Schlagwort-Archive: Brüste

Sexismus und die neue Prüderie

Jahrelang thronten zwei Meerjungfrauen in einem Freizeitpark am Rand der indonesischen Hauptstadt Jakarta – bis der Verwaltung auffiel, dass sie barbusig waren. Nun bedecken goldene Bustiers die Brüste der Statuen.
https://www.sn.at/panorama/international/barbusige-statuen-sindin-jakarta-nicht-geduldet-67840228
Auch bei uns greift die Prüderie immer mehr um sich.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/23/vom-gutmenschentum-zum-bigottismus/
Wer weiß, wie lange mein Buchtitel noch tragbar ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/03/unsere-waffe-sind-die-nackten-brueste-iii/
Bei uns am Chiemsee könnte das Beispiel aus Jakarta bald Schule machen und die vielen Nackten könnten in Zukunft bekleidet werden, etwa so: 

Statt so:

Wenn ich hier im Schlosspark „lust“wandele (darf man das noch sagen, ohne verdächtig zu sein?) und die Nackten sehe, fallen mir immer mahnende Worte einer alten Tante ein (so was gab‘s früher einmal). Sie sagte: „Damit du mal in der Ehe nicht enttäuscht wirst: Die sind alle 14 bis 16 Jahre alt.“ Zum Verständnis für die heutige Generation: Bis zu einem gewissen Alter kannte die Jugend das andere Geschlecht in nacktem Zustand nur aus „Bocks Buch von gesunden und kranken Menschen“. Wenn meine Tante recht hat und also im Schlosspark von Herrenchiemsee nackte Kinder dargestellt werden, wird es wohl nicht lange dauern, bis die Emanzen das bemerkt haben und eine Bekleidung für die armen nackten Kinder fordern werden. Schauen Sie sich also jetzt noch einmal dort um!

 

Das letzte Tabu

Wenn ich an meine Jugend zurück denke und die Zeit von damals mit der heutigen vergleiche, dann fällt mir vor allem auf, dass viele Tabus gebrochen wurden. Die Mädchen wären damals verhaftet worden, wenn sie so in die Schule gegangen wären wie im letzten Sommer: Tief ausgeschnitten, bauchfrei und mit Hotpants. Bücher wie „Fifty Shades of Grey“ wären beschlagnahmt worden. Pornosender wären stillgelegt worden. Und Schwule wären eingesperrt worden.
Da fragt man sich heutzutage doch, was bleibt denn nun noch an Tabus übrig?
Mir fällt dazu ein: die Nacktheit in der Öffentlichkeit, denn die Provokation ist ja zu einer Art Volkssport geworden. Sie ist insbesondere ein Muss für alle diejenigen, die durch so etwas voran kommen wollen. Gerade fiel eine Schauspielerin dadurch auf, dass sie ihre Brüste her zeigte und den Rock hob, unter dem sie nichts trug. Sie kam deshalb vor Gericht und löste damit einen Medienrummel aus. Den nutzte sie dazu aus, einen neuen Song unters Volk zu bringen. Darin fordert sie mehr Nacktheit: „Zeigt her eure Brüste, zeigt her eure Mu und lächelt den fleißigen Kommissaren zu.“ Es gibt wohl kein Medium, in dem darüber nicht berichtet wurde, denn so etwas erregt mehr Interesse als die langweilige Politik.
Wenn dieses Thema „aufgearbeitet“ worden ist, fragt sich: „Was nun?“ Da bleibt
dann doch noch eines: Sex in der Öffentlichkeit. Es gibt ja schon Paare, die das ausprobiert haben, aber die waren halt unbekannt und stießen daher nicht auf ein besonderes Interesse. Anders wäre es aber schon, wenn Promis sich einen solchen Auftritt leisten würden, angeblich um eine Diskussion über unsere „Verklemmtheit“ auszulösen. Ach, was gäbe es da wieder Stoff zum Diskutieren! Man würde auf unschuldige Naturvölker verweisen, wo der öffentliche Vollzug einer Ehe zum üblichen Ritual einer Hochzeitsfeier gehörte. Und gab es nicht auch Bischöfe, die den Vollzug einer Ehe in Königshäusern überwachten? Sie sehen, darüber muss man reden, und zwar bald, denn das ist wichtiger als AKK. 🙂

Unsere Waffe sind die nackten Brüste (IV)

Italien wählte an diesem Sonntag ein neues Parlament. Silvio Berlusconi bekam bei seiner Stimmabgabe die blanken Brüste einer Aktivistin ins Gesicht gestreckt.
Liebe Femen, ich glaube, damit habt ihr dem Mann doch wohl eher eine Freude gemacht. Ihr kämpft doch dauernd gegen des Sexismus. Nicht einmal auf einem Bierdeckel darf das Dekolletee einer Kellnerin noch abgebildet werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/01/unsere-waffe-sind-die-nackten-brueste/
Und dann treibt ihr selbst viel Schlimmeres. Eure Aktion ist im übrigen auch aus zwei Gründen unfair: Zum einen haben Männer keine solchen Brüste, sind also insoweit wehrlos.
Zum anderen fallt ihr euren Geschlechtsgenossinnen in den Rücken: Ihr schickt nur eure besten Brustexemplare in den Kampf und fördert damit bei manchem Mann den Gedanken, das, was er zu Hause hat, müsse gegen ein jugemdlicheres Exemplar ausgetauscht werden.
Also hört auf mit dem Krampf!
Übrigens: Warum schickt ihr nicht mal ein paar richtige Hängebusen zum Demonstrieren?
Das wäre doch mal was in eurem Sinne: Anti-Sexismus pur!

