Schlagwort-Archive: Computer

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Wenn dir jemand einen Trojaner auf deinen PC setzt, sieh das positiv: Da ist jedenfalls einer, der sich für dich interessiert.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Stromausfall: Ursache ist ein Konstruktionsfehler – die Technikgläubigkeit


Der Stromausfall in Südamerika offenbart ein Phänomen, dessen Gefahren wir uns mehr bewusst sein sollten: Zu dem so weit gehenden Stromausfall kam es deshalb, weil die Netze sich automatisch abschalteten, nachdem es zu Schwankungen im Netz gekommen war. Da habe man keinen Einfluss nehmen können, heißt es.
Ich frage mich nun ganz naiv: Warum ist die Technik nicht so konstruiert, dass man ganz einfach sein eigenes Netz abkoppeln und wieder anschalten kann?
Eine ähnliche Frage stellte ich mir auch beim Absturz der beiden Boeing-Maschinen. Die Unglücke waren dadurch verursacht, dass ein Computerprogramm in den gegebenen Situationen auf Sinkflug schaltete. Warum konnten die Piloten nicht das Computerprogramm ausschalten und auf Handbetrieb übergehen?
Dies liegt wohl daran, dass man inzwischen so technikgläubig geworden ist, dass man nun den Piloten als Schwachstelle im Flugzeug ansieht. Man lässt lieber einen vorprogrammierten Plan ablaufen, als dass man den Piloten eingreifen ließe.
Man vertraut dem Computer mehr als dem Menschen. Schließlich hat sich ja auch u.a. bei den Schachcomputern gezeigt, dass der Computer gescheiter ist als der Mensch. Dumm nur, dass der Computer halt auch nur von Menschen konstruiert ist, die ihre Schwachstellen haben.
Und wenn ich bei ALDI an der Kasse stehe, stelle ich mir vor, was passieren würde, wenn Hacker einen Systemabsturz verursachen würden. Auf einen Ausfall der Technik sind wir nicht vorbereitet. Oder glauben Sie vielleicht, dass Sie Geld bekämen, wenn die Computer des Banksystems ausfallen würden?
Ein Krieg wäre heute so einfach zu führen, wenn man die Technik des Feindes von Hackern ausschalten lassen könnte. Dann wäre ein Leben unmöglich.

Elster – ein Sch…programm

Ich habe ja schon vor vielen Jahren einen Vorschlag gemacht, wie man die Steuererklärung bei vielen Bürgern praktisch auf Null reduzieren kann:
Man schickt dem Bürger eine ausgefüllte Steuererklärung, in der die vom Finanzamt abgerufenen Daten bereits enthalten sind, und die dann nur noch zu ergänzen ist.:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/31/so-nicht-herr-soeder-2/
Das ist offenbar um Jahre verspätet von der Finanzverwaltung aufgegriffen worden, aber nicht so richtig verwirklicht worden. Stattdessen kann man nun seine vom Finanzamt erhobenen Daten umständlich abrufen. Und wie man sie dann einfügte, war ein weiteres Problem, das die Hilfsseiten gefüllt hat.
Trotzdem habe ich Elster aus zwei Gründen benutzt:
Zunächst einmal möchte ich als alter Mensch auf der Höhe der Zeit sein.
Und dann bemühe ich mich, ein netter Mensch zu sein und will daher dem Finanzamt die Arbeit erleichtern.
Nun staunte ich allerdings, als ich mich mit zwei Computerexperten über das Thema unterhielt: Beide füllten ihre Steuererklärungen mit der Hand aus, „weil das schneller geht.“ Dass es sich bei den erwähnten Personen um echte Experten handelt, kann man im Internet sehen, wo die eine einen Kurs für 600 Euro pro Tag anbietet.
Wenn also solche Leute bei Elster nicht mitmachen, dann kann man doch nur sagen: Das ist ein Sch…programm.

