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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Früher fastete man vor Weihnachten und Ostern. Heute machen die Leute nach diesen Festen Diäten.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Die völlig neue Schlankheitskur

Schauen Sie mal hier:
https://web.de/magazine/panorama/graubuenden-hirsch-kilo-plastik-magen-34279872
Da ist ein Hirsch total abgemagert, weil er einen Haufen Plastik im Magen hatte. Das wäre doch etwas für die alternative Medizin: Man gibt den Patienten je nach dem, wie schlank sie werden wollen, die entsprechende Menge Plastik zu essen. Das hat zwei Vorteile:
Erstens wird das Plastik recycelt.
Und zweitens erspart man den Patienten eine anstrengende Diät oder eine Magen verkleinernde Operation.

Deutschland entchristianisiert sich

Heute am Buß- und Bettag merkt man es wieder: Deutschland entchristianisiert sich. Wer weiß denn heute noch, dass dieser Tag eine Aufforderung an ihn richten soll? Wer weiß auch noch überhaupt, dass es diesen Tag gibt? Und wer büßt und betet wirklich?
Ähnlich verhält es sich mit dem Allerheiligenfest der Katholiken: Es wird mehr und mehr zum Halloween.
Wie anders war das alles noch in meiner Jugend! Zur Erstkommunion erhielt ich ein Gebetbuch mit einem Bild des Papstes Pius XII. Darauf war er beim Beten abgebildet – mit einem Heiligenschein! Und wenn er im Petersdom eine Messe las, ließ er sich in einer Sänfte hinein tragen. Ja, das waren noch Zeiten! Niemand hätte damals geahnt, was noch alles auf diese Kirche zukommen würde. Erst konnte die Kirche ja noch die Missbrauchsfälle und all die sonstigen Verfehlungen unter der Decke halten. Wer traute sich schon, gegen einen Priester schmutzige Vorwürfe zu erheben? Wenn man so etwas gemacht hätte, hätte man ja befürchten müssen, wegen Verleumdung bestraft zu werden oder schlimmer: von der Gemeinde geächtet zu werden. Aber dann brach der Schmutz überall hervor, denn die Kirche hatte missachtet, was in der Bibel steht:
„Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.“ (Lukas 8,17) Und noch deutlicher konnte die Kirche bei Hiob 12,22 nachlesen: „Er öffnet die finsteren Gründe und bringt heraus das Dunkel an das Licht.“
Dadurch hat die Kirche viel an ihrer Autorität verloren und ihre Mitglieder treten in Massen aus. Das hätte früher kaum einer gewagt aus Angst vor der Hölle, aber an die oder den Teufel glauben nur noch die Erzkonservativen.
Was sich doch alles seit meiner Kindheit geändert hat: Früher gab es eine echte Fastenzeit. Heute hält man höchstens eine Diät ein. Und die Abstinenz am Freitag ist auch sanft entschlafen.
Man musste damals nüchtern zur Kommunion gehen und im Religionsunterricht lernten wir, ob man nach einem versehentlichen Wasserschlucken beim Zähneputzen noch nüchtern war.
Man hatte ein Kreuz im Esszimmer und man betete vor und nach dem Essen.
Und man hatte ein kleines Weihwasserbecken im Haus, mit dem man sich segnete, bevor man es verließ.
Natürlich ging man am Sonntag in die Messe. Sogar in der oben abgebildeten kleinen Kirche von Bernhaupten, einem Ortsteil des Dorfes Bergen, wurden gut besuchte Messen gelesen. Solche Filialkirchen gibt es nicht mehr und immer mehr Kirchengemeinden werden zu einer einzigen zusammengefasst. Oft wird aus vier ehemaligen eine einzige neue Gemeinde – angeblich wegen Priestermangel, aber wirklich wohl eher wegen Mangels an Kirchgängern.
So gibt es vieles, was darauf hin deutet, dass wir im Zeitalter der Entschristianisierung leben. Umso eifriger scheinen uns die Moslems zu sein, bis auch für sie die Einkaufstempel der Stadt zu den neuen Moscheen werden.

