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Hang him higher! (Die neue Diskussionsform)

Dieser Titel eines alten Westerns fiel mir ein, als ich las, was für eine Diskussion der BR mit der Sendung „Matuschke – der etwas andere Abend“ ausgelöst hatte. Darin hatte der Moderator die Musiker der südkoreanischen Band BTS  als „kleine Pisser“ bezeichnet. Die Band selbst verglich er mit dem Coronavirus, gegen das es hoffentlich bald eine Impfung gebe.
Der BR hat sich inzwischen für diesen Missgriff entschuldigt.
Es sollte bei einem so angesehenen Sender nicht vorkommen, dass ein Moderator, der offenbar mit dem Altern nicht zurecht kommt, anbiedernd zu einer Beschimpfung greift, die der Halbstarkensprache entnommen ist.
Was aber merkwürdig und für die heutige Zeit typisch ist, ist die Tatsache, dass daraus eine Rassismusdebatte entstanden ist. Was hat denn eine Entgleisung eines Moderators, die nur auf eine Band, aber nicht allgemein auf die Koreaner gezielt hatte, mit Rassismus zu tun?

Wir haben es hier mit einer Sonderform einer Erscheinung zu tun, die auch in der Politik immer mehr um sich greift: mit dem Framing. Diese Sonderform besteht darin, dass man die Dinge höher hängt, als es eigentlich angebracht wäre. Aber so etwas kommt halt besser an und deshalb wird es immer populärer. Die Sachlichkeit gerät bei den Diskussionen von heute immer mehr ins Hintertreffen. Das Denken in Schlagzeilen ist halt viel einfacher.

 

 

Unsere unsachliche Debattenkultur


Bei der derzeitigen Pandemie zeigt sich, wie die Unsachlichkeit in den Diskussionen immer mehr um sich greift. Das ist leider nicht nur beim Volk so, sondern auch im Parlament:

Gerade erleben wir, dass das Geld als Corona-Hilfe mit vollen Händen ausgegeben wird. Doch woher das Geld kommen soll, bleibt unklar. Da sind es die üblichen Verdächtigen, die wie Schutzpatrone ihren Schild über die Reichen halten:
> Erbschaftssteuer? Um Gottes willen! Da hört man den Aufschrei: Das Geld ist doch schon versteuert worden. Wieso soll das anders sein als bei den Zinsen? Die stammen ja auch aus bereits versteuerten Einkünften.
> Spitzensteuersatz erhöhen? Geht auch nicht, so hört man den Aufschrei, denn die Reichen zahlen ja sowieso schon mehr Steuern. Darüber, dass wir früher schon wesentlich höherer Spitzensteuersätze hatten, redet keiner mehr.
> Vermögenssteuer? Gift für die Wirtschaft! Wieso eigentlich? Es kommt doch auf die Ausgestaltung an: Niemand will Betriebe kaputt besteuern.

Einst waren es die Unternehmen, die im wesentlichen den Staat unterhalten haben. Heute hängen sie wie Schwerkranke am Tropf von Subventionen  und der Normalbürger trägt nun mit seiner Einkommenssteuer die Ausgaben des Staates einschließlich der Subventionen. Was dabei heraus kommt, ist dies: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer und der Mittelstand rutscht in die Unterschicht ab. Haben Sie jemals etwas darüber gehört. wie man diesen Trend grundsätzlich umkehren will? In diesem Staat ist es unmöglich, die Reichen mal ein bisschen ärmer zu machen, anstatt ihren Reichtum zu fördern. Das ist „alternativlos“ wie so vieles in diesem erstarrten Staat.
Wenn nun bei der Bundestagswahl die AfD wieder viele Stimmen erzielt, so stammen diese wohl weniger von Leuten, die das Programm dieser Partei gut finden, sondern es handelt sich sicherlich eher um Protestwähler. Und wenn die Politik so weiter macht, wird das Protestpotenzial immer größer, besonders auch auf der Straße. Der Sturm aufs Kapitol hat gezeigt, dass die Sicherheitskräfte des Staates vielleicht einmal nicht mehr ausreichen, um solchen Vorkommnissen entgegen zu treten.
Das sollten sich die Abgeordneten in ihrem Wolkenkuckucksheim einmal vor Augen halten. Wenn jemand den Staat kaputt macht, sind eher sie es als die Reichsbürger & Co.

 

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Je unsachlicher eine Diskussion wird, umso besser ist es, den kleinen Geistern das letzte Wort zu lassen, denn die hören sowieso nicht auf und sind auch nicht zu überzeugen.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Wer macht denn die Demokratie kaputt?


