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Design wichtiger als praktisch


Wenn ich mir so anschaue, wie sich die PCs und Fernseher verändert haben, dann stelle ich fest, dass das Design wichtiger ist als die bequeme Bedienbarkeit.
Schrecklich war das Design oben im Bild, aber insoweit herrschte eine Diktatur: Fernseher und PCs hatten eben so auszusehen. Ich fand das Klavierlackschwarz als hässlich und traurig. Nun haben PCs und Fernseher meist schmale silberne Rahmen und beide Geräte müssen unbedingt schlank aussehen. Das geht auf Kosten der Handhabung:
Früher waren die Bedienelemente unten vorn im Rahmen: Beim Fernseher waren Ein- Und Ausschalter, Tonvolumen- und Sendereinstellungen sowie Kopfhörerbuchse vorn. Nun sind sie versteckt hinten. Meine Kopfhörerbuchse ist hinten. so dass ich den Fernseher jedes Mal umdrehen muss, um heran zu kommen.
Beim PC waren die USB-Buchsen früher seitlich angebracht, nun aber hinten. Auch den PC muss ich umdrehen, wenn ich einen Stick einstecken will.
Hier hat sich offenbar ein frauliches Denken durchgesetzt: Leiden für die Schönheit.

Da hätte ich doch eine Idee: Man sollte die Elemente, die man öfter braucht, von hinten nach vorne unten klappen können, damit man sie leichter bedienen kann: Für mich gälte das für die Kopfhörerbuchse und einen USB-Stecker.

 

Witz zum Tag

l     Ein fröhliches Wochenende!

Der Schulrat besucht in Bayern eine Volksschule. Er zeigt ein Bild von einem Reh und fragt:
„Was ist das für eine Tier?“
Da gehen alle Finger in die Höhe. Alle sind sich einig:
„Das ist ein Bambi!“
Der Schulrat klärt die Kinder auf über den Unterschied zwischen Reh und Bambi. Dann fragt er:
„Welche Farbe hat eine Kuh?“
Auch hier sind sich alle einig: „Lila!“
Der Schulrat ist entsetzt und zeigt nun noch ein Bild von einer Ziege her.
„Was ist das?“ fragt er.
Seppi weiß es: „A Goaß!“
Der Schulrat will aber als Antwort das hochdeutsche Wort „Ziege“ hören und fragt weiter herum. Die richtige Antwort kommt aber nicht. Da mischt sich die Lehrerin ein und sagt:
„Herr Schulrat, des is wirklich a Goaß!“

Ich hasse Industrie-Design

Was waren das doch für schöne Zeiten, als es noch kein Industriedesign gab. Aber seitdem das sogar ein Studienfach geworden ist, wird die Bedienung von Geräten schwierig. Geht Ihnen das auch so?
Ein typisches Beispiel zeigte sich bei der Umstellung der Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit. Bei meinem alten Wecker brauchte ich nur hinten an der Stellschraube für den Zeiger drehen – fertig!
Aber bei meinen modernen Geräten brauche ich die Gebrauchsanleitung, um diesen einfachen Vorgang zu bewältigen. Schauen Sie mal dieses Design an: Wo würden Sie drücken?

Wecker1
Noch schlimmer ist es beim Auto: Da geht die Uhrumstellung über die Radiotasten. Das erfährt man in der Gebrauchsanleitung nicht unter „Uhr“, sondern unter „Display“! Da muss man erst mal drauf kommen.
Am schlimmsten aber ist es bei der Uhr meiner Frau… Bei Frauen ist ja alles erfahrungsgemäß immer etwas schwieriger.
Ich frage mich nur, weshalb ich dank des Industriedesigns heute für schlichte Uhrumstellungen, die mich früher Minuten gekostet haben, nun mehr als eine Stunde verschwenden muss.
Was mich bei der Bedienung meiner Geräte ärgert, ist die Arroganz der Hersteller: Die erwarten doch tatsächlich, das ich mir all das, was ich wissen muss, auch merken kann: bei PC, Smartphone, Telefon, Fernbedienung von Fernseher und Videorecorder, Auto, Uhren, Heizung…
Zwar kann ich mir schon viel merken, aber ich wehre mich dagegen, dass ich meinen Kopf mit lauter solch überflüssigem Zeug belasten soll. Ich finde, die Geräte sollten so einfach zu bedienen sein, dass alles sofort auf einen Blick ersichtlich ist.

Das kann ja heiter werden:

„Amerikaner wollen Embryos aus Genen von drei Eltern bauen“
Diese Nachricht brachte der Spiegel-online. Näheres wissen wir nicht.
Wir Alten sind froh, dass wir nicht vor den Problemen stehen, die offenbar auf die künftigen Generationen zukommen. Da werden sich vielleicht die Paare streiten, welche Gene man von dem einen Partner übernimmt und welche vom anderen und wann man dann doch lieber die Gene eines Dritten her nimmt.
Wenn die Entwicklung so fortschreitet, wird es wohl demnächst „Designer-Babys“ geben. So wie in der Mode die Trends vorgegeben werden, wird es auch bei der Planung von Kindern zugehen: Dem männlichen Nachwuchs beispielsweise wird man vielleicht George-Cloony-Gene mitgeben. Das wird dazu führen, dass die Preise für diese Gene unglaublich in die Höhe schießen – so ähnlich wie bei den Pferden. Und nur reiche Eltern werden sich so etwas leisten können. Die Mittelschicht wird auf Till-Schweiger-Gene zurück greifen müssen (Entschuldigung, Herr Schweiger!).
Endlich steigt nun der Wert des männlichen Samens auf eine angemessene Höhe, so könnte man als Mann vielleicht hoffen.
Dazu fällt mir eine Geschichte ein:
Mein Freund hat einen edlen Rassehunderüden. Wenn der eine Hündin deckt, bekommt mein Freund dafür 1000 Euro. Mein Freund pflegt dann immer zu sagen: „Und was kriege ich?“
Tja, mein lieber Freund, ich glaube, du wirst auch in Zukunft nichts kriegen und sogar zahlen müssen, wenn dir einfällt… Aber nein, so etwas tust du nicht.