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Heute ist der Weltnettigkeitstag – Sind Sie dabei?

Seien Sie dabei!
Die Nettigkeit kommt immer mehr abhanden. Zählen Sie mal, wie viele sich noch bedanken, wenn Sie ihnen die Tür auf halten. Noch schlimmer sieht es mit dem Grüßen aus. Meine Frau und ich haben uns einen Zeitvertreib einfallen lassen. Wenn wir in einem Lokal sitzen und neue Gäste hinzu kommen, wetten wir, ob die grüßen oder nicht. Meist sind wir uns aber einig und meist haben wir auch Recht. Es prägt sich also im Gesicht aus, ob jemand ein netter Mensch ist oder nicht. Agatha Christie schrieb einmal, von einem gewissen Alter an sei jeder selbst für sein Gesicht verantwortlich. Überlegen Sie sich also gut, welche Miene Sie heute zur Schau stellen wollen. Manchmal denke ich an die Pfadfinder, deren Motto ja lautet, dass man jeden Tag eine gute Tat begehen soll. Das ist ja doch schwierig, werden manche denken, aber es wäre doch auch schon gut, anderen Menschen mal ein Lächeln zu schenken oder der Frau/Partnerin einen Guten-Morgen-Kuss?

Übrigens gibt es in Zürich ein Fundbüro. wo man verlorenen immaterielle Güter anmelden kann. Die Nettigkeit sollte man dazu schreiben:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/05/21/toller-einfall/

Heute ist der Internationale Dankeschön-Tag – Wie halten Sie es mit dem Danken?

Heute ist der internationale Dankeschön-Tag und dem sollte man doch ein paar Gedanken widmen.
Wie halten Sie es denn mit dem Danken?
In Zürich gibt es ein Büro, wo man den Verlust von immateriellen Gütern melden kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/24/tolle-erfindung/
Da könnte man auch den Verlust der Dankbarkeit anmelden. So sieht es nämlich heute aus:
Halten Sie mal anderen die Tür auf und zählen Sie, wie viele Leute sich dafür bedanken. Oder wenn im Lokal das Essen serviert wird: Wer sagt da noch „Danke!“?
Übrigens: Wie wär‘s denn, wenn Sie heute mal Ihren Partner mit einem Dank dafür überraschen, dass er (sie) es bis jetzt mit Ihnen ausgehalten hat?

Übrigens habe ich eine interessante Entdeckung gemacht: Man sieht es den Menschen an, ob sie zu den netten gehören, die sich bedanken, oder zu den dumpfen Muffeln, die nie auf die Idee kämen.

Hier noch ein Aphorismus aus meinem Buch „Mit spitzer Feder“:

Auch bösartige Menschen haben auf der Erde einen Sinn zu erfüllen: Sie sollen in dir die Dankbarkeit dafür erwecken, dass du um dich herum so viele gutmütige Menschen hast.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Grund zu einer solchen Dankbarkeit haben.

Heute ist der Griesgram-Tag. Sind Sie dabei?

Hässliche Menschen: Kürzlich las ich in einem rührenden Blog, dass sich eine junge Bloggerin darüber beklagte, dass die Menschen immer hässlicher würden. Sie meinte damit nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern die griesgrämige Wesensart, insbesondere die aussterbende Höflichkeit. In der Tat ist es heute nicht mehr selbstverständlich, dass man sich gegenseitig die Tür aufhält bzw. sich dafür bedankt, dass man grüßt, wenn man sich in einem Lokal niederlässt, …
Diese Wesensart prägt sich auch im Gesicht aus. Wenn ich in einem Gasthaus sitze und Leute herein kommen sehe, schaue ich sie an und wette mit mir selbst, ob sie grüßen oder nicht. Und dabei gewinne ich fast immer, auch wenn ich meistens auf die Unhöflichen setze. Man sieht ihnen halt ihre Grisgrämigkeit an. Und die breitet sich immer mehr aus.
Unglaublich fand ich, was eine Personalchefin im Rundfunk berichtete: Leute, die sich um eine Stelle in ihrer Firma bewarben, grüßten nicht einmal, als sie zum Bewerbungsgespräch eintraten.

Toll fand ich eine Sendung im amerikanischen Fernsehen. Da wurde die Höflichkeit der Menschen getestet. Man hielt anderen die Tür auf und stellte sie zur Rede, wenn sie sich nicht bedankten.
Mir ist noch derjenige in Erinnerung, der einen Preis für seine Höflichkeit gewann. Das war ein Kellner im Waldorf Astoria, zu dem ein junges Paar mit einem Baby kam und ihn bat, das Fläschchen für das Kleine zu wärmen. Er tat dies sehr freundlich und verlangte kein Geld dafür.
Die Griesgrämigen sind in der Regel Menschen, die zu dumm sind zu erkennen, wie viel schöner das Leben sein kann, wenn man nett zu einander ist.
Und noch ein Aphorismus aus meiner Sammlung:

Jeder Mensch hat wie ein Musikinstrument eine gewisse Grundstimmung: Der eine ist eher positiv eingestellt, der andere negativ, der eine sagt eher ja als nein, beim anderen ist es umgekehrt: er ist „verstimmt“.

