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Die größte Gefahr übersehen wir: Wieder mal keine Vorbereitung!


Die vielleicht größte drohende Gefahr ist die Cyberkriminalität. Bisher waren es ja nur einzelne Hackerangriffe, die sich gegen bestimmte Firmen oder Krankenhäuser richteten und meist mit Lösegeldforderungen verbunden waren. Stellen Sie sich aber mal vor, sämtliche PCs würden infiziert oder das Internet würde abgeschaltet. Das ist keine Sci-Fi, sondern eine reale Gefahr.
Über das Thema habe ich ja schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/22/ist-die-cyberkriminalitaet-wie-das-hochwasser-sind-wir-unvorbereitet/
Als wenn der amerikanische Präsident dies gelesen hätte, hat er sich nun auch mit dem Thema befasst: Er meinte, die ständig wachsenden Cyberangriffe könnten nicht weiter hingenommen werden und könnten in einem echten Krieg enden.
Das ist allerdings nur eine leere Drohung: Wie will man heraus finden, woher ein Cyberangriff stammt? Wenn beispielsweise ein nordkoreanischer Hacker seinen Angriff von einer Karibik-Insel aus startet: Wie will man wissen, wer dahinter steckt?
Deshalb möchte ich hier nochmals warnen: Seien wir gewappnet gegen einen katastrophalen Hackerangriff. Er darf uns nicht so unvorbereitet treffen wie das Hochwasser. So naiv, wie wir jetzt sind, dürfen wir nicht bleiben. Leider spielt das gewichtige Thema im Wahlkampf keine Rolle. Das zeigt, dass unsere Politiker nicht so weitsichtig sind wie der amerikanische Präsident.

Bill Gates ist noch schlimmer als ich

Tastatur, Hilfe, Support, Information

Wenn ich meinen PC anschaue, müsste ich eigentlich mal richtig aufräumen. Das rät mir auch Google. Aber im Hinblick auf mein Alter leide ich offenbar an einem „Messie-Syndrom“: Allein schon die 425 Seiten, die Sie hier sehen können, müsste ich entrümpeln, aber das wäre zu viel für mich. Also lasse ich alles so laufen, wie es ist, und freue mich, wenn plötzlich von den Lesern ein alter Beitrag wieder ausgegraben und zum Toprenner wird.
Es tröstet mich, dass Microsoft noch schlimmer ist als ich: Ich will gerade einen alten PC mit Windows XP auf Windows 10 updaten, um ihn der Schule zu schenken. Aber es ist schrecklich, was ich bei Microsoft erlebe, wenn ich danach googele, wie man das macht: lauter uralte Beiträge, die nicht mehr aktuell sind und die daher nicht weiter helfen. Oft verweisen sie auf Beiträge, die nicht mehr existieren. So etwas sollte es bei einem gut geführten Unternehmen nicht geben. Und was das Schlimmste ist, die Beiträge haben kein Datum, so dass man nicht auf den ersten Blick erkennen kann, wie veraltet und überholt sie sind, denn das Blöde beim Googeln ist, dass oft nicht die neuesten Beiträge obenan stehen. Warum kann Microsoft nicht so wie WordPress automatisch ein Datum in seine Seiten schreiben?

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Wenn dir jemand einen Trojaner auf deinen PC setzt, sieh das positiv: Da ist jedenfalls einer, der sich für dich interessiert.“

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Stromausfall: Ursache ist ein Konstruktionsfehler – die Technikgläubigkeit


Der Stromausfall in Südamerika offenbart ein Phänomen, dessen Gefahren wir uns mehr bewusst sein sollten: Zu dem so weit gehenden Stromausfall kam es deshalb, weil die Netze sich automatisch abschalteten, nachdem es zu Schwankungen im Netz gekommen war. Da habe man keinen Einfluss nehmen können, heißt es.
Ich frage mich nun ganz naiv: Warum ist die Technik nicht so konstruiert, dass man ganz einfach sein eigenes Netz abkoppeln und wieder anschalten kann?
Eine ähnliche Frage stellte ich mir auch beim Absturz der beiden Boeing-Maschinen. Die Unglücke waren dadurch verursacht, dass ein Computerprogramm in den gegebenen Situationen auf Sinkflug schaltete. Warum konnten die Piloten nicht das Computerprogramm ausschalten und auf Handbetrieb übergehen?
Dies liegt wohl daran, dass man inzwischen so technikgläubig geworden ist, dass man nun den Piloten als Schwachstelle im Flugzeug ansieht. Man lässt lieber einen vorprogrammierten Plan ablaufen, als dass man den Piloten eingreifen ließe.
Man vertraut dem Computer mehr als dem Menschen. Schließlich hat sich ja auch u.a. bei den Schachcomputern gezeigt, dass der Computer gescheiter ist als der Mensch. Dumm nur, dass der Computer halt auch nur von Menschen konstruiert ist, die ihre Schwachstellen haben.
Und wenn ich bei ALDI an der Kasse stehe, stelle ich mir vor, was passieren würde, wenn Hacker einen Systemabsturz verursachen würden. Auf einen Ausfall der Technik sind wir nicht vorbereitet. Oder glauben Sie vielleicht, dass Sie Geld bekämen, wenn die Computer des Banksystems ausfallen würden?
Ein Krieg wäre heute so einfach zu führen, wenn man die Technik des Feindes von Hackern ausschalten lassen könnte. Dann wäre ein Leben unmöglich.

