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Ich bin nur ein lästiger Bürger – auch für die Grünen

Mein Senf dazu:

Leide ich eigentlich an Selbstüberschätzung, wenn ich finde, dass ich hier manchmal ganz vernünftige Vorschläge mache? Aber wenn ich dann mal ganz selten an Politiker schreibe, werden die Vorschläge nicht aufgegriffen. Was aber noch schlimmer ist, man bekommt in solchen Fällen nicht einmal eine höfliche Formblattantwort mit Floskeln wie: „Vielen Dank! Mit Interesse gelesen… fließt in unsere Arbeit ein…“.
Jetzt vor der Wahl überschlagen sich die Parteien wieder, um den Bürgern vor zu machen, dass sie „näher am Menschen“ sind. Wenn nicht Corona herrschen würde, wären die Sozis wohl wieder wie die Bibelforscher von Haustür zu Haustür unterwegs. Aber nach der Wahl…

Der einzige Politiker, von dem ich eine Antwort (sogar detailliert) erhielt, war Söder als Finanzminister. Längst, bevor Elster so funktioniert wie heute, habtte ich ihm vorgeschlagen, ein Computerprogramm ins Netz zu stellen, auf dem man eine vorgefertigte Steuererklärung abrufen und mit upgedateten Daten wieder einsenden kann.

Anders sieht es bei den anderen Politikern aus. Ich habe hier beispielsweise öfter über das Thema „Der Mensch is a Sau“ geschrieben. Den folgenden Vorschlag habe ich auch an Frau Schulze gesandt.:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Aber nichts hat sich gerührt. Keine Antwort, keine Änderung!

Oder: gerade habe ich die Grünen darauf aufmerksam gemacht, dass ich für sie gearbeitet habe. indem ich die Union hart angegriffen habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/13/armer-laschet-wer-wird-denn-eigentlich-noch-die-cdu-csu-waehlen/
Frau Baerbock bräuchte also bei dem künftigen „Triell“ der Kanzlerkandidaten nur diese Fehlerliste her nehmen und schon wäre sie Punktsiegerin. Aber leider habe ich nicht einmal eine Antwort erhalten. Jeder Käfer ist den Grünen ein Anliegen, aber dem Bürger gegenüber wahrt man nicht einmal die normalen Umgangsformen, indem man sich mit einem Mausklick bedankt. Wie blöde ist das denn? Vernünftigerweise müsste man doch versuchen, solche Schreiberlinge wie mich als Parteimitglied zu gewinnen.

 

Wichtige Entdeckung der Politiker

Jetzt vor den Wahlen machen die Politiker eine wichtige Entdeckung: „die Menschen draußen im Lande“.  Normalerweise sind diese ja  nicht von besonderem Interesse:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/13/wie-ich-mir-die-politik-vorstelle/
Schreiben Sie mal an einen Politiker: Sie werden staunen, dass Sie vielleicht nicht einmal eine Antwort erhalten, obwohl die Abgeordneten und Minister doch Leute haben, die sich mindestens einen nichts sagenden Dank abringen könnten mit dem Hinweis, dass man die mitgeteilten Anregungen bei der weiteren Arbeit bedenken werde.
Aber nun vor den Wahlen würden die Politiker am liebsten von Haus zu Haus gehen, um mit den Leuten zu reden, wovor uns allerdings die Pandemie bewahrt.
So werden wir Bürger also wohl nur mit Schlagworten abgespeist wie „Näher am Menschen“ oder „Aufbruch“; letzteres macht sich allerdings nicht gut für eine Partei, die an der Regierung ist.
Wie wäre es denn, wenn die Politiker die Bürger als mündige Menschen ansehen würden und auf den Plakaten unter ihren Schlagworten wie beispielsweise „Mehr Klimaschutz“ im Kleingedruckten unter den Floskeln detailliert beschreiben würden, was sie anders machen wollen als die anderen? Aber sie bleiben lieber im Vagen, vor allem bei der Finanzierung ihrer „tollen Ideen“, denn sonst würden sie sich angreifbar machen und das würde eine Diskussion auslösen, die man nicht will.

