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Die armen Fußballerinnen


Die Frauen sind überall im Kommen, so auch im Fußball. Es hat einige Zeit gedauert, bis sie sich bei den alten DFB-Bonzen durchgesetzt hatten, aber nun sind sie da. Leider ist das Interesse der Zuschauer am Frauenfußball nicht groß, was zum Teil auch daran liegt, dass die Damen in einem verunstaltende
n Männerdress auftreten müssen. Mir tun sie immer leid. Wie anders sähe es wohl aus, wenn sie die Kleidung der Leichtathletinnen oder der Beach-Volleyballerinnen übernehmen würden. Feministinnen werden mir vielleicht vorwerfen, ich würde die Ansichten eines Sexisten äußern. Aber warum soll es sexistisch sein, wenn man dafür ist, dass die Sportlerinnen der einen Sportart die Kleidung der anderen übernehmen sollen? Übrigens geht es beim Sport ja auch darum, die Schönheit der Bewegungen des Körpers zu zeigen. Deshalb waren die Teilnehmer an den alten griechischen Olympiaden sogar nackt, wie man an der berühmten Statue des Diskuswerfers sehen kann.
Nun macht gerade Norwegen mit einer Neuerung Furore: Die Frauen der Nationalmannschaft erhalten genau so viel Geld wie ihre männlichen Kollegen. Da kann doch der DFB nicht lange abseits stehen.
Und dann hätte ich noch einen Vorschlag: Nachdem die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mehr die Bundesligaspiele übertragen, könnte man doch die Lücke mit Frauenfußball ausfüllen, aber bitte nicht mit Damen im männlichen Schlabber-Look!

Zum Schluss noch ein Zitat von Franz Beckenbauer:
“Vor zehn Jahren hatte ich noch Probleme beim Hinschauen, aber der spielerische Standard hat sich längst gebessert. Nur die Kleidung gefällt mir noch immer nicht, die weiten Hosen, die weiten Trikots – die Spielerinnen müssten sich fraulicher kleiden, vielleicht in Leggings, aber jedenfalls körperbetont.”
Und ich erinnere mich noch an einen Ausspruch Beckenbauers, in dem es sich sehr lobend über den Frauenfußball geäußert hat. Wenn ich mich recht erinnere, fand er die Art der Frauen, ganz anders zu spielen als die Männer, sehr sehenswert. Die Frauen spielen nämlich weniger mit Zweikämpfen als mit Flanken.

Bin ich ein Sexist?


In den Augen von Emanzen wahrscheinlich schon. Ich finde es nämlich schrecklich, wie die Fußballerinnen auftreten. Sie tragen dieselbe Art von Dress wie die Männer: Oben ein schlabbriges Trikot und unten eine Hose, gegen die Omas Winterunterhose direkt sexy wirkt.
Warum treten die Frauen so auf? Das entspricht doch gar nicht ihrer Art, wenn man zum Vergleich die Tennisspielerinnen oder die Leichtathletinnen anschaut.
Ich habe zwei Erklärungen für diesen unfemininen Auftritt der Fußballerinnen
: Sie wollen es den Männern gleich tun. Aber wahrscheinlicher ist, dass der DFB schuld ist. Der wollte zunächst den Frauenfußball verhindern, denn es hieß: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ Unter dieser Anschauung leidet der Damenfußball noch heute. Die Fußballerinnen konnten sich nur durchsetzen, indem sie ihren Körper geradezu verleugneten, um so nicht bei den verknöcherten DFB-Oberen anzuecken.
Vielleicht haben ja auch die Männer Angst, dass ihnen die Frauen den Rang ablaufen, wenn sie
im Sommer wie die Beach-Volleyballerinnen auftreten.
Wenn prüde Leser finden, ich sei ein Sexist, möchte ich sie daran erinnern, dass der Reiz zum Zuschauen beim Sport gerade auch in der Ästhetik der Bewegung und Schönheit der Körper liegt. Daher traten die Athleten bei den Olympiaden der alten Griechen sogar nackt auf und die Statuen dieser Sportler fesseln uns noch heutzutage. Denken Sie nur an den berühmten Diskuswerfer.
Wie traurig nehmen sich dagegen unsere hässlich verkleideten Fußballerinnen aus. Sie sollten gerade jetzt umdenken, wo das Fernsehen die Bundesliga nicht mehr überträgt. Flott gekleidete und ebenso spielende Fußballdamen könnten die Lücke füllen. Viele hätten ihre Freude dran.