Schlagwort-Archive: Drohnen

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Ablehnung von Drohnen durch die SPD ist so unsinnig, wie es die Forderung wäre, die Bundeswehr statt mit Gewehren mit Knüppeln auszurüsten, weil die Gewehre vom Militär immer wieder zur Ermordung von Zivilisten benutzt würden (My Lai, Srebrenica…)

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Iran: Ist das wieder wie beim Irakkrieg?

Erinnern Sie sich noch daran, wie der amerikanische Präsident den Irakkrieg begründete? Mit lauter Lügen. Das ist jetzt völlig unbestritten.

Daran muss ich denken, wenn Trump nun den Iran beschuldigt, die Raffinerien in Saudi-Arabien angegriffen zu haben. Die USA und ihre Vasallen, zu denen auch Deutschland gehört, sind sich einig: „Es gibt keine andere plausible Erklärung.“ Ich wüsste da schon eine andere Erklärung: Es waren die Huthi-Rebellen.
Wo bleiben die Beweise für einen Angriff durch den Iran? Sind die Trümmerteile der am Angriff beteiligten Drohnen untersucht worden? Konnte man den Hersteller identifizieren? Wenn der Iran die Drohnen produziert haben sollte, könnte er sie an die Huthi- Rebellen verkauft haben und trüge damit eine Verantwortung für die Angriffe auf Arabien, so wie wir die Verantwortung dafür tragen, was mit den Waffen geschieht, die wir in alle Welt verkaufen.
Das
s die Drohnen vom Iran aus geflogen sind, kann man sich nicht gut vorstellen. Die Straße von Hormus gehört wohl jetzt zu den am besten kontrollierten Bereichen der Welt. Da ist es doch wohl kaum möglich, dass Drohnen unbemerkt vom Iran nach Saudi-Arabien fliegen können.

Der drohende Drohnentag


Beim G-20-Gipfel in Hamburg oder bei den Ausschreitungen der gelben Westen in Frankreich haben wir gesehen, dass das Protest-Potenzial in einer Weise anwächst, die an die Grenze des Beherrschbaren stößt.
Mit fällt dazu einer meiner Aphorismen ein:

Je mehr die Technik fortschreitet, umso näher rückt der Zeitpunkt, an dem ein einzelner Mensch den Weltuntergang herbeiführen kann.“

Nun, so weit ist es noch nicht. Aber stellen Sie sich vor, die Demonstranten würden gar nicht auf die Straße gehen, sondern mit Drohnen den Flugverkehr lahm legen. Das ist nur ein Beispiel von etlichen anderen Katastrophen, die uns drohen könnten. Aber Gott sei Dank macht die Wut blind und die Revoluzzer lassen ihre Emotionen lieber an den armen Polizisten aus oder an unschuldigen Autobesitzern, deren Fahrzeuge angezündet werden.
Was ich mit diesem Beitrag sagen will, ist dies: Es ist höchste Zeit, das Ruder der Politik herum zu reißen: https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Sonst droht ein Chaos. Nehmen Sie einmal an, ein Ultra lässt sich beim russischen Geheimdienst zeigen, wie man unser Bankensystem lahm legen kann.

Eine Meldung, die mich erschreckt hat

Der mit dem Whistleblowerpreis ausgezeichnete Drohnen-Bomberpilot hat aufgedeckt, dass es keinen Drohnenangriff ohne Kollateralschaden gebe. So seien beispielsweise über 200 Menschen getötet worden, um 35 Terroristen zu treffen. Mehr dazu hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/16/drohnenkrieg-ein-whistleblower-packt-aus/

Der Terrorismus wird immer gefährlicher

Die Polizei hat gerade in Frankreich und in Deutschland Terroranschläge in letzter Minute verhindern können. Die Terroristen sollen durch Telefongespräche und durch den Chemikalienkauf für den Bombenbau aufgefallen sein. Sollte das stimmen, können wir uns freuen, dass die Terroristen höchstens Hilfsschulniveau haben, wenn sie so vorgegangen sein sollten. Aber es muss ja nicht wahr sein, was uns die Polizei über die Aufdeckung der Terrorpläne erzählt, denn sie wird doch wohl kaum so dumm sein, die Terroristen auf diese Weise darauf aufmerksam zu machen, welche Fehler sie in Zukunft vermeiden müssen: Sie werden dann eben nicht mehr telefonieren, sondern sich zu Gesprächen treffen und sie werden Chemikalien nur in kleinen Mengen kaufen, vorsichtshalber sogar in verschiedenen Ländern.
Wir müssen uns wohl inzwischen sowieso auf eine andere Gangart des Terrorismus einstellen: Plutonium im Trinkwasser, Verstreuen von radioaktivem Abfall in Großstädten, Explosion im Stachus-Untergeschoss in München u.a. Und dann werden wir sehen, dass unser Krieg gegen den Terrorismus nichts gebracht hat. Nicht einmal im Kundus, wo unsere Truppen jetzt abziehen, sind die Menschen sicher. Blickt man auf die letzten Jahre zurück, so kann man feststellen, dass alles nur viel schlimmer geworden ist. Drohnenangriffe, die Terroristenführer und nebenbei etliche Zivilisten töten, sind zwar geeignet, einen Mann auszuschalten. Dafür wachsen aber nur umso mehr nach.

