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Corona: Nun ist die Stunde der Landräte!

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten haben einen Plan vorgestellt, in dem festgelegt wurde, bei welchen Inzidenzzahlen welche Lockerungen des Lockdowns erfolgen können.
Das ist die Stunde der Landräte: Sie müssten nun dauernd ihre Bürger anfeuern, für gute Werte in ihrem Landkreis zu sorgen noch dem Motto: „Ihr habt es in der Hand, wann ihr wieder einkaufen oder ins Gasthaus gehen könnt! Macht mit! Befolgt genau die AHA-Regeln, damit unser Landkreis zu einem Vorzeigemodell wird!“

Coronapolitik gescheitert (IV)

Wenn ich so sehe, wie unsere Coronapolitik gelaufen ist, dann glaube ich, dass wir heute besser da stünden, wenn man ganz schlicht
> das Gehirn eingeschaltet hätte und
> die Augen aufgemacht hätte:

Ein bisschen schlichtes Nachdenken hätte schon früher die Erkenntnis gebracht, auf die Virologen jetzt gekommen sind: Der durchsichtige Mundschutz aus Plastikscheiben bringt nichts. Dazu braucht man doch keine Untersuchungen, sondern das sagt doch einem der gesunde Menschenverstand, dass Atemluft, die man ungefiltert über einer Scheibe heraus lässt, nicht gegen Viren geschützt sein kann. Vielleicht ist es sogar schlechter, wenn der Atem über die Scheibe in die Höhe geblasen wird, wie es bei manchen solcher Mundschutzarten der Fall ist.
Diese Scheiben hätten also von vornherein verboten werden müssen.

Und wenn man die Augen aufmacht, sieht man, wie sehr schon ein schlichter Mundschutz wirkt. Ich kaufe abwechselnd in 4 verschiedenen Supermärkten ein. Und da frage ich immer an der Kasse, ob das Personal gesund geblieben ist. Und zu meiner Überraschung wurde das überall bejaht. Dabei hat man nicht gelogen, denn ich sah jeweils die Gesichter, die mir bekannt waren. Nehmen wir als Beispiel den ALDI-Markt hier. Der hat enge Gänge, wo ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dort räumt das Personal direkt neben den einkaufenden Kunden die Regale ein. Dennoch ist keiner krank. Was lernen wir also beim bloßen Hinsehen? Die Maske wirkt!

 

Vorsicht Männer: Einkauf mit Frau schädigt eure Gesundheit!

Sind Sie mit Ihrer Frau beim Einkaufen gewesen? Dann haben Sie sicher schwer gelitten. Wenn Sie wissen wollen, warum, dann klärt Sie dieser kostenlose unverzichtbare Ratgeber auf: „Frauen für Fortgeschrittene“:
„Der britische Psychologe David Lewis hat herausgefunden, dass Shopping die Gesundheit der Männer aufs schwerste gefährdet: Wie Lewis festgestellt hat, leiden Männer beim Einkauf wie Jet-Piloten im Kampfeinsatz unter Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schwindelgefühlen.“
Was mich am meisten heutzutage beim Einkaufen nervt, ist dies: Früher war das Einkaufen so einfach: Wenn man einen Wintermantel wollte, ging man halt in die Ecke des Ladens, wo die Mäntel hingen. Heute ist es anders. Da haben die Firmen wie Gary Weber und Betty Barklay & Co offenbar Flächen des Geschäfts gemietet. Und so soll man nun von Firma zu Firma laufen, um einen Mantel zu erstehen? Das ist eine Zumutung, die nur von Frauen zu verkraften ist, die sonst nichts zu tun haben.