Die Kanzlerin, Lindner, Kretschmann u.a. sind sich nach der Thüringen-Wahl einig:
Die AfD macht die Demokratie kaputt. Da fragt man sich schon,inwiefern es die Demokratie kaputt macht, wenn diese Partei anstatt des eigenen Kandidaten einen FDP-Mann wählt. Da schädigt die Demokratie schon eher der Fraktionszwang, der hier offenbar gewirkt hat und bei allen Parteien üblich ist.
Aber so ist es halt in unserer herunter gekommenen Demokratie: Man wirft mit pauschalen Urteilen um sich und hofft, dass das dumme Volk darauf herein fällt.
In unserem Land kommt ja die Sachlichkeit in der politischen Diskussion immer mehr abhanden. Ein paar markige Sätze, auf die sich das Fernsehen natürlich sofort stürzt, bringen halt mehr, als wenn man sich dem dem Gegner genauer auseinander setzt.
Nehmen wir hier nur einmal einen schlichten Satz vom Grünen Kretschmann: „
Eine Partei, die die Wissenschaft bekämpft, die freie Presse und vieles andere mehr, ist eine echte Gefahr für die Demokratie.“
Einem solchen Satz kann man in seiner Pauschalität natürlich nur zustimmen. Nur fragt man sich als einer der (vielleicht weniger werdenden) kritischen Zuhörer: Was soll das und was meint er damit?
Nehmen wir zunächst die Behauptung Kretschmanns über die Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD. Ich befasse mich zu wenig mit dieser Partei, als dass sich mir erschließen würde, was Kretschmann damit sagen will. Vielleicht meint er, dass die AfD die
herrschende Meinung über den Klimawandel nicht teilt. Die Partei befindet sich aber damit in Überstimmung mit Trump, der sich immerhin auch auf Wissenschaftler stützt. So einfach, wie es mit der zunehmenden Erderwärmung ist, ist es aber bei der Forschung nach deren Ursachen nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/
Man kann dem, der anders denkt, alles Mögliche vorwerfen: Uneinsichtigkeit, Irrtum, Dummheit…, aber ihn deshalb als Feind der Wissenschaft hin zu stellen, das ist auf jeden Fall noch schlimmer. Und wieso soll das der Demokratie schaden?
Kommen wir auf die Behauptung, die AfD bekäm
pfe die freie Presse: Hintergrund ist vielleicht die Berichterstattung über das Kyffhäusertreffen der AfD, wo Kamerateams der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Zutritt und das Filmen verwehrt worden sein soll.
Will man damit davon ablenken, dass die Pressefreiheit von anderer Seite viel mehr bedroht ist?
https://netzpolitik.org/2018/news-initiative-wohin-googles-millionen-fuer-die-medien-in-deutschland-fliessen/
https://deutschelobbyinfo.com/2020/02/07/aufgedeckt-merkel-regime-fuehrt-gleichschaltung-der-zeitungen-durch-und-sie-zahlen-die-rechnung/

Wie schön wäre es, wenn die Parteien, die so gerne den Vorwurf des Populismus gegenüber anderen erheben, selbst auf den Boden der Sachlichkeit zurückkehren würden. Und wie schön wäre es auch, wenn unser Bundespräsident einmal das sagen würde, was hier geschrieben steht.

 

Die fiese Art der politischen Diskussion


AKK will die Verteidigungsausgaben
auf 2 % des Bruttosozialprodukts erhöhen, wie es in der NATO vereinbart wurde. Man mag die Vereinbarung für falsch halten, aber „Pacta sunt servanda“ hieß es schon bei den alten Römern und auch wir sollten eigentlich zu unserm Wort stehen.
Die Art, wie
nun darüber diskutiert wird, ist völlig unsachlich und kann geradezu als Hetze gegen AKK bezeichnet werden, die ich zwar hier schon öfter kritisiert habe, nun jedoch in Schutz nehmen muss:
Da ist zunächst der
SPD-Generalsekretär Klingbeil, der AKKs Pläne ablehnte und sagte, es werde keine Aufrüstung nach den Wünschen Trumps geben. Auf derselben Linie liegt der Vorwurf eines weiteren Politikers, AKK habe sich Trump an den Hals geschmissen.
Dadurch, dass man nicht von der NATO-Verpflichtung spricht
sondern vom unsympathischen Trump, erzeugt man beim Volk einen negativen Eindruck von AKK, die angeblich devot den Anordnungen der USA folgt
Noch unsachlicher ist Sevim Dagdelen von der Linken. Er erklärte, wer das 2-Prozent-Ziel der Nato durchsetzen will, sei entweder nicht ganz dicht oder setze bewusst auf die Vorbereitung von Kriegen.
So eine üble Stimmungsmache ist eines Abgeordneten des Deutschen Bundestags unwürdig und sollte eigentlich offiziell gerügt werden. Eine Ministerin als quasi geisteskrank hinzustellen, weil sie einen NATO-Beschluss umsetzen will, zeigt, wes Geistes Kind Dagdelen ist. Noch schlimmer ist es, wenn er ihr Vorbereitung eines Krieges vorwirft.

