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Schwacher Schulz – Chance für Wagenknecht

Schulz ist gestern in der Diskussion mit Merkel so moderat aufgetreten, als hätte ihm Merkel schon für diesen Fall den Posten des Vizekanzlers in der künftigen GroKo angeboten. Zur Flüchtlingspolitik hätte er sagen müssen, dass der Satz „Wir schaffen das!“ der größte Fehler der deutschen Politik war, denn er wurde in Afrika und Asien als Einladung verstanden. Dadurch kam es zum unkontrollierten Zustrom von Flüchtlibegen, der ein Risiko für die Sicherheit bedeutete und die AfD stark machte. Die Kanzlerin hätte ihrem Satz hinzu fügen müssen: „Aber unsere Aufnahmekapazität und Integrationsfähigkeit sind begrenzt.“ Auch den jungen Afghanen hätte sie sagen müssen: „Es geht nicht an, das unsere Soldaten ihr Leben für euer Land riskieren, während ihr hier von Hartz-IV lebt.“
Schulz hätte hier eine Fundgrube für seinen Wahlkampf gehabt:

https://autorenseite.wordpress.com/?s=geist

https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/13/merkel-schafft-den-sozialstaat-ab/

Hier nur ein paar dieser Themen:
Merkel ist die Erfinderin eines Einkommens, von dem man nicht leben kann („Aufstocker“). Das hat es selbst im Krieg nicht gegeben.
Merkel hat nichts gegen die Niedrigzinspolitik unternommen, die dazu geführt hat, dass jeder Haushalt in 10 Jahren 20.000 Euro verloren hat.
Merkel redet dauernd vom Aufschwung, obwohl 40 % der Arbeitnehmer immer weniger haben.
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf.
Die Armut nimmt zu, die Tafeln verköstigen immer mehr Menschen.
Die prekären Arbeitsverhältnisse nehmen ständig zu.
Immer mehr Menschen brauchen einen Zweitjob.
Das Wohnen in der Stadt ist zum Luxus geworden, den sdich viele nicht mehr leisten können.
Usw.

Also Frau Wagenknecht: Da können Sie überall punkten!

 

Zitat zum Thema Frauen

Frauenganz

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

„Wenn Frauen behaupten, sie hätten nichts anzuziehen, liegt dies daran, dass sie an einer speziellen Art von Gedächtnisschwund leiden, der sich ausschließlich auf den Inhalt ihres Kleiderschranks bezieht.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

 

Schon wieder eine neue Philosophie?

Philosophie ist eine schwierige Wissenschaft, von der die meisten nichts wissen wollen, obwohl sie Grundlage unserer Existenz sein sollte. Eigentlich sollte ja jeder Mensch auch ein wenig Philosoph sein. Und so habe ich es hier mal ein bisschen versucht:
Das Problem, dem sich dieser Beitrag widmet, sei an einem einfachen Beispiel verdeutlicht: Wenn jemand todkrank ist, muss er entscheiden: Will er mit Medikamenten sein Leben und Leiden verlängern oder nicht.
Vor ähnlichen Problemen steht die Welt: Soll man die Klimakatastrophe, die unweigerlich früher oder später kommen wird, durch Herumdoktern an den Problemen aufzuhalten versuchen?
Oder: soll man dem Kapitalismus Zügel anlegen, was so ähnlich wäre, wie einen Löwen zum Haustier zu machen?
So kann man viele Probleme aufzählen, von denen die Politik vorgibt, sie im Griff zu haben, was jedoch tatsächlich eine Illusion ist. Deshalb gibt es eine Denkrichtung des Akzelerationismus, die, wenn ich es recht sehe, propagiert, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Wir sollen uns also ins Unvermeidliche fügen, denn man kann ja sowieso nichts dagegen tun.
Darauf setzt sich nun eine neue Strömung, die wir hier als „Evitarismus“ bezeichnen wollen (vom lateinischen „evitare“ = vermeiden). Sie breitet sich dort aus, wo das Denken zu unangenehmen Ergebnissen führt. Wo die Vertreter des Akzelerationismus etwas Unangenehmes kommen sehen und darüber reden, wollen die Evitaristen es auch gar nicht mehr sehen und erst recht nicht mehr darüber sprechen. Da wird sogar das Denken eben einfach verboten. Das lässt sich am besten an einem historischen Beispiel demonstrieren: Weil Galilei etwas herausgefunden hatte, was der Kirche nicht ins Konzept passte, wurde er verurteilt. Heute ist es auch noch so: Als Sarrazin uns mit unangenehmen Statistiken konfrontierte, wurde er diffamiert.
Oder ein anderes Beispiel aus der Psychologie: Als den Frauen im Zuge der Emanzipation plötzlich „die Decke auf den Kopf fiel“ und sie sich einreden ließen, unbedingt Karriere machen zu müssen, waren die Psychologen zur Stelle und fanden, dass 5 Minuten Intensivkontakt für ein Kind völlig ausreichten. Und wehe, wenn einer wie ich die Frage aufwirft, ob nicht vielleicht ein Zusammenhang zwischen der zunehmenden Gewalt von Kindern und der Berufstätigkeit von Frauen besteht, dann fallen die Evitaristen über ihn her.
Ähnlich ist es, wenn man die schlichte Frage stellt, ob und inwieweit Homosexualität auch erziehungsbedingt sein kann. Solche Fragen müssten ja eigentlich ausführlich diskutiert werden, wenn über das Adoptionsrecht von schwulen Paaren entschieden wird. Aber was hören wir beispielsweise von der Kanzlerin zu diesen Problemen? Sie tue sich schwer damit, sagt sie, was ja weder ein klares Ja oder Nein ist. Aber schon mit dieser unklaren Äußerung löste sie eine Welle der Empörung aus, wie es im Spiegel heißt. Aber was sie gesagt hat, ist aus ihrer Sicht genial: Sie hat die Konservativen ihrer Partei nicht vor den Kopf gestoßen, ohne die Tür gegenüber den anders Denkenden zuzuschlagen. – Evitarismus eben!

Finden Sie das auch: Schlappe Jugend?

Warum schreiben die jungen Parteimitglieder keine Kommentare zu den Blogs?
Ich kann ja verstehen, dass Politiker keine Zeit haben, sich mit kritischen Blogs auseinander zu setzen, zumal „aussitzen“ einfacher und wahrscheinlich auch wirksamer ist.
Überall hagelt es Kritik: im Fernsehen, in den Zeitungen in den Illustrierten, in Büchern… Da wäre es ein Fulltimejob, wenn man sich damit befassen müsste. Aber die Jugend der Partei müsste doch über genug Engagement verfügen, um die offizielle Parteilinie zu verteidigen und um sich so zu profilieren.
Ein Beispiel: Wenn also immer wieder die Frage aufgeworfen wird, wie man die immense Verschuldung des Staates zurückzahlen will, und wenn viele sogar behaupten, das Ganze sei unbezahlbar, dann müsste sich doch einmal jemand mit der Frage befassen, wie sich die Partei die Zukunft vorstellt. Gerade die Jugend müsste sich dafür interessieren, denn sie ist von etwas betroffen, was es im normalen Rechtsleben nicht gibt, nämlich dass man Schulden auf Dritte abwälzt.
Also Jusos, Julis, junge Union: An die Arbeit! Seid ehrlich und sagt dem Volk auch unangenehme Wahrheiten! Schickt uns mal einen Schuldentilgungsplan!
Aber vielleicht ist das ja gar nicht notwendig: Wenn der Euro zusammenbricht und die Mark wieder eingeführt wird, kann man beim Umtausch gleich eine ganze Masse an Schulden verschwinden lassen.