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Warnung! Das unanständige Antivir

Ich habe noch aus uralten Zeiten das Antivir-Programm von Avira auf dem PC, weil ich gelesen hatte, dass der Defender damals nicht besonders gut war. Inzwischen hat sich das längst geändert und daher habe ich mich entschlossen, das Programm zu deinstallieren. Jemand schrieb witzigerweise dazu: Ein Mann nimmt ja auch keine zwei Präservative zur Sicherheit.
Die Deinstallation verlief scheinbar gut, aber das Antivirsymbol blieb in der Taskleiste sowie die Verknüpfung auf dem Desktop. Beides habe ich entfernt, aber Antivir erschien immer noch beim Hochfahren des Computers in der Taskleiste.
Zum vollständigen Entfernen braucht man ein eigenes Programm. Das ist eine gz-datei. Aber wie öffnet man die? Und wie entpackt man die?
Das Ganze ist eine bodenlose Gemeinheit von Antivir. Der Anstand gebietet es, das der User Programme, die er installiert hat, auch wieder ohne besondere Bemühungen entfernen kann. Programme, die sich schwer installieren lassen, sind meist solche, die man besser nicht geladen hätte oder die einem u.U. bei einem Download untergejubelt werden. Dass sich Antivir in die Gruppe solcher Programme einreiht, ist schäbig.
Jemand sollte mal eine Liste von Programmen aufstellen, die sich nicht sauber deinstallieren lassen.

Gutenberg: Ich bin zu blöd für WP

Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, als ich beim Schreiben angeklickt habe, dass ich den neuen Editor ausprobieren will.
Und da komme ich schon zum ersten Fehler, den WP macht: Statt eine Probeversion zu installieren, wird der klassische Editor ersetzt.
Der neue Gutenberg Editor ist völlig unübersichtlich und bringt für normale Schreiberlinge wie mich keinen Vorteil. Im Gegenteil kann dieser Editor nicht einmal Word-Texte korrekt wiedergeben: Er vernichtet reihenweise die Abstände zwischen den Worten. Formatierungen übernimmt er im Gegensatz zum klassischen Editor auch nicht.

Nun dachte ich mir, es müsse doch ganz einfach sein, das Gutenberg-Programm zu löschen. Das sollte zum Beispiel über Deinstallierungsfunktion im Dashbord unter Gutenberg möglich sein. Die gibt es leider nicht. Im Internet lese ich, man könne Gutenberg ganz einfach über ein Plugin deinstallieren. Das ist mir auch nicht geglückt, wahrscheinlich, weil in WordPress.com installiert habe und dort die Plugins anscheinend nicht funktionieren. Oder bin ich zu blöde?

Jetzt bin ich nach einer Stunde Herumprobieren ratlos und kann Sie nur warnen.

Aber nun weiß ich doch dank des Kommentars von Ostseemaus, wie’s geht:
Man schreibt einen Titel mit dem Gutenberg Editor und speichert ihn. Dann sucht man ihn im Dashbord unter „Beiträge“. Dort hat man dann die Möglichkeit, ihn um klassischen Editor aufzurufen und dort weiter zu bearbeiten.

Nun hat sich das Problem von selbst gelöst: Nachdem ich einige Zeit nach dem letzten Absatz verfahren bin, kommt nun wieder automatisch der alte Editor.