.
Was muss sich nun ändern, damit wir bei der WM besser dastehen?
1. Jogi Löw konvertiert zum Katholischen Glauben.
2. Die Mannschaft absolviert als Fitnesstraining eine Fußwallfahrt nach Santiago di Compostella.
3. Die Mannschaft lässt sich in einer Papstaudienz den päpstlichen Segen geben.
Wollen wir wetten, dass wir dann Weltmeister werden?