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Neu: Scheidung auf katholische Art

Theoretisch ist die katholische Ehe unauflöslich, denn „was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.“ (Markus 10,9)
Soweit die Theorie. Die Praxis sieht völlig anders aus. Das habe ich hier schon beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/29/endlich-klammheimlich-scheidung-katholisch-19774364
Eigentlich kann sich jeder Katholik „scheiden“ lassen, denn ein Annullierungsgrund ist beispielsweise, dass die Ehe ohne „hinreichenden Vernunftgebrauch“ geschlossen wurden (Can 1095 Ziffer 1). Das deckt sich übrigens mit meinen Erkenntnissen in meinem Eheratgeber, wonach die meisten Ehen in einem durch Hormone bedingten Rauschzustand geschlossen werden, also im Zustand der Geschäftsunfähigkeit, denn die Hormone haben oft schlimmere Auswirkungen als Drogen oder Alkohol. Übrigens ist „Fremdgehen“ des Ehegatten ein typischer Annullierungsgrund, weil sich dadurch zeigt, dass er nicht die notwendige Reife für die Ehe hatte.
Nun hat Papst Franziskus die Annullierung der Ehe erleichtert, wenn dies freilich nicht öffentlich zugegeben wird:
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/katholische-ehen-koennen-leichter-fuer-nichtig-erklaert-werden-164989/
Im Ergebnis kann sich jeder Katholik „scheiden“ lassen.
Nehmen wir an, ein Katholik wohnt in einem Bistum mit sehr konservativer Auslegung des Kanonischen Rechts, dann zieht er eben in ein anderes freizügigeres um, und so wird es bei der Annullierung so laufen wie früher bei der Eheschließung: Meine Eltern hatten verschiedene Konfessionen und durften daher an sich nicht heiraten, es sei denn, sie bekamen eine bischöfliche Dispens. Die war nicht so einfach zu bekommen, und so sprach sich unter Katholiken herum, dass es in München einen netten Pater Prior gab, der Verständnis für die Liebenden aufbrachte. Man sieht an diesem Beispiel, dass die Katholische Kirche sich doch ständig wandelt, wenn auch freilich nicht so schnell, denn sie muss ja auch die Erzkonservativen mitnehmen, sonst kommt wieder ein Lefebvre daher.

Die Raffinesse der Frauen

Gerade haben wir den Weltfrauentag hinter uns gebracht und wir Männer mussten erfahren, wie viele Frauen Opfer von Gewalt geworden sind. Die bei uns um sich greifende Gutmenschen-Mentalität hat die Rollen der Geschlechter ein für allemal verteilt: Männer sind gewalttätig, Frauen sind Opfer. Dass dies nicht stimmt, kann noch so oft bewiesen werden: Es bleibt dabei.
Im „Eheratgeber“ für Männer wird ausdrücklich vor der Gefährlichkeit von Frauen gewarnt:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.“
Und im Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ lesen wir auf S. 103, dass Wissenschaftler aus Großbritannien festgestellt haben, dass Frauen genauso gewalttätig sind wie Männer. Wie das aussieht, sah ich einmal im Krankenhaus: Da wurde einem Mann ein Triangel in der Stirn genäht. Auf Frage, wie denn das passiert sei, sagte er: „Meine Frau hat mir eine Bratpfanne an den Kopf geworfen.“ Und der arme Mann war noch froh, dass das nicht ins Auge gegangen war.
Trotzdem verstehen es Frauen immer wieder, sich in einer Opferrolle darzustellen. Das ist halt die Raffinesse der Frauen.
Übrigens gibt es die zitierten Bücher kostenlos in der Fundgrube.

Bild Zeitung liegt wieder mal total daneben

Vor drei Tagen las ich in einem Lokal die einzige Zeitung, die da war: Bild. Ich hasse das Blatt und die riesigen Weiberärsche auf der letzten Seite hätten mich das Blatt gleich wieder weglegen lassen, wenn ich nicht von vorne zu lesen begonnen hätte. Und da wurde ein Eheratgeber empfohlen mit 5 Regeln, die man beachten soll. Das hat mich interessiert, weil ich mich auch mit solchen Problemen befasst habe.
Regel 1 jenes Eheratgebers lautete: Man soll mit seiner Wut ins Bett gehen und erst einmal drüber schlafen. Völlig falsch! In meiner Leseecke weiß „die alte Tante“ einen viel besseren Rat, wie man einen Ehestreit richtig beendet. Dieses alte Wissen darf nicht verloren gehen.
Und der Eheratgeber für Männer, den ich geschrieben habe, ist auch eine Hilfe in schwierigen Situationen. Er hat den Vorteil gegenüber dem von der Bild Zeitung empfohlenen Buch, dass er
a) nichts kostet, weil er von einem Menschenfreund ins Netz gestellt wurde
b) und er vernünftigere Ratschläge enthält.
Frage an die Bild-Redaktion: Was muss ich tun, damit Ihr meine lesenswerten Bücher empfehlt?

„Frauen und Sex: Wir frustrierten Kühe“

So was zu schreiben, täte ich mich als Mann ja nie trauen. Aber so lautet gerade eine Schlagzeile im Spiegel.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-frauen-und-sexualitaet-a-981315.html
Als leidenschaftlicher Frauennichtversteher habe ich den Artikel natürlich gelesen und festgestellt, dass er a) von einer Frau stammt und deshalb b) am Thema vorbei geht. Wenn ich den Artikel recht verstanden habe, ist für Frauen ein gutes Buch und eine Tafel Schokolade wichtiger als Sex. Dem Bild der Autorin nach trifft das auch zu, denn die sieht ein bisschen ausgehungert aus und könnte also viel Schokolade brauchen. Eines muss man der Frau aber lassen: Sie räumt endlich auf mit Platons Sicht auf die Welt der Frauen, die sich bis in die Neuzeit erhalten hat:
Platon meinte ja, im Inneren der Frau wohne eine Art von Tier, das dauernd geritten werden müsse, damit es zu keinen hysterischen Ausbrüchen komme.
Was Männer über Frauen wissen müssen, liest man nicht im Spiegel, sondern im Eheratgeber.

Frauen sind anders, Männer auch

Das zeigt sich ganz deutlich bei der Anschaffung eines neuen Geräts: Der Mann studiert zunächst einmal die Gebrauchsanleitung und schaltet erst dann ein. Einer Frau ist das zu langweilig. Sie legt gleich los und drückt die Knöpfe, die sie für richtig hält. Gott sei Dank sind die Geräte heutzutage so konstruiert, dass sie sich so gesehen auch für Frauen eignen. Nach einem halben Jahr jedenfalls hat sich das Wissen von Mann und Frau über die Bedienung des neuen Geräts einigermaßen ausgeglichen. Sie kennen meist nur ein Viertel der Funktionen (beispielsweise bei der Fernbedienung des Fernsehers). Das sind ungefähr diejenigen, die sie normalerweise brauchen.
Weil Männer für alles eine Bedienungsanleitung brauchen, habe ich für sie den „Eheratgeber“ geschrieben. Und damit sie sich in der Ehe nicht wundern, habe ich auch das Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ verfasst. Zu beiden Büchern ist zu sagen, dass sie keine geeignete Frauenlektüre sind. Frauen werden daher durch ein effizientes PC-Programm beim Einschalten der betreffenden Webseiten heraus gefiltert. Tut mir leid, meine Damen, aber es muss so sein!