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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die meisten Christen haben ein ganz schiefes Bild von ihrem Glauben, weil sie die Bibel nie ganz gelesen haben und sie sich daher mit dem zufrieden geben, was ihnen ihre Pfarrer vorsetzen.

Ist es nicht unglaublich, dass nur ganz wenige Christen das Buch gelesen haben, das doch eigentlich ihr wichtigstes sein sollte, nämlich die Bibel? Nach dem Katechismus ist sie Gottes eigens Wort, für das sich viele Gläubige so wenig interessieren, dass ein weiser Mann einmal sagte: „Die Atheisten kennen oft die Bibel besser als die Christen,“
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Die schwere Schuld der Kirche

Heute wissen es viele genau: Der Islam ist kriegerisch und das Christentum friedlich. Dabei sollten wir doch etwas bescheidener sein. Es waren die Christen, die im 30-jährigen Krieg mit unvorstellbarer Grausamkeit halb Europa ausgerottet haben. Auch waren es die Christen, die Kreuzzüge geführt haben, die den Islam bis heute geprägt haben: Der IS nennt uns daher noch heute „Kreuzfahrer“.
Auch an den letzten beiden Kriegen waren die Kirchen beteiligt, indem sie die Waffen geweiht haben.
Als Beispiel für die Einstellung der Katholischen Kirche sei hier nur Kardinal Faulhaber erwähnt:
Für ihn war der 1. Weltkrieg für Deutschland ein gerechter Krieg im Sinne der katholischen Moraltheologie: „Nach meiner Überzeugung wird dieser Feldzug in der Kriegsthematik für uns das Schulbeispiel eines gerechten Krieges werden. … Es geht um eine heilige, gerechte Sache, die diesen furchtbaren Einsatz an Blut und Gut wert ist.““
Und als Hitler an die Macht kam, forderte er von seinen Kollegen „mehr Toleranz gegen die neue Regierung zu üben, die heute nicht bloß im Besitz der Macht ist, was unsere Grundsätze nicht umstoßen könnte, sondern rechtmäßig wie noch keine Revolutionspartei in den Besitz der Macht gelangte.“
Und als Faulhaber Hitler auf dem Obersalzberg besuchte, sagte er zu ihm: „“Sie sind als das Oberhaupt des Deutschen Reiches für uns gottgesetzte Autorität, rechtmäßige Obrigkeit, der wir im Gewissen Ehrfurcht und Gehorsam schulden. Herr Reichskanzler haben so klar gesagt, Missachtung der staatlichen Autorität erschüttere die Achtung vor jeder Autorität.“ Ich glaube, dass der Autoritätsgedanke in keiner Religionsgesellschaft so stark betont wird wie in der katholischen Kirche.“
Kein einziger deutscher Bischof verurteilte seinerzeit öffentlich die Deportationen der Juden, obwohl sie alle davon wussten.
Und wenn man heute immer wieder von der Schuld der Deutschen spricht, besteht diese darin, dass die frühere Generation zu fromm und autoritätsgläubig war. Gemäß dem Gesetz des Dondolismus erleben wir nun den umgekehrten Trend: Respektlosigkeit und Austrittswellen bei den Kirchen.

Vorbild Islam?


Ich habe die Bücher über die „Kriminalgeschichte des Christentums“ von Deschner gelesen und bin zutiefst erschrocken über die unglaublichen Verbrechen, die u.a. bei den Kreuzzügen geschehen sind.
Es verwundert nicht, dass solche Ereignisse sich tief in das Gedächtnis der Moslems eingeprägt haben.
Ähnlich verhält es sich mit dem
Zusammenleben von Christen und Moslems in Spanien: Welch kulturelle Blüte hat das Land durch den Einfluss der maurischen Kultur erlebt – bis dann die christliche Inquisition die friedliche Koexistenz von Christen und Moslems beendete, wie wir in dem eindrucksvollen Buch von Tariq „Im Schatten des Granatapfelbaums“ lesen können.
Umso erstaunter war ich, als ich bei der Vorbereitung auf meinen Urlaub die Geschichte von Rhodos las. Die prächtigen Bauten auf der Insel wurden vom Johanniter-Orden errichtet.
Und man kann es sich kaum vorstellen, wie die gewaltigen Festungsanlagen von Süleyman erobert worden sind. Damals begingen viele Einwohner von Rhodos Selbstmord, weil sie das Schlimmste befürchteten, als die Osmanen kamen. Aber – oh Wunder! Süleyman war ganz anders, als man gedacht hatte: Er rächte sich nicht für die Gräuel, die die Christen begangen hatten, sondern schenkte seinem Gegner, dem Großmeister des Ordens, ein prächtiges Pferd und gewährte den Christen Religionsfreiheit.
Was wir diesen Beispielen entnehmen können ist dies: Hier hatte sich der Islam als moralisch und kulturell überlegene Religion gezeigt. Wie schön wäre es, wenn der Islam an diese Tradition anknüpfen würde und er den Kampf um Rhodos mit der anschließenden Versöhnung auch den Taliban sowie dem IS als Vorbild predigen würde.

