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Auch ich wurde öfter bedroht


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Zur Zeit berichten die Medien häufig über Politiker, die bedroht wurden. Was aber keine Erwähnung findet, ist die Tatsache, dass auch Richter in gleicher Weise ständig bedroht werden. Ich selbst habe das in meinem Berufsleben öfter erfahren müssen, weil zu meinem Zuständigkeitsbereich die beiden bedeutendsten Grenzübergänge gehörten: Kiefersfelden/Kufstein und Schwazrbach-Autobahn an der A8. Da ging es nicht selten um Drogenschmuggel im Wert von Millionen, hinter dem die Mafia steckte.
Ein Beispiel habe ich in der Leseecke unter dem Titel „Ein ganz normaler Tag“ geschildert: Todesstrafe für einen, der mich bedroht hat. Das verdankte er der CSU, deren Innenminister auf dem Standpunkt stand, Deutschland sei nicht dazu da, Straftäter (meist Drogendealer) vor der Todesstrafe ein ihrem Heimatland bewahren. Solche Leute wurden einfach abgeschoben.
Inzwischen ist die CSU auch insofern ziemlich grün geworden, und viele dieser Täter dealen halt nun bei uns fröhlich weiter.

Auch das noch: Schlafunterricht!


Immer mehr Menschen leiden darunter, das sie nicht richtig schlafen können. Bei Erwachsenen nehmen Patienten, die unter Schlafmangel leiden, immer mehr zu. Und auch die Jugend ist immer mehr davon betroffen. Und nun diskutiert man ernsthaft darüber, was dagegen zu tun ist: Die einen plädieren dafür, den Schulunterricht erst um 10.00 Uhr beginnen zu lassen. Das wäre eine schlechte Vorbereitung auf das Berufsleben und auch eine Benachteiligung all jener Schüler, die morgens schon in der Frühe etwas tun wollen. Daher denkt man nun ernsthaft über einen Schlafunterricht in der Schule nach.
Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Ich habe mehr als 8 Jahrzehnte hinter mir und nie Probleme mit dem Schlaf gehabt. In meiner Jugendzeit war es üblich, dass man um 20.00 Uhr nach Schwabing zum Tanzen ging und sich dann austobte. Man kam dann nach Hause und ins Bett zu einer Zeit, in der die heutige Jugend in die Disco geht. Wie kommt die Verschiebung des Ausgehens auf eine immer spätere Stunde? Die Jugend will halt auf jeden Fall erst dann unterwegs sein, wenn was los ist. Und gegen die aufkommende Müdigkeit müssen viele Drogen nehmen.
Bevor man aber über Schlafunterricht oder einen späten Schulbeginn nachdenkt, sollte man das Problem ganz einfach bei der Wurzel anpacken: Der Mensch ist darauf programmiert, dass er mit der herein brechenden Dunkelheit müde wird. Man muss also schauen, dass in den Discotheken schon früher als bisher etwas los ist: Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als ich einmal in der Bar „Badewanne“ hinein schaute. Dort war als Attraktion eine junge Frau in einem Schaumbad zu sehen. Der Barbesitzer lud uns zu einem kostenlosen Glas Sekt ein und sagte erklärend dazu: „So lange niemand hier sitzt, schauen die Leute nur rein und finden, dass nichts los ist.“
Eine Frau im Schaumbad passt allerdings nicht mehr in unser prüder werdendes Zeitalter.
Aber so ginge es doch auch: Man lädt einen Tanztrainer ein, ab 20.00 Uhr Übungsstunden zu geben. Oder man lädt eine Mädchenklasse für 20.00 Uhr zu einem Getränk ein. Dann kommen auch die jungen Männer gleich dazu. Ich glaube, wenn man die Disco-Betreiber zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen würde, würde wohl niemand abseits stehen wollen.
Wir waren früher glücklich beim Tanz ab 20.00 Uhr. Warum sollen es die heutigen Jugendlichen nicht auch sein?

Neuer Trend: Beten statt Sex?