Sonntagsarbeit

Eine erschreckende Entwicklung wurde gerade in einem Bericht der Bundesregierung deutlich:
In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen sonntags und an Feiertagen. 2012 war es schon mehr als jeder Vierte. Seit 1995 ist die Zahl um ein Drittel gestiegen.
Es ist klar, dass auf die Arbeit an Sonn- und Feiertagen nicht verzichtet werden kann. Krankenhäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Polizei und Gastronomie – sie alle brauchen Personal. Aber das war schon immer so und man fragt sich, wieso es zu einem prozentualen Anstieg gekommen ist. Hauptsächlich geht das auf den Handel zurück, der immer mehr nach Möglichkeiten sucht, die Sonn- und Feiertage auszunutzen. Überall gibt es verkaufsoffene Sonntage. Die sind eigentlich einmal in einer Zeit entstanden, als die Bauern unter der Woche auf dem Feld arbeiteten und nur am Sonntag nach der Messe kurz Zeit zum Einkaufen hatten. Da gab es in Bayern den Marktsonntag, den „Blattlsonntag“, den „Mantelsonntag“ usw. Diese alten Bräuche hat man wieder aufgegriffen, um Umsatz zu machen, denn Leute, die an einem Sonntag nichts mit sich anzufangen wissen, wollen jedenfalls einkaufen können. Aus diesem Grund breiten sich auch die Einkaufsmöglichkeiten in Bahnhöfen und Flugplätzen immer mehr aus. Und das arme Verkaufspersonal muss dann an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Die Folge davon ist, dass viele Familien keinen Tag mehr haben, an dem sie beieinander sind. Das Ergebnis können wir in der Scheidungsstatistik nachlesen.

"Kauft teures Zeug!"

„Kauft teure Ware!“
So werden wir immer wieder von den Politikern ermahnt, kürzlich auch wieder vom FDP-Parteitag. Uns wird immer eingeredet, dass die billige Ware natürlich Mängel haben müsse, also müsse man teure kaufen.
Um ein einfaches Beispiel zu bringen: Ich habe aus Gründen des Tierschutzes eine Zeit lang biologische Eier gekauft. Ich war so blöd, auf Ausdrücke wie „Bodenhaltung“ oder „frei laufend“ hereinzufallen. Das ist eine klare Täuschung der Verbraucher, mit der man den Eindruck erwecken will, die Hühner würden artgerecht gehalten und gefüttert.
Und was man als BIO-Eier kauft, sind häufig nur falsch deklarierte Eier aus Käfighaltung. Ein klarer Betrug! Nun kaufe ich mir halt wieder die billigsten Eier, denn die irreführende Art der Bezeichnung von Eiern ärgert mich. Ich kann doch nicht beim läppischen Eierkauf im Internet recherchieren, was für Eier mir als „Bodenhaltung“ untergejubelt werden.
So ist es aber überall in unserem Wirtschaftsleben. Gerade erfahren wir, dass das teure angeblich hochwertigste Olivenöl aus Italien nur ein billiges Massenprodukt von irgendwoher ist.
Oder wenn wir Weihnachten ermahnt wurden, kein billiges Spielzeug aus China zu kaufen, weil darin Gifte enthalten sein könnten, erfahren wir über über einen großen Markenproduzenten, dass der sein Zeug in China herstellen lässt und auch Gifte darin enthalten sind.
Oder nehmen Sie ganz schlicht als Beispiel die Semmeln: Ob Sie die beim Bäcker kaufen oder beim Discounter: Kaum haben Sie die nach Hause gebracht, schon werden sie weich.
Fazit: Wenn Sie teures Zeug kaufen, kriegen Sie viel zu oft denselben Mist, den Sie woanders billiger haben können. Und das bleibt auch so, bis die Politiker strenger durchgreifen, indem sie für klarere Bezeichnungen sorgen und gegen Gifte entschlossener einschreiten. Aber das tun sie nicht oder nur zögernd, weil sie mit der Industrie „verbandelt“ sind.
Übrigens gehen die Politiker anscheinend nicht bei ALDI einkaufen. Dort bekommen sie Markenartikel als No-Name-Ware viel billiger. Also billig einkaufen lohnt sich doch.