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Bin ich zu blöd oder geht es Ihnen auch so?

Manchmal komme ich mir richtig alt vor, wenn ich manches lese, was ich nicht verstehe.
Gerade habe ich nach Jahrzehnten mal wieder die SZ gelesen, und da frage ich mich:
Bin ich zu alt, um das folgende zu verstehen?
Oder habe ich nicht das Niveau, das die Redaktion voraussetzt?
Oder wollen die mich einfach für dumm verkaufen?

Da lese ich:
„Was wünschen sich junge Menschen von ihrem Arbeitgeber? Remote Leadership, Sustainability-Bootcamp, Work-Life-Blendig.“
Verstehen Sie dieses pseudointelligente Kauderwelsch? Warum kann man nicht deutsch ausdrücken, was junge Menschen sich wünschen? Nun, da käme wohl heraus, dass sie das wollen, was sie sich immer schon gewünscht haben. Also gibt man dem den Ganzen wissenschaftlichen Anstrich, indem man es in Anglizismen verkleidet. „Alter Wein in neuen Schläuchen.“ Und die Leute staunen über das Intelligenzblatt SZ.

Corona: Sind wir dümmer als andere?

Portugal ist es gelungen, einen Inzidenzwert von sage und schreibe 900 auf 30 abzusenken. Da können die Portugiesen nun wieder ihr Leben genießen und auch die Chinesen tanzen schon wieder, während sich Deutschland in einer tiefen Depression befindet, die viele veranlasst, durch private Partys wieder ein bisschen Freude in ihr Leben zu bringen. Und das ist neben der Machtlosigkeit des Staates gegenüber Demos einer der Hauptgründe dafür, dass die Inzidenzwerte ansteigen. Das müssen dann andere wie die Geschäftsinhaber und Gastronomen ausbaden.
Da fragt man sich doch, ob unsere Politiker dümmer sind als andere.
Und die Antwort auf diese Frage lieferten die Vorgänge bei der Wahl des CDU-Kanzlerkandidaten. Wie kann man so dumm sein und den Kandidaten wählen, den das Volk nicht will? So wie sich die Katholische Kirche durch ihre Skandale auf dem Weg zur Sekte befindet, so ist die CDU dabei, ihren Status als Volkspartei zu verspielen. Da wirkt es fast hilflos, wenn Merz nichts anderes einfällt, als der künftigen Kanzlerin Baerbock mangelnde Regierungserfahrung vorzuwerfen.
Jedenfalls sind die Erfahrungen, die die die Bürger mit der jetzigen Regierung gemacht haben, so negativ, dass man lieber eine Frau ohne Erfahrung wählt, die sicherlich klug genug ist, um sich in ihren neuen Job einzuarbeiten, wie es ja andere auch getan haben (z.B.: AKK).

Sind die Alten gescheiter als die Jungen?

Die Antwort ist einfach: Ja!
In den Augen der Jungen sind die Alten zwar Menschen, die oft nicht mal mit PC und Smartphone umgehen können, die Jahre lang nicht mehr im Kino waren… kurzum: die halt mit der modernen Zeit nicht mehr mit kommen – oder brutaler ausgedrückt: die dümmer sind als die Jugend.
Nun ist allerdings die Antwort nicht so einfach. Zunächst einmal muss man zwischen Klugheit und Intelligenz unterscheiden. Und da spielt der von mir entdeckte „Dummheitsquotient“ eine entscheidende Rolle:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/
Wenn man sich nur auf den Intelligenzquotienten beschränkt, sieht es auch schon düster aus: Der nimmt nämlich erwiesenermaßen erschreckend ab:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
Deshalb sei hier einmal geschildert, wie anders die Alten gelebt haben. Wir lebten nachhaltig: Wir kauften jeden Tag ein: Die Milch war noch kein lange lagerfähiges Kunstprodukt auf Milchbasis. Der Gemüsehändler bot jeden Tag abwechselnd ein anderes frisches Gemüse an. Beim Schlachter gab es teures Fleisch, das man sich nur sonntags als Braten leisten konnte…
Joghurt gab es frisch im Glas mit einem Pappdeckel darauf und der schmeckte köstlich. Als dann die Plastikbecher aufkamen, befassten wir uns damit, ob das bedenklich ist. Und dann machten wir doch lieber unseren Joghurt selbst oder einen Kefir.
Mit der Marmelade war es dasselbe: Man kochte sie sich lieber selbst, als auf eine Fertigmarmelade aus dem Glas mit irgendwelchen Zusätzen zurückzugreifen. 
Kurzum: Man war misstrauisch gegenüber den Neuerungen und wollte lieber möglichst natürlich bleiben anstatt sich Stoffen auszusetzen, deren Folgen zu wenig erforscht waren.
Heute verlassen sich die Menschen darauf, dass das, was sie zu kaufen bekommen, unbedenklich ist. Die Folgen sehen wir gerade: Alle Kinder sind mit Stoffen belastet, die Allergien auslösen können: mit Weichmachern, Konservierungsstoffen… Wer an solchen Allergien leidet ist arm dran, denn dagegen gibt es keine Desensibilisierung.
Unser Zeitalter des Plastiks hat dazu geführt, dass die Welt, vor allem die Meere, immer mehr zugemüllt wird. Und dieser Müll macht nicht einmal vor unseren Gehirnen Halt. Auch dort lagern sich Mikroteilchen ab.
Die Liste der Änderung des Lebensstils ließe sich noch lange fortsetzen. Beispielsweise gehört der Klimawandel auch dazu.
Und da sollte man sich doch einmal jeder fragen, welche Generation gescheiter gelebt hat bzw. lebt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

„Es ist ein Zeichen von Schlauheit, wenn man sich öfter einmal dumm stellt.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Übrigens: Kennen Sie den Dummheitsquotienten? Der ist wichtiger als der IQ.

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Verzage nicht, wenn du dir gelegentlich dumm vorkommst. Das ist immerhin ein Zeichen von Intelligenz.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.
Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/