Wie wollen Sie abnehmen? Sie haben die Auswahl: Mit Kaffee, Sex oder Bier?

Zum Abnehmen kann man eine Diät machen. Die nützt meistens nichts. Sie können auch Pillen kaufen: Da werden kaum Pfunde los werden, sondern höchstens Geld.
Aber Kaffee ist nicht schlecht, denn er hilft beim Abnehmen, weil er aufs Fettgewebe einwirkt:
https://web.de/magazine/ratgeber/essen-trinken/hilft-kaffee-abnehmen-33805790
Wenn
Sie aber Biertrinker sind, denken Sie doch mal mit mir darüber nach, wie schön das Abnehmen mit Bier klappen könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/02/gedanken-zum-tag-des-bieres-abnehmen-durch-sex-und-bier/
Da können Sie auch lesen, wie
das Abnehmen durch Sex funktioniert.
Also: Frisch ans Werk!

Freudige Botschaft: Schluss mit „schlank“

Ich komme da nicht mehr mit: Jeden Tag ist ein besonderer Tag. Da heißt es dann: „Heute ist der Tag des …“ Und dann kommt das Thema, dem der Tag gewidmet sein soll. Und weil jeder seinen eigenen Tag haben will, kommt es so weit, dass jeder Tag mehrfach belegt ist. Da kann man sich dann heraussuchen, was man feiern will. Der gestrige Tag war sogar gleich fünfmal gleichzeitig „der Tag des…“. Ich habe leider vergessen, wessen ich gestern hätte gedenken sollen. Deshalb schreibe ich es vorsichtshalber nun hier auf, was für ein besonderer Tag heute ist: Heute feiern wir den „Welt-Anti-Diättag“. Machen Sie mit und hauen Sie heute mal richtig rein beim Mittagessen!
Und trösten Sie sich, wenn Sie etwas „dantschiger“ sind, wie man in Bayern ein paar Pfunde mehr auf den Rippen umschreibt: Ab 2030 haben alle Übergewicht:
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/bis-2030-sind-in-manchen-laendern-europas-fast-alle-zu-dick-148699/

Vorsicht, bissige Frauen!

In einem See bei Erlangen soll eine bissige Schildkröte ihr Unwesen treiben, die auf den Namen Suarez getauft wurde. Wer von Schnappschildkröten hört, denkt auch unweigerlich an Lotti im bayerischen Irsee.
Aber noch gefährlicher ist es im Schwimmbad unseres Kurorts. Als ich dort ganz harmlos plätscherte, kamen zwei Frauen auf mich zu geschwommen und riefen: „Vorsicht, wir sind bissig!“ Ich hielt das für einen Scherz und suchte nicht gleich das Weite. Dann aber merkte ich, dass sie es ernst meinten. Sie erzählten, dass sie hier eine Kur machten, die mit der Entgiftung des Körpers beginne. Sie bekämen also nichts zu essen, zahlten aber dafür viel Geld. Nun seien sie so ausgehungert, dass sie am liebsten …Schrecklich, was die für Fantasien hatten. Als die beiden dann aus dem Wasser stiegen, bemerkte ich, dass beide eine Top-Figur hatten, die durchaus für den Pirelli-Kalender geeignet war. Ich rief ihnen zu, dass ich ihnen noch etwas Wichtiges zu sagen hätte. Ich riet ihnen, in ein Lokal zu gehen und einen deftigen Schweinebraten zu essen. Ich log ihnen vor, neuere Forschungen hätten ergeben, dass eine Diät nur dann wirke, wenn man gelegentlich über die Stränge schlagen würde. Die beiden bedankten sich für den Tipp und machten sich auf den Weg ins nächste Gasthaus.
Erst hatte ich ein bisschen Gewissensbisse, aber dann sagte ich mir, dass ich andere Badegäste davor bewahrt hatte, gebissen zu werden. Und irgendwie gefiel mir meine Theorie von einer Diät mit gelegentlichen Fressorgien ganz gut: Wie muss es einem da schmecken!