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Des Dreckzeig frisst du?

Wenn man so alt ist wie ich, kommen einem bei allen möglichen Situationen Erinnerungen. Und bei manchen Nahrungsmitteln fällt mir ein, was meine Schwiegereltern in ihrem Urlaub in dem kleinen bayerischen Dorf Putzham erlebten:
Sie machten dort auf ihre alten Tage Urlaub auf einem Bauernhof. Mein Schwiegervater hatte sich für sein Abendbrotessen das gewohnte Pumpernickel mitgenommen. Als die kleine Tochter des Bauern das schwarze Brot mit Staunen sah, sagte sie erschüttert:
„Wos? Des Dreckzeig frisst du?“ Und dieser Satz fällt mir hin und wieder beim Essen ein.

Manchmal denke ich gern an Kiel zurück, wo frische Krabben zu meinen Leibspeisen gehörten. Und daher kaufe ich mir halt gelegentlich Krabben im Supermarkt, obwohl hinten auf der Verpackung lauter scheußliches Zeug steht. Und so vertrage ich diese Delikatesse halt nicht mehr so recht und denke an die Kijimea-Reklame. Aber die jungen Leute haben noch eine gute Verdauung und merken nicht, was ihnen eigentlich schadet.

Wenn ich an früher denke, fällt mir immer das Toastbrot ein. Das schimmelte damals schon nach 3 Tagen im Regal und deshalb behielten es die Geschäftsinhaber und die Lebensmittelkontrolleure ständig im Auge.  Das letzte Toastbrot, das ich jetzt gekauft habe, hält 3 Wochen. Und so ist es mit vielen Lebensmitteln ∼ dank Chemie.
Die Folgen sehen wir deutlich:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/25/werden-die-deutschen-immer-kraenker-und-duemmer/

Den Menschen ist das Gefühl dafür verlorengegangen, was ihnen gut tut. Nur bei den Schwangeren lebt dieses Gefühl wieder auf. Mit Staunen sah ich bei meiner Frau, dass sie auf einmal einen Widerwillen gegen manches bekam, was sie früher gerne gegessen hatte. Anscheinend wirkt hier ein Schutzmechanismus zugunsten des Embryos, der noch ansatzweise vorhanden ist. Wie sehr sich der Körper einer Frau in der Schwangerschaft verändert, sah ich bei meiner Frau und meiner Schwiegertochter schon vorher an ihrem Gesicht, bevor sie mir die Neuigkeit mitteilten. Damit meine ich nicht ihre Mienen, sondern die Veränderungen der Haut.

Also, essen Sie kein Dreckzeug! Tun Sie auch beim Essen Ihrem Körper etwas Gutes, damit sich Ihre Seele darin wohlfühlt.

 

 

Energiesparkartoffeln – Was ist das denn?

In Corona-Zeiten muss ich selbst kochen und es schmeckt mir sogar. Mein einfachstes, aber keinesfalls schlechtes Essen ist ein Limburger mit frischen Kartoffeln. Das werde ich auch beibehalten, wenn die Gastronomie wieder auf macht. Vorher war der „Obatzte“ für 9,50 Euro eines meiner Lieblingsgerichte. Nun werde ich halt Limburger für 1,59 Euro essen.
Und bei den Kartoffeln mache auch ich so meine Erfahrungen:
Früher hatte man ja einen Kartoffelkeller, in dem man seine Lieblingssorte eingelagert hatte. Und heute muss ich mir welche im Supermarkt kaufen. Und da stößt man auf völlig unbekannte Sorten wie diese Laura:
Da muss man dann erst mal im Internet googeln, ob grünliche Kartoffeln nicht vielleicht giftig sind. Aber die Laura ist sehr gut.
Manchmal kaufe ich mir schlicht „Speisekartoffeln“. Da ist die Sorte unbekannt, was mir nichts ausgemacht hat, weil ich die modernen Sorten sowieso nicht kenne.
Aber ich habe festgestellt, dass in solchen Säckchen oft verschiedene Sorten enthalten sind. Wenn man die kocht, stellt man fest, dass die einen 10 Minuten eher gar sind als die anderen.
Wäre das nicht ein Grund, sie als Energiesparkartoffeln zu verkaufen? Und da müsste man dann für die Kartoffeln essenden Deutschen eine Rechnung aufmachen, wie viel Energie und CO2 gespart würde, wenn alle solche Kartoffeln kochen würden. Und als Geldspartipp können diese Kartoffeln auch gelten: Man hat dann etwa 20 Euro mehr in der Haushaltskasse.
Noch eine Veränderung habe ich bei den Kartoffeln festgestellt. Während sie früher gegen Ende der Saison alt und schrumpelig wurden und weiße Triebe bekamen, sehen sie heute aus wie frisch geerntet und haben statt der Augen schwarze Stellen, die nach innen wachsen. Ein Erfolg der Chemie?

