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Corona: Drosten – ein Panikmacher?

 

Das hat mich doch sehr verwundert, was der Virologe Drosten hier behauptet hat:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/drosten-corona-impfen-infizieren-35806408
Er meint, die Menschen hätten nur die Wahl zwischen Impfen oder sich infizieren, denn jeder, der sich nicht impfen lasse, werde sich auf jeden Fall infizieren.
Nanu? Wo bleibt denn die Herdenimmunität?
Meine Frau und ich haben uns vor vielen Jahren zweimal gegen Grippe impfen lassen und sind durch die Impfung ganz übel an Grippe erkrankt. Und dann haben wir gesagt: Nie wieder und sind seit mehr als 2 Jahrzehnten grippefrei geblieben. Die Grippen, die in all den Jahren die Menschen heimgesucht haben, sind eines Tages wieder verschwunden.
Die spanische Grippe, die asiatische Grippe, die Hongkong-Grippe… alle haben sich eines Tages tot gelaufen. Warum solle dies bei Corona anders sein? Das sollte uns doch Herr Drosten mal erklären, wenn er sich nicht den Ruf eines Panikmachers zuziehen will.

AstraZeneca: WHO vernebelt die Lage

Heute lesen wir eine Verlautbarung der WHO über AstraZeneka:  Sie sei der Meinung, dass die Vorteile die Risiken überwiegen.
Das war doch aber gar nicht die Frage. Es ist doch ganz natürlich, dass auch ein schlechter Impfstoff immer noch besser ist als gar nichts: Wenn also beispielsweise 100 Menschen normal an Corona sterben würden, an einer Impfung aber nur 10, dann überwiegen doch schon die Vorteile im Vergleich zu den Risiken.
Um was es wirklich geht, ist Klarheit, wie ich hier schon gefordert habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/17/astrazeneca-typisch-fuer-unsere-verwirrte-zeit/
Wir wollen nicht wissen, ob AstraZeneca Vorteile hat, sondern wollen wissen, wie hoch die Risiken einer solchen Impfung sind (Letalfaktor). Und wir wollen auch wissen, wie das vergleichsweise bei den anderen Vakzinen aussieht. Entsprechendes gilt natürlich auch für die Prozentzahlen bei der Schutzwirkung gegenüber Infektionen.
Erst dann ist der Bürger so aufgeklärt, wie es die Rechtsprechung verlangt. Dann kann er entscheiden, ob er vielleicht doch lieber gleich mit einem schlechteren und riskanteren Vakzin geimpft werden will oder ob er lange auf ein sichereres Mittel warten will.

Corona: Was zur Zeit schief läuft


Eines muss man der Kanzlerin lassen: Deutschland ist verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise gekommen. Aber nun scheint die Akzeptanz der Vorsichtsmaßregeln zu schwinden. Wir sehen immer öfter irgendwelche Partys von leichtsinnigen meist jungen Leuten. Die Kanzlerin warnt zwar vor einer zweiten Corona-Welle mit neuen Lockdowns. Aber das glauben viele Leute anscheinend nicht recht.
Die Wahrnehmung der Corona-Grippe sieht bei den meisten so aus:
> Ansteckungsgefahr fast gleich null, also so ähnlich wie das allgemeine Lebensrisiko,
> C
orona sei eine Grippe, die man schon überstehen wird wie andere Grippen, wenn man nicht zu den Alten gehört. Wie harmlos die Krankheit sein kann, sehe man daran, dass viele ihre Infektion gar nicht bemerkt haben.
So weit – so falsch.
Was fehlt, ist der ständige Hinweis darauf, dass eine Corona-Erkrankung nicht nur für die Alten äußerst gefährlich sein kann. Sie kann auch für junge Leute schwer wiegende Folgen haben. Nicht schön aber noch erträglich ist es, wenn man wie Prinz Charles den Geschmackssinn verliert. Aber es gibt viele Patienten, die unter ständig andauernden Grippeerscheinungen leiden mit Hals-und Kopfweh sowie mit Fieber. Das ist kein schönes Leben mit einer Dauergrippe. Noch schlimmer ist es aber, wenn lebenswichtige Organe nachhaltig auf Dauer geschädigt werden.
All diese Folgen sollte man den Leuten durch Interviews mit Betroffenen vor Augen führen. Dann würden die
Menschen vielleicht doch etwas vorsichtiger.