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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Der Mensch neigt dazu, Dummheiten zu machen. Achte aber darauf, dass du die richtigen machst!

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Werden die Menschen immer dümmer?


Über alles Mögliche werden Statistiken aufgestellt: über das Artensterben, über das Zubetonieren der Landschaft, über die Brillenträger, die Lautstärke des Vogelgesangs, sogar über die Entmannung der Männer. Aber es gibt Themen, an die sich keiner heran traut, z.B an die Frage, ob die Schwulen immer mehr werden, oder ob wir gescheiter oder dümmer werden.
Der letzteren Frage wollen wir uns hier zu wenden. Dazu besteht Anlass, weil im menschlichen Gehirn Nanoteilchen gefunden werden, die ja vielleicht Schaden anrichten können. Und womöglich gesellen sich nun auch Mikroplastikteile dazu.

Wenn wir die Alten mit den Jungen vergleichen, scheint es eine Zunahme der Intelligenz zu geben: Immer kompliziertere Technik beherrscht den Alltag, die sich die früheren Generationen nie hätten vorstellen können. Also scheinen die Menschen inzwischen gescheiter geworden zu sein. Nur fragt sich: Was versteht man unter „gescheit“? Da sei hier zunächst auf die Entdeckung des „DQ“, also des Dummheitsquotienten, verwiesen. Wir müssen also zwischen Intelligenz und Klugheit unterscheiden. Ein Beispiel finden Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/04/05/heute-kein-witz-zum-tag-sondern-anekdote/

Ob der Intelligenzquotient zu- oder abnimmt, sei hier dahingestellt, sollte aber einmal erforscht werden. Mit der Klugheit der Menschen scheint es jedoch bergab zu gehen. Dafür gibt es Anzeichen der verschiedensten Art:
Früher gab es wenig Scheidungen, obwohl seinerzeit ein Zusammenleben Unverheirateter verboten war und die Menschen also noch keine „Ehe auf Probe“ hinter sich hatten, bevor sie heirateten. Das spricht dafür, dass die Menschen besser wussten, wie man miteinander umgeht und wie man die Liebe erhält. Insofern waren die Leute offensichtlich klüger.
Ein anderes Beispiel bietet die Zerstörung der Familie. Immer weniger Kinder wachsen in der Geborgenheit der Familie auf und die Folgen sind sichtbar: Die Schulen werden mit der Jugend nicht mehr fertig und rufen nach Unterstützung durch Sozialarbeiter, Psychologen, ja sogar durch die Polizei:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/28/was-fuer-eine-jugend-waechst-da-heran/
Während die Generation der Vorfahren nur so viel von den Ressourcen verbrauchte, wie sich regenerieren konnte, betreiben wir heute Raubbau. Wir bräuchten 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher. Wir tun aber zu wenig dagegen.
Früher wussten die Menschen, was gut für ihre Gesundheit ist: Sie wussten, was gut für die Knochen, für die Augen, für die Abwehrkräfte usw. war, und sie ernährten sich entsprechend. Heute essen viele Menschen eher einfach das, was ihnen schmeckt. Und nur wenige interessieren sich für das, was hinten auf den Lebensmittelpackungen steht und was dies bedeutet.
Wir vermüllen heute die Meere mit Plastik, obwohl wir früher auch ohne Plastik gut leben konnten:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/
Es gäbe noch so vieles, was sich hier aufzählen ließe. Für mich jedenfalls sind all dies Zeichen dafür, dass wir in einer unübersichtlich werdender Welt die notwendige Klugheit vermissen lassen. Das kann nicht lange gut gehen.