Die Wiesn – einst und jetzt

Darüber habe ich ja schon Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/26/die-wiesn-einst-und-jetzt/   https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/02/wiesn-vom-volksfest-zur-promi-wiesn/
Es gab einmal eine Zeit, da konnte man die Herzen, die man auf der Wiesn kaufen konnte, auch essen. Und sie waren wie Lebkuchen, die einen Vorgeschmack auf Weihnachten boten.
Aber nun brachten uns die Kinder solche Herzen als Gruß vom Oktoberfest mit. Wir dachten, dass wir uns die zum Kaffee gönnen. Aber die Enkel hatten den richtigen Durchblick und sagten: „Die kann man doch nicht essen. Die sind nur Dekoration.“ Ich verwies auf die lange Zutatenliste auf der Rückseite und widersprach. Die Enkel hatten aber doch recht. Die Herzen waren so hart, dass man sie kaum brechen konnte. Keiner wollte ein Stück davon essen, nur ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man Lebensmittel nicht weg warf. Ich habe ein Stück davon im Kaffee aufgeweicht und daran geknabbert. Ich habe es nicht vertragen, was an der Menge an Zutatenchemie gelegen haben dürfte, an die mein Magen nicht gewöhnt ist.

Wir sind von Gefahren umgeben


> Kürzlich wurde in einer Zeitschrift davor gewarnt, Kassenbons anzufassen, die mit einem Thermodrucker her gestellt wurden. Dadurch soll das Erbgut geschädigt werden.:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/16/stirbt-die-menschheit-an-plastik/
> Eine weitere besorgniserregende Entwicklung gibt es in der Tiroler Ache, die in den Chiemsee mündet. Dort nimmt die Laichfähigkeit der Fische ständig ab. Medikamentenrückstände im Flusswasser dürften dafür verantwortlich sein, wie Studien aus Österreich belegen. Kann man solche Fische noch essen?
> Die Stiftung Warentest beanstandet in ihrem Test sechs von 17 Haarspülungen. In ihnen findet sich der Duftstoff Lilian. Der steht im Verdacht, sich auf das Erbgut der Verwenderin negativ auszuwirken und gar deren Fruchtbarkeit zu schädigen.
> Und denken Sie an die vielen Zusatzstoffe in den Lebensmitteln, für die sich die meisten Menschen nicht interessieren, obwohl sie Gefahrenhinweise sind. Viele dieser Stoffe sind im Ausland aus gutem Grund verboten.
Wundern wir uns wirklich darüber, dass die Männer immer mehr entmannt werden? Und die Missbildungen der Geschlechtsorgane nehmen ständig zu. Die Frage, ob die Zahl der Schwulen und Lesben zunimmt und welche Zusammenhänge es da gibt, darf man hierzulande nicht stellen.

