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Frau müsste man(n) sein

Schauen Sie sich dieses Bild an und dann stellen Sie sich einen Mann in dergleichen Lage vor. Dann sehen Sie: Der Mann ist von Natur aus benachteiligt. Oder nehmen Sie die Schlagzeilen von heute bei Web.de:
Anna Ermakova begeistert ihre Fans knapp bekleidet im Zweiteiler
Seltener Anblick: Blake Lively begeistert Fans mit Bikini-Foto
Für einen Mann im String-Tanga würde sich keiner interessieren. Oder nehmen Sie die Models: Sie zieren die Titelseiten der Zeitschriften, aber kein Dressman. Der verdient auch viel weniger.
Ja, Frauen haben es besser: Sie haben oft mehrere Chancen im Leben:
Sie können mit ihrem Aussehen verdienen,
sie können im Beruf erfolgreich sein,
einen reichen Mann heiraten und
den Traumberuf Hausfrau ergreifen.

Jetzt überlegen Sie mal, wie viele Männer ausgesorgt haben, weil sie eine reiche Frau geheiratet haben. Oder welcher Mann kann sich leisten, seinen Job hinzuschmeißen und zu sagen: „Ab jetzt bin ich lieber Hausmann?“ Und wie viele Männer können von ihrem Aussehen leben?

Und wenn Frauen beklagen, dass sie wegen der Kinder Nachteile beim beruflichen Fortkommen hätten, dann sehe ich das anders: Frauen haben in der Regel ein abwechslungsreicheres Leben als Männer: Ist es nicht schön, eine Zeit des Lebens damit zu verbringen, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen und sie zu erziehen? Aber darauf verzichten immer mehr Frauen und liefern schon die Kleinsten in der KITA ab, auch eine Form der Babyklappe.

Ich weiß scho0n: Jetzt werden Frauen protestieren und sagen, dass sie weniger verdienen als Männer. Aber ich kenne keine solchen Frauen: die Juristinnen, Lehrerinnen und Kassiererinnen im Supermarkt, die ich befragt habe, verdienen dasselbe wie die Männer.

Etwas andere Gedanken zum Weltfrauentag

Jedes Jahr dasselbe Lamento der Frauen:
Wir wollen Gleichberechtigung.
Wir sind Opfer von Gewalt.

Mein Gott, Frauen! Ihr habt es doch besser, wie schon in meinen Aphorismen zu lesen ist:

Eine Frau hat im Leben zwei gute Chancen: Sie kann einen Beruf erlernen und gut verdienen oder sie kann eine gute Partie machen. Der Mann hat im allgemeinen nur eine Chance.“


Habt Ihr je von einem Mann gehört, der durch die Ehe reich oder bekannt geworden ist? Was wäre wohl aus Barbara Becker geworden, wenn sie nicht kurz mit Boris Becker verheiratet gewesen wäre, um nur ein Beispiel zu nennen.
Oder nehmen wir die Fußballerfrauen. Die brauchen nur im Bikini am Strand posieren, schon verdienen sie bestens als Influencerin. Welcher Mann in Badehose kriegt so was hin? Ich würde wohl, wenn ich noch so jung wäre, keinen einzigen Klick bekommen. Seufz!

Tja, und mich hat auch noch nie eine Frau im Gasthaus frei gehalten. Mir hat auch noch nie eine Frau die Tür auf gehalten, wenn sie nicht gerade zufällig vor mir ging. Ach, ich will hier nicht weiter lamentieren, sondern nur feststellen:
Frauen, Ihr habt es gut.

Dennoch fühlt Ihr Euch benachteiligt. Gerade liefert die Frauen-Union der CDU wieder ein Beispiel für die Unzufriedenheit der Frauen: Es reicht Euch nicht. dass derzeit überall Frauen an der Spitze stehen: als Kanzlerin, als CDU-Chefin oder als EU-Kommissionspräsidentin. Nein, Ihr sie wollt mehr. Ihr verlangt eine Frauenquote. Nachdem dieses Wort in Misskredit geraten ist, habt Ihr – listig, wie Ihr sein könnt – einen neuen Begriff erfunden: Ihr fordert nun ein Reißverschluss-Verfahren, was dasselbe ist, d.h.: Auf den Kandidatenlisten oder bei der Postenbesetzung soll auf jeden Mann eine Frau folgen.
Das wäre völlig ungerecht, weil es den Frauen doppelt so viele Chancen einräumen würde, wie ihnen zusteht: In der CDU sind nur etwa ein Viertel der Mitglieder Frauen. Und entsprechend diesem Anteil sollten sie auch bei der Kandidatenaufstellung berücksichtigt werden. Versteht das doch bitte. Auch Ramelow hat es verstanden und sein Paritätsgesetz auf Eis gelegt.
Was die Gleichberechtigung anbetrifft, kenne ich keine Frau, die weniger verdient als ein Mann in derselben Stellung, als Lehrerin oder Verkäuferin bei ALDI.
Habt bitte Verständnis dafür, dass eine Frau mit 7 Kindern nicht VW-Vorstand werden kann, sondern allenfalls Ministerin oder EU-Kommissionspräsidentin. Das ist doch auch ein einträglicher Job.

