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Klimawandel: Drohende Dürre und virtuelles Wasser

In diesem Frühjahr, das ziemlich feucht ausfällt, denkt man nicht daran, dass der Regen nicht ausreicht, um die gesunkenen Grundwasserspiegel aufzufüllen. Die ersten Gemeinden in Deutschland sind schon ohne Wasser. Da sollte man sich einmal bewusst machen, wie nachlässig – oder besser gesagt: dumm – wir mit dieser wertvollen Ressource Wasser umgehen. Schauen Sie sich mal unbedingt dieses sehr interessante Bild an. da werden Ihnen die Augen aufgehen:
https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/bundesamt-bevoelkerungsschutz-warnt-trinkwasserknappheit-35822884
Als ich jung war, war die Welt noch in Ordnung. Da kannte man weder Klimawandel noch Artensterben. Fleisch war damals teuer und so konnte man sich nur Sonntags einen Braten leisten, auf den man sich freute. Und unsere Umweltbilanz war ausgeglichen. Heute bräuchten wir 1 1/2 Erden, um so weiter leben zu können wie bisher.

Mal was Positives zum Klimawandel

Wir lesen dauernd Horrornachrichten über den Klimawandel: Bäume vertrocknen, Schädlinge vermehren sich…
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/17/schlimmer-als-das-artensterben/
Nur die Urlauber freuen sich.
Gerade ist mir noch etwas Positives aufgefallen: Die Kastanien, die sonst um diese Zeit schon aussahen wie im Herbst, weil sie von der Miniermotte geschädigt wurden, stehen heuer im satten Grün da. Anscheinend dezimiert die Wärme diese Schädlinge.

Katastrophe in meinem Garten

Ich habe in meinem hohen Alter einen Garten von fast 2000 qm zu bearbeiten. Der muss natürlich pflegeleicht sein. Aber leider wird der Pflegeaufwand in letzter Zeit immer größer und dazu fallen mir immer zwei Zeilen aus einem Gedicht ein:
„Nun sieh‘ mir eins das Unkraut an,
das hat der böse Feind getan!“
Bei mir ist es allerdings nicht der böse Feind, sondern es sind die Vögel, die die scheußlichsten Samen überall ausbreiten:

  • Da wuchern überall wilde Brombeeren mit ungenießbaren Früchten und grässlichen Dornen. Die wachsen überall dort, wo die Vögel halt gerne sitzen: inmitten der Sträucher. Und dort kann man ihre langen Wurzeln nicht mehr raus kriegen.
  • Dasselbe ist es mit wilden Rosen.
  • In vielen Büschen hat sich der Hartriegel eingenistet, den man auch nur abschneiden kann, der aber gleich wieder da ist, wie Brombeeren und Rosen auch.
  • Wilde Erdbeeren, die man nicht essen kann, wachsen und wuchern überall, dass man mit dem Jäten kaum nachkommt.
  • Nun macht sich bei mir ein neues grässliches Übel breit: ein Gras, das nicht grün bleibt, sondern welkt. Das nistet sich überall ein und sieht scheußlich aus. Das normale Gras als Unkraut ist ja immer grün und fällt nicht besonders auf. Aber dieses welkende Gras ist groß und schrecklich.
  • Der Garten ist so trocken, dass man meint, man gehe auf Beton, wenn man auf dem Rasen läuft. Da freuen sich die Menschen über das sommerliche Osterwetter, aber vielleicht ist es der Vorbote für einen trockeneren Sommer als letztes Jahr.

Manchmal fällt mir zu all dem Unkraut ein Satz ein, den ich einmal gelesen habe, als ich vor 60 Jahren mit dem Garteln anfing: „Da kann man nichts machen, außer sich ein anderes Grundstück kaufen.“ (Man sieht: Damals gab es noch kein Glyphosat.) Natürlich ist so ein Vorschlag völlig abstrus und ist mir deshalb in Erinnerung geblieben.
So muss ich also nun weiter mit meinen 85 Jahren unter meinen Büschen herum kriechen, um den Wildwuchs so halbwegs in Grenzen halten. Es lohnt sich, denn so schön ist es bei uns:

Betretungsverbot für Parks und Wälder?


Die ersten Städte haben Betretungsverbote für ihre Parks erlassen, weil durch die Dürre die Gefahr besteht, das Äste abbrechen und Menschen töten oder verletzen können. Das Land Brandenburg warnt aus diesem Grund vor dem Betreten der Wälder.
Obwohl wir in Bayern kein Dürreproblem hatten, wäre ich beinahe von einem riesigen Buchenast erschlagen worden, der bei herrlichstem Wetter auf einmal abbrach und knapp hinter mir einschlug. Seltsamerweise stammte der Ast von einem kerngesunden Baum.
Auch hier auf dem Inzeller Kienbergl ist von einer gesunden Buche bei schönem Wetter ein baumstammgroßer Ast abgebrochen (siehe Bild). In beiden Fällen waren keine faulen Stellen zu erkennen. Ich frage mich, ob hier nicht vielleicht ein Pilz am Werk ist, der uns größere Probleme bereiten könnte.
Da wäre eine Untersuchung durch Experten angebracht.

Schlimme Nachrichten:

Lauter schlimme Nachrichten lese ich heute im Bildschirmtext:

Bis jetzt sind in diesem Jahr 1500 Flüchtlinge ertrunken.

Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt ab: 2006 gab es noch 2,1 Millionen, 2017 waren es nur noch 1,223 Millionen. Allein im letzten Jahr gingen 46.000 Sozialwohnungen verloren. Wir sehen also auch hier, wie notwendig Sahra Wagebknechts Aufruf zum „Aufstehen“ ist.

Die anhaltende Dürre lässt die 500.000 neu angepflanzten Bäume vertrocknen.

Die Banken der EU haben für fast eine Billion problematische Kredite ausgegeben. Jederzeit kann es daher wieder zu einer neuen Finanzkrise kommen.

Die einzige positive Meldung war:
Bin Laden war ein gutes Kind, behauptet seine Mutter.