Elster – ein Sch…programm

Ich habe ja schon vor vielen Jahren einen Vorschlag gemacht, wie man die Steuererklärung bei vielen Bürgern praktisch auf Null reduzieren kann:
Man schickt dem Bürger eine ausgefüllte Steuererklärung, in der die vom Finanzamt abgerufenen Daten bereits enthalten sind, und die dann nur noch zu ergänzen ist.:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/31/so-nicht-herr-soeder-2/
Das ist offenbar um Jahre verspätet von der Finanzverwaltung aufgegriffen worden, aber nicht so richtig verwirklicht worden. Stattdessen kann man nun seine vom Finanzamt erhobenen Daten umständlich abrufen. Und wie man sie dann einfügte, war ein weiteres Problem, das die Hilfsseiten gefüllt hat.
Trotzdem habe ich Elster aus zwei Gründen benutzt:
Zunächst einmal möchte ich als alter Mensch auf der Höhe der Zeit sein.
Und dann bemühe ich mich, ein netter Mensch zu sein und will daher dem Finanzamt die Arbeit erleichtern.
Nun staunte ich allerdings, als ich mich mit zwei Computerexperten über das Thema unterhielt: Beide füllten ihre Steuererklärungen mit der Hand aus, „weil das schneller geht.“ Dass es sich bei den erwähnten Personen um echte Experten handelt, kann man im Internet sehen, wo die eine einen Kurs für 600 Euro pro Tag anbietet.
Wenn also solche Leute bei Elster nicht mitmachen, dann kann man doch nur sagen: Das ist ein Sch…programm.

 

 

Da bin ich von den Socken! PC schadet Schülern


Gerade will der Staat 5 Milliarden Euro ausgeben, um alle Schulen mit PCs auszurüsten. „Toll, wie modern wir doch sind“, werden viele sagen. Aber das Geld wird in den Sand gesetzt.
Ich habe mich ja bisher schon gefragt, was das soll:
Eine vom PC aus gesteuerte Tafel hat sicherlich für den Lehrer den Vorteil, dass er nicht aufstehen muss, um etwas an die Tafel zu schreiben. Und man kann mit dem PC alles ein bisschen schöner machen als mit der Hand. Aber bringt das wirklich einen echten Gewinn, der den Einsatz von so viel Geld lohnt?
Und muss jeder Schüler in der Schule einen PC haben? Jeder Schüler hat doch heutzutage ein Smartphone und kann damit umgehen. Das braucht er in der Schule nicht zu lernen. Lernziele sind doch andere: Aneignung eines notwendigen Grundwissens und selbständiges Denken. Für beides braucht man keinen PC.
Heute in den Nachrichten kam ein Ulmer Wissenschaftler zu Wort, der den PC in der Schule sogar für schädlich hält und er hat dies auch eindrucksvoll belegt: Die Schulen, in denen PCs benutzt werden, fallen im allgemeinen bei den PISA-Studien zurück. In Australien wurden sogar die Computer in den Schulen wieder abgeschafft mit dem Erfolg, dass nun wieder bessere Leistungen erzielt werden.
Wohlgemerkt: Ich bin nicht gegen einen PC für Schüler. Jeder sollte einen besitzen, damit er z.B. Recherchen für Aufsätze anstellen kann. Aber in der Schule braucht er ihn nicht.
Vielleicht sollte Herr Spahn das viele Geld, das er zur Erforschung von Abtreibungsfolgen ausgeben will (obwohl schon genügend Studien vorliegen), doch besser dafür verwenden um zu klären, ob sich die Ausgabe von 5 Milliarden für PCs in Schulen lohnt. Aber das wird er nicht tun, weil das Ergebnis schon feststeht:
Bei dem 5-Milliarden-Projekt ist es wahrscheinlich so, wie wir es bei ähnlichen anderen großen Ausgaben gesehen haben: Einführung der Atomenergie, schneller Brüter, Hochwasserschutz in Venedig… Wo so viel Geld auf dem Spiel steht, versagt die Vernunft, denn die Profiteure eines solchen Plans werden durch ihre Lobby, ihre finanziellen Mittel und ihren Einfluss auf die Medien durchsetzen, dass diejenigen, die sich gegen PCs in Schulen aussprechen, als unverbesserliche Menschen von vorgestern hingestellt werden.
(Ich bin stolz darauf, ein solcher zu sein!)

