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Polizei: Jetzt wird’s spannend!

Tag für Tag sehen wir, wie viele Polizeibeamte durch die Flüchtlingskrise gebunden sind: an der Grenze, bei Demonstrationen, bei Gewalt in den Heimen oder bei Übergriffen von Rechtsextremen. Das werden wir zu spüren bekommen, meint Polizeigewerkschaftschef Wendt und fügte als Beispiel an: Wenn man die Geschwindigkeitskontrollen einschränken müsse, werde das Menschenleben kosten.
Ich bin gespannt, ob das stimmt und werde die Statistik genau beobachten. Womöglich ergibt sich keine signifikante Veränderung. Das würde belegen, dass die Autofahrer vernünftiger fahren, als die Polizei behauptet. Sie überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit normalerweise nur dort, wo dies gefahrlos möglich ist, wo aber die Polizei lauert. Es wird spannend, ob das so stimmt.
Lesen Sie hierzu bitte unbedingt auch: „So kassiert man Autofahrer ab“.
Interessant wird auch, ob die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt, wenn nicht, würde das beweisen, dass die Polizei bisher zu wenig für die Prävention getan hat. Auch hier wird die Zukunft interessant.

Alarmierende Sicherheitslage

Rund 10.000 Stellen im Polizeivollzugsbereich und etwa 7.000 Stellen im Tarifbereich sind nach der Gewerkschaft der Polizei (GdP) vorliegenden Informationen von 2000 bis 2006 in Bund und Ländern ersatzlos gestrichen worden.
Weil diese Polizisten fehlen, haben die Einbrecher bei uns ein leichtes Spiel. Die Zahlen der Einbrüche sind ganz erschreckend gestiegen. Im Südwesten hatten 2013 die Einbruchdiebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 31,8 Prozent zugenommen. 2014 ist die Zahl noch einmal um 19,4 Prozent gestiegen. In Baden-Württemberg ergab sich sogar ein Plus von sage und schreibe 32 (!) Prozent.
Was aber das Schlimmste daran ist, ist die Tatsache, dass nur jeder 38. Einbruch wird aufgeklärt.
Die Bürger fühlen sich unsicher. Und sie sind die Leidtragenden der Sparmaßnahmen des Staates. Was der Staat an Polizistengehältern einspart, zahlen die Bürger durch Verluste bei Einbrüchen bzw. über erhöhte Versicherungsprämien.

Eine ganz schlimme Zahl

Die Zahl der Einbrüche steigt und steigt: Im Südwesten hatten 2013 die Einbruchdiebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 31,8 Prozent zugenommen. 2014 ist die Zahl noch einmal um 19,4 Prozent gestiegen. In Baden-Württemberg ergab sich sogar ein Plus von sage und schreibe 32 (!) Prozent.
Was aber das Schlimmste daran ist, ist die Tatsache, dass nur jeder 38. Einbruch wird aufgeklärt wird. Die Polizei ist offenbar zu sehr mit Geschwindigkeitskontrollen beschäftigt: 13.000 Beamte waren beim Blitzmarathon im Einsatz, denn der spült Geld in die öffentlichen Kassen. Aber die Einbruchsbekämpfung bringt finanziell nichts. Vielleicht denkt man auch: Die Leute sind ja sowieso gegen Einbruch versichert und daher ist alles halb so schlimm.
Was man sich aber als Außenstehender nicht ausmalen kann, ist das Gefühl der Einbruchsopfer. Viele sind durch den Einbruch verunsichert bis in die Tiefen ihrer Seele. Nicht wenige müssen ihre bisherige Wohnung, in die eingebrochen wurde, aufgeben, weil sie dort nicht mehr leben können, denn sie fühlen sich nicht mehr sicher und haben nachts Alpträume.

Wird alles immer schlechter?

Darüber habe ich in diesem Blog schon öfter geschrieben und mich gefragt, ob ich vielleicht alles zu negativ sehe. Und deshalb habe gestern Abend mal die Nachrichten Revue passieren lassen. Positive waren nicht darunter. Aber es kamen zwei negative, die einem zu denken geben sollten: Die Einbrüche in Bayern haben um 29 % zugenommen. Erst sollte die Bevölkerung ja mit einem Precob-Computerprogramm beruhigt werden. Das sollte angeblich die künftigen Einbrüche vorher sagen können. Nur hat das mit Sicherheit nicht viel gebracht, denn auch Einbrecher sehen fern und wissen über dieses Programm Bescheid. Sie passen sich also an. Deshalb hört man auch nichts mehr darüber. Nun sollen die Bürger ihre Wohnungen besser sichern. Ob das was bringt? Da werden wohl die einen Einbrecher intelligent genug sein, die Sicherungen zu überwinden, und die anderen werden sich halt nicht gesicherte Wohnungen für ihre Taten heraus suchen.
Die zweite negative Nachricht stammte aus einem ganz anderen Bereich, nämlich von einem Ornithologen aus Garmisch. Der hat festgestellt, dass die Zahl der Vögel Jahr für Jahr um ein Prozent abnimmt. Nichts so schlimm, meinen Sie? Doch, denn manche früher häufig anzutreffenden Vogelarten wie der Star sieht ist dort fast nie zu sehen. Bei uns in der Gegend ist es übrigens auch so. Vorbei die Zeit, in der sich meine Nachbarin ein Luftgewehr gekauft hatte, um die Stare zu vertreiben.
Die Folgen des Aussterbens der Vögel sind diese: Je weniger Vögel es gibt, umso mehr breiten sich die Schädlinge aus und umso mehr muss gespritzt werden.

Ganz Deutschland lacht…

… über diesen Polizisten. Lachen Sie mit über diese Karikatur-Skulptur!

http://www.suedost-news.de/region+lokal/landkreis-berchtesgadener-land/bischofswiesen_artikel,-Mit-Hose-haette-er-mir-besser-gefallen-_arid,157517.html

Offenbar ist die Skulptur eine Kritik am Übereifer der Polizei bei der Verfolgung von Geschwindigkeitsüberschreitungen, der dazu führt, dass sich die Zahl der Einbrüche ständig erhöht.