Ein zweites Thema wird am Weltfrauentag groß geschrieben:
Die armen Frauen werden Opfer von Bestien in ihrem Haus, nämlich dem eigenen Ehemann. Dieses feministische Zerrbild wird in den Medien Jahr für Jahr verbreitet. Anscheinend hat man in den Redaktionsstuben einen Terminkalender, nach welchem man die alten Meldungen stereotyp wiederholt und mögen sie auch noch so falsch sein. Man hat nur die Gewalt gegen Frauen im Blick und blendet aus, dass die Gewalt ein allgemeines Problem der Gesellschaft ist und dass Männer genau so Opfer der Gewalt von Frauen werden (s. Witz von heute) Natürlich kann man sich bezüglich der Gewalt gegen Frauen auf auf Statistiken des BKA stützen. Aber diese bieten ein völlig schiefes Bild von der Wirklichkeit. Viele Frauen zeigen ihre Männer an, wenn sie geschlagen werden, um dann in ein Frauenhaus umzuziehen. Aber welcher Mann wird schon zur Polizei gehen, wenn ihm seine Frau Gewalt angetan hat? Er hätte Angst, sich lächerlich zu machen.

So gibt es zwar Frauenhäuser, aber keine Männerhäuser für die Opfer von weiblicher Gewalt. Die Männer würden sich entmannt vorkommen, wenn sie wie die Frauen Schutz in einem geschlechtsspezifischen Haus suchen müssten. Sie schlafen lieber unter Brücken oder sitzen in Gasthäusern. Viele Verzweifelte begehen sogar Selbstmord.
Die Selbstmordrate bei Männern ist je nach Alter drei- bis fünfmal so hoch wie bei Frauen:
https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel
Und haben Sie je gehört, dass man sich dieses Problems der Männer so fürsorglich angenommen hätte wie bei den Frauen? Wo bleibt
da der Gleichstellungsbeauftragte?

Die Männer ertragen es Jahr für Jahr, als gewalttätiger hingestellt zu werden, ohne sich dagegen zu wehren, obwohl wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Frauen gewalttätiger als Männer sind. Falls sie das interessiert, schauen Sie beispielsweise mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/03/18/raffinesse-frauen-20192005/
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/degs-studie-auch-maenner-werden-in-beziehungen-opfer-von-gewalt-a-902153.html

Wenn man die Gewalttätigkeit von Männern und Frauen vergleicht, sollte man auch die Statistik von Tötungen der eigenen Kinder nicht außer Betracht lassen. Die geben ein aufschlussreiches neutraleres Bild  über die Gewaltbereitschaft: Da sind die Frauen führend: Täter/innen waren 70 % Kindesmütter (n=14) und in 25 % Väter (n=5) sowie ein Stiefvater (5 %),
http://hss.ulb.uni-bonn.de/2011/2542/2542.pdf
http://www.breakingthescience.org/SimplifiedDataFromDHHS.php

PS.: Was sehen wir gerade an der griechischen Grenze? Ein entsetzliches Elend, bei dem es nun Überlegungen gibt, Frauen und Kinder heraus zu holen. Das Prinzip kennen wir schon von der Titanic: „Frauen und Kinder zuerst!“ Da wird mancher Mann sagen; „Frau müsste man sein!“

 

 

Was heißt Gleichstellung der Frauen?


Sehen so Frauen aus, die nach einen Listenplatz oder Posten jammern? Aber nun im Ernst:

Frauen und Männer ticken ganz unterschedlich: Das sieht man auch, wenn in der Politik von der Gleichstellung der Frauen die Rede ist. Die meisten Frauen meinen, dass sie bei den Wahlen Anspruch auf 50% der Listenplätze haben. Sie fordern für die Listenaufstellung ein Reißverschlussverfahren: Abwechselnd sollen je ein Mann und eine Frau aufgestellt werden.
Die Männer denken da gerechter. Männer und Frauen sollen
gleiche Chancen haben. Das bedeutet: Weil der prozentuale Anteil der weiblichen Parteimitglieder bei CDU/CSU wesentlich geringer ist, sind Männer und Frauen also nur dann gleich gestellt, wenn beiden Geschlechtern prozentual so viele Sitze zustehen, wie es ihrer Mitgliederzahl entspricht. Bei der CSU wären das ca. 20% der Sitze für Frauen.
Es juckt mich ja immer, in so einer Situation Ratschläge zu geben. Beim Stichwort „Rat“ fällt mir
dann allerdings immer ein, was ein alter Bauer hier zu seiner Frau zu sagen pflegte:
„… tat i sog‘n, wenn d‘ mi frogst, aba frogst mi ja net!“
Aber trotzdem hier meine Meinung: Die CDU sollte die Karten auf den Tisch legen und den Frauen klar sagen: Frauen, ihr habt eure Quote selbst in der Hand: Kommt in die Partei, dann erhöht sich auch eure Quote bei der Kandidatenaufstellung! Vielleicht gewinnt die Partei ja dadurch mehr Frauen. Auf jeden Fall vermeidet die Partei auf diese Weise, allein schon deshalb als rückständig zu gelten, weil sie zu wenig Frauen in Führungspositionen hat.