Hilfe! Drohnenangriff auf mich!

Das ist schon seltsam: Man liegt in der Sonne auf der Terrasse und schaut in den Himmel. Da ist im Augenblick viel los, weil sich die Vögel zum Abflug in südliche Gefilde versammeln. Aber auf einmal verwandelt sich ihr fröhliches Gezwitscher in ein wildes Geschrei. Und ich sehe, dass da etwas geflogen kommt. Es ist kein Raubvogel, so viel steht fest. Und dann kommt das Objekt näher: Es ist eine Drohne, die auf mein Haus zu fliegt und über mir verharrt. Wer schickt sie? Ist es ein Dummer-Jungen-Streich? Oder will mich jemand ausspionieren? Wenn ja: wer und warum? Ist es der Verfassungsschutz, weil in meinen Tags die Worte „Hitler“ und „Nazi“ vorkommen?
Das kann ja heiter werden, wenn demnächst Amazon und weitere Unternehmer ihre Waren per Drohne versenden. Und wenn dann die Drohnen immer billiger werden, kann es ja bald wild zugehen am Himmel. Kein Mensch wird wissen, wer da gerade über ihm fliegt. Vielleicht wird es ja wie bei Flugzeugen eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen geben, aber wer wird schon die Kennnummer eines winzigen Flugobjekts lesen können?
Da wird es dann wohl bald im Internet private Flugabwehrraketen zu kaufen geben.

Friendly Fire und Drohnen

In Kobane haben amerikanische Bomber versehentlich Kurden getötet. So etwas kommt immer wieder vor, und man nennt das beschönigend „Friendly Fire“. Erschreckend ist allerdings die Zahl der Soldaten, die auf diese Weise ums Leben kommen. Ich kenne nur die Zahlen aus dem Vietnamkrieg; Da waren 18 % der gefallenen US-Soldaten von den eigenen Truppen getötet worden. Das zeigt, dass im Krieg doch offenbar etwas sorglos mit Menschenleben umgegangen wird. Da braucht man sich erst recht nicht zu wundern, wenn bei den amerikanischen Drohnenangriffen immer wieder Zivilisten getötet werden. Deren Tod wird offenbar billigend in Kauf genommen. Und welcher westliche Politiker protestiert dagegen, dass die USA in einem fremden Land, das kein Kriegsgegner ist, Häuser bombardieren, in denen Terroristen vermutet werden, und dann Zivilisten sterben? Gauck beschimpft lieber Erdogan als Obama.

Gewissen, Schuld, Verdrängung

Ich bin kein Psychologe oder Psychiater, sondern ganz schlicht jemand, der so seine Beobachtungen macht und sie notiert, beispielsweise in dieser Geschichte über den „Ordensträger“, die zur Zeit in der Leseecke zu finden ist:
https://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
Bisher dachte ich immer, es gäbe Leute, die kein Gewissen haben. Und ich glaubte auch, dass diejenigen, aus ihrer Sicht richtig handeln, kein Gefühl von Schuld spüren. Aber es scheint doch anders zu sein:
Dazu ein paar Beispiele:

Ein Soldat, der in Afghanistan gekämpft hat, kehrt so schwer traumatisiert in die Heimat zurück, dass seine Ehefrau sagt: Er ist geistig immer noch in Afghanistan und wird wohl nie nach Hause zurück kommen. Seine Frau schildert, dass er nachts im Schlaf schreit. Und wenn ihr kleines Kind schreit, bekommt er regelrechte Anfälle.