Söder und die Dankbarkeit (II)

Sehr geehrter Herr Söder,

Sie verlangen Dankbarkeit von den Ländern, die von Bayern Geld erhalten. Warum das nicht angebracht ist, habe ich heute Morgen geschrieben (s. oben).
Aber nun möchte ich Sie doch an Ihre Zeit als Finanzminister erinnern: Haben Sie sich jemals bei mir als bravem Steuerzahler für das viele Geld bedankt, das Sie bei mir kassiert haben? Ich habe ja ständig mehr als die Hälfte des Jahres für die Steuer gearbeitet. Es wäre doch schön gewesen, wenn Sie Ihre Finanzämter angewiesen hätten, dem Steuerbescheid ein kurzes Danke-schön anzufügen.
Und ich verstehe eigentlich auch nicht, warum sich nach Ihrer Meinung nur die Bundesländer bedanken sollen. Sollten dann nicht auch die Empfängerländer der EU „Danke “ sagen? Und die Flüchtlinge und Moslems sowieso!
Allerdings sehen diejenigen, von denen Sie Dank erwarten, das ein bisschen anders: Aus deren Sicht wird von uns investiert, damit wir mehr verkaufen können.
So werden Sie wohl weiter auf einen Dank warten müssen.

Mit freundlichen Grüßen

ein mehr und mehr versklavter Bürger

 

Söder und die Dankbarkeit


Söder sagte gerade:„Wir sorgen dafür, dass Bayern finanziell stabil ist, wir sorgen über den Länderfinanzausgleich dafür, dass jedes Jahr sechs bis acht Milliarden Euro an andere Länder gehen, die sich finanziell sonst nicht über Wasser halten können. Das hätte etwas mehr Dankbarkeit verdient.“
Da ist er im Wahlkampf mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten. Diese Arroganz wird sich im Wahlkampf nicht auszahlen. Hat der Mann denn keine Berater, die ihm Tipps geben?
Was die Dankbarkeit angeht, frage ich mich, wie die aussehen soll? Sollen die Ministerpräsidenten der Empfängerländer jedes Jahr mit einem Blumenstrauß im der Bayerischen Staatskanzlei erscheinen und „Danke!“ sagen?
Und Söder vergisst in seiner Überheblichkeit, dass auch er sich bedanken müsste. Schließlich ist Bayern einmal durch die Hilfe anderer Länder vom Agrarland zum High-Tech-Land geworden und steht deshalb heute so gut da.
Wenn Söder Dankbarkeit einfordern wollte, dann sollte er sich vielleicht einmal an die Flüchtlinge wenden, aber das ist wohl ein zu heißes Eisen im Lande der Gutmenschen. Dann würde er hören müssen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen keine Wohltat ist, sondern Erfüllung einer Verpflichtung.
Außerdem ist es in unserer Zeit sowieso nicht mehr üblich, „Danke!“ zu sagen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/21/welttag-der-dankbarkeit-world-gratitude-day/

Frohes Fest!

Allen meinen treuen Lesern meiner Blogs und eBooks ein frohes Fest und ein herzliches Danke-schön!

2 Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Heute schon fast 500 Seitenaufrufe! Steckt die NSA dahinter?

Ich habe heute Morgen 9 Besucher und 480 Seitenaufrufe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand schon in aller Frühe fast 500 Seiten liest, wenn doch, wäre es nett, wenn er/sie sich meldet. Ich würde mich gern bei ihm/ihr bedanken. Sonst muss ich wohl annehmen, dass ich in das Visier der NSA geraten bin und dass diese Leute einfach mal alles vorsichtshalber abgespeichert haben. Jedenfalls freue ich mich über dieses Interesse, gleichgültig wer es aufgebracht hat, denn eine Quote von bald 500 Seitenaufrufen sieht gut aus.

Hurra, liebe Leser, soeben haben wir die 65.000er Marke geknackt

Da kann ich mich nur ganz, ganz herzlich für Ihr Interesse bedanken. 65.000 Seitenaufrufe – das ist schon ein Grund zu besonderer Freude. Und so wünsche ich mir, dass Sie mich auch weiterhin öfter besuchen. Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft immer wieder Themen anschneide, die auf Ihr Interesse stoßen. Also auf geht’s – der 70.000er Marke entgegen!