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Die verloren gegangene Dankbarkeit

Gestern widmete ich einen Beitrag dem Tag der Dankbarkeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/20/heute-ist-der-tag-der-dankbarkeit-und-der-weltfriedenstag/
Und dabei habe ich etwas ganz Wichtiges vergessen:
Immer wenn ich etwas über die Flüchtlinge sehe, frage ich mich, wo denn deren Dankbarkeit bleibt: Heute wird für und gegen alles Mögliche demonstriert. Wäre es da nicht angebracht, dass die Flüchtlinge einmal ein deutliches Zeichen ihrer Dankbarkeit für die Aufnahme in unserem Lande setzen? (Gewiss gibt es Feste der Kulturen, aber hinter denen steckt der Migrationsbeauftregte.)
Wie schön wäre es, wenn die lüchtlinge selbst einen corona-gerechten Tag der Dankbarkeit organisieren würden mit kleinen Festen in den Städten. Das wäre Integration pur. Oder wenn sie auch nur eine mächtige Demonstration veranstalten würden. Aber leider scheinen sie längst vom Anspruchsdenken erfasst zu sein.

Anderes Thema: Wussten Sie, dass Dankbarkeit ein langes gesundes Leben fördert, wie Wissenschaftler festgestellt haben. Beginnen Sie also diesen Tag mit Dankbarkeit für alles Schöne, was sie haben, und dafür, dass Sie leben!

Heute ist der Tag der Dankbarkeit (und der Weltfriedenstag)

Heute ist nicht nur der Weltfriedenstag, sondernauch der Tag der Danbarkeit und dem sollte man doch ein paar Gedanken widmen.
Wie halten Sie es denn mit dem Danken?
In Zürich gibt es ein Büro, wo man den Verlust von immateriellen Gütern melden kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/24/tolle-erfindung/
Da könnte man auch den Verlust der Dankbarkeit anmelden. So sieht es nämlich heute aus:
Halten Sie mal anderen die Tür auf und zählen Sie, wie viele Leute sich dafür bedanken. Oder wenn im Lokal das Essen serviert wird: Wer sagt da noch „Danke!“? Selbst die primitivsten Anstandsregeln. zu denen die Höflichkeit gehört,  gehen immer mehr verloren.

Übrigens: Wie wär‘s denn, wenn Sie heute mal Ihren Partner mit einem Dank dafür überraschen, dass er (sie) es bis jetzt mit Ihnen ausgehalten hat?

Ich habe eine interessante Entdeckung gemacht: Man sieht es den Menschen an, ob sie zu den netten gehören, die sich bedanken, oder zu den dumpfen Muffeln, die nie auf diese Idee kämen. Agatha Christie hatte schon recht, als sie schrieb: Von einem gewissen Alter an ist jeder für sein Gesicht selbst verantwortlich

Hier noch ein Aphorismus aus meinem Buch „Mit spitzer Feder“:

Auch bösartige Menschen haben auf der Erde einen Sinn zu erfüllen: Sie sollen in dir die Dankbarkeit dafür erwecken, dass du um dich herum so viele gutmütige Menschen hast.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Grund zu einer solchen Dankbarkeit haben.