 

Arrogante Politiker oder: der Mensch is a Sau


Schauen Sie sich das an! So sieht bei uns jeder Laternenpfahl und jedes Verkehrsschild aus. Was man dagegen tun sollte,  habe ich hier geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Gleichzeitig habe ich meine dortigen Vorschläge auch mittels E-Mail an die Umweltministerin gerichtet. Was typisch ist für den Umgang der Regierung mit den „Menschen draußen im Lande“:  Ich bekam natürlich keine Antwort. Da wundert man sich, dass die Menschen immer unfreundlicher und unhöflicher werden. Kein Wunder, wenn nicht einmal die Regierung die primitivsten Anstandsregeln beachtet. Dabei wäre es so einfach: Man braucht nur einen Mausklick auf eine Taste mit einer vorgefertigten Antwort, in der man sich für die Mail bedankt und versichert, dass man den Vorschlag in die Arbeit mit einfließen lassen werde.
Dieser behördlichen Lethargie stehen allerdings Phasen extremer Hektik entgegen: Wenn nämlich die Wahl bevor steht, wie nun in Bayern, besinnen sich die Politiker auf einmal auf die Bürger. In den Städten haben sie ihre Stände und sprechen die Bürger an. Manche belästigen die Menschen sogar mit Hausbesuchen.
Ich glaube, die Neurologen müssen daher den vielfältigen Erscheinungsformen der Schizophrenie ein neues Erscheinungsbild hinzufügen: die Schizophrenia politicensis. Es versteht sich von selbst, dass man mich dabei als Entdecker dieser Symptome erwähnen sollte.

Wie ich mir die Politik vorstelle


Ich bin – wie meine Leser schon bemerkt haben – ein ganz naiver Denker, was den Vorteil hat, dass man die Dinge ganz schlicht vom Anfang her denkt.
Also ich stelle mir vor, ich wäre ein Minister. Da würde ich einen Beamten beauftragen, im Internet zu verfolgen, was über mich geschrieben wird. Und dann überlege ich: Wo muss ich erwidern? Welche Kritik ist berechtigt und was ist da zu tun? Und welche Vorschläge sollte ich aufgreifen?
Nehmen wir ein schlichtes Beispiel: Wenn ich die Ministerin Schulze wäre und mein Name in die Suchmaschine eingegeben würde oder das Stichwort „Umwelt“, dann würde
ich auf diesen Beitrag stoßen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/12/der-mensch-is-a-sau-aufkleber-ueberall/
Ja, und dann würde ich natürlich den Vorschlag aufgreifen.
Aber leider ist man im Kabinett zu abgehoben, um sich von schlichten Bürgern drein reden zu lassen. Da muss erst ein Volksbegehren her, um so etwas Vernünftiges durchzusetzen, wie die Bekämpfung des Bienensterbens und die Verseuchung des Grundwassers. Erst dann wachen „die da oben“ auf. Da kann man nur immer wieder ausrufen: „Deutschland erwache!“.

 

Diese Leute sind unwählbar

Ich schaue mir im Fernsehen immer gerne informative Sendungen an wie Frontal, Report usw. Was mich sehr ärgert ist die Tatsache, dass unsere Volksvertreter immer öfter die Beantwortung von Fragen verweigern.
Ich meine, die Programmredaktionen der Sender sollten sich einmal zusammentun und aus ihren Sendungen all die Szenen zusammenschneiden, in denen ein Abgeordneter eine Frage eines Reporters nicht beantwortet hat. Daraus sollte man eine eigene Sendung machen und die Frage aufwerfen, ob solche Leute wählbar sind, die ihren Wählern nicht über das Fernsehen Rede und Antwort stehen. Die Arroganz dieser Leute gehört einmal so richtig bestraft.
Und man sollte im Bundestag einmal darüber nachdenken, ob man nicht in der Geschäftsordnung eine Standespflicht einführt, dass Abgeordnete sachliche Fragen von Reportern zu beantworten haben oder, wenn sie Fragen als unsachlich empfinden und nicht beantworten wollen, dies auch begründen müssen.
Was für einen Eindruck macht es auf das Volk, wenn die gewählten Leute sich weigern, Rechenschaft abzulegen! Wollen Sie die wirklich wählen?
Kein Wunder, dass die Nichtwähler immer mehr werden.
Welch ein Widerspruch ist es auch, dass die Politiker vor der Wahl den Kontakt zu den Bürgern suchen, aber sich nach der Wahl davor drücken, über ein Fernsehinterview Rede und Antwort zu stehen.

