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Nicht schon wieder! Neue Panne von Laschet

Der Kanzlerkandidat Laschet hat die Software-Entwickerin Wittmann im Mai als „Hackerin“ bezeichnet, nachdem sie auf ihrem Blog auf massive Sicherheitslücken in der CDU-Partei-App hingewiesen hatte.
Die Frau beschäftigt sich mit Sicherheitsfragen. Eigentlich hätte Laschet der Frau ja dankbar sein sollen.
Die Folge ist nun, dass der Chaos Computer Club die CDU nicht mehr auf Sicherheitslücken hinweist.
Tipp für Herrn Laschet: Schon die  alten Römer sagten: „Si tacuisses, philosophus mansisses!“ Zu deutsch: „Mund halten, wenn man keine Ahnung hat.“ Das gilt besonders, wenn man bei der Wahl damit wirbt, im IT-Bereich voran kommen zu wollen.

 

 

 

 

Das Dümmste über Thüringen

Das Dümmste, das im Zusammenhang mit der Wahl in Thüringen gesagt wurde, stammt von FDP-Chef Lindner. Er sagte, die  AfD betreibe eine „Strategie der konstruktiv-destruktiven Oppositionsarbeit“ und habe das Ziel, „die Demokratie zu chaotisieren, die politische Landschaft zu zerstören“.
Ich habe zwar mit der AfD nichts am Hut, muss aber sagen: die Leute sind gescheiter als die FDP. Sie haben diese Partei so richtig vorgeführt. Übrigens, Herr Lindner:  Auch List ist ein Mittel der Politik. Und wer ein Opfer eines solchen Schachzugs wird, sollte nicht gleich den Teufel an die Wand malen – sprich: von von Destruktion, Chaos und Zerstörung reden. Er desavouiert sich damit selbst.
Übrigens ist tröstlich für Lindner, dass Kretschmann ins selbe Horn stößt.

Grund zum Feiern: Tag des Ungehorsams?

Gestern war der Tag des Ungehorsams. Ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht:

Wenn man wie ich sehr alt wird, sieht man, wie alles in Bewegung ist. Schon der alte Heraklit hat dies festgestellt, indem er sagte „Panta rhei!“ Das ist also nichts Neues. Aber es gibt neben diesem Fluß des Lebens auch noch eine andere Art von Bewegung, nämlich die des Schaukelns zwischen zwei Extremen und die ich Dondolismus nennen möchte. Hierzu ein paar Beispiele:
> Gestern wurde der Tag des Ungehorsams „gefeiert“. Früher galt Gehorsam als eine der großen Tugenden. Heute wird sie als „Kadavergehorsam“ bezeichnet.
> Früher hatte man Respekt vor Amtspersonen, heute werden sie mit Steinen beworfen.
> Früher war man prüde, weil die Männer noch nicht entmannt waren:
Wenn die Mädchen so herum gelaufen wären, wie sie heute in die Schule gehen, wären sie verhaftet worden. Heute werden auch noch die letzten Tabus gebrochen und ein One-Night-Stand gehört für viele zu einem normalen Leben dazu wie ein Snack am Schnellimbiss.
> Früher herrschte Ordnung. Heute werden die Deutschen wegen ihres Ordnungssinns belächelt und sie reagieren darauf, indem nun auf einmal das Chaos vorgezogen wird.
> Früher war die Familie „die Keimzelle des Staates“. Heute stehen andere Lebensformen im Vordergrund: die Patchwork-Family, die Partnerschaft und die Schwulen, die „Love-Parades“ feiern.
So gäbe es noch viele Beispiele. Aber was ich vermisse, ist die Ausgewogenheit. Ich bin dafür, dass ihr auch ein Tag gewidmet wird. Das ist gerade in unserer Zeit der Spaltung des Volkes in verschiedene Lager notwendig.

Der drohende Drohnentag


Beim G-20-Gipfel in Hamburg oder bei den Ausschreitungen der gelben Westen in Frankreich haben wir gesehen, dass das Protest-Potenzial in einer Weise anwächst, die an die Grenze des Beherrschbaren stößt.
Mit fällt dazu einer meiner Aphorismen ein:

Je mehr die Technik fortschreitet, umso näher rückt der Zeitpunkt, an dem ein einzelner Mensch den Weltuntergang herbeiführen kann.“

Nun, so weit ist es noch nicht. Aber stellen Sie sich vor, die Demonstranten würden gar nicht auf die Straße gehen, sondern mit Drohnen den Flugverkehr lahm legen. Das ist nur ein Beispiel von etlichen anderen Katastrophen, die uns drohen könnten. Aber Gott sei Dank macht die Wut blind und die Revoluzzer lassen ihre Emotionen lieber an den armen Polizisten aus oder an unschuldigen Autobesitzern, deren Fahrzeuge angezündet werden.
Was ich mit diesem Beitrag sagen will, ist dies: Es ist höchste Zeit, das Ruder der Politik herum zu reißen: https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Sonst droht ein Chaos. Nehmen Sie einmal an, ein Ultra lässt sich beim russischen Geheimdienst zeigen, wie man unser Bankensystem lahm legen kann.