 

 

Da bin ich von den Socken! PC schadet Schülern


Gerade will der Staat 5 Milliarden Euro ausgeben, um alle Schulen mit PCs auszurüsten. „Toll, wie modern wir doch sind“, werden viele sagen. Aber das Geld wird in den Sand gesetzt.
Ich habe mich ja bisher schon gefragt, was das soll:
Eine vom PC aus gesteuerte Tafel hat sicherlich für den Lehrer den Vorteil, dass er nicht aufstehen muss, um etwas an die Tafel zu schreiben. Und man kann mit dem PC alles ein bisschen schöner machen als mit der Hand. Aber bringt das wirklich einen echten Gewinn, der den Einsatz von so viel Geld lohnt?
Und muss jeder Schüler in der Schule einen PC haben? Jeder Schüler hat doch heutzutage ein Smartphone und kann damit umgehen. Das braucht er in der Schule nicht zu lernen. Lernziele sind doch andere: Aneignung eines notwendigen Grundwissens und selbständiges Denken. Für beides braucht man keinen PC.
Heute in den Nachrichten kam ein Ulmer Wissenschaftler zu Wort, der den PC in der Schule sogar für schädlich hält und er hat dies auch eindrucksvoll belegt: Die Schulen, in denen PCs benutzt werden, fallen im allgemeinen bei den PISA-Studien zurück. In Australien wurden sogar die Computer in den Schulen wieder abgeschafft mit dem Erfolg, dass nun wieder bessere Leistungen erzielt werden.
Wohlgemerkt: Ich bin nicht gegen einen PC für Schüler. Jeder sollte einen besitzen, damit er z.B. Recherchen für Aufsätze anstellen kann. Aber in der Schule braucht er ihn nicht.
Vielleicht sollte Herr Spahn das viele Geld, das er zur Erforschung von Abtreibungsfolgen ausgeben will (obwohl schon genügend Studien vorliegen), doch besser dafür verwenden um zu klären, ob sich die Ausgabe von 5 Milliarden für PCs in Schulen lohnt. Aber das wird er nicht tun, weil das Ergebnis schon feststeht:
Bei dem 5-Milliarden-Projekt ist es wahrscheinlich so, wie wir es bei ähnlichen anderen großen Ausgaben gesehen haben: Einführung der Atomenergie, schneller Brüter, Hochwasserschutz in Venedig… Wo so viel Geld auf dem Spiel steht, versagt die Vernunft, denn die Profiteure eines solchen Plans werden durch ihre Lobby, ihre finanziellen Mittel und ihren Einfluss auf die Medien durchsetzen, dass diejenigen, die sich gegen PCs in Schulen aussprechen, als unverbesserliche Menschen von vorgestern hingestellt werden.
(Ich bin stolz darauf, ein solcher zu sein!)

Schock bei Windows 7

frage
Als ich heute Morgen meinen PC einschalte, beginnt er zu rauschen. Das klingt nach Schwerstarbeit und ist kein gutes Zeichen. Mein Virenschutzprogramm Avira kommt nicht und so komme ich auch nicht ins Internet. „Was ist los?“ frage ich mich bzw. meinen Computer. Die schlimmsten Befürchtungen plagen mich: Virus, Trojaner, Wurm …? Wie kriege ich das Zeug weg?
Und dann dämmert es mir: Gestern kam ein ewig langes Update von Windows und das ist offenbar die Ursache. Also habe ich das System auf vorgestern zurück gestellt und damit war der Fehler behoben.
Lieber Bill Gates, ich bitte doch um mehr Sorgfalt, dass so etwas nicht wieder vorkommt.

OpenOffice-Fehler: alles rot

Lügenpresse

OpenOffice in den Papierkorb?
An sich ist ja OpenOffice ein tolles Programm, das durchaus mit Windows Word zu vergleichen ist. Das Tolle daran ist, dass es nichts kostet.
Aber das Programm hat einen Fehler. Und ich begreife nicht, warum Leute, die in der Lage sind, ein so großartiges Programm zu schreiben, nicht in der Lage sind, diesen Fehler abzustellen:

