Schlagwort-Archive: Depression

Jeder Dritte leidet an schlechtem Raumklima

163 Millionen Europäer leben in Wohnungen und Häusern mit ungesundem Raumklima, dazu zählen zu hohe Feuchtigkeit beziehungsweise Schimmel, Mangel an Tageslicht, übermäßiger Lärm sowie Kälte.
Ich glaube, das schöne Wohnen gehört zu den größten Lebensfreuden, zumindest sollte es so sein. Ein schlechtes Wohnklima verursacht Krankheiten und Depressionen.
Interessant ist ja, wie verschieden Architekten über den Schimmel in der Wohnung denken: Die die herrschende Meinung unter den Architekten ist so, dass man sich an den Kopf greift: Die Menschen müssten ihre Wohnung jede Stunde für 5 Minuten lüften, dann gäbe es keinen Schimmel mehr. Wie soll das funktionieren, wenn die Bewohner tagsüber in der Arbeit sind?
Anders ist es, wenn ein Baubiologe eine Wohnung beurteilt. Der bezeichnet eine Wohnung, die nur nach Osten und Norden ausgerichtet ist, als unbewohnbar wegen zu geringer Besonnung.
Wenn Sie also als Mieter einen Prozess wegen Schimmelbildung haben, hängt dessen Ausgang davon ab, welchen Gutachter das Gericht hinzuzieht.
Übrigens wird das Schimmelproblem oft damit bekämpft, dass die Wände mit giftigen Farben bestrichen werden. Das dürfte genauso ungesund sein.

Ich wünsche Ihnen ein wohnliches gesundes Zuhause, in dem sie sich so wohl fühlen, dass Sie sich immer wieder freuen, wenn Sie heim kommen.

Zeitumstellung abschaffen, aber wie?

 

(Unsere selbst gebastelte Küchenuhr)

Man sollte es nicht glauben: Die meisten wollen die Zeitumstellung schon lange abschaffen, aber das scheitert daran, dass man sich nicht einigen kann, ob dann die Sommer- oder die Winterzeit gelten soll. Eine Umfrage ergab gerade, dass 41% die Sommerzeit beibehalten wollen und 39% die Winterzeit. Immerhin wollen beachtliche 20% die Zeitumstellung beibehalten.
Ja, da wird eine Entscheidung schon schwierig. So schön die Sommerzeit im Sommer ist, so nachteilig wäre es. wenn man sie im Winter bei behielte. Dann bliebe es am Morgen lange dunkel und viele Menschen fielen dem „Winterblues“ anheim (sprich: Depression). Daran denken die Befürworter der dauernden Sommerzeit anscheinend nicht. Wenn man eine dauerhafte Sommerzeit einführen würde, so zeichnet sich ab, dass es schon im ersten Winter zu einer Protestwelle käme. Die Winterzeit ist halt die Normalzeit, bei der die Sonne mittags genau im Süden steht.

Viele sollten sich vor Augen halten, dass sie ihre Arbeitszeit sowieso selbst regeln können. Sie könnten halt im Sommer schon um 7.00 Uhr mit der Arbeit beginnen, anstatt um 8.00 Uhr.

 

Machen Kinder keine Freude?

Über dieses Thema habe ich ja schon einmal geschrieben. Immer mehr Frauen bekommen nach der Geburt ihres Kindes eine postnatale Depression:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/27/machen-kinder-keine-freude/
Ich hätte doch so etwas nie für möglich gehalten und so freue ich mich, als ich diese Schlagzeile las;
„Nach der Geburt ihres Sohnes: Scarlett Johansson ist „verrückt vor Liebe““.
Es gibt also auch heutzutage Menschen, die so fühlen wie wir damals. Was die postnatale Depression anbetrifft, denke ich dabei an die Fensterguckerkrankheit (nicht :Schaufensterkrankheit): Als die Eisenbahn erfunden wurde, bildeten sich viele Menschen ein, sie würden beim Hinaus-Schauen aus dem Zugfenster durch die vorbei huschenden Bilder krank. Und so wurden sie von den Ärzten als Kranke behandelt.
Ob es bei der postnatalen Depression genau so ist?
Freilich stellt ein Neugeborenes die Eltern auch vor eine völlig neue Situation: Sie müssen Verantwortung tragen für das kleine Wesen, und oft beschleicht sie die Angst, vielleicht einen Fehler zu machen.
Was übrigens Eltern tun sollten: sich am Bett des Neugeborenen versprechen: Wir schulden diesem Kind ein schönes Leben in einer intakten Familie und wir wollen alles dafür tun.

Und was die Eltern später tun sollten: ihre Kinder zu ihren Freunden machen.  Sie sollten immer bedenken: Die Kinder sind stärker als sie, auch wenn es ihnen anders erscheint.
Mein Vater demonstrierte dies so: „Ein Kind bringt es fertig, sich die Finger zu erfrieren und zu sagen: Warum haben mir meine Eltern keine Handschuhe angezogen?“

Vielleicht interessiert Sie ja mein Erziehungsratgeber:
https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/erziehungsratgeber/

 

Corona-Hysterie in Deutschland?