Es gibt keinen Weihnachtsmann!


Wer hat eigentlich den Weihnachtsmann erfunden? Das wird sich wohl nicht aufklären lassen. Er ist offenbar der Nachfolger des Hl. Nikolaus und dient der Ankurbelung des Geschenkekaufens (oder soll man sagen: Terrors?). Die Weihnachtsmann-Darsteller haben am Hl. Abend Hochsaison und erschrecken manche Kinder, auch wenn die Rauschebärte heute nicht mehr den Knecht Ruprecht mit der Rute dabei haben. Verantwortungsvolle Eltern fragen sich, ob sie diesen Unsinn mitmachen sollen. Schließlich ist auch der harmloseste Weihnachtsmann in der Lage, Kinder zu erschrecken. Aber schlimmer ist, dass die Eltern den Kindern damit etwas vorlügen, und das soll nach Ansicht von Psychologen schädlich sein, wie wir in der Brigitte lesen können. Normalerweise erfahren ja die Kinder von ihresgleichen später einmal, das es den Weihnachtsmann gar nicht gibt: „Was, du glaubst noch an den Weihnachtsmann?“ Und dann stehen die gläubigen Kinder dumm da und stellen sich auf einmal Fragen:

Oh Gott

Klapperstorch und Osterhase,
Krampusse und Nikolase –
Alle sind sie nur erfunden,
Sind mit der Kindheit mir entschwunden.
Und Lieber Gott, was ist mit dir?
Bist du noch da? Dann zeig es mir!

Eine Lehrerin in den USA kam daher auf den Gedanken, den „Santa Claus“ vor einer Gruppe Erstklassler als Lüge zu enttarnen. Sie darf nun nicht mehr an der Schule unterrichten.
https://www.sn.at/panorama/international/lehrerin-war-zu-realistisch-62099380 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018
Anders sieht es beim amerikanischen Präsidenten aus. Der konnte an Weihnachten von Kindern angerufen werden. Und dabei fragte er einen Kleinen: „Du glaubst noch an den Weihnachtsmann? Denn mit sieben Jahren ist das an der Grenze, nicht wahr?“
Nun muss man allerdings einen Unterschied machen zwischen dem Weihnachtsmann und „Santa Claus“. Für christliche Kinder muss es weiterhin den Hl. Nikolaus geben, an den durch Geschenke gedacht wird. Insofern braucht den Christen die Lehrerin also nicht leid zu tun. Nur die Atheisten…

Die schlappen Christen

  
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Ist Ihnen das eigentlich nicht auch schon aufgefallen? Der normale Christ liest nicht die Bibel, sondern höchstens ein wenig in der Bibel. Ist das nicht traurig? Im Katholischen Katechismus lesen wir: „105:  Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden.“ Sollten dann nicht die Christen die Bibel „verschlingen“ wie einen spannenden Krimi, weil sie Gottes Wort enthält? Ein echter Christ müsste sich doch dafür interessieren, was sein Gott ihm zu sagen hat.
Obwohl die Katholische Kirche das Gebot erlassen hat, dass man am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen hat, befolgen nur ca. 10 % dieses Gebot mit der Folge, dass immer mehr Gemeinden zusammengelegt werden müssen und die ersten Kirchen verkauft werden.
Die Christen, die in die Kirche gehen, bekennen zum Anfang der Messe ihre Sünden mit den Worten „… dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe“. Für die meisten ist es so, dass sie mit dieser Formel etwas herunter leiern, was ihnen eingetrichtert worden ist. Nur ganz wenige nehmen sich wie die Pfadfinder vor, wirklich jeden Tag tatsächlich etwas Gutes zu tun. Also, liebe Leser, packen wir’s an!

Wieviel friedlicher wäre die Welt ohne Religion

Es gäbe nicht das Morden durch die Hutsi, Boko Haram, Taliban. IS usw. Nun wird mancher einer meinen, das läge ja alles an Entartungserscheinungen des Islam. Aber auch das Christentum hat noch schlimmere Schlächtereien hinter sich. Im 30-jährigen Krieg wurde halb Europa ausgerottet, auf den Kreuzzügen geschahen unglaubliche Gräueltaten, die nun auch noch nach Jahrhunderten unvergessen sind und den Extremisten unter den Moslems als Rechtfertigung dafür dienen, sich zu rächen.
Und was das Christentum angeht: Das Morden in Irland (Stichwort Sinn Féin) liegt ja auch noch nicht lange zurück und aus Fernost sehen wir Bilder von Moslems, die vor Christen flieghen müssen.