Die chemische Kastration des Mannes


Dass die Männer immer mehr entmannt werden, ist eine unbestreitbare Tatsache:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Nur bleiben Fragen übrig, die keiner stellt, nur ich hier:
Was ist die Ursache?
Weshalb wird das nicht untersucht?
Weshalb tut keiner was dagegen?
Wenn es nach Voltaire geht, sind die Frauen schuld: https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/08/zitat-zum-thema-frauen-29/
Aber so einfach ist das nicht. Die Männer müssen sich schon an die eigene Nase fassen. Sie schlucken das, was mit ihnen geschieht, ohne Widerstand. Offenbar sind sie schon zu sehr entmannt. Machen wir uns das mit einem Beispiel aus der Tierwelt klar. Auf einer Pferdeseite erfahren wir: „So wie ich das bei uns im Stall sehe, sind die Hengste immer sehr temperamentvoll, die Wallache eigentlich immer brav und freundlich und bei den Stuten ist es meistens dasselbe, außer sie sind mal zickig.“ Sehen Sie da Parallelen zum Menschen? Gibt es da bei den Männern einen Trend vom Macho zum Softie, also zur „Wallachisierung“? Wer ist noch stolz darauf, ein Mann zu sein und sieht sich nicht als verunglückte Kreatur der Evolution, die aus der Frau entstanden ist mit zurück entwickelten Brüsten und nach außen geklappten Eierstöcken?
Ist das nicht sehr merkwürdig: Wenn Sie die Sendung „Wer weiß denn so was?“ sehen, dreht sich ein großer Teil der Fragen um wissenschaftliche Untersuchungen. Beispielsweise wurde in der letzten Sendung gefragt, wie sich eine völlig unbekannte Raupe gegen einen Käfer wehrt. Ja, Sie lesen richtig: So etwas wird wissenschaftlich untersucht und die Sendung öffnet Ihnen die Augen, welchem sonstigen Blödsinn sich die Forschung widmet. Aber die wichtige Frage, warum die Männer entmannt werden, scheint es nicht wert zu sein, genauer untersucht zu werden.
Wahrscheinlich schaden den Männern die vielen chemischen Zusätze der Nahrungsmittel. Warum wird nicht erforscht, welche Stoffe schuld sind? Die Antwort ist einfach: Unsere Art der Ernährung würde zusammenbrechen, wenn die Chemie herausgenommen würde. Das würden die Lebensmittelkonzerne verhindern. Und deshalb gibt es auch keine genauere Forschung zu diesem Thema.
Vielen Menschen fällt ja überhaupt auf, dass die Menschen immer gefügiger werden. Und da suchen sie nach Erklärungen: Die einen schieben das auf die Chemtrails, andere auf die Fluorzahnpasta … Offiziell werden all diese Theorien als Unsinn abgetan, aber es steht doch fest, dass die Menschen es hinnehmen, dass sie immer mehr versklavt werden.
Meine Theorie, dass die heutige Art der Ernährung schuld am Niedergang des männliches Geschlechts ist, fand ich klar bestätigt, als ich Vorstand eines Gartenbauvereins war. Da konnte man sehen, wer sich aus seinem eigenen Garten ernährte. Das waren die Menschen, die „zweimal ja zum Leben gesagt“ hatten.
Wenn nun die Männer sich weiterhin nicht wehren, geht die Entwicklung offenbar dahin, dass sie überflüssig werden und Kinder im Wege der Parthenogenese erzeugt werden, was schon wissenschaftlich erforscht wird und bei Tieren „geglückt“ ist. Die natürliche Zeugung klappt ja jetzt schon immer häufiger nicht mehr und muss mit Mitteln der modernen Medizin durchgeführt werden.

Der große Umbruch im Gesundheitswesen

Mein Vater (Jahrgang 1902) erzählte aus seiner Jugend, er könne sich nicht erinnern, dass er oder seine vielen Geschwister jemals einen Arzt benötigt hätten. Sein Vater kannte eine Unmenge von Heilpflanzen und in den Ferien sammelte er sie mit seinen Kindern ein, um daraus Tinkturen herzustellen. Auch schwor er auf die Heilmethoden des Pfarrers Kneipp. Und so blieben sie alle gesund. Das lag natürlich auch an der Ernährung: Man richtete sich nach dem Grundsatz von Hippokrates: „Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“ Und man wusste, welche Nahrungsmittel gut für die Knochen, die Abwehrkräfte, die Augen usw. waren. Dementsprechend ernährte man sich abwechslungsreich und gesund.
Und heute? Das alte Wissen ist weitgehend verloren gegangen. Man lebt nicht mehr nach den althergebrachten Regeln, sondern ernährt sich nach Gusto: Heute Pizza, morgen Currywurst… Die Kinder bekommen in der Schule ihr Essen, das aus einer Großküche geliefert wird und das seinen Vitamingehalt weitgehend eingebüßt hat, sofern er überhaupt vorhanden war. Das hat natürlich Folgen:
Kürzlich unterhielten sich alte Menschen über das Thema Gesundheit und stellten fest, dass sie gesünder sind als die nachwachsenden Generationen: Sie hatten im Gegensatz zum Nachwuchs keine Kreuzschmerzen, keine Allergie, kein Venenleiden, keine Migräne, brauchten höchstens zum Lesen eine Brille und das auch erst im Alter …
Und so sieht es bei der Jugend aus:
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/viele-jugendliche-haben-kopfweh-und-bleiben-unverstanden-13790152
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/03/brillentraeger-sind-gescheiter/
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/15/brille-muss-nicht-sein/
Was aber das Schlimmste an der heutigen Ernährung ist, ist die Ahnungslosigkeit (oder soll man besser sagen: Wurstigkeit?) der modernen Menschen. Wer liest schon, was hinten auf den Lebensmittelpackungen steht? Und wer weiß schon, dass Manches, was da aufgedruckt ist, in anderen Ländern wegen Gesundheitsgefahr verboten ist? Und wer kennt sich schon mit den chemischen Begriffen in diesen Hinweisen aus?
Ich habe hier über die Entmannung geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Und jetzt machen Sie mal ein Experiment und fragen verschiedene Männer, ob sie wissen, was ihrer Prostata schadet. Die Männer haben keine Ahnung, wissen aber aus der Reklame, dass Prostagut gegen häufigen Harndrang hilft.
Die Sorglosigkeit der heutigen Menschen in Bezug auf ihre Gesundheit, rührt daher, dass die moderne Medizin gegen vieles Heilungsmethoden hat: Bypässe, Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder Bandscheiben, künstliche Befruchtung… ja sogar Organtransplantationen.
Was soll man da noch auf seine Gesundheit achten? Man lebt in den Tag hinein und denkt sich, das wird schon gut gehen, und wenn nicht, hilft die moderne Medizin.

