Schlagwort-Archive: denken

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wer studiert, eignet sich Fachkenntnisse an und lernt, diese anzuwenden. Tieferes Denken lernen nur die wenigsten.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Werden wir immer dümmer?

Werden wir immer dümmer? Eindeutig: Ja! Das haben Wissenschaftler herausgefunden.
Die Entwicklung hat aber schon viel früher eingesetzt, als die Wissenschaftler wahr haben wollen. Ich erinnere mich an einen Elternabend in der Schule vor mehr als einem halben Jahrhundert. Die Eltern beklagten sich über den Schulstress, dem ihre armen Kinder ausgesetzt seien. Der Klassenlehrer bestritt dies energisch und bewies auch, dass er recht hatte: Er stellte gegenüber, was die Elterngeneration im Lateinunterricht gelernt hatte und was bei gleicher Stundenzahl der Jugend zugemutet wurde: Das war verblüffend viel weniger.
Mehr ginge halt in die Köpfe der Schüler nicht hinein, meinte die Schule.
Ein anderes Beispiel ist ein Vergleich des damaligen Leben und dem heutigen: Man würde heute darüber lachen, welche Gedanken wir uns darüber machten, ob wir wirklich eine Küche mit Resopaloberfläche kaufen sollten: War das vielleicht gesundheitsgefährdend? So machten wir uns über alles Mögliche Gedanken und so sind wir bis heute geblieben:

Wir leben ganz natürlich in einem Holzhaus, während der moderne Mensch wohl kaum darüber nachdenkt, ob in seiner Wohnung der Anstrich seiner Wände und der Laminatboden vielleicht ungesund sein könnten. Das Denken wird mehr und mehr anderen überlassen.
Und noch ein Beispiel: Wir haben es verlernt, miteinander zu leben. Die z
unehmende Gewalt und die hohen Scheidungszahlen belegen dies.
Was das mit der zunehmenden Dummheit zu tun hat, wird vielleicht mancher fragen. Also: Wir messen immer den Intelligenzqutienten. Wichtiger aber ist der Dummheitsquotient:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/
Was nützt dem Menschen seine Gescheitheit, wenn er mit dem Leben nicht zurecht kommt? Und genau in diese Situation geraten wir immer mehr hinein.


Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Manch einer, der denkt, dass er voran kommt, bewegt sich nur im Kreis.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften. Heute mal so ähnlich wie gestern::

Das wichtigste Zeichen auf der Welt ist das Fragezeichen.
Raymond Cartier

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Weisheiten und Wahrheiten

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Du sollst nicht zu viel Zeit darauf verwenden, dich mit schlechten Erfahrungen zu beschäftigen, denn dadurch hast du weniger Zeit übrig, dich dem Positiven zu widmen.

H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Gedicht

Arbeit

Sinnsuche

Hinter mancher Denkerstirn
Martert mancher Mensch sein Hirn:
Der eine sucht den Sinn des Lebens
Leider vergebens.
Ein and’rer lebt so vor sich hin
Ohne Suche nach dem Sinn.
Und manchem, der ihn schon gefunden,
Ist er längst wieder entschwunden.
Und hat nicht einer schon verflucht,
Dass er nach einem Sinn gesucht?
Weist dies nun auf die These hin:
Das Leben hat gar keinen Sinn?
Du aber merk‘ dir, was ich sage:
Genieße jeden deiner Tage.

Die Menschen sind krank!

Das sagt meine Frau öfter, wenn uns bestimmte Leute begegnen, beispielsweise solche, die überall tätowiert oder gepierct sind, die bunte merkwürdige Frisuren oder Jeans mit Löchern tragen…
Dass sie recht hat, zeigt die Tatsache, dass die Menschen nichts mehr mit sich anfangen können. Der Spiegel berichtet:
„Einfach nur sitzen, denken, tagträumen. Klingt entspannend? Viele Menschen finden das laut einer Studie schrecklich. In einem Experiment konnten viele Teilnehmer nichts mit sich anfangen. Sie präferierten sogar Schmerzen.“
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/tagtraeume-viele-sind-ungern-allein-mit-ihren-gedanken-a-978732.html
Weil die Menschen nichts mit sich anzufangen wissen, müssen sie überall bedudelt werden: Im Kreißsaal werden sie schon auf der Welt mit Musik begrüßt und so geht es weiter bis ins Sterbehospiz.
Allerdings gibt es eine Situation, die die Menschen ohne Musik ertragen können: das ist ein Sonnenbad. Zwar haben da auch viele die Stöpsel eines Geräts in die Ohren gesteckt oder ein Buch in der Hand, aber es liegen doch auch etliche einfach so da und genießen die Sonne. Immerhin!
Aber dass jemand sich zu Hause in einen Sessel oder im Park auf eine Bank setzt und seinen Gedanken nachhängt – das gibt es offenbar nicht mehr. Sind die Menschen nicht mehr mit sich selbst im Reinen?
Übrigens: Wenn Sie etwas Positives anfangen wollen, schauen Sie doch mal in die „Fundgrube“ dieser Webseite:
https://autorenseite.wordpress.com/fundgrube/

Kirche im Aufbruch?

Der Erzabt des ältesten durchgehend bestehenden Klosters im deutschen Sprachraum, des Benediktinerstifts St. Peter, Salzburg Korbinian Birnbacher wurde gefragt:
Was erhoffen Sie vom neuen Papst Franziskus?
„… Das Sympathischste an diesem Papst ist, dass man wieder sagen kann, was man wirklich denkt, ohne dafür gleich Prügel zu bekommen.“
Kommentar: Was war das nur für eine traurige Kirche, die ihren Priestern nicht erlaubt hatte zu sagen, was sie dachten?