„Unsere Waffe sind die nackten Brüste“

                                   Hier eines der letzten Dekolletee-Bilder vor Einschreiten des Werberats

„Unsere Waffe sind die nackten Brüste.“ Das ist das Schlagwort von Femen. Neulich hat wieder einmal eine „feministische Eingreiftruppe“ von Femen beim Wiener Opernball eine Protestaktion mit nackten Brüsten durchgeführt. Nicht einmal der Vatikan bleibt von diesen Weibern verschont: Weihnachten hat eine halbnackte Frau die Krippe erstürmt mit dem Schlachtruf: „Gott ist eine Frau!“
Ich bin mir nicht sicher, ob auf diese Weise ein für Männer geeignetes Gottesbild vermittelt wird. Vielleicht wird es ja mal in Zukunft einen Gender-Gott geben.
Wir Männer sehen: So einfach haben es Frauen, die Aufmerksamkeit der gesamten Medien auf sich zu ziehen. Das Erstaunliche ist: Es gibt keinen Protest dagegen, dass die weiblichen Brüste zu feministischen Zwecken eingesetzt werden. Anders ist es beim Humor:
Die Polizei hatte sich gerade einen Spaß gemacht und einen Holztransporter mit einem eingeblendeten Dekolletee gepostet und dazu geschrieben: „Holz vor der Hütt’n kann man nicht genug haben – bei Lastern ist bei 40 Tonnen Schluss“. Da meldete sich gleich die Bundesfrauenbeauftragte der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Sabine Schumann und kritisierte: „Das geht gar nicht!“ Schließlich muss ja diese Frau auch gelegentlich etwas tun, um zu zeigen, wie wichtig ihr Job ist.
Ärger bekam auch unsere Brauerei mit einem Bierdeckel, auf dem ein Dekolletee mit zwei Bierkrügen darunter abgebildet war mit der Frage: „Was darf’s denn sein?“ Da meldete sich gleich der Werberat. Nun gibt es unverfängliche Bierdeckel im Lokal. Kein Wunder, dass der Bierverbrauch in Deutschland dramatisch einbricht.
Wir gehen einem neuen Zeitalter der Prüderie entgegen. Es ist ja noch nicht lange her, da liefen die Frauen am Strand „oben ohne“ herum. Aber Abwechslung muss sein: Nun schlägt das Pendel halt extrem in die andere Richtung aus. Unsere Saubermänner und -frauen haben jetzt ständig viel zu tun. Ob sie sich auch dem Oktoberfest zuwenden, auf dem ja das Schaulaufen mit „Holz vor der Hütt’n“ Pflicht ist? Vielleicht gibt es ja bald am Eingang der Wiesn nicht nur eine Kontrolle auf Schusswaffen, sondern auch eine solche auf die Waffen der Frau. Wie viel Busen ist noch erträglich und ab wie viel „Holz“ muss frau heim geschickt werden?
Vorbild könnten die Kirchen auf Malta sein. Als wir dort waren, kontrollierten zwei Männer mit Hellebarden am Eingang die Kleidung der Frauen. Wenn eine zu wenig an hatte, versperrten die Hellebarden das Portal und die Frau musste sich einen teuren Umhang ausleihen. Mein Freund sagte dann zu einem der Kontrolleure: „Mann, deinen Job möcht‘ ich haben!“

Die Fußballbegeisterung der Frauen kennt keine Grenzen

In einem der letzten Blogs habe ich als Resümee der letzten WM die Erkenntnis festgehalten, dass Fußball entgegen der bisher herrschenden Meinung doch ein Frauensport ist. Im Gegensatz zu den Männern geraten Frauen beim Fußball-Schauen so sehr in Ekstase, dass sie nackig mitfiebern.
Wir müssen uns daran gewöhnen, dass nackte Frauenbrüste zu allen großen Ereignissen gehören. Bei der französischen Revolution hat das angefangen, wie ein berühmtes Gemälde zeigt. Dann haben die Femen-Frauen und Pussy Riots diese alte Tradition wieder aufgenommen. Und da kann es doch bei der Fußball-WM nicht anders sein.
Schon Ringelnatz reimte in seinem Gedicht „Fußballwahn“:
„Selbst vor dem Podex und den Brüsten
der Frau ergriff ihn ein Gelüsten,
was er jedoch als Mann von Stand
aus Höflichkeit meist überwand.“
Was können wir Männer den Frauenbrüsten entgegensetzen? Ein Six-Pack? Aber der ist halt verdammt schwer zu erarbeiten. Wir müssen akzeptieren: Der Liebe Gott hat uns benachteiligt. Näheres steht auch im Buch „Verbotene Zone„.

Sensationelle wissenschaftliche Erkenntnis: Brüste altern schneller…

…als der Rest des Körpers.
http://web.de/magazine/gesundheit/krankheiten/18114472-studie-brueste-altern-schneller-restliche-koerper.html#.news_spotlight.Br%C3%BCste%20altern%20schneller.302.1383
Was Forscher als neueste Erkenntnis vermelden, ist dem normalen Menschen oft schon vorher aufgefallen: Der Mensch altert unterschiedlich in seinen verschiedenen Körperteilen.

Weil ich ein Mann bin, ist für mich seit Brüderles Erlebnis mit Frau Himmelreich das Dekolletee eine Tabuzone, in die ich nicht einmal mehr einen Blick riskiere. Wie es sich dort mit dem Alterungsprozess verhält, entzieht sich daher meiner Kenntnis und ich muss mich auf die Forscher verlassen. Ich schreibe also lieber über ein sekundäres Geschlechtsmerkmal des Mannes, und da ist mir aufgefallen, dass bei vielen Männern der Bart schneller grau wird als die Haare auf dem Kopf (soweit vorhanden). Also ihr Wissenschaftler: Hier ist noch Forschungsbedarf. Aber beeilt Euch, denn nun färben auch Männer die Haare!