Wer in so übler Weise hetzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Primitivlinge sich im Netz noch schärfer äußern und wahre Hasstiraden loslassen, an deren Ende ein Mord heraus kommt.
Wie sähe denn eine vernünftige Diskussion aus, die die Bürger doch eigentlich erwarten dürften:
Man
konnte das 2-Prozent-Ziel der NATO als bloße Absichtserklärung hinstellen.
Oder man
könnte behaupten, dass sich die Bedrohungslage günstig verändert habe und deshalb geringere Ausgaben erfordere.
Oder man sagt
offen, man habe kein Geld.
Natürlich sind solche Argumente nicht gerade so, dass sie jeden überzeugen. Daher greift man zur Unsachlichkeit und hofft, dass man mit Anti-Trump-Argumenten oder Kriegsangst Wählerstimmen gewinnen kann. Glauben diese Politiker wirklich, dass das Volk so dumm ist?

Videos von Rezo & Co

Heutzutage ist es weniger wichtig, was gesagt wird als wie es gesagt wird und von wem.“
(H. Pöll)

Nehmen wir einmal an, jemand würde in seinem Blog das schreiben, was ein blauhaariger Protestler in einem Video von sich gegeben hat, dann käme er höchstens auf 100 Besucher. Ich finde, die vielen „Youtuber“ sind eine traurige Zeiterscheinung, denn so verblöden die Menschen immer mehr:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/09/wie-wir-verbloeden/
Videos sind zwar eine feine Sache, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt: Theater, Kabarett, Natur …
Aber wenn uns jemand etwas erklären will, wäre es viel besser, er täte dies schriftlich: Dann kann man sich aufs Wesentliche konzentrieren und braucht für das Lesen nur einen Bruchteil der Zeit, die man zum Ansehen eines ganzen Videos benötigt. Und man kann Zitate kopieren, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Aber so etwas wollen die „Youtuber“ in der Regel gar nicht. Sie wollen nur einen Haufen Besucher und ein Pauschalurteil wie: „Geil!“
So geht die differenzierte Diskussion immer mehr verloren, die ein wichtiger Bestandteil der Demokratie ist. Die notwendige Sachlichkeit wird durch Emotionen ersetzt und die werden auch von den Parteien geschürt. So kommt es, dass immer mehr Menschen auf die Straße gehen und Polizisten mit Steinen bewerfen. All das hat es früher nicht gegeben.

Keine unnützen Diskussionen in der Ehe!

Männer empfinden das Problemewälzen als schlichte Zeitverschwendung. Das ist zumindest das Ergebnis einer Untersuchung, die  im Fachmagazin „Child Development“ zu lesen war.
Da muss man doch entschieden widersprechen. Männer wissen genau, wo eine Diskussion sinnvoll ist und wo nicht. Hier ein Beispiel aus meiner Lyrik-Sammlung:

Ehekrach (Normalversion)

Es war ein junges Ehepaar
In seinem ersten Ehejahr:
Ganz plötzlich war es dann soweit –
Es kam der erste Ehestreit.
Die beiden waren jung und dumm
Und blieben dann zwei Wochen stumm,
Bis er sich schließlich doch erbarmt,
Indem er sie ganz zart umarmt
Und damit auch das Schweigen brach,
Indem er die zwei Sätze sprach:
„In der Ehe gibt es Pflichten.
Die muss ein Ehepaar verrichten!“
Kaum hörte dies die junge Frau,
Da sagte sie zu ihm: „Genau –
Das habe ich mir auch gedacht.“
Dann haben beide laut gelacht.
Und was die beiden noch getrieben,
Das sei hier nicht aufgeschrieben.