Immer mehr „Narrow-Minder“

Wenn man sich einbildet, etwas Neues entdeckt zu haben, dann muss man ihm natürlich einen englischsprachigen Namen geben, um damit die besondere Bedeutung der Entdeckung hervorzuheben, denn nicht nur der deutschsprachige Raum soll es wissen, was man erforscht hat, nein, es muss einfach international bekannt gemacht werden, auch wenn es vielleicht gar nicht so neu ist. Aber mit einem englischen Namen gilt es jedenfalls als neu.
Narrow-Minder übersetzt man am besten mit „engstirnig Denkende“, wenn auch das deutsche Wort nicht die umfassendere Bedeutung des englischen zu vermitteln vermag. Der Narrow-Minder, von dem eine weibliche Form zu bilden mir der Takt versagt, denkt nur auf „eingefahrenen Gleisen“, wenn er überhaupt denkt und nicht einfach nachplappert, was andere ihm eingetrichtert haben. Sie wissen also, welche Typen gemeint sind? Wenn nicht, will ich es Ihnen erklären:
Nehmen wir als Beispiel den Abgeordneten: Was soll er groß denken, wenn ihm der Fraktionszwang vorschreibt, wie er abzustimmen hat?
Oder Sie als Bürger: Denken Sie auch so wie die meisten, nämlich so wie es schon der große Kurfürst Friedrich Wilhelm dem Volke vorgeschrieben hat:
„Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht für die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“
Auch Ihre Kirche schreibt Ihnen vor, was sie zu glauben haben. Wenn Sie als Katholik nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes, die leibliche Himmelfahrt Mariens und andere Dogmen glauben, können Sie sich zwar als „liberal-katholisch“ bezeichnen. In den Augen der Kirche sind Sie aber kein Katholik mehr, sondern ein Rebell, der sich selbst aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen hat. So gesehen hat die Kirche wohl mehr Steuer zahlende Nichtmitglieder als folgsame Glaubenstreue. Früher betrieb die Kirche das „Narrow-Minding“ besonders weitgehend: Die Gläubigen durften keine Bücher lesen, die auf dem Index standen und auch keine Filme, Balletts oder Theaterstücke ansehen, die bei der kirchlichen Zensur beanstandet wurden. Die Kirche wollte das Denken nur in eine Richtung lenken. Das hat sie inzwischen bei der Flut von neuen Publikationen aufgeben müssen.
Dennoch ist es erstaunlich, wie wenige Christen sich aus dem Narrow-Minding befreien und sich die Frage stellen:
„Wie kommt es eigentlich, dass ich Christ bin und katholisch bzw. protestantisch? Das habe nicht ich entschieden, sondern andere. Erst waren es meine Eltern, dann waren es deren Vorfahren. Aber was war der Ausgangspunkt? Und war der richtig? Muss ich mich völlig neu orientieren?“
So kann man sich viele Fragen stellen, die wichtig sind, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Aber für diese grundlegenden Fragen des Lebens nehmen sich die meisten Menschen leider nicht die Zeit. Sie bleiben Mitläufer – narrow-minded.
Sie können etwas dagegen tun: Lesen Sie das Buch: „„Verbotene Zone““! Es ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an und das sollte man doch gelegentlich tun oder?

Verbotene Zone

Das Denken wird uns abgewöhnt

Man merkt es an Kleinigkeiten, dass uns das Denken immer mehr abgewöhnt wird. Ich möchte dies mit zwei etwas skurrilen Erlebnissen belegen. Sie werden vielleicht darüber lachen, aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass in diesen beiden Geschichten ein Trend zum Ausdruck kommt, der immer mehr um sich greift: Warum selbst denken, wenn es nicht notwendig ist?
1. Kürzlich kaufte ich mir eine neue Ledercouch. Ich handelte einen Preisnachlass von 100 Euro aus. Der Verkäufer schrieb die Rechnung. Er setzte den Preis ein und setzte darunter: „- 100“.
Dann griff er zum Taschenrechner, setzte wiederum den Preis ein, zog 100 ab und das Ergebnis setzte er dann in die Rechnung ein. Als ich meinte, man hätte das auch im Kopf ausrechnen können, sagte er: „Sicher ist sicher.“
2. Gerade waren wir am Chiemsee. Dort haben sich die besseren Lokale zu den „Chiemseewirten“ zusammen geschlossen. In einem dieser Lokale ließen wir uns nieder, um den Ausblick auf den See zu genießen. Meine Frau bestellte sich Tee. Der Ober entgegnete: „Tee haben wir heute nicht. Die Kaffeemaschine ist kaputt.“ Meine Frau erwiderte, sie habe ja gar keinen Kaffee bestellt, sondern Tee. Der Ober klärte sie auf: „Auch der wird mit der Kaffeemaschine gemacht.“ Meine Frau beharrte auf ihrem Wunsch und sagte, man könne Tee auch zubereiten, indem man das Wasser auf dem Herd kocht. Der Ober kapitulierte und antwortete: „Ich werde mal mit dem Koch reden, ob das geht.“ Und dann kam tatsächlich der Tee. Da kann man nur sagen: Am Chiemsee ist der Gast noch König, auch wenn er Probleme macht.