Umweltschutz bei uns und in den USA


Die USA stehen bei uns in puncto Umweltschutz
in schlechtem Ruf. In Wahrheit sieht die Lage etwas komplizierter aus: Zwar steigt Trump aus dem Klimaschutzabkommen aus, dafür wollen aber einzelne Staaten wie Kalifornien den Schaden, der dadurch entsteht, durch verstärkte Anstrengungen ausgleichen. Wir gagegen haben den Mund recht voll genommen: Eigentlich wollte die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase emittieren. Tatsächlich wird man aber nur 30% erreichen. Womöglich stehen am Ende die USA viel besser da als wir. Schließlich zeigte ja auch das schnelle und harte Vorgehen der USA in der Abgasaffäre, dass es beim Umweltschutz bei uns nicht so gut aussieht, wie uns immer gesagt wird: Wer hat denn die Affäre aufgedeckt und Milliardenstrafen verhängt? Und wo haben schon die Autofahrer Entschädigungen bekommen? Bei uns nur ein paar.
Ein Beispiel aus jüngster Zeit belegt auch wieder mal, wie unterschiedlich der Umweltschutz bei uns und den USA gehandhabt wird:
In Blutproben von Bürgern aus Emmerting (Landkreis Altötting) hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) enorm hohe Werte an PFOA (englische Abkürzung für Perlfluoroctansäure) festgestellt. Doch während die Ergebnisse den Behörden seit einem Jahr vorliegen, beschränkt sich die Information gegenüber der Öffentlichkeit bis heute auf ein Minimum. Das Landratsamt verwies darauf, dass „ungeachtet dessen, dass es sich bei dieser Thematik um eine Aufgabe des staatlichen Landratsamtes handelt, die rechtlich nicht in den Kreisgremien zu behandeln sind, (…) diesbezüglich keinerlei Anfragen in den Kreisgremien gestellt“ worden seien. Woher diese Anfragen hätten kommen sollen, wo doch das Gros der Kreisräte überhaupt nicht informiert war, lässt die Behörde offen.
http://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/2725159_Chemikalie-aus-Gendorfer-Werk-wird-in-den-USA-nicht-mehr-verwendet.html
Interessant ist, dass in den USA die Produktion dieser Chemikalie schon 6 Jahre früher eingestellt wurde. PFOA schädigt die Leber, die Fortpflanzung und steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Müssten daher nicht diejenigen, die in einem verseuchten Gebiet wohnen, sofort verständigt werden, damit sie medizinisch überwacht werden?

Sind wir alle krank?


Nehmen wir einmal an, die Menschen würden auf einmal Jahr für Jahr 2% ihrer körperlichen Kraft oder der Leistungsfähigkeit ihres Gehirns verlieren. Das würde man sicher als Krankheit ansehen und nach den Ursachen forschen.
Anders ist es bei den Männern: Die verlieren jedes Jahr 2 % ihrer Spermien. Die Rede ist hier nicht von einer altersbedingten Erscheinung beim einzelnen Mann, sondern von einer Entwicklung, die generell alle Männer betrifft. Die Männer werden also immer mehr entmannt:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Demnach ist die Zahl der Spermien pro Samenerguss bei Männern aus Europa und anderen Regionen zwischen 1973 und 2011 wieder erheblich gesunken, nämlich um rund 60 %!
https://autorenseite.wordpress.com/2017/07/26/der-mann-von-heute-ein-schlappschwanz/
Für mich ist das eine Krankheit, die fast alle Männer betrifft.
Jeder würde es wohl als schwere Krankheit betrachten, wenn die Menschheit in 40 Jahren mehr als die Hälfte ihrer körperlichen Kraft oder ihrer Gehirnleistung verloren hätte. Warum soll die Minderung der Potenz anders betrachtet werden?
Meine unmaßgebliche Meinung ist, dass der Potenzverlust natürlich auch Auswirkungen auf die Psyche hat. Ich beobachte in meinem langen Leben eine fortschreitende „Softifizierung“ des Mannes. Unvorstellbar wäre früher gewesen, dass die Männer die heutigen Zustände hingenommen hätten:
Nur einige Beispiele:

  • Die Hälfte der jungen Leute hat keinen sicheren Arbeitsplatz.
  • Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr.
  • Immer weniger Menschen können sich das Wohnen in der Stadt leisten.
  • Daher müssen die Leute zum Arbeitsplatz in die Stadt pendeln und die dabei zurückgelegten Strecken werden jedes Jahr länger. Das kostet Lebenszeit!
  • Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf.
  • 40 % der Arbeitnehmer haben real weniger in der Tasche als die Generation zuvor,
  • Die Kinderarmut steigt.
  • Die Kanzlerin hat eine neue Arbeitsform eingeführt: Nie zuvor hat es das gegeben, dass Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht leben konnte, nicht einmal im Krieg! Jetzt gibt es die „Aufstocker.
  • Die Tafeln haben immer größeren Zulauf.
  • Die Minijobber werden immer mehr.
  • Ebenso die Menschen mit einem Zweitjob.
  • Die Alten werden durch die Niedrigzinspolitik um ihre Ersparnisse gebracht. 20.000 Euro hat jeder Haushalt in den letzten 10 Jahre verloren.
  • Die Demokratie ist kaputt. Nicht das Volk, sondern die Parteien und Lobbyisten regieren.

Es gäbe zu diesem Thema noch viel zu sagen.
Warum nehmen die Menschen das alles hin, fühlen sich nach den Behauptungen der Umfrageinstitute dabei wohl und wollen daher „Mutti Merkel“ unbedingt behalten? Man kann das auf verschiedene Weise erklären:
Die einfachste Erklärung besteht darin, dass die sinkende Potenz zu einem sanften, duldsamen Wesen führt, wie wir als extremes Beispiel beim Wallach und Ochsen sehen.
Esoteriker sehen die Ursache in „Chemtrails“, wie ich hier schon dargestellt habe.
Ich glaube eher, dass die Chemie in der Nahrung als Ursache in Betracht kommt. Wer weiß schon, welche Auswirkungen all das Zeug hat, das wir täglich beim Essen zu uns nehmen? Kein Mensch kann wirklich beurteilen, wie das Zusammenwirken der verschiedenen Zusatzstoffe den Menschen physisch und psychisch verändert. Bei uns sind ja mehr Chemikalien zugelassen als in anderen Ländern, und so wundert mich nicht, dass man aus dem Ausland die Frage hört:
Was ist denn mit den Deutschen los? Die wirken ja wie eingelullt.

Chemiefreies Salz?

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Beginnen wir mit einem Witz:
In einem Gasthaus sitzen in der einen Ecke Bayern und in der anderen Preußen. Beide Gruppen wollen ihr Essen salzen. Die Bayern bemühen sich vergeblich: die Löcher des Salzstreuers sind verstopft. Die Preußen dagegen nehmen einen Zahnstocher und machen die Löcher ihres Salzfasses durchgängig.
Darauf sagt ein Bayer zu seinen Tischkumpanen:
„I mag’s ja net, die Preiß’n. Aba oans muss man ihnen lassen: Technisch san’s uns überlegen.“
Ich bekenne: Der Witz ist alt, sogar so alt, dass er gar nicht mehr in die Zeit passt. Es gibt keine Zahnstocher mehr in den Gasthäusern und auch nicht mehr die Salzstreuer, in denen das Salz mit Reiskörnern trocken und streufähig erhalten wurde. Das Salz von heute enthält in der Regel Zusatzstoffe, die die Rieselfähigkeit sichern.
Und ich war so naiv zu glauben, dass jedenfalls das Salz eine ganz natürliche Würze für unsere Nahrung ist – frei von Chemie.
Aber jetzt denke ich ein bisschen anders über Bekannte, die sich immer schon Steinsalz oder Meersalz gekauft haben. Allerdings verunglimpfen die Salzsieder diese Konkurrenz und sagen: „Garantiert mit Vogelkot!“

Groteske Meldung:

Gerade lese ich in den Online-Nachrichten: Nach dem Chemieunfall beim Lebensmittelkonzern Kraft hat sich die Lage im niedersächsischen Bad Fallingbostel wieder zugespitzt. „Es ist wieder zu einer Verschärfung gekommen“. 1800 Personen mussten evakuiert werden.
Bisher hatte ich mir die Lebensmittelproduktion etwas anders vorgestellt – ohne so ein kleines chemisches Fukushima.