Zu den Waffen, Bürger!


Die Feigheit der Politik: Erinnern Sie sich noch, als der frühere Innenminister de Maizière die Bürger aufforderte, Notvorräte anzulegen? Und: Haben Sie das getan? Er „vergaß“,
noch etwas hinzuzufügen: Bewaffnet euch! Aber damit hätte er ja seine verfehlte Politik zugeben müssen.
Die Bürger sind jedoch nicht dumm und bewaffnen sich auch ohne behördliche Aufforderung:
In Bayern sind gut 1,16 Millionen Schusswaffen im Umlauf – so viel wie nie zuvor. Vor allem die Zahl von Schreckschusswaffen schnellt in die Höhe. 2016 ist die Nachfrage nach dem dafür nötigen, kleinen Waffenschein um fast 480 Prozent gestiegen. Auch ich habe hier ja schon dafür plädiert, schlichte Waffen mitzuführen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/07/22/nimm-ein-messer-mit/
Auch die letzten drei Opfer eines Messerstechers in Nürnberg hätten sich mit einfachen Distanzwaffen wehren können.
Typisch ist,
dass die Grünen die starke Zunahme von Waffen beklagen:
https://www.br.de/nachricht/gruene-beklagen-starke-zunahme-von-waffen-100.html
Sie sind vom rapiden Anstieg der Bewaffnung alarmiert. Beunruhigend sei das, sagte Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Vielleicht sollte die Frau mal um Mitternacht durch eine menschenleere Straße nach Hause gehen, anstatt mit dem Dienstwagen zu fahren, dann würde sie das wohl anders sehen; oder: auch wenn sie im Zug fährt und dort – wie schon geschehen – ein Terrorist mit einem Beil um sich schlägt. Bei einer solchen Begegnung mit der Realität würde ihr ihr Gutmenschentum schnell vergehen.

Geniale Kanzlerin?

Merkel
Stellen Sie sich vor, die Steuern würden um 20 % erhöht! Was gäbe es für ein Protestgeschrei! Daher ist die Regierung auf eine geniale Idee gekommen: Man zwackt den Bürgern überall ein wenig ab, so dass die zusätzlichen Belastungen zu gering ausfallen, um größeren Widerstand auszulösen.
So müssen die Arbeitnehmer immer länger arbeiten, aber die neue Regelung greift erst so langsam in der Zukunft.
Die Renten werden zwar irgendwann auf Sozialhilfeniveau absinken, aber wer denkt schon heute daran: Wer weiß, ob man dann noch lebt?
Die Leistungen der Krankenkassen werden ständig beschnitten. Und ähnlich sieht es bei der viel beschimpften Beihilfe für Beamte aus.
Der Arbeitgeberbeitrag zu den Sozialabgaben wurde eingefroren, obwohl die deutschen Unternehmen so billig produzieren, dass sie sich nun den Protest der Amis zugezogen haben.
Durch die Niedrigzinspolitik sind die Alten bestohlen worden. Jeder Haushalt hat in den letzten 10 Jahren 20.000 Euro verloren.
Ach, es gäbe so viele Beispiele, mit denen ich Sie nicht langweilen will.
Fazit: Die Bürger werden immer ärmer, spüren es aber nicht, sondern fallen auf das Gerede vom Aufschwung herein, der in Wirklichkeit an Ihnen vorbei geht. Und so glauben Sie laut Umfragen, dass es ihnen immer besser geht, obwohl das Gegenteil der Fall ist: Heute leben die Familien mit zwei Einkommen nicht besser, als wir mit einem einzigen vor 50 Jahren:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/09/frueher-war-alles-besser/