Darüber, wie man gegen Corona vorgehen soll, liest man die merkwürdigsten Meinungen – auch von Ärzten:
Da glauben manche, unsere Kinder würden psychische Schäden davon tragen, wenn sie mit Maske in den Unterricht gehen müssten.
Andere befürchten, dass die Bekämpfungsmaßnahmen gegen Corona bei den Menschen Depressionen auslösen würden, deren Folgen schlimmer sein könnten als die Krankheit selbst.
Auch Panikattacken sollen vorkommen.
Um einer aufkommenden Hysterie entgegen zu treten, möchte ich mal erzählen wie es uns Alten ergangen ist:
Meine Schwester bekam im Krieg jedes Mal bei Fliegeralarm eine solche Panikattacke, dass sie keine Luft mehr bekam und nicht mit zum Bunker laufen konnte. Unser Hausarzt hatte da ein brutales Rezept für meine Mutter:
„Geben Sie ihrer Tochter zwei Ohrfeigen und schreien Sie: Reiß dich zusammen!“ Und das hat funktioniert, wenn es natürlich meiner Mutter mehr weh getan hat als meiner Schwester.

Arme Kinder von heute

Die Ju­gendämter 2018 haben nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei rund 50.400 Kindern und Jugendlichen eine Kindes­wohlgefährdung  durch Vernachlässigung oder Gewalt fest, das sind zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
So wundern wir uns nicht, dass nach Feststellungen von DAK und TK jedes 4. Kind psychisch auffällig ist. Die Skala reicht vom schlichten ADHS bis zur schweren Depression. Schlimm ist, dass innerhalb von 10 Jahren zwölf Prozent mehr Kinder und sogar 23 Prozent mehr Jugendliche betroffen sind. Und die Steigerungsrate nimmt in alarmierender Weise zu.
Wie soll es auch anders sein in einem reichen Land, in dem so viele Kinder unter Armut leiden?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/13/arme-kinder-eine-schlimme-zahl/

Machen Kinder keine Freude?


Schon in meinen Aphorismen ist zu lesen:

Wie sehr sich doch die Frauen verändert haben: Früher war es für sie das höchste Glück, ihr neugeborenes Kind im Arm zu halten. Heute bekommen sie eine „postnatale Depression“.

Und hier lesen wir, dass die allein stehenden kinderlosen Frauen am glücklichsten sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/04/maenner-was-ist-los-mit-euch/

Für die jungen Leute von heute steht bei der Zukunftsplanung nicht mehr die Familie mit Kindern obenan, sondern Reisen und Freiheit.
E
ine Studie von Christoph Becker von der Universität Heidelberg hat gerade ergeben: Kinder steigern das allgemeine Wohlbefinden – aber erst wenn sie ausgezogen sind.
Und ich war so naiv und habe das für einen Witz gehalten, was sich nun auf Grund der Studie als Weisheit eines Rabbis offenbart:

Ein Evangelischer und ein katholischer Pfarrer streiten mit einem Rabbi über die Abtreibung und diskutieren darüber, wann das Leben beginnt.
Der katholische Pfarrer findet: „Mit der Verschmelzung von Eizelle und Samen.“
Der evangelische Pfarrer ist da etwas großzügiger: „Mit der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter.“
Ganz anders sieht das der Rabbi:
„Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind.“

Dauerhafte Sommerzeit?


Die EU-Bürger haben abgestimmt: Sie lehnen die Zeitumstellung ab und wollen die dauerhafte Sommerzeit einführen. Die Abstimmung wurde allerdings ohne die notwendige wissenschaftliche Diskussion durchgeführt. Die müsste nachgeholt werden und dann müsste neu abgestimmt werden. Sonst geht es uns womöglich so wie den Briten, die offenbar inzwischen den Brexit bereuen. Was gegen die dauerhafte Sommerzeit spricht, ist die Tatsache, dass sie gegen die Natur ist, auf die der Mensch programmiert ist: Mittag ist, wenn die Sonne genau im Süden steht.
Würde nun die Sommerzeit auch im Winter eingeführt, dann wäre es morgens sehr lange dunkel. Das geht aufs Gemüt und die Winterdepressionen würden wahrscheinlich zunehmen. Auch dürfte die Dunkelheit am Morgen zu mehr Verkehrsunfällen führen. Man sieht: Es besteht noch Klärungsbedarf.
Auf jeden Fall sollte die Regierung flexibel bleiben und bei Einführung einer dauerhaften Sommerzeit dazu sagen, dass es sich um eine Testphase handelt, nach deren Ablauf die Bürger erneut befragt werden.

Wie haben wir damals nur so leben können?

Darüber habe ich schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Und nun fällt mir wieder etwas auf, was sich zum Nachteil geändert hat:
Gerade lesen wir, dass die Krankheitstage der Arbeitnehmer in 9 Jahren um mehr als 60 % zugenommen haben:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-bundesregierung-deutlich-mehr-krankschreibungen-_arid,438542.html

Besonders stark ist die Zunahme bei psychischen Erkrankungen wie Burnout: Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Da frage ich mich doch: Halten die Menschen nichts mehr aus oder haben sich die Arbeitsbelastungen so erhöht? Letzteres kann wohl kaum zutreffen: Als ich zu Beginn der 60-er Jahre in den Staatsdienst eintrat, arbeiteten wir selbstverständlich auch noch am Samstag. Das war aber nur die normale Arbeitszeit, mit der man damals nicht auskam. Und gehen Sie mal heute an einer Behörde vorbei: Wenn da abends noch Licht brennt, sind da höchstens die Putzfrauen am Werk. Übrigens: Mir standen damals auch nur 14 Tage Urlaub zu.
Wie haben wir das ohne Burnout aushalten können? Der Begriff Burnout existierte überhaupt noch nicht. Ebenso gab es noch keine postnatale Depression und keine postkoitale Dysphorie, nee: die Leute waren einfach glücklich!