Ehekrach (Version mit Emanzenfrau)

Es war ein junges Ehepaar
In seinem ersten Ehejahr:
Ganz plötzlich war es dann soweit –
Es kam der erste Ehestreit.
Da hub sie an in kühlem Ton:
„Der Streit bedarf der Diskussion
Über dich und dein Verhalten.
Es lässt die Zuneigung erkalten.
Wie konnte es nur so weit kommen,
Dass du dich so vorbei benommen!“
Er sagte drauf: „Ich denke immer:
Was du getan hast, war viel schlimmer!“
Und weil sie sich nicht einig waren,
Ging’s ihnen so wie vielen Paaren:
Kurzum –es ließen sich die beiden
Schon nach dem ersten Jahre scheiden.

Über den Sinn von Diskussionen in der Ehe lesen Sie bitte den Eheratgeber!

Besser als jede Paartherapie ist die Geschichte „Die alte Tante“ in der „Leseecke„.

Hier lesen Sie mehr Gedichte.

Übrigens: Wussten Sie, dass der 7. Himmel ein Loch hat?
Näheres hier: https://autorenseite.wordpress.com/home/

Zitat zum Thema Ehe

https://autorenseite.wordpress.com/eheratgeber/

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Ein schlichtes Tennisspiel kann mehr zur Erhaltung einer Ehe beitragen als eine tiefschürfende Diskussion.
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

 

Endlich, Herr Steinmeier!

Ich habe dem Bundespräsidenten in meinem Beitrag vom 16.9.2017 vorgeworfen, dass er eine „lame Duck“ ist, weil er nicht gegen die Auswüchse des Wahlkampfs eingeschritten ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/16/steinmeier-eine-lame-duck/
Kann ich mir einbilden, dass er auf mich gehört hat? Nun hat er sich doch noch (viel zu spät) aufgerafft, mahnende Worte von sich zu geben. Hoffentlich nützt das was.
Den Krakeelern, die Wahlredner niederbrüllen, sei noch gesagt: Es gibt ein altes Sprichwort, das sie sich zu Herzen nehmen sollten: „Wer schreit, hat Unrecht.“
M.E. hätte sich der Bundespräsident auch an die Wahlkämpfer wenden sollen, deren Veranstaltungen meist nicht gerade als Musterbeispiel der Demokratie gelten können: Da reden sie über ein Mikrofon mit Lautsprechern und können damit jeden Zwischenruf oder jede Missfallensäußerung niederbrüllen. So kommt es natürlich dazu, dass sich ein lautstarker Protest organisiert.
Und noch etwas spielt dabei eine Rolle: Die Demokratie lebt von der Diskussion. Eine solche findet bei sehr vielen Wahlveranstaltungen nicht statt. Entweder redet ein hochrangiger Politiker eine Zeit lang und „muss“ dann schnell weiter zur nächsten Veranstaltung. Oder es findet eine „Diskussion“ statt, die den Namen nicht verdient, weil der örtliche Parteivorstand im wesentlichen seine eigenen Parteigenossen zu Diskussionsbeiträgen auffordert.
So kommt es dann mal ausnahmsweise zu einer „Sternstunde der Demokratie“, wenn eine Putzfrau den Sozis die Leviten liest, eine Szene, die immer wieder im Fernsehen gezeigt wurde.

 

„Scheißwahlkampf!“


Gerade hörte ich im Radio wieder dasselbe, was man auch in den Medien lesen kann: Der Wahlkampf sei langweilig, frustrierend, wenig erhellend; die Diskussionen wirkten wie abgesprochen, kurzum: Es ist ein“Scheißwahlkampf“, wie ich im Gasthaus von einem Tischnachbarn hörte.
Das liegt zunächst einmal an den Moderatoren. Ihre Berufsbezeichnung kommt vom Lateinischen „moderare“ und das bedeutet: „kontrollieren · besänftigen · verlangsamen“. Nein so einen moderierten Meinungsbrei wollen wir nicht. Warum lässt man die Wahlkampfmatadoren nicht einfach so aufeinander los? So viel Kultur müssten sie doch mitbringen, dass jeder den anderen reden lässt, und wenn nicht, dann sammelt er bei den Zuschauern eben Minuspunkte, denn die Leute mögen so was nicht.
Wenn ich Fernsehen machen würde, würde ich Merkel und Wagenknecht miteinander diskutieren lassen oder Seehofer und Weidel. Das wäre doch interessant. Aber die Mainstream-Medien würden so etwas nie zulassen, denn das würde ja Wagenknecht und Weidel eine Bedeutung zukommen lassen, die sie nicht haben dürfen, und was noch schlimmer wäre: Es könnte passieren, dass mancher Zuschauer die Außenseiterinnen gar nicht so schlecht findet! Um Gottes Willen! So etwas darf doch beim „staatserhaltenden Fernsehen“ niemals passieren.