Es passiert nun zum zweiten Mal, dass das Rechtschreibprogramm alles rot unterstreicht. Wenn man im Internet googelt, wie der Fehler abzustellen ist, stößt man auf verschiedene Lösungsansätze. Ich habe einen Vormittag damit verschwendet, diesen läppischen Fehler zu beseitigen. Dann ist es mir zu dumm geworden: Ich habe einfach ein fast gleiches Programm herunter geladen: LibreOffice. Und nun funktioniert alles wieder.
Aber Ihr Leute von OpenOffice: Wenn Ihr den Fehler schon nicht beheben könnt, stellt jedenfalls einen einfachen Weg zur Verfügung, den Fehler zu beheben. Was man bei Euch auf den Hilfsseiten findet, ist alles alt und funktioniert nicht.

Seltsame Follower

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Heute bekam ich eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich wieder eine(n) neuen Follower(in) dazu gewonnen habe. Darüber freut man sich natürlich. Und man kommt gerne der Anregung von WordPress nach, das Profil des neuen Followers anzuklicken. Nur merkwürdigerweise hindert mich Firefox an der Ausführung von Adobe Flash für das Profil. Und noch etwas ist merkwürdig: Normalerweise werden mir die neuen Followers auf dem Dashboard angezeigt. Aber dieser Follower ist nicht dabei.
Handelt es sich also um einen Angriff auf meinen PC? Seit dem Pishingversuch, den ich heute morgen geschildert habe, bin ich sehr misstrauisch geworden.

Stressfaktor Computer

Seit es den Computer gibt, hat man einen neuen Stressfaktor geschaffen. Das wurde mir erst bewusst, als ein Bekannter mir erzählte, sein Sohn sei nicht mehr als Kfz-Mechaniker tätig, sondern arbeite nun als Lagerist. Der Grund dafür war, dass die große Autowerkstatt immer denjenigen entlässt, der am Jahresende zu wenig „Arbeitswerte“ aufzuweisen hat.
Ist es nicht schrecklich, immer unter dem Druck zu stehen, dass man am Ende der Langsamste ist?
Ich fürchte, dass auch die Beamten des Finanzamts unter einem ähnlichen Druck stehen. Ich muss ja schon seit über 40 Jahren eine Einkommenssteuererklärung abgeben und stelle fest, dass sich sehr vieles verändert hat: nicht nur, dass sich die Steuererklärungen ständig verkompliziert haben. Auch der Ton im Finanzamt hat sich verändert. Als ich jung war, gab es nette Finanzbeamte, die einem mal diesen oder jenen Rat gaben. Heute beantworten sie nicht einmal mehr die Frage, ob man dies oder das ankreuzen muss. Dann wird einem kaltschnäuzig gesagt, sie dürften nicht beraten.
Ich glaube ja, dass dahinter ein System steckt: Man will die Steuerpflichtigen ausquetschen. Und auch der Steuerbeamte steht sicherlich unter dem Druck des Computers. Ich stelle mir vor, dass er beispielsweise ein neues Referat übernimmt. Da wird doch sicher geschaut, ob er mehr oder weniger als sein Vorgänger in die Staatskasse gebracht hat. Und wer vorankommen will, schaut doch wohl auf seine Statistik.
À propos Statistik: Ich las einmal, es könnten diejenigen Viertel, in denen in Hamburg oder Frankfurt die meisten Reichen wohnen, den Steuereinkünften nach auch Armenviertel sein. Schade, dass ich als schlichter Rentner nicht die Möglichkeiten habe wie die Leute, von deren Steuern der Staat eigentlich leben sollte.