Schock bei Windows 7

frage
Als ich heute Morgen meinen PC einschalte, beginnt er zu rauschen. Das klingt nach Schwerstarbeit und ist kein gutes Zeichen. Mein Virenschutzprogramm Avira kommt nicht und so komme ich auch nicht ins Internet. „Was ist los?“ frage ich mich bzw. meinen Computer. Die schlimmsten Befürchtungen plagen mich: Virus, Trojaner, Wurm …? Wie kriege ich das Zeug weg?
Und dann dämmert es mir: Gestern kam ein ewig langes Update von Windows und das ist offenbar die Ursache. Also habe ich das System auf vorgestern zurück gestellt und damit war der Fehler behoben.
Lieber Bill Gates, ich bitte doch um mehr Sorgfalt, dass so etwas nicht wieder vorkommt.

OpenOffice-Fehler: alles rot

Lügenpresse

OpenOffice in den Papierkorb?
An sich ist ja OpenOffice ein tolles Programm, das durchaus mit Windows Word zu vergleichen ist. Das Tolle daran ist, dass es nichts kostet.
Aber das Programm hat einen Fehler. Und ich begreife nicht, warum Leute, die in der Lage sind, ein so großartiges Programm zu schreiben, nicht in der Lage sind, diesen Fehler abzustellen:

Es passiert nun zum zweiten Mal, dass das Rechtschreibprogramm alles rot unterstreicht. Wenn man im Internet googelt, wie der Fehler abzustellen ist, stößt man auf verschiedene Lösungsansätze. Ich habe einen Vormittag damit verschwendet, diesen läppischen Fehler zu beseitigen. Dann ist es mir zu dumm geworden: Ich habe einfach ein fast gleiches Programm herunter geladen: LibreOffice. Und nun funktioniert alles wieder.
Aber Ihr Leute von OpenOffice: Wenn Ihr den Fehler schon nicht beheben könnt, stellt jedenfalls einen einfachen Weg zur Verfügung, den Fehler zu beheben. Was man bei Euch auf den Hilfsseiten findet, ist alles alt und funktioniert nicht.

Seltsame Follower

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Heute bekam ich eine Email, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich wieder eine(n) neuen Follower(in) dazu gewonnen habe. Darüber freut man sich natürlich. Und man kommt gerne der Anregung von WordPress nach, das Profil des neuen Followers anzuklicken. Nur merkwürdigerweise hindert mich Firefox an der Ausführung von Adobe Flash für das Profil. Und noch etwas ist merkwürdig: Normalerweise werden mir die neuen Followers auf dem Dashboard angezeigt. Aber dieser Follower ist nicht dabei.
Handelt es sich also um einen Angriff auf meinen PC? Seit dem Pishingversuch, den ich heute morgen geschildert habe, bin ich sehr misstrauisch geworden.

Stressfaktor Computer

Seit es den Computer gibt, hat man einen neuen Stressfaktor geschaffen. Das wurde mir erst bewusst, als ein Bekannter mir erzählte, sein Sohn sei nicht mehr als Kfz-Mechaniker tätig, sondern arbeite nun als Lagerist. Der Grund dafür war, dass die große Autowerkstatt immer denjenigen entlässt, der am Jahresende zu wenig „Arbeitswerte“ aufzuweisen hat.
Ist es nicht schrecklich, immer unter dem Druck zu stehen, dass man am Ende der Langsamste ist?
Ich fürchte, dass auch die Beamten des Finanzamts unter einem ähnlichen Druck stehen. Ich muss ja schon seit über 40 Jahren eine Einkommenssteuererklärung abgeben und stelle fest, dass sich sehr vieles verändert hat: nicht nur, dass sich die Steuererklärungen ständig verkompliziert haben. Auch der Ton im Finanzamt hat sich verändert. Als ich jung war, gab es nette Finanzbeamte, die einem mal diesen oder jenen Rat gaben. Heute beantworten sie nicht einmal mehr die Frage, ob man dies oder das ankreuzen muss. Dann wird einem kaltschnäuzig gesagt, sie dürften nicht beraten.
Ich glaube ja, dass dahinter ein System steckt: Man will die Steuerpflichtigen ausquetschen. Und auch der Steuerbeamte steht sicherlich unter dem Druck des Computers. Ich stelle mir vor, dass er beispielsweise ein neues Referat übernimmt. Da wird doch sicher geschaut, ob er mehr oder weniger als sein Vorgänger in die Staatskasse gebracht hat. Und wer vorankommen will, schaut doch wohl auf seine Statistik.
À propos Statistik: Ich las einmal, es könnten diejenigen Viertel, in denen in Hamburg oder Frankfurt die meisten Reichen wohnen, den Steuereinkünften nach auch Armenviertel sein. Schade, dass ich als schlichter Rentner nicht die Möglichkeiten habe wie die Leute, von deren Steuern der Staat eigentlich leben sollte.