Wichtige Entdeckung: DQ

Hier kommt nochmals das wichtige Thema: Kennen Sie Ihren DQ? Wenn nicht, sollten Sie sich darum kümmern:
Sie wissen natürlich, was der IQ ist. Vielleicht kennen Sie ja sogar Ihren eigenen, falls nicht, können Sie ihn mit einem Intelligenztest leicht selber feststellen. Doch warne ich vor einer solchen Neugier, denn vielleicht stoßen Sie darauf, dass Sie gar nicht so intelligent sind, wie Sie bisher geglaubt haben. Der IQ verführt die Leute dazu, auch die Dummheit mit diesem Maßstab zu messen. Je niedriger der IQ, umso dümmer müssten die Menschen sein, so lautet die schlichte Schlussfolgerung, die normalerweise gezogen wird.
Doch ist das völlig falsch. Ich habe daher den DQ entdeckt, also den Dummheits-Quotienten. Dass es so etwas gibt, bemerkte ich, als ich über eine der Kardinaltugenden nachdachte: die Klugheit. Zunächst dachte ich, dass es doch nicht als Tugend gelten kann, ob einer gescheiter ist als der andere. Dann aber verstand ich, was gemeint war: Unter dem Begriff Klugheit als Tugend wird nicht der IQ verstanden, sondern das Postulat, sich klug zu verhalten. Schon in meiner Schulzeit entdeckte ich, dass „schulklug“ oft dasselbe bedeutete wie „lebensdumm“. Das menschliche Gehirn hat halt nur eine gewisse Leistungskapazität. Es ist so ähnlich wie bei einer kurzen Bettdecke: Zieht man oben an, schauen unten die Füße raus. Wer zu viel für seinen IQ tut, hat für eine vernünftige Lebensplanung oft keine Gehirnwindung mehr frei.
Ich habe etliche hochintelligente junge Menschen scheitern sehen: Zwei studierten Vermessungswesen, brachten es aber nicht fertig, sich zum Examen anzumelden. Sie sind nun bloße Gehilfen. Ein anderer war Physikstudent und war sogar der Assistent seines Professors, hat es aber nicht über sich gebracht, sein Examen abzulegen. Er ist nun Hausverwalter bei seiner Mutter. Typische Beispiele für den DQ.
Auch der bekannte „zerstreute Professor“ ist ein solches Beispiel für das Zusammentreffen von Intelligenz und Lebensfremdheit (was ein schönfärberischer Ausdruck für Lebensdummheit ist).
Ein eindrucksvolles Beispiel sind auch die Psychologen und die Paartherapeuten. Man möchte meinen, dass jedenfalls diese Leute gescheit genug sein sollten, sich eine(n) Partner(in) auszusuchen, mit dem (der) sie eine beständige Ehe führen können. Und sie sollten auch wissen, wie man Eheprobleme löst. Doch zeigt sich, dass ihre Ehen nicht besser halten als die normalen. Im Gegenteil ist ihre Scheidungsquote sogar leicht erhöht. Man kann also sagen, dass die Psychologen zwar auf ihrem Gebiet intelligent sein mögen, aber eben häufig trotzdem lebensdumm sind.
Die Tugend der Klugheit bedeutet also: Gleichgültig über welchen IQ man verfügt – man soll ein erfülltes, glückliches Leben anstreben. Es ist allemal lebensklüger, eine freundliche, lustige Bedienung zu sein, die Spaß an ihrem Beruf hat, als eine grantige Professorin.

Werden die Menschen immer dümmer?


Einer meiner Vorfahren hat die Geschichte unserer Familie geschrieben. Darin berichtet er, was er alles studiert hat: Jura, Pharmazie, Geschichte, militärische Strategie und Komposition. Ich dachte mir beim Lesen, dass er wohl in alle Fächer nur ein wenig „hinein gerochen“ haben müsste. Er hatte dann aber mit Mozart zusammen bei dessen Vater Unterricht genommen und ich meinte zunächst, er wäre nur als zahlender Gast ein wenig dabei gewesen. Dann hörte ich eines Tages beim Vorbeigehen an einer Kirche eine Messe, von der ich glaubte, sie stamme von Mozart. Tatsächlich aber hatte sie mein Urahn geschrieben. Und wenn ich bedenke, was er alles beruflich geleistet hat, dann kann ich nur staunen und frage mich, wie er obendrein noch Bücher schreiben konnte, die im Gegensatz zu meinem Geschreibsel mit 250 Euro im Antiquariat gehandelt werden.
Ein anderer meiner Vorfahren war mit Begeisterung Lehrer. Er hat die erste sehr umfangreiche Lateingrammatik geschrieben, an der sich die späteren Produkte „orientiert“ haben. Damit er überhaupt leben konnte, hat er nebenbei auch noch das Schneiderhandwerk ausgeübt.
Und mein Großvater war eine „männliche Hildegard von Bingen“: Er kannte fast alle Heilkräuter und verarztete seine 6 Kinder immer selbst. Was er sonst noch alles getrieben hat…

Dagegen komme ich mir geistig minderbemittelt vor.