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In der Zeitschrift „Social Neuroscience“ berichten Forscher, dass spirituelle Gedanken ähnliche Reaktionen auslösen können wie Liebe und Drogen. Sie erzeugen ein Glücksgefühl, das vor allem vom Belohnungszentrum des Gehirns ausgeht – so die Forscher.

Also Leute, warum investiert Ihr Geld in Drogen, wenn Ihr mit Beten dasselbe erreichen könnt? Und Männer, was verausgabt Ihr Euch für Frauen, wenn spirituelle Gedanken genauso wirken – und dazu noch problemfrei?
Wird nun nach Bekanntgabe der neuesten Forschungsergebnisse eine spirituelle Welle durchs Land gehen? Ich glaube nicht.
Ich bin zwar kein Forscher, aber doch ein Beobachter. Und wenn ich sehe, dass sich die Klöster so ziemlich geleert haben, beweist dies doch, dass es nicht weit her sein kann mit dem spirituellen Glück. Das zeigt auch die Kirche, indem sie bei Messen Weihrauch benutzt, eine psychoaktive Droge.
Aber ich will Sie nicht davon abhalten, die Wirkung bloßer spiritueller Gedanken zu probieren. Wenn also Ihr Partner heute Abend Lust auf Sex haben sollte, schlagen Sie ihm doch einmal vor, es stattdessen mit einem gemeinsamen Abendgebet zu versuchen.

So oder so: Eine gute Nacht!

Hilferuf: Die Lage ist dramatisch!

Die Lage ist dramatisch: Die Rektorin der Reichenhaller Mittelschule wandte sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit und sagte, Gewalt, Drogenmissbrauch und Leistungsverweigerung seien an der Tagesordnung. Die Lage sei brisant. Es ginge nicht mehr, sie könne ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen.
Nun wird ein Sozialarbeiter eingesetzt – und das in einer Kleinstadt mit äußerlich intakten Verhältnissen!
Und da gibt es Psychologen, die uns weis machen wollen, ein täglicher „Intensivkontakt“ von 5-10 Minuten reiche aus, um den Kindern die nötige Zuwendung zuteil werden zu lassen. Die zunehmenden Schießereien an Schulen zeigen uns, dass immer mehr Eltern ihren Nachwuchs nicht im Griff haben. Wenn man dann behauptet, das Fernsehen mit seinen Gewaltszenen sei schuld an der Situation, muss ich dem doch entgegen halten: Ich bin im Krieg aufgewachsen und von Kriegsverbrechern beschossen und bombardiert worden. Hätte nicht unsere Generation viel mehr Anlass gehabt zu verrohen? Die deutschen Soldaten hatten ihre Waffen bei Kriegsende einfach weggeworfen und wir Kinder hatten dadurch tolle Spielzeuge. Aber niemand ist auf die Idee gekommen, in der Schule herum zu schießen oder gar einen unbeliebten Lehrer aus dem Weg zu räumen.
Heute gibt es nicht wenige Lehrer, die ihre Schule nur mit einer Waffe in der Aktentasche betreten.
Übrigens sind unserer Schüler häufig nicht nur geistig in einem desolaten Zustand, sondern mit der körperlichen Fitness schaut es oft noch schlimmer aus: Als ich einmal einen einstündige Aufstieg beginnen wollte, erschienen 2 Busse mit Grundschülern. Die machten sich auf denselben Weg, als ich erst einmal meine Stiefel anzog. Ich entschloss mich dann, zunächst noch die Nachrichten anzuhören und ein wenig Musik, um nicht mit dem ganzen Haufen gehen zu müssen. Als ich dann eine Viertelstunde später los ging, überholte ich auf der ersten Weghälfte schon einen großen Teil der Schüler und als ich oben ankam, waren nur wenige junge Burschen vor mir da. Ich bin 78 Jahre alt. Man kann also sagen, dass die Mehrheit der Schüler die Fitness von 8o-jährigen hat. Schlimm!