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Staatsfeind Schröder


Mein Senf dazu:

Altbundeskanzler Schröder ist in der Ukraine zum Staatsfeind erklärt worden, weil er zum Thema Krim in einem Interview daran erinnert hat, „dass die Halbinsel 1954 vom damaligen sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow der Ukraine geschenkt wurde. Sowohl Russland wie auch die Ukraine waren damals Teil der UdSSR.“
Ist das Völkerrecht nicht absurd? Es wird allgemein akzeptiert, dass ein Staatschef ein Land verschenkt, ohne die Bevölkerung zu befragen. Eine normale Schenkung kann man wegen Undanks widerrufen, die Schenkung eines Landes aber nur nach Putins Auffassung.
Und auch nun wäre eine einfache Lösung des Problems
Ukraine zu erreichen, indem man eine Umfrage veranstaltet, in der die Bevölkerung entscheiden kann, zu welchem Staat sie gehören will und dementsprechend könnte man im Donbass eine Grenze ziehen. Das wäre doch mal echt demokratisch, wenn das Volk etwas zu sagen hätte und auf diese Weise Frieden einkehren würde. Aber das geht nicht, weil die Mächtigen ihr eigenes Süppchen kochen wollen – auf Kosten der armen Bevölkerung.
Schließlich noch eine Bemerkung zur Ukraine: Wenn sich Sanktionen als nutzlos erweisen, sollte man sie aufheben, besonders wenn uns an einem besseren Verhältnis zu Russland gelegen ist.