Gewalt im Christentum und im Islam – ein Vergleich

Ist der Islam die bessere Religion? Wenn man diese Frage stellt, wird man bei den Christen nur Kopfschütteln ernten, denn die verweisen auf die Gräueltaten vom IS und von Boko Haram. Beide Terrororganisationen berufen sich ja auf den Islam.
Allerdings muss man, wenn man Christentum und Islam vergleicht, berücksichtigen, dass beide Religionen Entwicklungsphasen hinter sich haben. Der Islam ist um etliche hundert Jahre jünger und deshalb müssen wir fairerweise das, was die Islamisten derzeit treiben etwa mit dem 30-jährigen Krieg vergleichen, der halb Europa ausgerottet hat, oder mit den Kreuzzügen: Gegen die Verbrechen, die damals im Zeichen des Christentums verübt worden sind, sind die Untaten der Islamisten von geringerem Gewicht. Ich erinnere mich aus der Geschichte der Kreuzzüge an eine besondere Grausamkeit: Die Kreuzritter beschossen eine belagerte Stadt so lange mit dem abgehauenen Köpfen von Gefangenen, bis sich die Eingeschlossenen ergaben, weil man ihnen zusicherte, dann würde ihnen nichts geschehen. Die Kreuzritter nahmen dann die Stadt ein und richteten ein solches Blutbad an, dass das Blut auf den Straßen stand, wie es in den alten Berichten heißt.Verglichen damit haben der IS und Boko Haram doch wohl noch einiges aufzuholen.
Der entscheidende Unterschied zwischen Islam und Christentum ist aber dieser: Während die normalen Moslems nichts mit den Islamisten zu tun haben wollen, sind die Kreuzzüge von der Kirche initiiert worden. Die christliche Kirche will heute verständlicherweise mit den dunklen Kapiteln ihrer Geschichte nichts mehr zu tun haben:
Am 4.3. lief bei Phoenix die Dokumentation „Die Vatikanverschwörung“. Dabei kam auch Deschners Werk „Die Kriminalgeschichte des Christentums“ zur Sprache. Und da sagte jemand von der Kirchenführung: Wie sehr müsse Deschner die Kirche hassen, wenn er so ein Buch geschrieben habe. Ich finde es schlimm, dass die Kirche mit solchen Thesen ihr Unrecht unter den Teppich kehren will. Für mich ist Deschners Werk eine Pflichtlektüre für jeden Christen. Er muss die Geschichte seiner Religion kennen, um dann sagen zu können: Ich bleibe trotzdem Christ oder eben auch nicht.
Übrigens: Lesen Sie doch mal gelegentlich ein bisschen in der Bibel. Dann stoßen Sie auf Stellen wie diese, die auch ein Leitfaden für die Islamisten sein könnten:
„Rüstet unter Euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken …“ Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war … Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer …
Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres … und sprach zu ihnen: „Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? … So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch [für Sex bzw. für Sklavendienste] leben.“ (4. Mose 31, 3.7.9-10.14-15.17-18)
„So sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhlen vertilgen und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr´s in Besitz nehmen sollt … Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt.“ (4. Mose 33, 52.55)
Und weil gerade der Papst mit seinen Erziehungsratschlägen in der Kritik stand: Wussten Sie, dass die Bibel ein einfaches Rezept für missratene Kinder hat: die Steinigung?

Religionskritik verboten

Natürlich nicht, denn sie morden ja heute nicht mehr mit ein paar Ausnahmen: Es gibt Amis, die abtreibende Ärzte in den USA umbringen. Aber Religionskritik können Christen anscheinend genauso wenig vertragen wie der Islam, wie diese Meldung zeigt:
In einem Gymnasium in der Stadt Salzburg sorgt ein Lehrerwechsel für Aufregung. Ein Philosophielehrer ist kurz vor Weihnachten aus einer Maturaklasse abgezogen und einer anderen Klasse zugeteilt worden. Eltern sollen ihm vorgeworfen haben, er sei zu religionskritisch.
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/aufregung-um-lehrerwechsel-an-salzburger-gymnasium-134860/

Sind Moslems die besseren Menschen?

Da habe ich gestaunt, als ich las, das Jordanien und der Libanon mehr Flüchtlinge aufgenommen haben, als sie Einwohner haben. Da kann ich nur sagen: Respekt! Und wie schaut es in Europa aus, also im überwiegend christlichen Abendland? Ziemlich düster! Seehofer sprach gerade darüber, dass er die Grenzkontrollen wieder einführen wolle, weil so viele Flüchtlinge von Italien zu uns kommen. Die EU lässt ja Italien mit dem Flüchtlingsproblem so ziemlich allein, oder haben Sie gehört, dass Deutschland Busse nach Italien geschickt hätte, um dieses Land zu entlasten? Was das Seltsame am Flüchtlingsstrom ist: Man sieht meist junge Männer, die wir doch als Arbeitskräfte gut brauchen könnten. Aber man lässt die Leute erst einmal hier herum gammeln, ob wohl sie gerne etwas zu tun hätten.

Das Ganze ist eine verkrustete bürokratische und unchristliche Prozedur, die wir den Flüchtlingen zumuten.