Doch wenn ich den akademischen Nachwuchs anschaue, sehe ich doch einen weiteren Abstieg:
„Universität“ bedeutet ja dem Wortsinn nach eine Institution, die allumfassend ausbildet. Das war früher auch einmal tatsächlich so. Zu meiner Zeit beschränkte man das Studium zwar auf sein spezielles Fach, aber es gab das Auditorium maximum, in dem die gesamte Studentenschaft zusammen kam um zuzuhören, was die Kapazitäten der „alma mater“ zu sagen hatten. Damals
lasen spätnachmittags im Auditorium Maximum die führenden Köpfe der Wissenschaft, die auf der Uni dozierten: Ich hörte in meiner Studienzeit Hans Sedlmayr („Verlust der Mitte“), Romano Guardini u.a. Und da musste man natürlich dabei sein.
Welcher Student weiß denn heute noch überhaupt, welche Kapazitäten der Wissenschaft an seiner Uni dozieren? Und hat er überhaupt Zeit habt, diese zu hören? Heute ist das Wort Universität vielfach durch „Hochschule“ ersetzt worden und aus den „Studenten“ sind „Studierende“ geworden. Für mich umfasst der Begriff Student einen weltoffenen jungen Menschen, während der Studierende eben nur ein Lernender ist. Das Studium ist ja auch immer mehr verschult worden, denn man will ja die jungen Leute möglichst bald im Beruf haben und nicht in „Auerbachs Keller“. Und so nimmt der Dummheitsquotient ständig zu.
Man hat der heutigen Jugend vielfach die Kindheit gestohlen, indem die schulischen Anforderungen ständig verschärft wurden (z.B.: durch G 8). Die Erinnerungen an die Kindheit sind nicht mehr „das Paradies, aus dem man nie vertrieben werden kann“. Und nun ist auch das Studium mit der einst grenzenlosen Freiheit nicht mehr für viele die schönste Zeit ihres Lebens, sondern eine dumpfe Büffelei, die man bald hinter sich bringen wollte.
Und so stellt sich das Leben für viele nicht mehr als Kette herrlicher Phasen und Augenblicke dar, von denen man mit Goethe sagen würde: „Verweile doch, du bist so schön!“, sondern aus lauter Abschnitten, die man zu erledigen hat.

Sind wir so blöde?

Gesundheitstipp

Die Socken, von denen in diesem Beitrag die Rede ist, sehen nicht so aus wie oben. Das Bild stammt aus einem anderen lesenswerten Beitrag über Gesundheit: https://autorenseite.wordpress.com/2015/02/09/alte-socken-und-gesundheit/

Von ganz anderen Socken war in den Fernsehnachrichten die Rede: Das war wieder typisch für den vielen Unsinn ist, der über die Schirme flimmert:
Irgendein Rapper trägt auf einmal Socken zu Sandalen. Das soll bisher ein absolutes No-Go gewesen sein, aber nun soll es durch den Rapper zum neuen Trend werden.
Das erinnert mich an eine Meldung von früher: Armani hat zu seinem schwarzen Anzug weiße Socken getragen. Das galt bis dahin als proletarisch, wurde aber durch ihn zum Modetrend,
Sagen Sie mal: Ist die Menschheit wirklich so blöde, dass sie immer solche Trendsetter braucht. Mir kommt das immer ein bisschen so vor wie eine Hammelherde, die sich nach dem Leithammel richtet.

 

 

Wie viel Dummheit kann sich ein Minister leisten?

Bayerns Forstminister Helmut Brunner (CSU) hat versehentlich in seinem eigenen Wald einen Brand entfacht. Er hatte auf seinem Hof im niederbayerischen Landkreis Regen Gartenabfälle verbrannt. Die scheinbar gelöschte Glut kippte er in ein Wäldchen auf seinem Grund. Stunden später schlugen Flammen hoch. Ein halbes Dutzend Feuerwehren musste ausrücken, um den Brand zu löschen. Frage: Ist so ein Mann als Forstminister weiter tragbar?