Die schleichende Enteignung der Bürger

 

Merkel

Die schleichende Enteignung der Bürger ist eine der besonderen Erscheinungsformen des Merkelismus. Heute sei einmal ein Aspekt dieser Politik beleuchtet:
Der Staat verzeichnet durch die Niedrigzinspolitik gewaltige Gewinne: Seit dem Jahr 2008 beläuft sich dieser Betrag sogar auf 240 Milliarden Euro; allein im Jahr 2016 waren es 50 Milliarden.
Typisch ist nun, wie diese Meldung lanciert wird: Unisono wird von den Mainstrem-Medien gemeldet, dass der Staat die 240 Milliarden „gespart“ habe. Das klingt doch erfreulich. Tatsächlich verhält es sich aber so, dass die Sparer um diese Summe enteignet wurden. Das ist umso schäbiger, als es sich meist um die Altersrücklagen handelt, die Bürger unter Opfern zusammen gespart haben, weil ihre Altersrenten in Zukunft immer geringer werden. Daher ist diese zusätzliche Absicherung des Ruhestands durch private Ersparnisse unbedingt erforderlich. Aber seit Jahren sind diese Rücklagen durch die Niedrigzinspolitik gefährdet und sie verlieren durch den fallenden Euro an Wert. Und der Gipfel der Schäbigkeit ist, dass die Sparer für die Zinsen auf ihr schwindendes Kapital auch noch Steuern zahlen müssen.
Wenn nun eine Diskussion darüber entbrannt ist, ob die Bürger (für Politiker: „Menschen draußen im Lande“) steuerlich um jene 6 Milliarden entlastet werden sollen, die Schäuble als Bilanzplus verzeichnen kann, so geht es eigentlich nur um ein lächerliches Trostpflaster, das man uns vielleicht als „großartiges Wahlgeschenk“ gönnt. Und ich kann mir jetzt schon ausmalen, wie dieses „Geschenk“ in den Wahlreden gefeiert wird, obwohl es nicht einmal das Minus abdeckt, das den Bürgern durch die Steuerprogression in den letzten Jahren entstanden ist.

 

 

Damit Sie wissen, wo Ihr Geld bleibt:

Die US-Bank Goldman Sachs steigert in einem Jahr den Gewinn um 50 Prozent.
Und da sehen wir, welchen Sinn die Globalisierung und der Zusammenschluss Europas in erster Linie haben: Sie sollen die globalen Zugriff für die größten Konzerne erleichtern.
Und wer zahlt das Ganze? Sie und ich. Wir werden mit mickrigen Zinsen abgespeist. Wir sind in den Händen von Blutsaugern. So, wie eine Spinne ihre Opfer im Netz aus zuzelt, so ähnlich werden wir ausgenommen.
Karstadt ist eigentlich das Negatv-Vorbild für Deutschland. Was wurde nicht alles angestellt, um den Konzern zu retten. Der Grundbesitz wurde verhökert und dann wieder gemietet usw.
Auch wir machen alles zu Geld, was unsere Vorväter an Vermögen gebildet haben: Bahn, Post, Versicherungen, Krankenhäuser… Und wir leben in der Illusion, das könnte so weiter gehen. Aber wie zerbrechlich die Illusion ist, sehen wir daran, dass ein minimaler Einbruch bei der Größe des Wachstums schon Katastrophenstimmung auslöst. Hysterisch schreibt der „Spiegel“, die Bundesregierung habe ihre Wachstumsprognose „drastisch“ gesenkt. Dabei geht es nur um einen Rückgang des Wachstums um 0,6 % von 1,8 auf 1,2 %. Stellen Sie sich vor, Sie würden bei einer Lohnsteigerung etwa ein halbes Prozent weniger bekommen als Sie erwartet haben. Wären Sie dann auch in der Stimmung wie die Wirtschaft und die CDU? Aber die hysterische Stimmung wird nur erzeugt, um die Wohltaten, die man den Bürgern hat zukommen lassen, wieder in Frage stellen zu können: Mindestlohn, Mutterschaftsgeld…