Gerade hat ein niederländisches Gericht festgestellt, dass die Niederlande schuld am Massaker von Srebrenica sind. Ein niederländischer Soldat kommt immer noch nicht mit seiner persönlichen Schuld an diesem Drama zurecht, obwohl er auf Befehl handelte. Er sagt, er hätte sich notfalls allein den Serben entgegenstellen müssen und es wäre ihm lieber gewesen, er wäre dabei erschossen worden, als mit seiner Schuld weiter leben zu müssen.

Was die moderne Kriegführung anbetrifft, meint man immer, dass Töten zu einer Art Kriegsspiel geworden sei, bei dem man das Gewissen nicht mehr spüre. Dennoch las ich, dass die amerikanischen Soldaten, die Drohneneinsätze vom Computer aus steuern, schnell traumatisiert sein sollen und ausgetauscht werden müssten.

Als nach dem Krieg die Serben Rache an den Kroaten nahmen und Tausende liquidierten, fiel das Morden selbst den Mördern nicht leicht. Mindestens zehn der „Liquidatoren“ sind verrückt geworden.
http://www.profil.at/articles/0922/560/243122/rache-wurzeln-partisan-simo-dubajic-massenmoerder

Und wenn die israelischen Soldaten demnächst „siegreich“ aus Palästina heimkehren, wird mancher sich so fühlen wie der „Ordensträger“ in der oben erwähnten Geschichte oder wie der erwähnte niederländische Soldat, die beide lieber Opfer gewesen wären.

Drohnen: Wir können nicht mehr richtig diskutieren

Der deutsche Gutmensch ist gegen den Einsatz von Drohnen. Irgendwie ist er noch vom germanischen Denken beeinflusst, nach welchem der Krieg den Kampf von Mann gegen Mann bedeutet. Inzwischen gibt es bei der Bundeswehr aber auch Frauen und der Kampf wird mehr und mehr von der technischen Überlegenheit der kriegerischen Geräte bestimmt.
Die Drohne ist auch so ein Mittel, mit dem man im Krieg enorme Vorteile hat: Es braucht kein Pilot mehr zum Einsatz fliegen und sich der Gefahr aussetzen, abgeschossen zu werden. Nein, er kann statt dessen seine Aufgabe durch ein unbemanntes Gerät erledigen lassen. Warum sind dann aber so viele gegen den Einsatz von Drohnen, wo es doch darum geht, das Leben der eigenen Soldaten zu schonen? Das liegt an der Art, wie die Amerikaner die Drohnen eingesetzt haben: Sie haben mit diesem Kampfgerät nicht nur in Feindesland, sondern auch in neutralen und sogar verbündeten Ländern Häuser bombardiert. Und bei diesen Angriffen sind nicht nur die anvisierten Terroristen ums Leben gekommen, sondern vielfach mehr Zivilisten.
Eine vernünftige Diskussion dürfte eigentlich nicht die Drohnen an sich, sondern nur die Art ihres Einsatzes verteufeln. Bei den Drohnen ist es halt auch nicht anders wie beim Gewehr: Nicht das Gewehr an sich ist böse, sondern oft das, was damit angestellt wird.

Sind die USA überhaupt ein Rechtsstaat?

Ein Rechtsstaat ist für den Deutschen eine Nation, die von unserer Regierung oder den Medien als solcher betrachtet wird. Kein Rechtsstaat hingegen sind jene Nationen, die nette Mädchen, die in der Kirche randalieren, einsperren oder eine blonde Frau mit Unschuldsaugen und Haarkranz hinter Gittern verwahren, nur weil sie ihr Volk geschädigt hat. Nicht-rechtsstaatlich ist aus dieser Sicht auch, Leute, die ein fremdes Schiff entern, festzunehmen (Greenpeace).
Aus dieser Art von deutscher Sicht kann man feststellen, dass die Rechtsstaatlichkeit abnimmt, je weiter man nach Osten blickt.
Anders sieht es hingegen aus, wenn wir nach Westen sehen. Kein Mensch bei uns darf daran zweifeln, dass US-Amerika ein Rechtsstaat ist, obwohl er
Guantanamo eingerichtet hat, um Verdächtige seiner Justiz zu entziehen,
Verdächtige zum Foltern in despotisch regierte Staaten verschleppt,
befreundete Staaten rechtswidrig belauscht, ohne eine Entschuldigung für notwendig zu erachten (NSA),
einen Krieg ums Öl mit Lügen vom Zaun bricht,
Drohnen in fremden Ländern einsetzt, um Verdächtige ohne Gerichtsverfahren zu töten, und dabei auch zivile Opfer in Kauf nimmt…
So, nun wissen Sie Bescheid. Das war Staatsbürgerkunde für jedermann.