Neu: Computer statt Polizei

Die Bevölkerung ist beunruhigt: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist enorm angestiegen – in München in einem Jahr um 20 %. Das kommt dabei heraus, wenn man immer mehr Personal bei der Polizei einspart und die verbliebenen Beamten zu einem großen Teil bei Geschwindigkeitskontrollen einsetzt. Da ist nun bei den Politikern Aktionismus angesagt, denn man muss den Bürgern ein wenig Sand in die Augen streuen. Doch woher nehmen? Da ist man in der Schweiz fündig geworden. In Zürich hat man mit einem Computerprogramm angeblich gute Erfahrungen gemacht. Das System mit dem Namen „Precops“ soll in der Lage sein, aus den Mustern begangener Einbrüche zu errechnen, wo sich wahrscheinlich die nächste Tat ereignen würde. Und dort sei dann die Polizei präsenter. Auf diese Weise habe man die Zahl der Einbrüche reduzieren können.
Wenn man allerdings so ein Programm im Fernsehen veröffentlicht, so kann das nur einen Zweck haben: Man will dem Volk zeigen, dass man was tut. Und weil man kein Geld für mehr Polizisten hat, preist man eben ein Computerprogramm als die geniale Lösung an. Dumm nur, dass die Einbrecher auch fernsehen. Sie werden sich also auf das Programm einstellen und nicht mehr nach demselben Muster arbeiten..
Ich habe aber auch noch andere Zweifel an diesem PC-Programm. Wenn die Einbrecher in ihrem „Arbeitsgebiet“ Beamte auf der Straße sehen, werden sie auf andere Orte ausweichen. Man wird doch wohl nicht glauben, dass Einbrecherbanden, die aus gewissen Ländern anreisen, ihre Koffer packen werden und nach Hause fahren. Man täuscht also die Bürgern mit der Behauptung, Precops würde die Zahl der Einbrüche mindern. Der scheinbare Erfolg von Precops beruht nur darauf, dass man den von diesem Programm beobachteten Landesteil im Auge hat und da sieht es natürlich besser aus, wenn die Polizei präsenter ist.
Mich erinnert das Ganze an den Beginn meiner Dienstzeit bei der Justiz. Der Vorsitzende der Strafkammer, der ich zugeteilt worden war, war stolz darauf, „seinen“ Gerichtsbezirk aufgeräumt zu haben: Nirgendwo würden so strenge Strafen verhängt und so schnell die Sicherungsverwahrung angeordnet wie in „seinem“ Bezirk. Er erzählte stolz, das habe sich in Einbrecherkreisen herumgesprochen. Ich wagte es, die Frage aufzuwerfen, ob dann nicht diejenigen, die von dieser Rechtsprechung keine Ahnung hätten, zu streng bestraft würden. Er meinte daraufhin, niemand habe Anspruch darauf, weniger streng bestraft zu werden.
Irgendwann stellte sich dann heraus, dass gewiefte Einbrecher halt nur in die Nachbarbezirke ausgewichen waren. Die waren darüber natürlich nicht glücklich.

Wurde gerade der Cyber-War getestet?

Am 6.7. wollte ich mir Geld bei der Postbank holen. Das ging nicht, weil der Geldautomat nicht funktionierte. Etliche Stunden später auf meiner Reise probierte ich es in einer anderen Stadt. Dort war es dasselbe. Als ich dann Geld am Schalter holte, sagte man mir, dass das System bundesweit ausgefallen sei und man keine Erklärung dafür habe.
In den Nachrichten kam dann die Meldung, dass die Flugzeuge zeitweise nicht starten konnten, weil der Radarschirm ausgefallen war.
Und beim Bundeskriminalamt sind „infolge eines Softwarefehlers“ sensible Daten gelöscht worden. Niemand sieht da einen Zusammenhang. Heute ist das schon wieder vergessen und kein Mensch kümmert sich darum. Journalisten interessieren sich auch nicht dafür.
Ich frage mich, ob nicht vielleicht doch irgendein Schurkenstaat einmal probiert hat, was so alles möglich ist, wenn er in unsere Systeme eingreift. Solche Fragen stellen sich vielleicht auch unsere Sicherheitsbehörden (wenn wir Glück haben), aber davon dringt nichts nach außen, denn man will ja nicht die Bevölkerung beunruhigen.
Eines jedenfalls steht fest: Heute wird ein Krieg als Cyber-War gewonnen oder verloren. Stellen Sie sich einmal vor, was passiert, wenn alles, was mit Computern zusammen hängt, ausfällt. Dann fliegt kein Flugzeug mehr, dann gibt es kein Geld von der Bank, dann… Nein, daran wollen wir gar nicht denken.